Wann ist ein Festpreis incl. MWST und wann nicht?

3 Antworten

Bist Du Privatkunde oder gewerblicher Abnehmer? Falls Privatkunde, ist dieser Status dem Anbieter bekannt? Ist der Festpreis mündlich oder schriftlich vereinbart worden?

Das alles sind Umstände die für die Bewertung des Vorgangs und die Auslegung des Vertrags bekannt sein müssen. Im Geschäftsverkehr unter gewerblichen Anbitern wird fast nie über Mehrwertsteuer gesprochen, es ist an sich üblich Nettopreise zu nennen weil der Gegenpart die Umsatzsteuer als Vorsteuer absetzen kann. Wenn man mit Handwerkern mündliche Vereinbarungen trifft, wird das auch im Umgang mit Privatpersonen oft so gehandhabt. Bei schriftlichen Vereinbarungen sollte man stutzig werden, wenn von Umsatzsteuer nicht die Rede ist und besser nachfragen.

Vielleicht gibst Du ein wenig über die Hintergründe preis:

  • wer ist "wir"?
  • was sollte 6000 Euro kosten?
  • Wer hat die Rechnung gestellt
  • Woraus bestand die Vereinbarung - liegt sie gar schriftlich wor?

Ein Festpreis wird vereinbart wenn im Angebot der Begriff Fix oder Festpreis genannt wird und ein Zeitraum genannt wird wie lange das Angebot gilt. Bei Endkunden muss der Gesamtpreis aller Steuern und Abgaben ohne Versandkosten, Verpackungskosten, Versicherungskosten genannt werden.

Was muss ich bei Rechnungsstellung (Netto-Rechnung) an einen Drittland-Kunden beachten?

Da das alte Thema etwas überfüllt war, erlaube ich es mir, meine Frage neu in der korrenten Version zu stellen:

Guten Tag liebe Community,

angenommen ich verkaufe einen Download in einem Online-Shop zu einem Festpreis von 10,00 €, egal aus welchen Land der Kunde kommt. Der Artikel wird also nie versandt, sondern steht nach Bezahlung zum Download bereit. Wenn ein deutscher Kunde kauft, zahlt er die 10,00 €, von denen ich aber nur 8,40 erhalte (10,00 € - 19% MwSt.). Die Rechnung stellt ich aber über 10,00 € inkl. MwSt. aus (Bruttorechnung).

Wenn nun ein beispielsweise ein amerikanischer Kunde kauft (Privatperson als auch Unternehmen), zahlt er auch 10,00 €. Muss ich die Netto-Rechnung des amerikanischen Kunden aber über 10,00 € ausstellen oder über 8,40 €? Sicher ist, dass ich in dieser Netto-Rechnung keine USt. ausweisen darf.

Vielen Dank für eure Mühe und Hilfe!

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Eigentlich wäre die MwSt in der Rechnung ja praktisch doppelt abgerechnet, oder habe ich da einen Denkfehler?

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Um des Friedenswillen würde ich die ausgemachte Summe des Festpreises zahlen und auch noch die 19% Mwst.. Aber nicht die 20% zusätzlich.

Über eine Einschätzung wäre ich sehr dankbar. Vielen Dank 9Rudi999

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