Stell das Laufband auf eine Dämmmatte. Dann bleiben die Lärmübertragungen per Mauerwerk aus.

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Den Schaden an der Steinmauer zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung. Die wird Dich dann hochstufen. Wird also teuer für Dich.

Auf die Probezeit hat das solange keinen Einfluss wie kein Bußgeld verhängt wird.

Und ansonsten? Da Du bestimmt keine Vollkaskoversicherung hast bezahlst Du den Schaden am Auto selber.

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In Deutschland gibt es in der Tat den Anspruch auf Befreiung von Bürgschaftspflichten:

https://dejure.org/gesetze/BGB/775.html

Aus Deinen vorherigen Fragen entnehme ich aber, dass Du möglicherweise in Österreich lebst. Die dortige Rechtslage kann anders sein.

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Wird bei der HU beim KFZ nach der Klimaanlage geschaut und wie lange dauert es, bis Steinschlagschäden am Kompressor rosten?

Ich habe vor ca. 4 Monaten einen Gebrauchtwagen bei einem Autohändler gekauft. Kurz darauf merkte ich, dass aus der Lüftung bei eingeschalteter Klimaanlage nur warme Luft kommt. Ich als Laie dachte, wegen dem längeren Stehen müsste vielleicht erst einmal die ganze warme Luft weg und dachte mir nichts weiter dabei. Da ich zu dieser Jahreszeit dann auch die Klimaanlage vorerst nicht mehr benötigte, geriet dieses Problem auch schnell in Vergessenheit.

Als es dann warm wurde und ich die Klimaanlage benutzen wollte, merkte ich, dass diese warme Luft dann doch dauerhaft aus der Lüftung kommt und auch nach länger eingeschalteter Lüftung kein bisschen kalte Luft kommt. Ich kontaktierte den Autohändler, von dem ich mein Auto kaufte. Ich sollte zu ihm kommen, sie wollten nach dem Kühlmittel schauen. Ich bekam zweimal den Termin verschoben und beim dritten Termin rief ich an und sagte, es würde bei mir eine halbe Stunde später werden. Da meinte der Händler, es wäre doch am einfachsten, wenn ich schnell in eine Werkstatt bei mir in der Nähe ginge. Das wäre für beide Seiten einfacher. Mir wäre es ganz egal gewesen, zu diesem Händler zu fahren. Er wollte irgendwie alles abwimmeln.

Aber ich fuhr dann in meine Autowerkstatt, die dann mit Kontrastmittel nachschaute. Es hieß, es wären durch Steinschlag Löcher im Kompressor und deshalb entweicht auch das Kühlmittel. Ich zahlte für diese Angelegenheit 87 €, die ich eigentlich von dem Händler zurückerwartete, denn er wollte ja, dass ich in die andere Werkstatt fahre.

Da sich ja rausstellte, dass der Kompressor repariert werden muss, sollte ich dann wieder zum Händler kommen, um dort nochmal nachschauen zu lassen. Der Mechaniker bestätigte dann, dass der Kompressor defekt ist wegen Steinschlag.Er sagte, der Händler würde mich zurückrufen. Drei Wochen später hat er sich jetzt erst gemeldet und meinte, das wäre aber kein Gewährleistungsanspruch darauf, ich müsste das alles zahlen. Daraufhin erinnerte ich ihn daran, dass die Klimaanlage von Anfang an nicht funktionierte! Er sagte, das Auto wäre neu über den TÜV und diese hätten das Auto nicht drüber gelassen, wäre die Klimaanlage defekt gewesen.

Ich habe noch nie erlebt, dass nach dem Kompressor geschaut wird, wenn die HU durchgeführt wird. Außerdem kann der Kompressor gar nicht in Ordnung gewesen sein, da die Anlage nicht funktionierte. Dieser Händler will mich wohl unter Druck setzen. Kaum dass ich im Kontra gab, wurde er sehr ungehalten und widersprach sich ständig.

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Reparaturen an der Klimaanlage können einige tausend Euro kosten und von so etwas trennt man sich nur ungern. Daher lässt man sich alle möglichen Ausreden einfallen. Die mit dem TÜV ist besonders lustig da bei der HU die Klimaanlage eindeutig nicht überprüft wird.

Das scheint ein Fall zu sein in dem Du anwaltliche Hilfe brauchst. Freiwillig scheint der Autohändler nicht zahlen zu wollen. Ob er das muss wird ein Rechtsanwalt erst nach Durchsicht der Vertragsunterlagen beurteilen können.

Hoffentlich ist der Autohändler nicht irgendein ein kleiner Krauter der im Zuge der Corona-Krise insolvent wird. Dann bleibt der Schaden nämlich in jedem Fall bei Dir hängen.

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Abschied als Aktive vom Forum!?

Guten Morgen zusammen, Moin an alle aktiven/regelmässigen Antworter und Schreiber,

nach einem halben Jahr der intensiven Aktivitäten hier im Forum, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, mich von Euch zu verabschieden. Die Gründe führe ich exemplarisch auf:

  • Die Qualität der Fragen ist zum großen Teil minderwertig. Ungünstig an diesem Zustand - an dieser Zumutung - ist, dass kluge, für die Öffentlichkeit interessante und hilfreiche Fragen im Wust der dummen Fragen untergehen. Das macht es Aktiven schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen.
  • Das Forum wird nicht moderiert. Der Support taucht nur in Form von Löschungen zutage und tut ansonsten gar nichts. Das ist zu wenig und steht im direkten Zusammenhang mit der Minderqualität der Fragen.
  • Fragende tauchen hier praktisch zu 90% als Eintagsfliege auf, um sich mal eben kostenlos beraten zu lassen. Das die Aktiven ihr Zeit, ihren Grips und ihre Erfahrung an völlig fremde Leute verschenken, ist vorrangig der Bequemlichkeit geschuldet, dass die Suchfunktion (intern/extern) nicht ausreichend genutzt wird. Es bringt mich persönlich weder privat noch beruflich weiter, ab einem bestimmten Punkt gebetesmühlenartig die immer gleichen Antworten zu bespielen.

Vielen Menschen hier konnte und wollte ich konstruktiv helfen und habe selbst viel dabei lernen können. Zuletzt habe ich mich aus Frust auf Polemik, Kabarett und sonstigen Unsinn verlegt, weil ich das Potential des Forums als erschöpft betrachte. Zeit also, zu gehen. Ich bin nicht die Erste und werde nicht die Letzte sein, die hier irgendwann hinschmeisst. Die Gründe werden praktisch immer die gleichen o. g. sein.

Den Zugang zum Portal erhalte ich passiv aufrecht, beteiligen werde ich mich nicht mehr oder nur noch ganz sporadisch. Ich bedanke mich bei Euch allen für die interessante und zum Teil auch echt lustige Zeit. Einige werden sich glücklich schätzen, nichts mehr von mir zu lesen, den meisten ist es egal und einige von Euch werde ich auf keinen Fall vermissen, weil wir Bekanntschaft - ja sogar Freundschaft - im richtigen Leben geschlossen haben. :-))

Viele Grüße aus Dortmund & Alles Gute für Euch und # bleibt gesund. :-)

Maerz2019

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Deinen Frust kann ich gut verstehen. Die von Dir genannten Mißstände bestehen aber schon seit einigen Jahren. Irgendwann hat die Anzahl der Fragen drastisch abgenommen. Zugenommen hat demgegenüber die Zahl der Fragesteller, denen die eigene Frage völlig gleichgültig zu sein scheint. Auf Nachfrage zum Sachverhalt wird nicht reagiert, ein DH oder Danke gibt es ohnehin nicht. Man erfährt als Antworter nicht, ob der Fragesteller sich überhaupt die Antwort angeschaut hat.

Was in den letzten Monaten dramatisch zugenommen hat sind Fragen zu Themen die mit Finanzen nichts zu tun haben. Ich spekuliere, dass der Veranstalter des Forums nicht ungern sieht, dass die Lücken durch solche Fragen aufgefüllt werden.

Vielleicht ist das auch die Erklärung für die zahlreichen Trollfragen in den letzten Wochen. Während früher die Trolle hier aber erfindungsreich und originell waren -man denke nur an den Urwaldingo- sind Trolle heute einfach nur dümmlich.

Antworten geben kann man hier eigentlich nur noch, wenn man die Sache als bloßen Zeitvertreib sieht.

In diesem Sinne: Mach's gut und bleibt gesund!

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Lehman Brothers war eine Investmentbank. Die hat weder Girokonten noch Sparkonten angeboten.

Die Besitzer der Zertifikate jedenfalls haben Schäden erlitten. Ob Totalausfall oder Quote weiß ich nicht.

Profitiert hat jedenfalls der Insolvenzverwalter. Der Insolvenzverwalter der deutschen Lehman-Tochter hat eine Honorarnote in Höhe von 500.000.000,00 Euro schreiben können.

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Bist Du denn überhaupt Kunde einer Bank die Tresorfächer anbieten kann?

