Frage zur Tilgungsphase eines Bausparvertrages?

6 Antworten

Abgesehen davon, dass dieses Konstrukt unsinnig ist und nur dem Vermittler neue Alufelgen für seinen Mercedes finanziert kannst Du die spätere Belastung relativ leicht feststellen:

Du guckst in die Bausparbedingungen und findest darin die für den Tarif gültige Zins- und Tilgungsrate als %-Satz der Bausparsumme.

Damit kannst Du die monatliche Rate berechnen, ggfs. verwende einen der im Internet vorhandenen Online-Rechner (musst Du eben über eine Suchmaschine recherchieren).

Hi, da würde ich aber mal einen Termin mit dem Berater machen und fragen.

Ich habe interessehalber mal Tarife u. Konditionen gegoogelt. Dort steht für vorstehend genannten Tarif 8% Tilgung inkl. Zinsen auf die Bausparsumme (220.000.- ?), Kompletttilgung innerhalb von 6/7 Jahren. Das ist eine hohe Belastung (1466,66).

Warum in heutiger Zeit so eine Konstruktion in der Höhe? Warum nicht ab jetzt Zinsen u. Tilgung und evtl. langfristig und zusätzlich eine kleine Sparrate in einen kleineren Bausparvertrag für evtl. spätere Sanierungen oder so.

Warum in heutiger Zeit ...?

Deine Idee ist schon richtig, aber die Frage stellt sich nicht mehr, da das Haus bereits 09/2017 gekauft wurde. Jetzt kommt AWHF018 aus der Nummer nicht mehr (kostenlos) raus.

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In der heutigen Zeit einen Bausparvertrag zwischen finanzieren ist absoluter Quatsch.

Heute gibt es bei Annuitätendarlehen bei der Bank für ca. 2,2 % bei 20 Jahre Zinsbindung.

Weshalb lässt du dir nicht das Guthaben aus dem Bausparvertrag auszahlen und schließt bei der Bank ein Annuitätendarlehen ab mit gleichzeitiger Tilgung?

Baufinanzierung mit Bausparvertrag oder Annuitätendarlehen?

Es geht um eine Baufinanzierung für einen Neubau. Das Vorhaben kostet in etwa 300.000, Eigenkapital 50.000 Euro. Das Darlehen beträgt insgesamt 250.000 Euro. 50.000 werden auf den KFW 153 Kredit umgelegt und dort wird dann eine Rate von 180 Euro gezahlt. Restlich bleiben noch 200.000 Euro. Zwei Angebote liegen mir vor: 1. DSL Bank: Das Darlehen läuft auf eine Sollzinszeit von 10 Jahren und der Zins beträgt 2,35% (Laut Unterlagen effektiv 2,5%). Es werden nur die Zinsen hierrein gezahlt (ca. 390 Euro mtl.) und die Tilgung von 200 Euro mtl. (entspricht ca. 1,2% Tilgung) in einen Bausparvertrag (Eröffnungsprovision 2.100 Euro - BHW Wohn maxx). Die Mindestbausparsumme des Bausparvertrages beträgt 50.000 Euro. Nach 10 Jahren sind 24.000 Euro ohne Sonderzahlungen zusammengekommen und der Bausparvertrag ist zuteilungsreif. Die 24.000 Euro werden in den DSL Kredit eingezahlt. Nach dem Berater müsste nach 10 Jahren trotz des Bausparvertrages eine neue Finanzierung zum Sollzins nach 10 Jahren für die Restsumme von 186.000 Euro gemacht werden. Der Bausparvertrag diene nur zur Tilgung für die 10 Jahre. Nach den Angaben des Bausparvertrags beträgt der Sollzins für den Bausparvertrag 2,75%.

  1. Commerzbank: Das Darlehen von 200.000 Euro wird mit einem Sollzins von 2,34% für 10 Jahre (laut Unterlagen effektiv 2,37%) abbezahlt und die Tilgung von 1,2% direkt in den Kredit. Am Ende sind ca. 27.000 Euro ohne Sonderzahlungen getilgt worden. Nach 10 Jahren muss eine Anschlussfinanzierung für die Restsumme von 183.000 Euro vereinbart werden.

Beim Bausparvertrag kommt nach 10 Jahren 3000 Euro weniger Tilgung zustande als beim Annuitätendarlehen. Zudem muss für den Bausparvertrag eine Eröffnungsprovision gezahlt werden. Im Endeffekt habe ich also einen Verlust von 5100 Euro in Verbindung mit dem Bausparvertrag.

Sehe ich da etwas falsch? Die Rate für das Gesamtdarlehen soll monatlich maximal 800 Euro betragen. Sonderzahlungen sind nicht vorgesehen bzw. nicht in großer Höhe zu erwarten.

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