Frage zur Überlassung mit Landwirtschaft?

Mein Vater hat vor seine Gebäude und den landwirschaftlichen Betrieb zu übergeben.

Wir sind drei Kinder alle Jungs zwischen 33 bis 50.

Jeder von hat in verschiedenen Zeitabständen einen Bauplatz bekommen. In diesen Überlassungsschreiben stand jeweils das man auf seinen Pflichtanteil vom Vater verzichtet.

Soweit so gut. Jetzt soll das Privathaus und der direkt angebaute landwirtschaftliche Betrieb mit ca. 10 Ha dran kommen.

Da wir alle drei ausgezogen sind und alle Arbeitnehmer sind hat keiner Interesse den Betrieb weiter zu führen.

Mein Vater meint zu uns, da er es den ältersten Sohn am ehrsten zutraut den ganzen Betrieb weiter zu führen, ihn zu pflegen und später um das Grab zu kümmern soll er alles bekommen. Da er zwecks Steuer den landwirtschaftlichen Betrieb nur einen geben kann.

Soweit könnte er die einfach tun da wir ja auf unseren Pflichtteil verzichtet haben.

Aber im laufe der Zeit ist ein Feld von meiner Mutter dazu gekommen.

Nun ist er zu uns gekommen mit einen Überlassungsschreiben wo das Feld unserer Mutter mitüberschrieben (natürlich mit Einverständnis meiner Mutter) werden solle und wir alle auf den Pflichtanteil von der Mutter verzichten sollen.

Mein Mutter hat noch einen Bauplatz und ca. 50000 Euro auf der Bank.

Meine Fragen dazu?

Ist es von steuerlichen Vorteil wenn man die landwirtschaftlichen Betrieb nur einen Übergibt?

Gibt es noch andere Lösungen?

Sollte ein finanzieller Ausgleich verlangt werden?

Ist sowas wegen einen landwirtschaftlichen Betrieb üblich?

Mein Vater hat gemeint, er könne auch das ganze ohne unsere Unterschrift machen.

Könnte er das oder müsste er nicht das Feld von der Mutter nicht rausnehmen?

Wenn er das Feld mit in der Überlassung übergeben kann wie ist es dann später bei einen Pflichtteilanspruch?

Fällt dadurch weg?

Gibt es dazu eine Frist?

Das war jetzt wenig viel, ich hoffe es kann mir jemand helfen.

Danke schonmal im voraus.

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im Ernst?

du willst diese Frage in einem Forum beantwortet haben?

diese Fragen beantwortet der Bauernverband bzw. der Steuerberater!

nur denen liegt der KOMPLETTE Sachverhalt vor!

wir betreuen gerade auch eine Übergabe der Landwirtschaft ... bei jedem Gespräch kommt eine Besonderheit dazu ....

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Einliegerwohnung ZWINGEND Betriebsvermögen.

somit bei Betriebsaufgabe Aufdeckung der stillen Reserven (Gewinn !!), da der betriebliche Teil abgeschrieben wird und somit buchhalterisch jedes Jahr WENIGER Wert, die Immobilie aber i.d.R. eine WertSTEIGERUNG mit sich bringt

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tja, gratuliere, da hat er für alle Ewigkeiten einen Klotz am Bein:

Zahlungsverjährung

Steueransprüche unterliegen einer Zahlungsverjährung von fünf Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt, mit Ablauf des Kalenderjahres in dem der Anspruch fällig geworden ist. Die Frist kann durch nachfolgende Tatbestände unterbrochen werden:

  • Mahnung,
  • Zahlungsaufschub,
  • Stundung,
  • Anmeldung von Insolvenz,
  • Aussetzung der Vollziehung,
  • Vollstreckungsaufschub,
  • Vollstreckungsmaßnahmen,
  • Sicherheitsleistungen und
  • Ermittlungen von Wohnsitz oder ständigem Aufenthalt des Steuerpflichtigen.

