Anleitung: Du wählst irgendeinen Einkommensteuerrechner Deines Vertrauens aus.

Dann berechnest Du a)

Die Summe der Einzelsteuerlasten

b) Die Steuerlast beim Splitting

Davon bildest Du die Differenz.

Um die Euphorie etwas zu dämpfen - es wird nicht mehr als maximal 12000€ Differenz herauskommen.

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Für das Grundstück bzw. dessen Wertsteigerung brauchst Du keine Einkommensteuer zu zahlen, für den Gewinn aus der Herstellung des Neubaus aber schon.

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Wenn im Kaufvertrag ein so hoher Anteil für Inventar ausgewiesen wird, verlangt das zuständige Finanzamt, dass dieser hohe Wert auch belegt wird (habe ich selbst bereits bei einem Wert von ein paar tausend Euro erlebt).

Ist der eigentliche Wert der Immobilie so weit unter dem üblichen, wird bereits der Notar hellhörig werden und ggfs. bei der ohnehin erfolgenden Meldung an das Finanzamt einen Hinweis geben (auch er würde durch so eine Abwertung des Kaufpreises einen finanziellen Schaden erleiden). Das Finanzamt kann bei entsprechendem Verdacht die Kontobewegungen der beiden Beteiligten überprüfen.

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Man kann in der Regel einen laufenden Immobilienkredit nicht "einfach so" kündigen und wenn man könnte, wäre es eine teure Angelegenheit.

Wenn die Bank es macht (z.B. nach Verkauf der Immobilie), kostet die Vorfälligkeitsentschädigung heutzutage etwa dasselbe, was die Zinsen bis zum Ende der Zinsbindung ausmachen.

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M.E. ja, denn:

Im Jahr der Veräußerung (also 2018) hat weder die Mutter noch der Fragesteller im Haus gewohnt. Diese wäre aber Voraussetzung, um frei von der Steuerpflicht bzgl. des Veräußerungsgewinns zu sein.

Der Fragesteller könnte aber für einen Tag in das Haus einziehen (z.B. um es für den Verkauf herzurichten...)

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Wenn Ihr beide Grundstücke gemietet habt, müsst Ihr auch die Grundsteuer für beide zahlen. Um sicherzugehen, könnt Ihr Euch die aktuellen Grundsteuerbescheide vorlegen lassen. Der Betrag für den unbebauten Teil sollte schon ein Stück niedriger sein.

Ansonsten bleiben es auch nach dem Abriss zwei Grundstücke solange der Eigentümer die Teile nicht wieder zusammenlegen lässt.

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Ist es moralisch verwerflich mit Aktien von Nestlé, der Rüstungsindustrie, etc. zu handeln?

Viele Unternehmen handeln moralisch verwerflich. Menschen zu erschießen, Menschen das Wasser abzudrehen gehört für mich dazu. Ich frage mich jetzt, ob es moralisch verwerflich ist, Aktien solcher Unternehmen zu kaufen und verkaufen.

Der eigentliche Hintergrundgedanke von Aktien ist es ja, möglichst vielen möglichst einfach zu ermöglichen in ein Unternehmen zu investieren, damit dieses zukünftige Projekte, usw. zu finanzieren kann. Wenn ich jetzt aber eine Aktie von bspw. Nestlé kaufe, kaufe ich diese ja nicht von Nestlé sondern von einem anderen Privatanleger der eine Nestlé Aktie verkaufen möchte. Nestlé hat also direkt rein gar nichts von einem guten Aktienkurs. Außer, Nestlé möchte jetzt weitere Aktien herausgeben um das nächste Projekt zu finanzieren, was aber eher selten der Fall sein wird, das Nestlé vermögend genug ist, sich selber zu finanzieren (?).

Also ist es vollkommen vertretbar mit Aktien von moralisch bedenklichen Firmen zu handeln, da das Unternehmen ja sowieso nichts von einem guten Aktienkurs hätte. Liege ich da mit meiner Überlegung richtig?