Wenn man nicht Kunde ist verweigern viele Banken diesen Service nämlich.

Bankunabhängige Schließfachanbieter gibt es natürlich in manchen Regionen auch. Allerdings war ich erstaunt darüber, wie hoch dort die Gebühren sind. Das müßten dann schon große Werte sein damit sich das lohnt.

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Nach der Lastschriftrückgabe wird sich umgehend Infoscore bei Dir melden. Das ist der Inkassodienst von PayPal und da solltest Du besser mal ergoogeln, was da außer Verzugszins noch an Kostenbelastung auf Dich zukommt.

Nach der Aktion mußt Du Dir eine neue Zahlmethode suchen. Das PayPal-Konto wird nämlich gesperrt.

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Nur das P-Konto schützt vor dem Zugriff auf das gesamte Guthaben. Einen Mindestfreibetrag gibt es nämlich nicht. Es wird sogar nach Eingang der Pfändung das gesamte Guthaben gesperrt und erst nach Abrechnung der Pfändung und Abzug des gepfändeten Betrags wieder freigegeben.

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Worum soll es denn konkret gehen?

Staatliche Behörden dürfen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens selbstverständlich auch Auskünfte über die Details der Bestellung einholen.

Davon abgesehen besteht diese Möglichkeit nicht.

Allerdings sagen manche Buchungen ja auch ohne Detailkenntnisse etwas über den Kontoinhaber aus. Wer allmonatlich beim Rumkontor bestellt dürfte nicht als Antialkoholiker durchgehen und ständige Abbuchungen von Onlinekasinos entlarven den Spielsüchtigen.

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Da muss ich mal Wasser in den Wein kippen.

Wenn das der Führerscheinstelle mitgeteilt wird, was Ermessenssache der Polizei ist, kann verlangt werden dass die Fahreignung nachgewiesen wird:

https://mobil.kostenlose-urteile.de/VG-Neustadt_1-L-2913NW_Vorerst-keine-Entziehung-der-Fahrerlaubnis-fuer-betrunkenen-Fussgaenger.news15179.htm

Allerdings muss da schon einiges an Verdachtsmomenten vorhanden sein, z.B. starke Alkoholisierung zu ungewöhnlich früher Uhrzeit.

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Amazon steht nicht über dem Recht. Mit dem Verbraucherschutz gab es da in der Vergangenheit schon des öfteren Konflikte.

Investiere einige wenige Euro für eine Beratung in einer Verbraucherzentrale. Die können Dir weiterhelfen.

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Ärger mit ambulanten Pflegediensten habe ich bei der Betreuung einer Angehörigen auch erlebt.

Mich erstaunt die große Zahl von Schlüsseln aber schon. Wir hatten nacheinander 2 verschiedene Pflegedienste und jeder kam mit einem einzigen Hausschlüssel aus. Das war im übrigen ein Sicherheitsschlüssel den man nur mit Sicherungskarte nachmachen kann. Etwas anderes hätte ich denen auch nicht gegeben.

Wie man reagieren sollte? Am besten die Leitung des Pflegedienstes auf den Vorfall ansprechen. Möglicherweise weiß die noch nichts davon.

Wenn die Pflegeleitung nicht reagiert oder nach faulen Ausreden sucht sollte man sich allgemein Gedanken machen, ob man bei diesem Pflegedienst gut aufgehoben ist.

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Das Problem bei der Beantwortung der Frage fängt schon bei der Definition von Netto-Mietrendite an.

Wenn das die Kaltmietrendite ist, ist die immer noch nicht netto. Es geht ein großes Kostenpaket ab von dem der Reparaturkostenanteil das schwarze Loch ist. Da Häuser keine genormte Stangenware sind helfen einem Erfahrungswerte keinen Schritt weiter bei der Kalkulation wo man dann netto/netto endet.

Desweiteren ist die laufende Rendite ja nur der eine Teil, der andere Teil ist die Wertsteigerung. Insofern drückt sich die Chance auf Wertgewinn in einer niedrigeren laufenden Rendite aus und umgekehrt.

Wenn man in Gegenden wie München bei der laufenden Rendite auf einer schwarzen Null landet wäre das angesichts der Wertsteigerungschance akzeptabel. In Eisenhüttenstadt würde ich von allem von unter 5% netto-netto die Finger lassen.

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Wie stellst Du Dir die Absicherung des Kredits vor?

Eine GmbH jedenfalls gilt als beschränkt kreditwürdig. Und die Crowdfundingpartner würden doch wohl auch nicht als Bürgen herhalten wollen.

Das wird nichts!

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Du solltest wirklich fachliche Beratung in Anspruch nehmen.

Bei diesen sich auftuenden Interessenkollisionen würde am besten eine familienfremde Person zum Betreuer bestellt werden. Wenn Du Dir ohne ausdrückliche gerichtliche Genehmigung Geld der Ehefrau in die eigene Tasche steckst wird Dich nicht nur das Betreueramt kosten sondern im schlimmsten Fall auch noch zum Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen werden.

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Du bist also der überlebende Ehegatte.

Sofern im Testament keine anderslautende Klausel steht, bist Du nach der gesetzlichen Vermutung Vollerbe:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2269.html

Du kannst über den Nachlass nach Belieben verfügen und damit auch das Grundstück verkaufen.

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Sparkonten sind üblicherweise nicht zum Giroverkehr zugelassen. Lastschriften werden deshalb nicht ausgeführt.

Nachfragen solltest Du auf jeden Fall. Wenn das Geld nicht eingeht werden nicht nur etwaige Anlagen storniert, es kommen wahrscheinlich auch noch zusätzliche Kosten auf Dich zu.

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Den deutschen Finanzbehörden ist Dein Wohnsitz egal.

Niemand außer Deiner Bank könnte Dich dazu zwingen das Depot bei einer Rückkehr in die Heimat aufzulösen. Nicht jede Bank ist nämlich bereit mit Kunden bei einem Auslandswohnsitz Geschäftsverbindung zu halten.

Also schau vorher in die Bedingungen der Bank oder frage bei der Bank ausdrücklich an.

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Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre und beginnt mit dem Ende des Jahres der Fälligkeit.

Mieten aus 2018 verjähren mit dem 31.12.2021.

Alles klar?!

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Google mal "überholende Kausalität". Da sind ganze Bibliotheken drüber geschrieben worden.

Ist daher die Frage, ob der von Dir verursachte Schaden der einzig relevante ist.

Was den Vertragsabschluss betrifft ist die Sache schon eindeutiger. Der kann auch mündlich erfolgt sein.

Du hast den Umfang der Versicherung eindeutig definiert. Da werden Beschwerden ins Leere laufen.

Insgesamt erscheint mir das als ein Fall für den Du besser anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen solltest.

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Bei hoheitlichen Aufgaben des Bezirksschornsteinfegers hat man weder Auswahl- noch Kündigungsmöglichkeit:

https://www.hausjournal.net/schornsteinfeger-pflicht

Wer meint sich dem verweigern zu können bekommt eine Ordnungsverfügung des Bauaufsichtsamtes und der Gerichtsvollzieher kommt unter Polizeischutz und mit Schlüsseldienst zum Arbeitsort.

So zu sehen in einer Fernsehreportage. Der Hauseigentümer war stolz wie Oskar über den Aufstand und ich hatte mich gewundert, dass ein einzelner Mensch so blöde sein kann. Mit dem was er dafür zahlen mußte wären die regulären Ausgaben für den Schornsteinfeger für die nächsten 15 Jahre abgedeckt.

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Ist der Bau vorhanden?

Wenn es nur um den Innenausbau geht, dann kommt meiner Erfahrung nach die Kompletterneuerung des Innenausbaus einer Wohnung auf 1000,00 Euro den Quadratmeter.

Bei einer Diskothek sind da weit höhere Standards anzulegen, müssen Sanitäranlagen komplett umgebaut oder neu geschaffen werden, sind zahlreiche Sonderanfertigungen nötig, muss teure Elektronik geschafft werden pp.

Unter 2000,00 Euro den Quadratmeter wird das nicht zu machen sein.

Wenn der Bau komplett neu erstellt werden muss wohl eher das doppelte.

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Wenn das Wohnmobil unter 7,5 Tonnen wiegt darf es auch in Spielstraßen auf den gekennzeichneten Bereichen abgestellt werden.

Und natürlich darf der Anwohner seinen PKW auf diesen Platz parken. Das hat nichts mit Freihalten zu tun. Das ist bestimmungsgemäße Nutzung.

Nur frage ich mich nach dem Sinn der Sache. Der Mensch wird doch wohl kaum 24 Stunden pro Tag durch die Gegend fahren und muß daher für eines der Fahrzeuge immer nach einem anderen Parkplatz suchen.

Man könnte allenfalls mal eine Nacht wachbleiben und den passenden Moment abpassen um sein eigenes Auto auf den Platz zu stellen.

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Wenn das eine vollstreckbare Ausfertigung ist kann man direkt den Gerichtsvollzieher beauftragen.

