Könnte ein Student, statt Miete zu zahlen, eine Wohnung kaufen?

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3 Antworten

Man kann bei den derzeit geringen Zinsen schon auf die Idee kommen, aber leider klappt das nicht. Euer Einkommen (Bafög, Unterhalt der Eltern usw.) ist so gering, dass es unpfändbar wäre, also gibt die Bank nichts.

Aber eventuell könnten die Eltern kaufen, oder als Mitkreditnehmer auftreten.

Danke, das mit den Eltern wäre natürlich eine Idee. Kann man denn ca. abschätzen, wie bei der oben genannten Kreditsumme monatliche Raten sinnvollerweise auszusehen hätten? Wäre das dann als Student finanzierbar, oder auch totaler Unfug?

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@Nukula

Kommt auf die finanziellen Verhältnisse Deiner Eltern an. Aber für die 100.000,- wären monatlich zwischen 400,- und 500,- Euro zu zahlen.

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100.000 € können dich, je nachdem wie hoch du die Tilgung wählst - 2,5% Zinsen, 2,5% Tilgung ca. 400 € monatlich kosten. Dazu kommen die Nebenabgaben Strom, Heizung, Wasser etc. - rechne mal 150-200 € und dazu kommt dann noch das Hausgeld, welches für Reparaturen und Rücklagenbildung eingesetzt wird. Dies kann zwischen 150-250 € monatlich liegen.

Mit 15.000 Euro kannst Du gerade mal die Kosten des Kaufs decken, also Notar, Grundbuchamt, Grunderwerbsteuer und ggf. Makler. Du stehst also ohne Eigenkapital da. Welche Bank würde denn da einem Studenten schon ein Darlehen in dieser Höhe gewähren?

Und irre Dich bei den laufenden Kosten mal nicht: Heiz- und Nebenkosten fallen auch für den Eigentümer an. Sogar noch mehr als beim Mieter. Der Eigentümer trägt nämlich alle Reparaturkosten des Hauses.

Hey, genau das wollte ich wissen. Also was da noch zusätzlich an Kosten ausser ggf. Makler auf einen zukommen würde! Ist ja schon krass, dass 15% nur für so nen HokosPokos drauf gehen.

Bafög etc. ist alles Quatsch, ich verdiene mein Geld nach abgeschlossener Berufsausbildung so nebenher. Es ging halt nur darum, dass keinesfalls mehr als 500 Euro für den Kredit und Hauskosten bezahlbar wären!

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@Nukula

Je nach Alter der Wohnung kannst Du ab 70€ bis zum Doppelten der Nebenkosten monatlich rechnen.

Kaufnebenkosten sind

- Notar

- Grunderwerbsteuer (abhängig vom Ort)

- Grundbuch

- Makler (sofern einer beim Kauf beteiligt ist)

Wenn kein Makler beteiligt ist und der Ort bei den Steuern nicht so zuschlägt, könnte man auch mit 7000 auskommen.

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