Heizölbefüllung und Schaden - wer muss zahlen?

3 Antworten

Die Abschaltautomatik ist ja die Sicherung genau für diese Fälle.

Auch sehe da kein Mitverschulden, was für die Verminderung des Schadenersatzes ausreicht.

Hier sind sicherlich keine Experten im Forum! Die Überfüllsicherung ist ein am Lagertank eingebautes Bauteil für dessen Funktionsfähigkeit der Betreiber verantwortlich ist. Eine "automatische" Abschaltung am Tankstutzen gibt es nicht! nur bei Tankstellen und der Befüllung von Fahrzeugtanks.

Eine Überfüllung hätte durch die Überwachunspflichten des Fahrers und damit der Firma verhindert werden müssen. Eine Überfüllung muss sich der Betreiber nur teilweise zurechnen lassen, wenn sein Grenzwertgeber nicht funktioniert. - Und das auch nur, wenn das Öl technisch nicht an den Fühler gelangen kann (Ähnlich einer Taucherglocke bei Modellen älterer Bauart. In diesem Fall öffnet die Überfüllsicherung am Tankfahrzeug, jedoch kann die Einrichtung nicht abschalten, da das Öl ja nicht an den Fühler gelangen kann)

So ganz nach vollziehen kann ich diese Sache nicht. Denn selbst wenn noch Heizöl im Tank war, was ja meistens der Fall ist, funktioniert an den Tankwagen ein automatischer Einfüllstop. Und wenn der nicht funktioniert, was sich ja nachweisen lässt, ist die Heizölfirma dafür verantwortlich. Mitverschulden sehe ich hier auf keinen Fall. Im Notfall würde ich einen Anwalt einschalten.

Gewässerschaden-Haftpflicht abschließen wenn man Heizöltank hat?

In meiner Verwandtschaft hat jemand ein Haus geerbt, das über einen Heizöltank verfügt. Eine Gewässerschaden-Haftpflicht ist allerdings wie es aussieht nicht vorhanden. Ich denke eigentlich nicht, dass die normale Haftpflicht für Schäden aufkommt, wenn der Tank ein Leck hat, oder? Ist es deshalb nicht unbedingt notwendig, so eine zusätzliche Haftpflicht abzuschließen?

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Bargeld in Bank einzahlen - problematisch?

Hallo,

wir ziehen bald in ein eigenes Haus, welches wir kaufen. Einen Teil der Finanzierung übernimmt die Bank als Darlehen (etwa 40.000€), zudem leihen wir uns Geld von Verwandten und Freunden (pro Kopf genau/unter 20.000€, ohne Schenkungssteuer). In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben wir auch einige Tausend Euro Bargeld angesammelt, dass durch verschiedene Sparmaßnahmen zustande gekommen sind (z. B. hat meine Frau eine Friseurausbildung gemacht, sodass wir sehr viel Geld durch Friseurbesuche gespart haben). Allerdings stelle ich mir die Frage, ob das problematisch wird, wenn wir dieses Geld zu Finanzierungszwecken einfach in die Bank einzahlen. Wird es da Nachfragen wegen des Geldwäschegesetzes geben? Dazu muss man wissen, dass meine Frau und ich bis vor zwei Jahren noch ALG II empfangen haben.


MfG


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Kind eines Bekannten übergibt sich auf meinem Sofa...

Hallo, ich habe folgendes Problem: Bekannte waren zu Besuch mit deren 4-jährigen Sohn. Der Kleine hat sich erbrochen auf meinem Sofa und jetzt wollten wir das der Versicherung meiner Bekannten melden, damit die sich darum kümmert. Allerdings weigert sich die Versicherung zu zahlen, weil der Sohn noch zu jung ist um verantwortlich gemacht werden zu können. So habe ich es jedenfalls verstanden. Und jetzt müsste ich mich selber drum kümmern... Ist das wirklich so, dass wenn Kleinkinder einen Schaden verursachen, dass die Versicherung nicht einspringen muss?

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Vermieter reagiert wochenlang nicht auf Kündigung und anderes - was tun?