Die Umrechnung in Euro nimmt der selber vor:

https://www.iww.de/ve/archiv/waehrungsumstellung-vermeiden-sie-fruehzeitig-vollstreckungs-probleme-durch-die-euro-einfuehrung-am-1102-f41108

Die ausgeurteilten Zinsen rechnet der auch aus.

Auch wenn diese Vollstreckung erfolglos sein sollte, hätte sie wenigstens den Vorteil der Verjährungsunterbrechung. Die Verjährung droht nämlich in 6 Jahren.

Dem Gerichtsvollzieher ist im übrigen die Kontenabfrage beim Bundeszentralamt für Steuern erlaubt. Man würde also die Bankverbindung des Schuldners erfahren.

Wenn man weiß wo der wohnt könnte man auch beim zuständigen Grundbuchamt nachfragen, ob der Eigentümer seines Hauses ist. Kopie des Urteils zum Nachweis des rechtlichen Interesses der Anfrage beifügen!

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Wie Dir schon geschrieben wurde entsteht in diesem Fall ein Amtshaftungsanspruch.

Bei der Geltendmachung von Amtshaftungsansprüchen gilt die öffentliche Hand als wenig kulant. Es ist nicht zu erwarten, dass der Schadensersatzanspruch freiwillig erfüllt wird.

Zuständig für Amtshaftungsansprüche ist unabhängig vom Streitwert das Landgericht:

https://dejure.org/gesetze/GVG/71.html

Vor dem Landgericht gilt Anwaltszwang. Am besten sollte baldmöglichst ein Rechtsanwalt beauftragt werden.

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Rechtlich darf jeder Bürger jeglicher Nationalität in Deutschland ein Bankkonto und ein Wertpapierdepot eröffnen.

Das Handeln mit Aktien wäre eine gewerbliche Tätigkeit dann, wenn es für andere Personen erfolgt. Wird nur eigenes Geld angelegt ist das private Vermögensverwaltung.

Ob es Dir gelingt eine Bank zu finden die mit Dir in Geschäftsverbindung treten will ist damit nicht gesagt. Für US-Bürger beispielsweise ist es nahezu unmöglich in Deutschland ein Bankkonto oder Depot zu bekommen.

Bei gewissen anderen Nationalitäten würde genau hingeschaut. Aus der Beschreibung entsteht die Vermutung, dass Du Dich als ausländischer Student in Deutschland aufhältst. Wenn Du dann bei einer Bank mit einem Betrag in fünfstelliger oder noch höherer Höhe auftauchst kann das zu Rückfragen nach dem Ursprung des Reichtums führen. Als Ersparnis während des Studienaufenthalts wird das nicht durchgehen. Wegen Geldwäscheverdachts wird man entweder überhaupt keine Geschäftsverbindung wollen oder die gleich wieder aufkündigen.

Die Frage zum richtigen Timing wird derzeit äußerst unterschiedlich beantwortet.

Man liest sowohl die Ansicht, derzeit seien die Kurse so günstig, dass es geradezu die Jahrhundertchance zum Einstieg gäbe. Andere befürchten, dass eine Rezession eintritt so schlimm wie seit den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr. Wenn das stimmen sollte, wären Aktien immer noch viel zu teuer und ein Einstieg in den Aktienmarkt erst in 4 bis 6 Jahren ratsam.

Angesichts der heran rollenden Pleitewelle sind P2P-Kredite im übrigen die Garantie für gigantische Vermögensverluste.

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Wenn die Fluggesellschaft den Flug storniert muss die zurück zahlen.

Wenn sie denn kann. Halte immer ein wachsames Auge auf die Insolvenznachrichten!

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Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

Das ist auch hinsichtlich der Uhrzeit gemeint. Der frühe Vogel fängt den Wurm! Und das Klopapier. Früh morgens nämlich werden die Regale aufgefüllt und dann schlagen die gierigen Massen zu.

Das ist mir von Jagdgenossen so gesagt worden und das probiere ich nachher persönlich aus. Vor einigen Tagen nämlich habe ich in meinem Stammsupermarkt mit Entsetzen feststellen müssen, dass auf den laufenden 5 Metern Verkaufsfläche die ansonsten mit Klopapier aller Art, Stärke und Farbe belegt war, nichts, aber auch rein gar nichts mehr belegt war.

Eindeutig mein Fehler. War um 11 Uhr zum Einkauf. Heute stehe ich um 7 Uhr vor dem Laden. Ich stürme ohne Einkaufswagen rein. Wie damals in den Ardennen!

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eBay-Händler bieten PayPal nicht ganz freiwillig als Zahlungsart an. Das wird von eBay vorgeschrieben.

Natürlich hat PayPal gegenüber der herkömmlichen Überweisung auch Vorteile. Der Händler kann sofort versenden.

Bei Erstattung hält PayPal einen Teil der Gebühren ein:

https://www.paypal.com/de/smarthelp/article/h%C3%A4ufige-fragen-zu-r%C3%BCckzahlungen-faq3214

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Schön, dass du einen Stromer hast, was immer uns das sagen soll.

Innerhalb der EU kann heute bei Verkehrsbußen vollstreckt werden:

https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Ordnungs_Bussgeld_Vollstreckung/Vollstreckung/EUGeld/EUGeld_node.html

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Bei einer Bank kann man als Privatkunde Aktien kaufen. Genauer gesagt leitet die Bank den Kaufauftrag an börsliche und außerbörsliche Handelsplätze weiter.

Die Bank verdient immer!

Der Kunde manchmal, manchmal nicht.

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In diesem Artikel versucht sich jemand mit der Erklärung:

https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article206201565/Coronavirus-Boerse-Dieser-Crash-ist-schlimmer-als-der-Schwarze-Montag-1987.html

Der fallende Goldpreis ist offenbar eine Panikreaktion auf die allgemein gefallenen Märkte.

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Sowohl ich persönlich wie auch Personen in meinem Umfeld haben schon seit langem den Eindruck, dass bei ihrer jeweiligen Sparkasse Verkauf von Produkten an erster Stelle steht. Man sollte bei Beratungsgesprächen darauf gefasst sein, intensiv in dieser Hinsicht bearbeitet zu werden.

Am besten übt man zu Hause schon die magischen Worte "Ich überlege es mir" um alles erst einmal abzuwimmeln.

Nachdem ich mich in der Vergangenheit meine Finanzaktivitäten fast ausschließlich auf Direktbanken verlagert habe, bin ich natürlich in der Gunst meines Kundenberaters merklich gesunken. Es gibt keinen Kalender zum Jahresende mehr (was eine Einbuße von immerhin 1,50 Euro ausmacht), zu Karneval keine CD mit kölschen Evergreens mehr (ein Glasuntersetzer weniger) und keine Karte zum Geburtstag.

Dafür spare ich dann jede Menge Geld an Gebühren und habe Produkte im Depot an denen an erster Linie ich selber verdiene.

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Es stimmt! Aktien sind massiv überteuert. Manche Anleger glauben das bereits seit 50 Jahren und halten ihre Ersparnisse konsequent auf dem Sparbuch. Denn, bald wird sie kommen, der große Crash und die große Chance zum Einstieg! Oder erst in 10 Jahren? Na egal, das Geld liegt ja sicher und was kratzen einen schon 1,7% Inflation wo es doch 0,01% Sparbuchzins gibt?

Warren Buffet gehört nicht zu den zaudernden Angsthasen sondern denkt langfristig. Ob er damit immer richtig liegt weiß man hinterher. Immer richtig gelegen hat er nicht und seine große Liquiditätshaltung im Augenblick wird vielerorts kritisiert.

Natürlich wäre es normal zu erwarten, dass nach einer derart langen Haussephase wie derzeit eine heftige Korrektur folgen wird. Aber, was ist schon normal in einer Zeit, wo man für Geld keine Zinsen mehr bekommt, sondern Zinsen zahlen muss? Wo man für Immobilien einen Preis zahlt den der Anleger aus den laufenden Erträgen heraus bis zum Lebensende nicht mehr wieder sieht? Wo Anleger, wie in der Schweiz, massenhaft Bargeld im Bankschließfach liegen haben weil davon mehr übrig bleibt als auf dem Konto.

Die Geschichte der Geldanlage hat ein neues Kapitel aufgeschlagen und wie das endet wissen wir erst in 10 Jahren.

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Über Bankenkrisen wurden schon ganze Bibliotheken geschrieben. Hier ein Beitrag zur Bankenkrise 2008:

https://www.fluter.de/finanz-und-bankenkrise-einfach-erkl%C3%A4rt

Und in der Tat: In Nachhinein kann man die Ursache einer Bankpleite unter die Rubrik Gier und Spekulation packen. Allerdings sieht man das erst aus der Rückschau. Wer hat vor 2008 schon ahnen können, dass die Immobilienpreise in den USA flächendeckend so extrem einbrechen und dadurch Ausfälle in existenzbedrohender Höhe entstehen? Hätten die Banken wegen dieser theoretisch bestehenden Gefahr etwa keine Immobilienfinanzierung mehr anbieten sollen?