Dislaimer: Ich habe Nestlé nur als Beispiel genommen, weil die allgemein einen eher schlechten Ruf und auch einen Skandal nach dem anderen haben. Vielleicht ist Nestlé auch die Wohlfahrt, ich weiß es nicht, ich hab' mich damit nicht beschäftigt. Mir ist des Weiteren klar, dass es weitaus schwerwiegendere Parteien gibt als den privaten Aktieninvestor, wie dem Konsumenten zum Beispiel. Meine Frage bezieht sich aber ausschließlich auf den Privatinvestor.

Danke :)

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Die Sichtweise sollte eine andere sein:

Wenn ich mit den Handlungen eines Unternehmens nicht klarkomme, sollte ich nicht nur dessen Produkte nicht erwerben, sondern auch nicht versuchen eben durch diese Handlungen Geld zu verdienen. Sonst wäre ich nicht besser als die Entscheidungsträger des Unternehmens.

Es gibt eine Reihe von Unternehmen, deren Aktien ich nicht kaufen würde, deren Produkte ich meide und bei denen ich auch nicht arbeiten würde.

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Sie wird ohnehin ihren ersten Wohnsitz dort anmelden müssen (Ausbildung => überwiegender Aufenthalt). Den Wohnsitz bei Euch braucht sie gar nicht aufrechterhalten, oder hat sie selbst eine Wohnung in Herford?

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An der Forderung Deiner Mutter stimmt einiges nicht:

Erstens kommt es nicht auf den jetzigen Wert an, sondern den Wert, den das Haus zum Zeitpunkt der Schenkung hatte. Der wird unter 200.000€ gelegen haben, sonst wärst Du zur Schenkungsteuer herangezogen worden, was Du wohl wissen würdest.

Zweitens wird eine Schenkung an den späteren Erben/Pflichtteilsberechtigten m.W. nicht von der Basis des Pflichtteilergänzungsanspruchs abgezogen.

Drittens ist der Ergänzungsanspruch in sieben Jahren auf 30% des ursprünglichen Werts abgeschmolzen.

Alles in allem hätte Deine Mutter maximal einen Anspruch auf 30 000€, von denen die tatsächlich geerbten 5000 abgezogen werden.

Sollte sie tatsächlich ihren Gedanken weiterverfolgen, solltest Du Dich von einem Anwalt für Erbrecht beraten lassen.

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Im Finanzamt weiß niemand etwas von gekündigten Verträgen. Dort werden die bekannten Zahlen aus den Vorjahren in die Folgejahre übertragen.

Abgesehen davon muss diesem Schreiben ein Bescheid vorangegangen sein (vermutlich ein Einkommensteuerbescheid von 2016), in dem die Vorauszahlungen festgesetzt wurden. Vermutlich war das nicht so leicht zu erkennen, weil die das immer nur mit einem 'r' schreiben.

Wenn Du einen Brief an das Finanzamt schreibst, in dem Du die Situation schilderst und beantragst, die Vorauszahlungen auf 0 herabzusetzen, wird dem vermutlich entsprochen werden.

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Nein. Du kannst die Versicherung nicht kündigen, weil Du nicht deren Vertragspartner bist.

Du kannst aber

a) Dich bei Deiner Krankenkasse über die Möglichkeiten Informieren (vielleicht kommt hier auch noch eine Aussage dazu).

b) Die Rechnungen künftig nicht selbst einreichen sondern an Deinen Ex-Mann schicken. Nach jeweils einem Monat lässt Du bei Nichtzahlung jeweils einen Mahnbescheid folgen. Du solltest dafür natürlich genau dokumentieren, was Du wann übermittelt hast.

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Eine Anregung zur Beweislage (wenn die denn überhaupt strittig ist):

Wenn "Nun sagt er aber er könne nicht bezahlen." nachweisbar ist, stellt das die Informationen im WhatsApp auf sichere Füße.