Nach Ablauf des Kalenderjahres der Unterbrechung beginnt die Verjährungsfrist erneut.

https://www.steuertipps.de/lexikon/v/verjaehrung

warum war er so hohl und ist gegen die Bescheide nicht vorgegangen?

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Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, können im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert für das einzelne Wirtschaftsgut 800 Euro nicht übersteigen. 2Ein Wirtschaftsgut ist einer selbständigen Nutzung nicht fähig, wenn es nach seiner betrieblichen Zweckbestimmung nur zusammen mit anderen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens genutzt werden kann und die in den Nutzungszusammenhang eingefügten Wirtschaftsgüter technisch aufeinander abgestimmt sind. 3Das gilt auch, wenn das Wirtschaftsgut aus dem betrieblichen Nutzungszusammenhang gelöst und in einen anderen betrieblichen Nutzungszusammenhang eingefügt werden kann. 4Wirtschaftsgüter im Sinne des Satzes 1, deren Wert 250 Euro übersteigt, sind unter Angabe des Tages der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs und der Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder des nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretenden Werts in ein besonderes, laufend zu führendes Verzeichnis aufzunehmen. 5Das Verzeichnis braucht nicht geführt zu werden, wenn diese Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind.

(2a) 1Abweichend von Absatz 2 Satz 1 kann für die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs ein Sammelposten gebildet werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert für das einzelne Wirtschaftsgut 250 Euro, aber nicht 1 000 Euro übersteigen. 2Der Sammelposten ist im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufzulösen. 3Scheidet ein Wirtschaftsgut im Sinne des Satzes 1 aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. 4Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, können im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert für das einzelne Wirtschaftsgut 250 Euro nicht übersteigen. 5Die Sätze 1 bis 3 sind für alle in einem Wirtschaftsjahr angeschafften, hergestellten oder eingelegten Wirtschaftsgüter einheitlich anzuwenden.

wenn du im § 6 Abs. 2 EstG etwas von anteilig liest, dann anteilig. ansonsten ..

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im Steuerrecht hat noch nie und wird auch nie der Einspruch von der Zahlungspflicht entbinden.

hierfür ist ein gesonderter Antrag erforderlich.

die Abgabe der Erklärung zählt als Einspruch, entbindet jedoch nicht von der Zahlungsfrist

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nein, nicht ansetzbar, für solche Zwecke wird Kindergeld bezahlt

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wie soll das funktionieren?

es erfolgt ein Abgleich mit den Zahlen aus der EÜR.

wenn die Zahlen der EÜR mit denen der USt-Erklärung abweichen, gibt es einen Brief vom Finanzamt.

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DU hast ein Grundstück gekauft und IHR werdet bald bauen?

Probleme vorprogrammiert .....

aber zum Thema:

wird dein Homeoffice 100% des Neubaus ausmachen?

wenn ja, Kosten (über Abschreibung) zu 100% abzugsfähig

wenn nein ....

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für die Grenze von 17.500 € interessiert das Einkommen GARNICHT!

es zählt der UMSATZ (da Regelung aus der UMSATZSteuer).

wenn in 2018 die Grenze überschritten wurde, ist ab dem nächsten 01.01. Umsatzsteuer auszuweisen. für das Jahr 2018 ergibt sich eine Grenze mit 16.041,67 € (17.500 € durch 12 Monate x 11 Monate (Februar)).

wenn die Grenze überschritten ist, interessiert die Grenze mit 50.000 € NICHT (da UND-Vorschrift)

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§ 18 Abs. 1 UStG: der Unternehmer hat bis zum 10. Tag nach Ablauf jedes Voranmeldungszeitraumes eine Voranmeldung nacht amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln.

somit: Yup, Überziehungsgeld ist gerechtfertig, da Voranmeldung zu spät eingereicht

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ähm, es sollte JEDEM Menschen klar, sein, dass der Grundfreibetrag nur EINMALIG gilt ......

durch die Festanstellung ist der Grundfreibetrag bereits verbraucht, somit ist der Gewinn aus dem Nebengewerbe komplett steuerpflichtig

und ja, bedeutet, Steuernachzahlung

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der Arbeitgeber kann keine "berichtigte Lohnsteuerannahme" vorlegen, da es diese nicht gibt.