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Gesellschaften die keine Dividende bezahlen können mit dem Geld weiter wirtschaften. Wenn sie das gut machen hat der Aktionär mehr davon als bei einer Dividendenauszahlung.

Hier ein prominentes Beispiel:

https://www.finanzen.net/aktien/berkshire_hathaway_b-aktie

Und was heißt 'höchstens" zu dem höheren Preis verkaufen? Damit hat man für sich doch die Dividende realisiert.

Die Verliebtheit in jährliche Auszahlung ist die typisch deutsche Sparbuchmentalität.

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Ist Rücktritt vom Kaufvertrag ausdrücklich bei Scheitern der Finanzierung vereinbart?

Falls nicht, gibt es kein Rücktrittsrecht. Die Aufbringung des Kaufpreises fällt einzig und allein in den Risikobereich des Käufers.

Sieht also nicht gut aus für Euch. Bleibt nur, nach anderen Geldgebern zu suchen. Sofern sich die Möglichkeit ergeben sollte den Darlehensvertrag des Verkäufers zu übernehmen, sollte man die ergreifen. Die Schadensersatzsprüche bei nicht erfolgender Zahlung des Kauspreises sind mit absoluter Sicherheit weit höher als der höhere Zins.

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Redest Du wirklich von Aktien? Ich glaube nicht, dass irgendeine Aktiengesellschaft sich dafür interessiert, ob der Aktionär Axel62 mit einer Firmenverschmelzung oder einer Umfirmierung einverstanden ist.

Du hast wahrscheinlich eher Fonds im Depot und wenn Du den Unterschied zwischen Aktien und Fonds nicht kennst, dann kann man Dir nicht jene Banken empfehlen, bei denen das Depot kostenlos ist.

Das sind nämlich allesamt Onlinebanken. Bei denen ist das Depot nur deshalb kostenlos weil sie keinerlei Anlageberatung erbringen.

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Haben die Volksbanken es nicht nötig, neue Kunden zu gewinnen?

Oder stehe ich vielleicht auch auf der schwarzen Liste der Bankhopper: https://www.finanzfrage.net/frage/stehe-bei-consors-auf-der-schwarzen-liste-wird-mein-eintrag-irgendwann-geloescht-werden

Letzteres wäre möglich, weil ich schon öfters das Tagesgeldkonto gewechselt habe und zu günstigeren Anbieter gewechselt bin. Neukundenrabatte bei Direktbanken habe ich auch schon mehrfach in Anspruch genommen.

Falls es aber nicht die "Schwarze Liste" ist, dann meine Frage siehe Überschrift.

Von einem, leider verstorbenen, Verwandten hatte ich ein Sparbuch (wenige Hundert Euro) und 1 Genossenschaftsanteil (600 Euro) bei der örtlichen Volksbank geerbt. Als ich dort nachfragte, sollte ich die Sterbeurkunde vorbeibringen. Dann wurde mir gesagt, man würde mich anrufen, wenn die interne Abteilung den Fall bearbeitet hätte. Drei Wochen später war ich nun wieder dort. Zu meiner Überraschung wurde das Sparbuch schon aufgelöst und die Genossenschaftsanteile von Seiten der Bank gekündigt. Ich sollte nur noch die Nr. meines Girokontos für die Überweisung nennen. Mir wurde nie angeboten, das Sparbuch oder die Anteile auf meinem Namen weiter zu führen. Auch sonst zeigte die Sachbearbeiterin keinerlei Interesse mich möglicherweise als neuen Kunden zu gewinnen. Vielleicht weil ich nicht so wirke, als ob ich einen Kredit bräuchte? Oder wie jemand, der ein Girokonto mit vglweise hohen Gebühren beantragt? Oder ist es doch die schwarze Liste? Oder den VB geht es zu gut? Als ich zum Schluss selber noch mal nachfragte, wurde mir erklärt, die Genossenschaftsanteile (6% Rendite p. a.) gäbe es nur noch für Girokonto-Kunden oder Kreditnehmer. Was mich beides natürlich nicht interessierte (habe 2 kostenlose Girokonten und noch nie einen Kredit aufgenommen)

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Volksbanken wollen nur Kunden die das gesamte Bankangebot nutzen.

Ist doch wohl verständlich. Wie sollte ansonsten die Dividende auf den Genossenschaftsanteil erwirtschaftet werden? 6% werden das zwar nicht mehr werden aber immer noch ausreichend genug um jedem Sparbuch Paroli bieten zu können.

Mit schwarzer Liste hat das nichts zu tun.

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Wieso wurde meine Klage abgewiesen vom Arbeitsrecht?

Hallo, ich, Studentin begann 1.3.2019 einen Minijob. Durchschnittlich ein, manchmal zwei Arbeitstage die Woche.

Mir wurde ein ausgemachter Arbeitstag nicht bezahlt, an dem ich erkrankte. Wegen einem Tag wollte ich nicht jammern

Als ich im November meinen Arbeitgeber auf meinen Urlaubsanspruch per Email aufmerksam machte (min 4 Tage) bekam ich keine Antwort. 4 Emails insgesamt verschickt, einmal angerufen, es hieß, sie seien beschäftigt und gestresst.

Bei meiner letzten Mail habe ich sie gemahnt mit einer Klage, daraufhin habe ich ohne Abmahnung die Kündigung erhalten zum 15.Januar 2020

Beim Arbeitsgericht habe ich eine Kündigungsschutzklage eingereicht, den Krankheitstag auch noch fristgerecht gemeldet, um meine Chancen zu erhöhen.

Der TERMIN vor dem Gericht STAND SCHON FEST, heute erhielt ich aber folgende Nachricht:

,, Die Klage wird abgewiesen. Die Begründung des Klageabweisungsantrages bleibt einem gesonderten Schriftsatz vorbehalten" unterschrieben von einem Anwalt.

Was heißt das Nun? Nach der Kündigung wurde ich nicht mehr bei der Schichteinteilung berücksichtigt.

Im Dezember habe ich 360Euro gearbeitet, aber trotzdem mein volles Gehalt von 420Euro erhalten. Nun warte ich auf die Endabrechnung.

Hat vielleicht der Arbeitgeber sich zurückgezogen wird mir die benannten Beträge, also den Streitwert, überweisen? Nirgends steht es, dass ich den Prozess verloren habe. Die Klage habe ich selber eingereicht, bin sozial bedürftige Studentin, die Rechtspflegerin meinte auch, dass meine Chancen gut stehen.

Ich möchte nicht, dass irgendwelche Kosten anfallen!

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Was Du da bekommen hast ist die Klageerwiderung der Gegenseite. Du zitierst deren Antrag. Das Gericht hat ja offensichtlich noch nichts entschieden.

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In Aktien und Obligationen investieren?

Hallo zusammen!

Ich würde gerne einen Betrag meines Vermögens (mehrere 1'000 Franken, da ich Schweizer bin) investieren, da das Geld ja sonst nur nutzlos auf der Bank rumliegt und ich wirklich gerne in dieses Investment-Feld einsteigen möchte und nun endlich auch 18 bin (keine Sorge ich lasse mir genügend auf der Seite, zudem weiss ich so +/- wie Aktien und Obligationen funktionieren, von Optionen lasse ich zurzeit die Finger). Vorerst möchte ich deshalb in Obligationen und später auch in Aktien investieren.

Dazu möchte ich mich nun bei ein paar Brokern anmelden (DeGiro, Lynx, IB, CapTrader), die mir vertrauenswürdig erscheinen (Bzw. bin gerade dran). Die Kontoerstellung wird einem ja durch gewisse Hürden erschwert und da frage ich mich:

Ist es schlimm wenn ich bezüglich Erfahrung und Liquidität "lüge"? Also nur die erforderlichen Bedingungen anklicke (z.B. ich habe schon x Jahre Erfahrungen und habe Y Kapital), denn ich habe ja noch nie mit Wertschriften gehandelt und ich habe auch nicht die 20'000, welche meistens als Minimum angesehen werden. Kann ich überhaupt mit weniger handeln oder muss soviel dann auf das Depot überwiesen werden? Kann ich überhaupt einfach so ein Depot ohne Verpflichtungen machen nur um mich umzusehen?

Wenn wir schon dabei sind stelle ich noch weitere Fragen:

Ist das Geld auf dem Depot sicher?

Kann ich es ganz einfach auf mein Bankkonto zurückübertragen?

Wenn ich in Franken überweise, wird das Geld auf dem Depot dann in CHF oder € sein oder kann ich wählen?

Gibt es irgendwelche versteckte kosten, von denen man evtl. nichts weiss?

Stimmt es, dass man zahlen muss wenn die eigenen Aktien ins Minus gehen?

