Das ist, so wie Du es schilderst, ein privates Veräußerungsgeschäft gem. § 23 EStG.

Wenn zwischen Kauf udn Verkauf mehr als ein Jahr liegt, ist es steuerfrei.

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Um den Fall vernünftig zu beurteilen, müsste man wissen, um wie viel Erbschaft es geht.

Ich gehe mal im Übrigen davon aus, dass die Oma vorverstorben ist und weder der Opa, noch die Oma vor- oder außereheliche Kinder hatten.

Warum sind diese Punkte wichtig?

Ganz einfach, weil die Freibeträge bei der Erbschaftsteuer hier begrenzt sind. Vom Onkel auf den Bruder lediglich 20.000,- Euro.

Da kann es schon klug sein, wenn erst der Opa erbt und dann von ihm das Ererbte auf den Sohn (Euren Vater) übergeht.

Wenn der Opa ausschlägt, wird er behandelt, als würde er nicht mehr leben, also Euer Vater wäre Alleinerbe, hätte aber auf alles nur einen Freibetrag von 20.000,-

Erbt der Opa die Hälfte, wäre der Freibetrag schon mal 100.000,-, und was er erbt kann er an Euren Vater weiter verschenken mit einem Freibetrag von 400.000,- Euro, oder an jeden von Euch mit 200.000,- Freibetrag.

Du siehst, wie wenig aussage kräftig der Sachverhalt für einen wirklich hilfreiche Antwort ist.

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Wenn sie Dir eine Rechnung mit Deutscher Umsatzsteuer ausstellen, sich also hier haben registrieren lassen und eine deutsche Steuernummer haben, geht es nicht in die ZM.

Nur die Einkäufe bei Lieferanten, die Dir eine ausländische USt-ID geben, setzt Du als "innergemeinschaftlichen Einkauf" in Deine UStVa ein.

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  1. Auf das Haus hat sie keinen Anspruch, das ist weg (verkauft/verschenkt).
  2. Der Wert des Schenkungsanteils ist zu ermitteln. Wert des Hauses - erlassene Schulden - Wert des Wohnrechts = Wert der Schenkung.
  3. Da kümmert sich auch das Finanzamt drum, denn das bekommt Grunderwerbsteuer und Schenkungssteuer.
  4. Wenn der Onkel innerhalb von 10 Jahren stirb, wird aus diesem SChenkungsbetrag eventuell ein "Pflichtteilsergänzungsanspruch. Dieser vermindert sich aber mit jedem Jahr um 1/10.

Damit es etwas plastisch wird.

Nehmen wir an, das Haus wäre 300.000,- Euro Wert und die Monatsmiete (netto kalt) 800,- Euro, also 9.600,- pro Jahr. Der Onkel 65 Jahre alt. der Kapitalwert wäre dann das 11,506fache des jährlichen Mietwerts, Also 110.457,60 Euro. Nehmen wir nun an, Deine Eltern hätten dem Onkel 50.000,- Euro geliehen, so wären 160.457,60 Euro Kaufpreis, die der Grunderwerbsteuer unterliegen und 139.542,40 Euro Schenkung.

Das ergäbe, wenn der Onkel innerhalb eines Jahres sterben würde, einen Pflichtteilsergänzungsanspruch von 69.771,20 Euro. Aber Jahr für Jahr wird das 1/10 weniger und nach 10 Jahren ist er weg.

Aber noch eine kleine Warnung, ist dem Notar gesagt worden, dass der Onkel noch anderweitige Schulden hat?

Er hat sich mit der Schenkung entreichert und über sein Vermögen im Ganzen verfügt. Wenn dadurch ein Gläubiger um sein Geld gebracht wird, dann könnte es noch Proboleme geben. Der Onkel sollte vor seinem Ableben möglichst noch alles bezahlen.

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Der soll eine Rechnung schreiben, wie Du sie auch schreiben würdest.

Also Sein Name, seine Adresse.

Was er für Dich gemacht hat und in welchem Zeitraum.

Den Preis der Arbeit.

Du überweist das Geld und hast damit einen Beleg Deiner Bank, oder von Paypal.

Damit wäre Deine Betriebsausgabe ausreichend dokumentiert.

Wenn er in seinem Land keine Steuern zahlen muss, kann man nur sagen, wie schön für ihn. Welches Land ist es denn, muss ja ein (Steuer-)Paradies sein?

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Wenn ich zur Beantwortung Deinen Kommentar zur Antwort von @Eifelia dazu nehme, dann ist die Lösung von @wilees das Optimum.

das gesetzliche Erbe wäre 1/2 für den Ehemann und je 1/4 für die Kinder.