Hallo, ich muss leider etwas ausholen, um unser Problem zu erklären: Wir (mein Verlobter und ich) sind zum Juli in eine frisch teilsanierte Wohnung gezogen. Am Anfang gab es kleine Probleme, die wir immer schnell mit der Frau des Vermieters per Mail lösen konnten. Anfang/Mitte Dezember bat ich die Wohnzimmertür reparieren/nachbessern zu lassen, da sie nicht schließt. Ich erhielt nie Antwort. Einen Monat darauf richtete ich noch eine Anfrage an den Vermieter, wegen mangelhafter Arbeit bei der Sanierung bzw. beim Kücheneinbau. In der Wohnung befindet sich eine neue EBK, die wir mit monatlich 100,-€ (5 Jahre) abzahlen. Wieder keine Reaktion. Inzwischen hatte sich aber ein ganz anderes Problem aufgetan: Die Fima in der mein Verlobter arbeitet droht pleite zu gehen, drei Monate war sie nicht in der Lage das Gehalt voll und fristgerecht zu bezahlen, daher suchte er nach einer neuen Stelle. Die fand er auch recht schnell, allerdings nicht in der gleichen Stadt, sondern in der Stadt in der ich arbeite und zu der ich täglich 2 Stunden (hin und zurück) pendle. Also möchten wir jetzt dort hin umziehen. Die Kündigungsfrist bei dem Job meines Verlobten betrug nur einen Monat, bei der Wohnung sind es aber 3 Monate, allerdings muss er den neuen Job am 1.3. antreten. Wir haben Ende Januar die Kündigung per Post geschickt, mal wieder keine Reaktion! Uns ist klar, dass wir kein Recht haben früher auszuziehen, aber hätten wir nicht wenigstens eine Kündigungsbestätigung bekommen müssen? Wir haben darum gebeten schon zum März ausziehen zu können und vorgeschlagen Nachmieter zu suchen, was wir dann auch getan haben, obwohl wir keine Antwort hatten. Nach einer gewissen Zeit haben wir bei den Vermietern angerufen, das Telefon ist abgestellt... Einige Zeit später sind wir mal an deren Haus vorbei gefahren, kein Name mehr an Klingel und Briefkasten... Also habe ich unseren Vermieter gegooggelt und seine Firma ausfindig gemacht und dort mal angerufen, aber er ist angeblich nie da (bei den 2mal die ich´s versucht habe). An die Firmen-E-Mail-Adresse haben wir dann nochmal die Kündigung geschickt, keine Reaktion, auch kein Rückruf um den ich gebeten hatte. Dann habe ich von Nachbarn die Handynummer seiner Frau bekommen und diese in Frankreich erreicht. Sie ist Französin und lebt wohl den Winter über dort. Das führte allerdings zu einer prompten Reaktion seinerseits, er wollte die Selbstauskünfte der Wohnungsinteressenten haben! Es schien also, als wäre er einverstanden, dass wir zum März ausziehen. Wir haben 3 gutsituierte junge Paare vorgeschlagen, alle uns ähnlich, so dass sie seinen Vorstellungen entsprechen müssten und ins Haus passen. Das war vor 10 Tagen, seit dem wieder keine Reaktion! Auch nicht, als ein Paar abgesprungen ist, was ich ihm natürlich gleich weiterleitete. Und auch nicht, als ich für dieses Paar neue Interessenten gefunden habe und ihm die Selbstauskunft schickte. Was sollen oder können wir jetzt machen??? Danke im voraus V.

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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bin Freiberufler und führe eine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Ich habe eine spezielle Frage zu einem Fall, den ich bisher noch nicht hatte. Ich hatte vor einer Weile einen Unfall mit meinem Geschäftswagen. Die Gegenpartei ist allerdings zu 100% Schuld und deren Versicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des entstandenen Schadens. Der Schaden ist auch bereits behoben worden durch die Werkstatt. Da ich aber vorsteuerabzugsberechtigt bin, muss ich die Mwst. für die entstandenen Rechnungen selbst tragen. Den Nettorechnungsbetrag überweist die Versicherung direkt an die Werkstatt.

Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

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Recht: Kann ich Mobilfunkanbieter wegen Schadensersatz verklagen, weil er Stick gesperrt hat?

Noch eine Frage zum Recht: der Mobilfunkanbieter debitel hat nun meinen Stick gesperrt, bis ich die horrenden Österreichgebühren für die Internetnutzung zahle. Bin nun wieder Daheim in D, kann den Stick nicht nutzen, obwohl ich die monatlichen Gebühren (für Deutschland) immer pünktlich gezahlt habe, auch die Mai-Gebühren werden mir sicher voll belastet. Kann ich daher debitel auf Schadensersatz verklagen oder zumindest die Gebühren für Mai nicht zahlen? Es kann doch nicht sein, daß ich brav die Gebühren zahle und der Anbieter seine Leistung NICHT erbringt!

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