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Wenn Du über Anlagebeträge in 6- oder 7-stelliger Höhe verfügen würdest könnten Depots bei mehreren Banken Sinn machen. Bei einigen tausend Franken macht das keinen Sinn. Konzentriere die Anlage auf einen Anbieter.

Hast Du Dich bei den genannten Anbietern schon erkundigt, ob die auch für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ein Depot eröffnen wollen? Selbstverständlich ist das nämlich nicht.

Die gesetzlich vorgeschriebene Identifizierung könnte dann im übrigen die erste Hürde werden. Ich hatte vor Jahren einmal bei der Comdirect für einen Schweizer angefragt und der hätte dafür auf eigene Kosten zu einem Notar gehen müssen. Frag bei den von Dir ins Auge gefaßten Anbietern an wie die das handhaben.

Natürlich kannst Du zur Anlageerfahrung und zum vorhandenen Kapital mogeln soviel Du willst. Allerdings schießt Du Dir damit auch ein Eigentor im Hinblick auf etwaige Ansprüche gegen die Bank.

Der Inhalt eines Wertpapierdepots ist sicher vor Insolvenz der Bank. Nicht sicher aber gegen Kursschwankungen.

Ob einer der Anbieter Verrechnungskonten in CHF anbietet weiß ich nicht. Im Zweifelsfall wird in Euro umgerechnet und da hast Du schon den ersten Kostenfaktor. Beim Umtausch verdient die Bank immer mit.

Deine letzte Frage weckt im mir Zweifel, ob Du wirklich schon in Aktien anlegen solltest. Unter 0 kann es bei denen nämlich nicht gehen.

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Was ist denn Dein Etat für das Wohnen?

Auf Immobilienscout24 oder Kalaydo findest Du eine Menge Wohnungsangebote. Da kannst Du Dir ausrechnen, was auf Dich zukommen kann.

Beispiele aus der Kölner Innenstadt:

Für ein 20qm großes Appartement mußt Du zwischen 300 und 500 Euro Warmmiete rechnen. Eine 2-Zimmerwohnung kostet 650 bis 800 Euro warm.

Ob der Stadtrand billiger ist hängt von der Gegend ab. Der Kölner Westen mit Junkersdorf, Müngersdorf oder Klettenberg ist mindestens so teuer wie die Innenstadt, genau so wie der linksrheinische Süden mit Rodenkirchen.

Billiger ist der Kölner Norden und allgemein das rechtsrheinische Köln.

Allerdings geht es ja nicht nur ums Geld, sondern auch ums Wohlgefühl. In der Neustadt, Süd wie Nord, geht man aus der Tür und hat zwei Dutzend Restaurants, Clubs und so weiter in Gehweite. Andere Stadtteile haben so was oft nicht. Da ist Abends tote Hose.

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ABM-Maßnahme für Beamte? Damit die wenigstens einmal im Monat eine Stunde arbeiten können!

Das wäre die eine Möglichkeit. Die anderen wären:

Totale Kontrolle über die Vermögensbestände in Deutschland zu bekommen um die Bürger am Tag X gründlich enteignen zu können.

Oder aber, die verantwortlichen Politiker haben mal wieder von nichts Ahnung. Wenn man Politikern leistungsgerechte Bezahlung gewähren würde, müßten bestimmt 90% von denen verhungern.

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Geh zu Deiner Hausbank. Die macht aus einem großen Vermögen ein kleines Vermögen und -schwupp- bist Du Deine Sorgen los.

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Wenn Du weißt was für ein Tarif kannst Du doch googlen.

Hab ich gemacht. Grundsätzlich besteht Anspruch.

Aber: Du darfst dem Versicherer die Entscheidung nicht vorweg nehmen. Gleich regulieren ist nicht. Dumm natürlich wenn die Dich ansonsten nicht aus dem Hotel lassen.

Lass Dich nicht über den Tisch ziehen: Geschuldet wird der Zeitwert und nicht der Preis eines Neugeräts.

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Durch das Berliner Testament wird der überlebende Ehegatte in der Tat Alleinerbe des Vermögens des zuerst versterbenden Ehegatten.

Nicht ausgeschlossen können damit aber die Pflichtteilsansprüche von Kindern. Eine Entziehung des Pflichtteils ist nur unter ganz besonderen Voraussetzungen möglich, insbesondere bei schweren Straftaten gegen den Erblasser.

Alle Zahlungen auf das Haus gehen ohne besondere Vereinbarung in das gemeinsame Eigentum der Ehegatten über. Man könnte eventuell durch Abschluss eines Darlehensvertrags Ansprüche in gleicher Höhe für den Fall des Vorversterbens des Ehemannes dem entgegen halten.

Solche Konstruktionen sind aber keine Aufgabe für Hobbyjuristen. Man sollte zusammen mit einem Notar eine solche Vereinbarung aufsetzen und von diesem beurkunden lassen. Das kostet zwar Geld, gibt aber die Gewähr, dass die Vereinbarung auch rechtswirksam ist.

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Haste nicht mehr die Bedienungsanleitungen? Da steht alles beschrieben. Ansonsten eben alles an den Verstärker anschließen. So schwer ist das ja wohl nicht. Einfach alle Stecker in die passenden Buchsen stecken und alle Tasten betätigen bis sich was tut.

Habe noch nie erlebt, dass sich Boxen verabschiedet haben. Klingt eher nach einem Defekt am Verstärker.

So etwas reparieren zu lassen ist schon deshalb schwierig weil sich all die kleinen Phonoläden mit angeschlossener Werkstatt längst in den Ruhestand verabschiedet haben.

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Das wäre eine Aufgabe für einen auf Grundstücksbewertungen spezialisierten Sachverständigen und selbst der würde sich bei der Bewertung der vermeintlichen Wertminderung sehr schwer tun. Bezogen auf den Gesamtwert eines Hauses ist das in einem kaum erfaßbaren Bereich.

Ich schlage da zwei alternative Ideen vor:

Die eine wäre, sich am wirtschaftlichen Interesse des Nachbarn zu orientieren. Ohne Nachbarzustimmung wäre der Aufwand für den Bau der Gaube vergebens und dazu käme der Aufwand für den Rückbau. Insgesamt wären zwischen 10.000 und 20.000 Euro vergebens aufgewendet worden. 20% davon würde der doch gerne geben.

Man könnte andererseits in die Zukunft denken. Vielleicht wollt Ihr eines Tages auch eine Gaube bauen. Dann würde der Nachbar natürlich umgekehrt auch Geld haben wollen. Wenn er als Gegenleistung für Euer jetziges Einverständnis in rechtlich verbindlicher Form schon jetzt sein Einverständnis für künftige Maßnahmen dieser Art gibt, könnte man sich eine Zahlung sparen.

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Der Bund der Versicherten schreibt dazu folgendes:

"Zum 01.01.2018 wurde ein Einkommensfreibetrag beim Bezug von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung eingeführt. Wer lebenslange Rentenzahlungen aus einer zusätzlichen freiwilligen Altersvorsorge bezieht, muss sich diese nur anteilig auf die Grundsicherungsleistungen anrechnen lassen.

Der Einkommensfreibetrag gilt für lebenslange Rentenleistungen aus

1. Betriebsrenten,

2. Riester-Renten,

3. Basisrenten (Rürup-Renten),

4. Privatrenten (ohne Kapitalwahlrecht oder sofern Sie auf das Recht zur Kapitalisierung verzichtet haben) und

5. Leistungen aus Zuzahlungen zur gesetzlichen Rentenversicherung.

Die genaue Höhe wird folgendermaßen berechnet:

Monatliche Renteneinkünfte in Höhe von 100,- Euro sind vollständig anrechnungsfrei. Diejenigen Anteile der monatlichen Renteneinkünfte, die 100,- Euro übersteigen, sind zu 30 Prozent anrechnungsfrei. Zwingende Voraussetzung dabei ist aber, dass der gesamte monatliche Freibetrag 50 Prozent des Eurobetrags aus der sog. Regelbedarfsstufe 1 ("Eckregelsatz") nicht überschreitet. Die Höhe der Regelbedarfsstufe 1 liegt aktuell (2019) bei 424,- Euro.

Beispiel: Die monatliche Rente aus zusätzlicher Altersvorsorge beträgt 300,- Euro. Vollständig anrechnungsfrei sind 100,- Euro. Von den verbleibenden 200,- Euro bleiben noch 30 Prozent anrechnungsfrei – also 60,- Euro pro Monat. Der gesamte Freibetrag darf wiederrum 50 Prozent des Eckregelsatzes – also 212,00 Euro – nicht überschreiten. Dies ist in diesem Beispiel erfüllt. 

Der gesamte Freibetrag liegt also bei 160,- Euro pro Monat."

Ganz schön kompliziert!

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Sieht so aus, als ob der Vermieter Dich über den Tisch gezogen hat. Ich fürchte, dass es keine schriftliche Vereinbarung darüber gibt, dass Du vorzeitig aus dem Mietverhältnis entlassen werden solltest.

