Ist es schlecht wenn die Umsatzsteuervoranmeldung und die Umsatzsteuererklärung eine Differenz aufweist?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das die Summen genau mit den Voranmeldungen übereinstimmen, ist selten.

Und die Vorsteuer aus en Internetgebühren, was soll da schon groß herauskommen?

Die Differenz ist doch eindeutig unter 100,- Euro. Kein Problem.

Ich habe dieses Jahr einen Abschluss gemacht, wo wir das Mandat von einem anderen Berater übernommen hatten, wo dem Buchhalter einige "Versehen" unterlaufen waren.

Da war die Differenz 100.000,- Euro. Da gab es mit Recht eine Rückfrage des Finanzamtes.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

sind doch Rundungsdifferenzen, Walter ........

habe ich gegenüber dem Finanzamt bei einem neuübernommen Mandanten begründet. Sachbearbeiter bekam einen Lachflash ..... (ok, bei mir waren es nur 64.000 € Differenz ....)

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Von Umsätzen mit 64.000€ bzw. 100.000€ Umsatzsteuer träume ich derzeit noch :) Aber vielen Dank, Sie haben mir weitergeholfen

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"Da war die Differenz 100.000,- Euro."

Konntest du das nicht über privat ausbuchen? :-))

Wir erstreiten uns hier gerade rund eine halbe Million USt-Erstattung. Das allerdings in Cottbus und aus den Jahren 2010 ff.

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@EnnoWarMal
Konntest du das nicht über privat ausbuchen? :-))

Gute Idee, war aber leider eine GmbH. ;-) :-)

Mit der halben Mio. viel Erfolg.

Wir schlagen uns hier gerade erheblich mit innergemeinschaftlichen Lieferungen auf dem Großmarkt herum.

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@wfwbinder
Gute Idee, war aber leider eine GmbH. ;-) :-)

War ja auch nur Spaß. Es wäre bei jeder anderen rechtsform auch Unsinn.

erheblich mit innergemeinschaftlichen Lieferungen

Ooch, da mache ich lieber den § 15a UStG. Der ist in der Durchführung zwar ganz schön knackig, besonders wenn sich die Nutzungsverhältnisse öfter ändern, aber immerhin komme ich da mit eigener Arbeit weiter und muss nicht um irgendwelche Nachweise betteln.

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Ich habe am vergangenen Sonntag meine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht und dabei 2 Belege aus 2018 gefunden. Die nehme ich nun nächste Woche mit in die Steuererklärung für 2018. Somit ergibt sich auch bei mir eine Differenz. Allerdings unter 100,- Euro.

Steuerberater hat Steuererklärung zu spät oder gar nicht eingereicht. Kann er nun belangt werden?

Hallo,

ich bin selbstständig als Freiberufler und mein Steuerberater hat meine Einkommen- und Umsatzsteuer für 2014 zu spät abgegeben. Die Bescheid (Umsatzsteuerbescheid und Einkommensteuerbescheid) habe ich nun vom Finanzamt bekommen mit jeweils entsprechenden Verspätungszuschlägen und mit jeweils einer geschätzten Bemessungsgrundlage. Dies führt nun dazu, dass ich recht viel nachzahlen muss.

Ich habe meinen Steuerberater die Steuerbescheide natürlich sofort zukommen lassen zur Prüfung und habe auch schon mehrfach versucht einen telefonischen Kontakt herzustellen. Aber mein Steuerberater ist leider sehr unzuverlässig und nicht kommunikativ. Ein Wechsel wird jetzt spätestens notwendig. Hinzu kommt, dass auch meine Einkommensteuervorauszahlung für jedes Quartal enorm gestiegen sind. Alle Nachzahlungen werden automatisch von meinem Konto einbezogen, startend mit dem 10.06.. Dies möchte ich natürlich verhindern, da mein Steuerberater ja den Fehler gemacht hat. Während der gesamten Zeit habe ich Ihn mehrfach daran erinnert meine Steuererklärungen abzugeben. Die Unterlagen hat er frühzeitig von mir erhalten.

Was kann ich denn nun machen? Ihm scheint es total egal zu sein. Fakt ist, dass diese Nachzahlungen mich in ein finanzielles Loch führen und ich sehr beunruhigt bin. Kann man den Steuerberater belangen ohne gleich einen Anwalt zu nehmen?

Kann diese Angelegenheit auch nun noch ein anderer Steuerberater klären mit dem Finanzamt und meine (unberechtigten) Nachzahlungen verhindern?

Danke und Gruß, Martin

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