Wenn Du den Enkel zum Alleinerben machst, muss der die Hälfte an die Pflichtteilsberechtigten auszahlen.

Wenn Du aber dem Enkel das Haus schenkst und nur für Dich und Deinen Ehemann ein lebenslanges Wohnrecht vorbehältst (ein Notar weiß, wie es zu formulieren ist), dann wird das, was er zu zahlen hat schon mal geringer und wird auch von Jahr zu Jahr weniger.

Aus meiner Sicht die optimale Lösung.

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Das hat @Eifelia schon richtig genannt, aber ich erlaube mir eine Ergänzung, weil ich vermute, dass es eine Prüfungsaufgabe ist.

Der Grundsatz der Bilanzklarheit und Bilanzwahrheit, zusammen mit dem Vorsichtsprinzip sind die Basis für die Bilanzierung gem. HGB, Akt. und Steuergesetz.

Dabei gibt es bekanntlich unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz.

Passivierungspflichten , Aktivierungswahlrechte usw. sind dabei viel konservativer, als nach den heute gebräuchlichen Regel IFRS, US-GAAP.

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So ist es. Unter 9.744,- Euro zu versteuerndem Einkommen, keine Einkommensteuer.

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Wenn die leibliche Mutter nicht mehr lebt, geht deren Anspruch auf deren Abkömmling über, also den Bruder.

Der Vater lebt noch und bekommt die andere Hälfte.

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Dein Umzug nach Dresden ist privat begründet, dafür gibt es keinen Abzug.

Die Zweitwohnung in Berlin ist dann doppelte Haushaltsführung für die Tage im Büro.

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Warum sollte es das Finanzamt interessieren, in wie vielen Zahlungen Du Deine Einnahmen bekommst.

Du bekommst das Geld, Du trägst die Einnahmen ein, ziehst die Kosten ab.

Fertig.

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Daher müssen wir doch dann Amazon eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer schicken,

Nein. Ihr seid nicht im gleichen EU-Land ansässig. Daher berechnet Ihr Amazon die Leistung ohne USt. Tatsächlich läuft es aber so, dass Amazon Euch eine Gutschrift gibt.

Ihr nehmt die Zahlung in Eure Umsatzsteuervoranmeldung als "Innergemeinschaftlichen Umsatz" auf, zahlt darauf keine Umsatzsteuer, habt aber aus Euren Einkufen den Vorsteuerabzug.

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Grunderwerbssteuer auf eigene Grundschuld?

Moin moin,

ich habe da mal eine Frage zu Grunderwerbsteuer in unserem individuellen Fall. Ich hoffe, jemand Findiges kann mir da netterweise helfen. :)

Wir bauen gerade ein Einfamilienhaus auf dem Grundstück der Eltern meiner Verlobten. Das Grundstück gehörte komplett den Eltern, es wurde ideell geteilt in einen kleineren Teil für unseren noch nicht existierenden Neubau und einen größeren für die Eltern mit derem bestehenden Haus. Wir haben für unseren ideellen Teil nichts an die Eltern bezahlt.

Auf dem ursprünglichen Grundstück waren noch zwei Grundschulden mit einem Restbetrag von ca. 75.000 Euro, die auf dem ideellen Teil der Eltern nun verblieben sind. Wir haben auf unserem ideellen Teil eine größere Grundschuld von ca. 400.000 Euro für eine Finanzierung für den Neubau inkl. Nebenkosten.

Unser ideeller Teil wurde nicht zu gleichen Teilen auf meine Verlobte und mich überschrieben. Meine Verlobte bekam 90% unseres eigenen ideellen Teils und ich selber 10% (weil die Bank das wegen der Finanzierung verlangte). Da das ideelle Teilgrundstück mit ca. 180.000 Euro Wert veranschlagt wurde, gehören mir also nun 18.000 Euro Grund. Unsere Auffassung war, dass ich damit keine Steuern (Schenkungsteuer) zahlen muss, weil unter dem Freibetrag. Meine Verlobte sowieso nicht (weder Schenkung- noch Grunderwerbsteuer), weil ihr Teil vorweggenommenes Erbe ist und auch unter dem Freibetrag liegt.

Nun war dummerweise die zeitliche Abfolge so:

  • Wir unterschreiben heute vor einem Jahr ca. den Vertrag beim Hausbauer.
  • Im Mai unterschrieben wir die Finanzierung bei der Bank.
  • Im Juni mussten wir notariell auf das ursprüngliche, ungeteilte Grundstück schon einmal mit Erlaubnis der Eltern meiner Verlobte die Grundschuld über ca. 400.000 Euro eintragen lassen, um an einen Teil des Geldes aus der Finanzierung zur Deckung der Nebenkosten zu kommen.
  • Im Dezember haben alle vier Beteiligten (Eltern, Verlobte, ich) den Überlassungsvertrag und den Teilungsvertrag notariell unterschrieben.