Rechtlich ist es ja so, dass kein Vermieter verpflichtet ist einen Mieter vorzeitig unter Verzicht auf die Einhaltung von Kündigungsfristen aus dem Mietverhältnis zu entlassen nur weil Nachmieter benannt wurden.

Hier aber hat der Vermieter den benannten Nachmieter in ein anderes Mietverhältnis umgeleitet und Dich auch noch zusätzlich über die Sachlage getäuscht.

Ich meine, Du bist raus aus der Mietzahlungsverpflichtung. Allerdings wären alle diese Umstände zu beweisen und das von Dir. Das wird schwierig werden.

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Indien und China sind wohl die Ursache.

Da gibt es unzählige begabte IT-Spezialisten die für Gehälter zu arbeiten bereit sind über die wir nur ungläubig staunen.

Dank Internet ist der Standort überhaupt kein Problem.

Den Vertrieb aber kann man natürlich nicht von der anderen Seite der Erde aus übernehmen. Dazu braucht man reale Menschen vor Ort und die wollen für den großen Umsatz die sie ihrem Arbeitgeber einbringen auch viel Geld sehen.

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Schon allein eine unbenutzbare Toilette rechtfertigt 50% Mietminderung:

https://mietminderungstabelle.de/Mietminderung-Kategorie.WC-Toilette.html

Hier sind ja auch noch Dusche und Küche weitgehend unbenutzbar sind, ist eine noch höhere Mietminderung zulässig.

Für ebenfalls zulässig halte ich eine außerordentliche Vertragskündigung.

Habt Ihr mal überlegt selber einen Installateur zu beauftragen und die Auslagen von der Miete abzuziehen? Da solltet Ihr dem Vermieter schriftlich und nachweisbar (Einschreiben!) Frist setzen und Ersatzvornahme androhen.

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Ich war schon mehrfach bei notariellen Beurkundungen anwesend. Der Ablauf ist, dass der Notar nach Feststellung der Personalien die zu beurkundende Vereinbarung komplett vorliest.

Diese Urkunde sehen die Beteiligten im Beurkungstermin nicht zum ersten Mal. Es ist bei allen Notaren gängige Praxis, dass der Entwurf dieser Urkunde vorab übersandt wird. Man hat also als vertragschließende Partei ausreichend Zeit sich den Inhalt durchzulesen. Wenn Dein Mann wirklich etwas absolut nicht versteht, könnte er daher mit Hilfe eines üblichen Übersetzungsprogramms sich Klarheit über diese Klausel verschaffen.

Auch deutsche Staatsbürger verstehen nicht alle in solchen Urkunden vorkommenden Begriffe. Insofern ist der Notar in der Regel bemüht erläuternde Anmerkungen zu machen.

Meines Erachtens ist es in dem beschriebenen Fall wirklich nicht erforderlich einen Dolmetscher mitzubringen.

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Bei Denkmalimmobilien besteht öffentlich-rechtliches Vorkaufsrecht. Das hat aber eher akademische Bedeutung. So ein Vorkaufsrecht wird höchst selten ausgeübt.

Denkmalgeschützte Immobilien dürfen nur mit Zustimmung des Denkmalschutzamts verändert werden. Manch ein Eigentümer stört sich nicht daran. Man sollte sich unbedingt vom Verkäufer vertraglich zusichern lassen, dass keine ungenehmigten Veränderungen vorgenommen wurden.

Oftmals werden Denkmalimmobilien mit den Steuervorteilen angepriesen, welche man da auch bei selbstgenutztem Wohnraum hat. Man muß sich aber bewußt sein, daß die denkmalgerechte Sanierung einer Immobilie viel teurer als eine normale Sanierung werden kann. Da ist der Steuervorteil nur ein schwacher Ausgleich.

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Alle Finanzdienstleister der Erde unter amerikanischer Führung?

Ich sehe schon Chinesen, Russen, Iraner und die deutschen Sparkassen jubeln.

Ne, eher wird der Hinkelstein internationale Standardwährung bevor das klappt.

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Sind die Leute ja selber schuld. Wieso wählen die denn Parteien die es als Hauptaufgabe sehen das Volk zu knechten und zu kontrollieren?

Angeblich soll man doch aus der Geschichte lernen. Das ist doch alles warme Luft. Wenn das stimmen würde, hätte niemand die grüne Oberkontrollpartei gewählt.

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Spötter sagen, das Wohnungseigentum sei die ideale Verknüpfung der Nachteile von Miete und Eigentum. Und genau das hat man dann:

Was rein optisch wie ein Einfamilienhaus aussieht ist in Wahrheit eine Eigentumswohnung.

Für jede Veränderung des Außenbereichs braucht man die Zustimmung der WEG und einmal pro Jahr muß man eine Eigentümerversammlung abhalten. Soll ja Leute geben die so etwas unterhaltsam finden. Ich könnte darauf verzichten.

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Die Nachzahlung kommt ganz einfach dadurch zustande, dass es bei der Rente keinen Steuerabzug gibt.

Der Rentenbezieher muss also eine Steuererklärung abgeben und die daraufhin festgesetzte Steuer im nachhinein bezahlen. Das hat also nichts mit der Zusammenveranlagung zu tun.

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Ja!

Nein!

Kann sein!

Wie auch immer: NeoMedia existiert nicht mehr und könnte davon nicht profitieren.

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Da kann man nur munter Rätsel raten.

Mir ist es auf jeden Fall schon einmal passiert, dass eine meiner "EC"-Karten an einem Terminal nicht angenommen wurde, die andere aber schon. Das konnte nur als internen technischen Problemen bei der einen Bank gelegen haben. Zugeben werden Banken so etwas nur ungerne.

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An der Wand meines Büros hängt eingerahmt der letzte 1000 RM-Schein meiner Oma. Der konnte vor Inflation und Währungsreform nicht mehr unter die Leute gebracht werden.

Damals waren 1000 RM ein kleines Vermögen. Schau Dir an, was der Schein heute wert ist:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-1000-reichsmark/k0

Echt jämmerlich, aber durchaus verständlich. Die Auflage war einfach zu hoch.

Genau so wird es nach meiner Meinung beim 500 Euroschein enden.

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Wenn für die Kündigung ein gesetzlich anerkannter Grund besteht, stellt sich das Thema Abfindung schon einmal überhaupt nicht. Es gibt keinen Abfindungsanspruch.

Wenn sich die Frage der Abfindung stellt, dann wird oftmals als Verhandlungsgrundlage ein halbes Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr genommen.

Die Höhe kann sich ja nur auf das aktuelle Gehalt beziehen, denn es geht ja nicht darum für die Treue in der Vergangenheit zu belohnen, sondern darum, für den Verlust des bestehenden Arbeitsplatzes zu entschädigen.

Aber da die Abfindung Sache der Verhandlung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist, sind natürlich vielfältige Gestaltungen denkbar möglich.

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Die wollen nicht nur bewertet werden, die wollen sogar positiv bewertet werden.

Schlechte Bewertungen gibt es nämlich genug:

https://de.trustpilot.com/review/www.postbank.de

Als Postbankkunde kann ich mich in den Kreis der Nörgler und Meckerer einreihen. Die neue Gestaltung der Postbankseite ist eine echte Zumutung. Da ist der puren Optik wegen furchtbar verschlimmbessert worden und trotz etlicher Nachbesserungen ist immer noch vieles schlechter als vorher.

Von der Sachkompetenz der Postbankfilialen will ich da garnicht erst erzählen. Was man da erlebt ist schmerzensgeldpflichtig.

Schlag den Schlaumeiern doch ein Schnippchen und teile bei der Bewertung Deine Erfahrungen mit der Postbank mit.

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Seq ist ein Ort im Iran.

Ich nehme an, die NeoMedia-Aktien werden als effektive Stücke dorthin geliefert, dort zerrieben und mit Kameldung vermischt und dienen anschließend als Ersatz für Braunkohle.

Endlich werden die Dinger wieder einer sinnvollen Verwendung zugeführt!

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Sie werden auferstehen am Jüngsten Tage!

Vorher gibt es für NeoMedia aber keine Chance auf eine Wiederkehr!

Und Depression ist insofern wohl die Umschreibung für Insolvenz. Dagegen aber gibt es weder Tropfen, Zäpfchen noch Tabletten.

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Hier wird alles ausführlich beschrieben:

https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/BEV-Energie-ist-pleite-Was-Strom-und-Gas-Kunden-jetzt-tun-sollten-id53340981.html

Kündigen solltest Du und auch einen neuen Anbieter suchen. Derzeit nämlich wirst Du nicht mehr von BEV versorgt, sondern vom Grundversorger im teuersten Tarif.

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Was ist denn bei Bestellung des Nießbrauchs vereinbart worden? Ganz konkret: Muß der Schwiegervater Sanierungskosten tragen und wenn ja, welche?

Ist das mit der Rücklage jemals vereinbart worden? Üblich ist so etwas jedenfalls nur bei Wohnungseigentümergemeinschaften und eine solche liegt hier ja nicht vor.

