Wie werden unterschiedliche Heizölpreise korrekt bei der Nebenkostenabrechnung umgelegt?

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7 Antworten

Leider hast Du nicht die zugehörigen Mengen angegeben. Aber bei der Abrechnung muß die Verbrauchsbewertung nach der FIFO-Methode (First in - First out) erfolgen, sowohl steuerlich als auch mietrechtlich. Der Endbestandswert besteht aus den letzten Betankungswerten (bis max. zur Endbestandsmenge), alles andere wurde verbraucht.

Hier kannst Du es noch einmal genau nachlesen:

http://www.mieterverein-hamburg.de/mieterverein-recht/abrechnung2_heizkostenabrechnung-kontrolle.htm

Keinesfalls darfst Du nur die Literpreise nehmen und einen Durchschnittsliterpreis errechnen oder nach der LIFO-Methode (Last in - First out) vorgehen.

Warum willst Du einen Schnitt der Preise nehmen udn nciht die Rechnungen?

Wenn Du mit Bestand gerechnet hast, also das z. B. am Anfang des Jahres 2.000 Liter im Tank waren (die Du ja auch bewertest haben musst), dann brauchst Du ja nur das aufzuführen, was Du nachweislich gezahlt hast.

Gab es die Rechnung mit Bestand, dann wie bei einer Inventrur:

Anfangsbestand (Wert) + Einkäuufe ./. Endbestand (zum letzten Preis)

Verbraucht =

Bei jeder neuen Betankung muss die Restmenge im Tank und damit die Menge für die neue Lieferung genau festgestellt werden. Den Mittelwert aus den drei Lieferterminen kann man nicht so einfach übernehmen, wenn der Mieter zum Anfang 2008 weil das wetter mild war 1000 Liter Öl verbraucht hat und am Ende des Jahres 2008 weil es kälter war 2000 Liter verbraucht hat müsste er auch entsprechend 2/3 seines Gesamtverbrauches zu dem teuersten Preis von 0,71 Cent bezahlen.

Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, ist das Haus an nur einen Mieter vermietet. Wieso dann anfangen zu rechnen? In diesem Falle muss es doch möglich sein, die Pflicht der Tankbefüllung auf den Mieter zu übertragen? Ähnlich wie bei einer Gasetagenheizung. Da rechnet der Versorger auch direkt mit dem Mieter ab. Die übrigen Heizkosten ( Schornsteinfeger, Immisionsmessungen, Wartung usw. ) rechnet dann weiterhin der Vermieter mit dem Mieter ab.

Er muss Dir Deine kompletten Auslagen ersetzen. Erst bei Auszug rechnest Du den Differenztankfüllung mit dem aktuellen Heizölpreis.

das gleiche problem hatte ich auch schon mal.

alle drei gesamtrechungen addieren. dann werden auch die gesamtliter addiert.

das fassungsvermögen der tanks von der nachgetankten menge abziehen. somit müsste der rest aus dem altbestand sein.

der altbestand kostete = ??? restliter an öl = ???

nun musst du einfach der reihenfolge nach (im groben)die tankvorgänge nacheinander gegenrechnen. die restbestände (falls du die nicht vorm tanken markiert o.aufgeschrieben hast) da geh mal von aus das du es nicht gemacht hast, schritt für schritt bis zur letzten bestellung nachvollziehen.

Tipp: wenn du es nicht so mit schätzen hast dann reicht auch ein zollstock. damit rechnest du dann die literzahl durch die höhe der tanks. das kann man ruhig als richtwert nehmen. auf den liter kann man das nicht ausrechnen.

wenn jetzt noch ein wärmemengenzähler installiert wurde, dann ist das doch nicht schwer.

falls nicht kannst du nur die menge die sich vorher in den tanks befunden hatt,mit den neuen bestellungen zusammenrechen. die literzahl kann höher als das tankvolumen sein! (weis ja nicht wieviel getankt wurde) nun musst du alle geldsummen durch die lieteranzahl teilen. jetzt bist du im besitz des DURCHschnittpreises. die gesamtmenge minus restmenge und du bist am ziel! sonst melde dich noch mal nach möglichkeit mit den summen.

die entscheidende und noch verkomplizierende frage ist ja: was war vor dem 31.12.07 noch im tank? und was hat jener bestand mal gekostet?

also:

anfangsbestand in euro + (lief1 * 0,51) + (lief2 *0,55) + (lief3 * 0,71) = bestand in euro

den teilst du durch die liter. dann hast du den preis ja liter gemischt. und den preis nimmst du für die verbrauchten liter in 2008.

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