Viermieter setzt sehr kurze Fristen - Stellt Schlossaustausch und zuästzlichen Monat in Rechnung?

Hallo,
Ich habe seit einiger Zeit probleme mit meinem ehemaligen Vermieter.
Meinen Mietvertrag hatte ich fristgerecht zum 30.06.2020 gekündigt.
Bei der Übergabe wurden starke Mängel der Wohnung festgestellt und der Vermieter versuchte mir diese Mängel in Rechnung zu stellen. Nachdem der Mieterschutzbund eingegriffen hat, habe ich ein weiteres Schreiben bekommen, ich solle innerhalb der nächsten vier Tage die Küche (die ich übernommen hatte) rausreißen eine weitere Grundreinigung durchführen und die Schlüssel an sie abgeben (Ohne erneute Übergabe). Da ich realistisch gesehen nur zwei Tage (Donnerstag und Freitag) Zeit hatte zu antworten, dort aber der Mieterschutzbund vor Ort im Urlaub war, wollte ich mich heute melden, die Küche habe ich rausgerissen und alles gereinigt/gestrichen. Jedoch kam direkt die E-Mail vom Vermieter, da ich nicht geantwortet hätte, habe er das Schloss ausgetauscht und würde mir die Kosten dafür in Rechnung stellen, sowie zusätzlich die Miete für den Monat Juli, da er die Wohnung ja nicht vermieten konnte.
Ist es rechtens mir eine so kurze Frist zu geben und mir dies dann in Rechnung zu stellen + einen weiteren Monat Miete? (Es sei angemerkt, dass der Vermieter sehr wahrscheinlich von den 2 Tagen Urlaub wusste, da der Mieterschutzbund aufgrund der vorherigen Sache mit ihm in Kontakt war)

Frist, Miete, Mietrecht, rechnung, Recht, Rechnungsstellung
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Mitbewohnerin droht mit Entsorgung der Möbel?

Guten Tag,

Vor ab es geht nicht um mich sondern eine Freundin von mir. Nennen wir sie A und ihre Mitbewohnerin B. Beide sind gleichberechtigte Mieter einer Wohnung gewesen. B hatte die Miete von A 2 Monate lang übernommen (Februar und März á 100€) es gibt und gab aber nie eine Vereinbarung über die Rückzahlung dessen.

A und B haben zusammen in einer WG in Sachsen gewohnt. Nun ist A aber in ein anderes Bundesland, über 500km entfernt, gezogen. Da A Probleme mit der Jobsuche hatte, ist 4 Monate nach dem Auszug noch nichts passiert.

Aus dem Mietvertrag wurde sie am 31.3 entlassen. Nun kam heute, am 8.6 ein Brief mit einer Angeblichen Frist die von B gestellt wird. Gefordert wird das bis zum 5.6. Alle Möbel und Sonstiges von A aus der Wohnung zu entfernen sind. Sollte diese “Frist” nicht eingehalten werden, will B vom “Pfandrecht” gebraucht machen und alles außer persönliche Unterlagen, Zeugnisse, Briefe und Familienfotos entsorgen. Die aufgelisteten Dinge will B der Familie von A zukommen lassen. Dem Umschlag des Briefes kann man entnehmen das dieser erst am 4.6. Verschickt wurde, demnach müsste diese Frist ja eigentlich Rechtswidrig sein. Geschrieben wurde dieser am 19.5.

ich hoffe jemand kann die aktuelle Sachlage einschätzen und uns weiter helfen, da wir aufgrund von Geldproblemen wahrscheinlich weder einen Anwalt noch irgendwelche Geldstrafen bezahlen können.

Mfg

Frist, Mietrecht, Recht
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