Für Dich ist das eine heikle Sache. Wenn Du aufgrund der Vollmacht Vermögensverfügungen triffst für die es keinen Rechtsgrund gibt wäre das Untreue im strafrechtlichen Sinne. Ich würde im Zweifel lieber die Finger von solchen Sachen lassen.

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Aktienverluste können nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden und nicht mit anderen Einkommensarten.

Eine Verlustbescheinigung macht nur dann Sinn, wenn man mehrere Aktiendepots hält und in den anderen Aktiengewinne erzielt hat.

Ansonsten ist man gut damit bedient, daß man die Aktienverluste vortragen und mit in späteren Gewinnen verrechnen läßt. Das macht die Bank automatisch.

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Tja Tünnes, obwohl es doch im deutschen Liedgut heißt "Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen" sehe ich für NeoMedia nicht nur schwarz, sondern schwärzestens.

Aber bleib ruhig OptiMIST.

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Ist heute Vollmond? Ich frage weil hier ein Wiedergänger unterwegs ist, Oder gleich 2, Genta inklusive.

Und Genta wird erst nach dem jüngsten Tag wieder börsenfähig.

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falsche Grundschuld im Grundbuch

Wie kommst Du auf die schräge Idee? Die Grundschuld ist ordnungsgemäß bestellt worden. Da ist kein Widerspruch zwischen formaler und wirklicher Rechtslage und demzufolge auch kein Anwendungsfall des § 894 BGB.

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Was da gefordert wird ist der Werklohn abzüglich der ersparten Aufwendungen:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__648.html

Die Höhe von 10% des Werklohns ist als entgangener Gewinn wohl nicht zu beanstanden.

Natürlich bezieht sich der Anspruch auf den gesamten (!) vereinbarten Werklohn.

Das wird also sehr teuer für Dich. Daher solltest Du Dir überlegen, wie Du dem entgehen kannst. Wenn zum Beispiel das Grundstück von der Baufirma gekauft, von ihr vermittelt oder auch nur vor Abschluss des Bauvertrags auf Bautauglichkeit überprüft wurde, wäre das nach den gegebenen Verhältnissen Grund für eine außerordentliche Kündigung des Bauvertrags. Dann würdest Du keinen Cent zu zahlen haben.

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Es gibt dazu in Deutschland diese allgemeine Vorschrift:

https://www.steuertipps.de/gesetze/abgabenordnung-ao/42-missbrauch-von-rechtlichen-gestaltungsmoeglichkeiten

Ob die geplante Aktion dem unterfällt ist nicht absehbar. Vielleicht sollte man erst einen Tag nach dem Verkauf wieder kaufen um den bösen Schein zu vermeiden.

Es ist zwar ein anderes Thema, aber mich erinnert die Hype um die Kryptowährungen an jene um den Neuen Markt zur Jahrtausendwende. Kaum eine der Firmen der damaligen Zeit existiert noch. Der Gründer von Mobilcom hatte es sogar geschafft, vom Milliardär zum Pleitier zu werden.

Obwohl es doch heißt "Die Geschichte darf sich nicht wiederholen" wiederholt sie sich doch!

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Schau Dir das Gesetz an.

Hier ist die Vorschrift über den Betrug:

https://dejure.org/gesetze/StGB/263.html

Darin wird unter anderem auf diese Vorschrift Bezug genommen:

https://dejure.org/gesetze/StGB/248a.html

Um es zusammen zu fassen:

Betrug mit einem geringen Schadensbetrag wird nur auf Antrag durch den Geschädigten verfolgt, es sei denn, die Staatsanwaltschaft hält eine Anklageerhebung aus öffentlichen Interesse für geboten.

Wenn Du keine Vorstrafen hast, wird keine Anklage von Amts wegen erhoben.

Ob ein Strafantrag gestellt wird, können wir nicht wissen. Ich vermute nicht wenn der Schaden wieder gut gemacht wird.

Sonstige Folgen, wie etwa lebenslange Sperre bei eBay und PayPal, sind keine Frage des Strafrechts.

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Lebenslange Sperre bei eBay und PayPal bekommst Du auf jeden Fall.

Beide Anbieter gelten im übrigen auch sonst als sehr konsequent im Umgang mit betrügerischen Kunden. Es kann gut sein, daß man dort nicht auf den oftmals flauen Ermittlungseifer staatlicher Stellen vertraut, sondern selber versucht, Deinen Namen und Deine Anschrift zu ermitteln. Oft ist das ja ganz einfach. Manche Leute sind so dumm, ihre Handynummer in sozialen Netzwerken mitzuteilen. Da genügt manchmal simples Googlen.

Die Kriminalstrafe zu verhängen wäre dann Sache des Gerichts. Da ist nicht bei dem geringen Schadensbetrags an sich nicht viel zu erwarten. Es sei denn, es würden Vorstrafen vorliegen.

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Die Frage ist im Grunde unbeantwortbar weil die entsprechenden Bestimmungen in jeder kommunalen Kostenordnung anders aussehen.

Ich nehme allerdings an, daß in der Regel an das gesamte Einkommen der Erziehungsberechtigten angeknüpft wird und da kommt es auf die Entfernung der Arbeitsstätte eines Elternteils zum Wohnort der restlichen Familie nicht an.

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Auch wenn das wie eine Verschwörungstheorie klingt behaupte ich, daß es der EZB in erster Linie darum geht, ihre Negativzinspolitik ungestört fortsetzen zu können.

Wie man hört soll es Banken geben die ihr Geld -teilweise natürlich nur- lieber in bar in den Tresor legen als zu Negativzinsen zur EZB zu schicken.

Das klappt natürlich besonders gut bei großen Stückelungen.

Das zweite Ziel ist, nach Muster eines totalitären Einheitsstaates die völlige Kontrolle über die Finanztransaktionen des Bürgers zu bekommen. Das geht am besten wenn man den Bürger zu bargeldloser Zahlung zwingt.

Die Abschaffung des 500ers ist der erste Schritt zur völligen Abschaffung des Bargelds.

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Lächerlich macht man sich hier sicher nicht.

So wie der Schadensfall beschrieben wird, ist ja nicht ein austauschbares Bauteil wie etwa ein Stoßfänger betroffen, sondern die Reparatur wurde an einem Bauteil vorgenommen das erhalten geblieben ist.

Dann aber ist der Unfall später immer noch feststellbar. Ein Käufer muß nur einen Lackdickemesser zücken.

Allerdings gestehe ich, daß man hier durchaus auch die gegenteilige Ansicht vertreten kann:

"Unfallfrei" bedeutet nämlich nicht, daß ein Auto überhaupt keinen Unfall hat. Sogenannte Bagatellschäden werden ausgeklammert.

Meine Handlungsempfehlung lautet daher:

Melde den merkantilen Minderwert an. Anmelden kostet nichts!

Zu Gericht ziehen würde ich damit aber nur, wenn finanzielle Rückendeckung durch eine Rechtsschutzversicherung besteht.

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Das Argument mit dem Datenschutz ist schon besonders witzig. Immerhin müßte die Versicherung im Klagefalle alle Fakten auf den Tisch legen um nicht im Prozeß wegen unzureichenden Sachvortrags zu unterliegen.

Droh doch einfach an, einen Rechtsanwalt zu beauftragen damit, die Versicherung auf Feststellung darauf zu verklagen, daß kein zu regulierender Schadensfall vorliegt. Mal sehen, wie die reagieren.

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Es fehlt mir die Zeit das für die Denkmalabschreibung zu überprüfen, könnte mir aber vorstellen, daß das vergleichbar ist wie bei der Aufteilung vom Reparaturaufwendungen bei Wohnimmobilien:

Da ist ja bekanntlich eine Aufteilung auf bis zu 5 Jahre möglich. Findet vor Ablauf dieses Zeitraums eine Veräußerung der Immobilie statt, kann der restliche Betrag im letzten Kalenderjahr der Besitzzeit auf einen Schlag abgesetzt werden.

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Trotz langen Sachverhalts sind da so etliche Dinge unklar, aber darauf kommt es im Endergebnis auch nicht an.

Wenn die Kinder glauben es liege kein wirksames Testament vor, dann sollten sie Ausstellung eines Erbscheins für sich beantragen. In diesem Verfahren wird dann auch das Testament überprüft. Mit welchem Ergebnis können wir natürlich nicht wissen.

Alternativ dazu könnten die Kinder ihren Pflichtteil geltend machen. Der ist nämlich nicht ausgeschlossen und läßt sich auch nicht ausschließen.

Man könnte auch beim Amtsgericht gesetzliche Betreuung beantragen um weitere Verschwendung des Vermögens der Mutter zu verhindern. Auch da ist der Erfolg nicht absehbar. Wenn die Mutter nicht durch Krankheit oder Älter beeinträchtigt ist, sondern bei vollem Verstand ihr Vermögen auf den Kopf hauen will, dann kann sie niemand daran hindern.

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In welcher Form ist die Mietkaution denn dort hinterlegt worden?

