Ich möchte die Hälfte meines Einfamilienhauses auf meine Freundin übertragen, wie ist es dann mit der Grunderwerbssteuer?

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1 Antwort

Noch schwieriger ist der Sachverhalt kaum noch hinzubekommen.

1. Das fängt mit dem Kauf der Immobilie zusammen mit der EX an. Wie schön, wenn  ihr geheiratet hättet. Dann hätten wir Deine 50.000,- Als Anfangsvermögen und alles andere ginge über Zugewinnausgleich.

2. Hier müssen wir fragen, hast Du die 25.000,- Eigenkapital für die Hälfte Deiner (ex)Freundin geschenkt, oder geliehen?

3. Angenommen, Du hättest es geliehen, ginge dann die Forderung auch an Deine neue Freundin über?

4. Fakt ist: Entweder es wird zum derzeitigen Wert gekauft (Übernahme der darauf lastenden Schulden, wozu auch die Dir gegenüber gehören würde), oder es wird eine gemischte Schenkung.

5. Nehmen wir an, der Wert wäre jetzt 320.000,-. 1/2 damit 160.000,-. gekauft zu Darlehensübernahme 124.000,-. * X % Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland) + 36.000,- Schenkung - 20.000,- Freibetrag = 16.000,- * 30 % Schenkungssteuer = 4.800,- Euro.

6. Das Finanzamt wird automatisch vom Notar informiert. Entscheidend für die Steuerberechnung wird in der Hauptsache sein, was im Vertrag steht.

7. Auf jeden Fall sind die Steuern aus diesem Sachverhalt locker so hoch, wie die kosten einer Scheidung.

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