Nun habe ich Post vom Finanzamt bekommen, wo sie die von uns übernommenen Grundschulden von den beteiligten Banken belegt haben wollen. Bedeutet dies, dass ich auf 10% von den 400.000 Euro nun 4,5% Grunderwerbsteuer zahlen muss, obwohl der Grunderwerb meines Erachtens doch nur bei 10% von 180.000 liegt?

Oder sagt das Finanzamt nun: Sie müssen nun auf 10% von 400.000 zahlen, weil das der Wert ist, den wir sehen?

Viele Grüße!

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Das Finanzamt sieht ja nur die Eintragungen.

Daher die Post vom Finanzamt.

Wenn Ihr den Sachverhalt so darlegt wie hier, ist die Sache vom Tisch, denn ihr habt ja keine Grundschuld übernommen, sondern die Grundschuld für Euren Kredit wurde mit Zustimmung der Eltern schon vorher eingetragen.

Wenn man die richtige Reihenfolge einhält, erspart es Missverständnisse.

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§ 11 EStG = Zufluss Abfluss Prinzip.

Die einnahmen sind in dem Jahr anzuführen in dem sie abgeflossen sind und die Einnahmen in dem Jahr, in dem sie zugeflossen sind.

Also (Dein Beispiel) 2020 10.000,- Euro Verlust.

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Der Sachverhalt ist etwas unklar.

Das Geld stammt aus einem privaten Hausverkauf (Großeltern) in 2018

Demnach haben die Großeltern ein Haus verkauft?

und liegt seit dem auf dem ausländischen Konto 

Dein Konto, oder das der Großeltern?

Das Geld wurde etwas verzinst (ca. 400-500€ pro Jahr) und auch im jeweiligen EU-Land besteuert.

Durch Deine Großeltern, oder durch Dich? Wenn Du es dort versteuert hast, wo war in 2018, 2019, 2020 Dein Wohnsitz?

 Ich habe schon etwas recherchiert und weiß dass im Falle eine Überweisung (>12500€) das Geld bei der Bundesbank per Formular melden muss

Nicht, wenn das absendende Konto auf Dich lautet.

aber wie verhält es sich mit dem Finanzamt?

Im Normalfall gar nicht. Außer, Du hättest in den letzten Jahren im Ausland Zinsgewinne gehabt, aber den Wohnsitz in Deutschland und hier schon Kapitalerträge gehabt.

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Ganz einfach, unser Steuerrecht ist auf das moderne Nomadenleben noch nicht eingerichtet.

Wenn man so will sind das nur die USA, die mit der Besteuerung jedes Staatsangehörigen, unabhängig vom Wohnort, die einzige Industrienation, die dieses Problem gelöst hat.

Alle anderen wichtigen Länder einschl. Deutschland stellen auf den Wohnort/Lebensmittelpunkt ab und regeln es bei mehreren Wohnsitzen, über ein DBA (Doppelbesteuerungsabkommen), mit dem anderen Land.

Für Dein Vorhaben wirst Du aber diverse Vorkehrungen treffen müssen. Wo wird Dein Bankkonto sein? Geld abheben per Karte ist ja kein Problem, aber Deine Bank braucht eine Anschrift. Ohne das man Dir z. B. eine neue Karte zusenden kann, könnte Dein Konto ganz schnell mal lehmgelegt sein.

Es gibt ja sogar mehrere Newsletter, die diese Form des Lebens als eine "steuerfrei Variante des Lebens" empfehlen, aber es muss gut geplant sein.

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  1. Woher soll das Finanzamt wissen, dass die Zahlung erst später erfolgte?
  2. Wieso mussten noch Arbeiten für Dein Unternehmen ausgeführt werden, nachdem es geschlossen war?
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Leider fehlen im Sachverhalt wesentliche Punkte.

Ist das Haus in zwei separate Wohnungen geteilt?

Eine Aufteilung des Grundstücks gibt es wohl auf keinen Fall.

Wenn man damals keine Rückfallklausel gemacht hat (völlig unverständlich bei einem ja anscheinend unverheirateten Paar), dann hat sie eben ein gutes Geschäft gemacht.

Ein Spiel auf Risiko wäre es, es auf eine Zwangsversteigerung zum Zweck der Auseinandersetzung ankommen zu lassen.

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Natürlich können die Zinsen abgezogen werden. Ggf. muss der Kredit aufgeteilt werden, denn natürlich können die Zinsen höchstens für den Betrag abgezogen werden, wie der Betrag für den Betrieb verwendet wurde.

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