Vermutlich ist da ein Sparkonto eröffnet und das dem Vermieter verpfändet worden. Im Prinzip steht der Fortführung des Sparkontos nach Kündigung des Geschäftsanteils entgegen. Allerdings kann es sein, daß Dich die Bank zur Auflösung dieses Kontos drängen wird als Gegenreaktion auf die Beendigung der Geschäftsverbindung.

Hast Du Dich im übrigen anhand der Satzung darüber informiert, wie lange die Kündigungsfrist beim Genossenschaftsanteil ist? Es kann durchaus eine längere Zeit dauern bis das Geld ausgezahlt wird.

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Du hast Dich der Bank gegenüber im Rahmen der Baufinanzierung mit Sicherheit der sofortigen Vollstreckung unterworfen. Dann und nur dann kann sofort gepfändet werden. Ansonsten nämlich müßte zunächst einmal ein Prozess geführt werden.

Auch gegen die sofortige Vollstreckung aus notarieller Urkunde kann ein Rechtsbehelf eingelegt werden, nämlich die Vollstreckungsgegenklage. Mit der verbinden könnte man eine Zahlungsklage wegen erfolgter Überzahlung.

Du siehst: Das ist ein rechtlich sehr kompliziertes Thema. Ohne anwaltliche Hilfe kommst Du da nicht aus.

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Die einfachste Möglichkeit ist noch, den Fondsanteil zu vererben.

Wenn Dir gerade nicht danach ist wird es schwierig!

Es gibt Zweitmärkte für Anteile geschlossener Fonds -die Börse hat nach meiner Erinnerung so einen betrieben- aber funktioniert haben die wohl nie so richtig, mangels Nachfrage.

Google doch einmal, ob Du Zweitmarktkurse finden kannst.

Meist gibt es nur den Erkenntnisgewinn, dass außer Spesen nichts gewesen ist.

Auch wenn mich die Finanzhaie im Forum deswegen zerfleischen werden sage ich und bleibe dabei, daß geschlossene Immobilienfonds organisierter Betrug sind.

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Bist Du nun Mieter oder selber Untermieter?

Die Vermietung eines Teils einer Mietwohnung ist Untermiete, die Vermietung der kompletten Wohnung Weitervermietung.

Der Weitervermietung muß der Vermieter zustimmen. Zuwiderhandlung ist Grund zur fristlosen Kündigung.

Einer Wuchermiete wird der Hauptvermieter sicher nicht zustimmen.

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Ein Blatt Papier, Format DIN A4, dürfte deutlich weniger kosten als ein Rechtsanwalt.

Dieses Blatt versieht man mit den Daten des Absenders und denen des Empfängers und fordert den Vermieter mit den dürren Worten " ich bitte nunmehr um Freigabe des Mietkautionskontos bis zum XX.XX.2018" zum Vollzug der begehrten Aktion auf.

Zeitgleich schaut man in den Verpfändungsvertrag.

Sofern da keine außgerichtliche Möglichkeit besteht, muß man ggf auf Freigabe klagen.

Da ist das Amtsgericht zuständig, man kann das also selber machen.

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Ich darf vermuten, daß der Bezugsberechtigte der Rentenversicherung nicht auch zugleich der Erbe ist. Ansonsten würden sich diese Fragen nicht stellen.

Die Bank wird sofort verrechnen. Dazu braucht es noch nicht einmal spezieller AGB. Das ergibt sich schon aus dem Gesetz und nennt sich Aufrechnung.

Mangels bestehender Forderungen ist damit der Sicherungszweck für die Rentenversicherung entfallen. Die Versicherungssumme steht dem Bezugsberechtigten zu.

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Uns hat man blühende Landschaften versprochen und das einzige was da blüht sind Unkraut und Rost.

Uns hat man die Einkommensteuererklärung auf dem Bierdeckel versprochen und den kann man nur als Untersetzer für die Kaffeetasse nehmen.

Uns hat man versprochen, daß die Rente sicher ist. Sicher ist nur, daß man davon nicht leben kann.

Kann man jetzt jemand verklagen? Nö. Geschwätz von Politikern ist keine Rechtsgrundlage die gerichtsfest wäre.

Wer so dusselig ist in der Hoffnung auf ungelegte Eier Investitionen zu tätigen ist selber schuld.

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Nur, wenn es in der Satzung steht.

Also ran an den zentralen Unterlagenordner. Irgendwo zwischen Freischwimmerzeugnis und Urlaubsantrag findet sich das genannte Elaborat.

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In Zeitschriften von Wirtschaftswoche und Capital finden sich doch regelmäßig Artikel in denen angeblich noch lohnenswerte Städte vorgestellt werden. Ich habe keine Lust, das Wiederzukäuen.

Ohnehin ist die Frage nach den Perlen schon drollig. Bei Immobilien handelt es sich nicht um Stangenware. Da entscheiden manchmal 100 Meter über Wohl oder Wehe.

Natürlich sind derzeit viele Immobilienmärkte überhitzt. Das darf aber nicht den Blick darauf verstellen, daß man mit dem Preis auch die Zukunftsperspektiven bezahlt.

Wenn Du es billig haben willst, dann schau Dich in den neuen Bundesländern um. Oder in der Eifel. Da bekommst Du Immobilien nachgeworfen. Beschwer Dich aber nicht, wenn Du die nie mehr zum Einstandspreis verkauft bekommst.

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Etwaige Mängel an der Mietsache müßte der Vermieter darlegen und beweisen. Wenn der ein Übergabeprotokoll ungenau formuliert, schießt er sich ein Eigentor.

Das mit den Fotos ist besonders originell. Sicherlich werden diese Fotos doch nicht an Ort und Stelle ausgedruckt und auf das Protokoll geklebt. Woher soll man denn dann wissen, welche Fotos während des Übergabetermins angefertigt wurden.

Mein Tipp kann eigentlich nur sein, auf eine präzise Formulierung all der Umstände zu bestehen die zu Deinen Gunsten sind.

Wenn Du mit den Feststellungen im Protokoll nicht einverstanden bist, würde ich entweder die Unterschrift ganz verweigern oder aber mit einem Zusatz versehen. Dieser Zusatz könnte zum Beispiel lauten: Bestätigt wird ausschließlich die Rückgabe der Mietsache am heutigen Tage inklusive der Rückgabe der hier verzeichneten Schlüssel.

Eigene Fotos zu machen und einen Zeugen dabei zu haben ist sicher keine schlechte Idee.

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Zunächst muss man voraus schicken, dass es neben den börsengehandelten offenen Fonds auch geschlossene Fonds gibt. Bei denen kann es in der Tat Nachschusspflicht geben. Aber, das ist ein anderes Thema. Dich interessieren ja nur offene Fonds.

Ein Fonds ist nichts anderes als eine verselbständigte Vermögensmasse. Was darin enthalten ist, ist sehr unterschiedlich.

Wovon ich Dir abraten würde ist, einen Aktienfonds mit einem engen Anlagefokus zu kaufen, also zum Beispiel einen Fonds der nur in indische oder vietnamesische Aktien investiert oder sich auf Biotechnik oder Immobilienaktien spezialisiert hat. Das kann sehr profitabel sein, ist aber nichts für den ungeübten Anfänger. Solche Fonds bedürfen ständiger Beobachtung und sind als langfristige Anlage eher ungeeignet.

Konzentriere Dich auf Aktienfonds die in die großen Märkte anlegen, sich zum Beispiel am MSCI, dem Eurostoxx oder Dax orientieren.

Im "Worst-Case" kann sich Dein Kapital temporär vermindern. Historisch gesehen ist das bei den großen Märkten immer wieder aufgeholt und ausgeglichen worden.

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Schade, Walter, daß Du nicht mehr dabei sein wirst.

Ich kann Dich allerdings voll und ganz verstehen! Die Technik funktioniert hier seit Monaten nicht mehr. Man hat geradezu den Eindruck, als ob alle User hier weg geekelt werden sollen.

Will man mit GF fusionieren? Fast hat es den Eindruck. Da klappt viel mehr als hier.

Dort landet man dann zwischen tausenden Trollfragen und albernem Kinderquatsch.

Vielleicht gibt es ja noch ganz andere Alternativen...

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Man sollte eher fragen, was schief am Ausbildungsmarkt läuft. Es gab Zeiten wo 5% eines Jahrgangs ein Abitur bestanden haben.

Heute sind es 50%. Die glauben sich dann zu einem akademischen Studium berufen. Nur, wer braucht alle die Soziologen, Politologen, Historiker, Juristen, Ingenieure? Der Arbeitsmarkt ja offensichtlich nicht.

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Klappt das überhaupt noch nach Insolvenzeröffnung? Kann sein, daß die Konten von Air Berlin schon gesperrt sind.

Aber auch wenn es gehen sollte wird sich der Insolvenzverwalter bei Dir melden, Zahlung verlangen und Dich auf die Insolvenztabelle verweisen.

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