Hat der Bekannte also im Beisein einer dritten Person das Vorhandensein des Kredits durch eine solche Aussage bestätigt, kann niemand das Vorhandensein des Kredits infrage stellen.

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Nur ein Hinweis (ich weiß auch nicht, ob ich die Frage vollständig richtig verstanden habe):

Wenn Du die Bank dazu bekommst, Dir nur für einen kleinen Zeitraum von z.B. einem Monat diese Bürgschaft zu leisten, kannst Du diese nach Übernahme der Wohnung wieder beenden.

vgl. §551 (1) BGB:

Hat der Mieter dem Vermieter für die Erfüllung seiner Pflichten Sicherheit zu leisten, so darf diese vorbehaltlich des Absatzes 3 Satz 4 höchstens das Dreifache der auf einen Monat entfallenden Miete ohne die als Pauschale oder als Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen

Diese Sicherheit hättest Du ja bereits mit Deiner Bareinlage geleistet, also kann der Vermieter nicht mehr fordern.

Der Absatz 4 dieser Vorchrift sagt nämlich:

Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Verlangt der Vermieter also eine weiter gehende Sicherheit, als es das Gesetz vorsieht, so ist diese Klausel sittenwidrig und damit unwirksam. Da eine Weigerung aber dazu führt, dass die Wohnung nicht vermietet werden würde, ist die geschilderte Vorgehensweise rechtlich nicht zu beanstanden.

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Im Fall, dass der Erbe pflichtteilsberechtigt ist, verringert sich der Nachlass ohnehin noch um die Hälfte, so dass nur noch 25000€ aufzuteilen bleiben (§2318 (3) BGB).

Daraus ergibt sich auch die anteilige Verringerung der einzelnen Vermächtnisse.

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Es gibt eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund, einen Kredit nicht an drei Personen zu geben, wenn man ihn auch an zwei dieser Personen geben würde.

Je mehr Personen "im Boot" sitzen, destor besser ist es für den Kreditgeber.

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Ein privater Abnehmer kann erwarten, dass ihm der Bruttopreis inkl. aller Steuern und Gebühren genannt wird.

Bei einer mündlichen Preisangabe bist Du allerdings in Beweisnot, trotzdem würde ich den vorab genannten Preis zahlen und auf der Überweisung "Betrag gemäß Vereinbarung" vermerken.

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Nein, das geht nicht, selbst wenn er das mit 159,66€ versucht.

Wenn er aber eine Tiefgarage besitzt, deren Stellplätze vermietet und nicht die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, dann kann er z.B. die Vorsteuer für Betriebsstrom, Wasser, Reparatur des Tors etc. abziehen.

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§6 Absatz 3a:

(3a) Personen, die nach Vollendung des 55. Lebensjahres versicherungspflichtig werden, sind versicherungsfrei, wenn sie in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Versicherungspflicht nicht gesetzlich versichert waren. Weitere Voraussetzung ist, dass diese Personen mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder nach § 5 Abs. 5 nicht versicherungspflichtig waren. Der Voraussetzung nach Satz 2 stehen die Ehe oder die Lebenspartnerschaft mit einer in Satz 2 genannten Person gleich. Satz 1 gilt nicht für Personen, die nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 versicherungspflichtig sind.

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Es ist vollkommen egal, was in der Zwischenzeit mit dem geerbten Geld geschieht. Selbst, wenn es restlos verbraten wurde, wird es aus dem Zugewinn zugunsten des Erben herausgerechnet - wenn denn ein Zugewinn überhaupt vorhanden ist.

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Besorge Dir einen "Versicherungsverlauf" von Deiner Krankenkasse. M.W. muss dieser allemal für Zwecke des ALG I genügen.

Nichtsdestoweniger solltest Du die Sozialversicherungsbescheinigungen grundsätzlich aufheben (man kann die auch scannen) und die Lohnabrechnungen ebenso.

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