Da sich ansonsten aus der Frage NULLKOMMANULL zum Sachverhalt:

ja, kann der Arbeitgeber, da keine Lohnsteuerannahme möglich ist.

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ähm, Moment:

Wie kann der Nachweis der betrieblichen Nutzung >50% erbracht werden?

Der Umfang der betrieblichen Nutzung ist darzulegen und glaubhaft zu machen. Dies kann in jeder geeigneten Form erfolgen. Auch die Eintragungen in Terminkalendern, die Abrechnung gefahrener Kilometer gegenüber den Auftraggebern, Reisekostenaufstellungen sowie andere Abrechnungsunterlagen können zur Glaubhaftmachung geeignet sein. Sind entsprechende Unterlagen nicht vorhanden, kann die überwiegende betriebliche Nutzung durch formlose Aufzeichnungen über einen repräsentativen zusammenhängenden Zeitraum (i. d. R. 3 Monate) glaubhaft gemacht werden. Dabei reichen Angaben über die betrieblich veranlassten Fahrten (jeweiliger Anlass und die jeweils zurückgelegte Strecke) und die Kilometerstände zu Beginn und Ende des Aufzeichnungszeitraumes aus.

soll heißen:

mit den 3 Monaten wird NUR der Nachweis erbracht, dass das Fahrzeug Betriebsvermögen ist.

wenn du die 1%-Regelung NICHT in Anspruch nehmen willst, ist das Fahrtenbuch für SÄMTLICHE Fahrten in dem Jahr erforderlich

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Haftpflicht: eingeschränkt ja

Gebäudeversicherung: nope

Kfz-Haftpflicht: eingeschränkt ja

Teilkasko: nope

Vollzeitkasko kenn ich nicht

mit der Anlage Vorsorgeaufwand sind bei einem abhängig Beschäftigten (und auch bei Selbständigen) i.d.R. die steuerlichen Höchstbeträge durch die Kranken- und Pflegeversicherung bereits ausgeschöpft

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§ 14 UStG:

Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten:

1.den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers,

2.die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,

3.das Ausstellungsdatum,

4.eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer),

5.die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung,

6.den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung; in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 den Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts oder eines Teils des Entgelts, sofern der Zeitpunkt der Vereinnahmung feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt,

7.das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung (§ 10) sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist,

8.den anzuwendenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt,

9.in den Fällen des § 14b Abs. 1 Satz 5 einen Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers und

10.in den Fällen der Ausstellung der Rechnung durch den Leistungsempfänger oder durch einen von ihm beauftragten Dritten gemäß Absatz 2 Satz 2 die Angabe „Gutschrift”.

Punkte 1 bis 6 dürften das kleinste Problem sein, ab Punkt 7 wird es bei einer Rechnung von einem Privatmenschen scheitern.

somit: NIX Vorsteuer

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sobald (!!!) die Wohnung vermietet wird, werden die Anschaffungskosten ermittelt.

und dann, und NUR dann, fließt die Abschreibung in die Steuererklärung ein

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lass mich raten:

du bist im Dezember 18 geworden ....

nachdem dann von euch der Antrag auf Familienversicherung nicht gestellt wurde, geht die AOK davon aus, dass du eigene Einkünfte hast. nachdem die AOK keine Verdienstnachweise bekommen hat, geht die AOK vom Höchstsatz aus.

mit der AOK klären, ob rückwirkend die Familienversicherung möglich ist.

byhteway:

Veränderungen am Versicherungsstatus sind vom Versicherten zu melden

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das du die Punkte für die Erstattung der Umsatzsteuer in einem Einkommensteuerformular nicht findest ist absolut logisch

da du keine Mehrwertsteuer aus deinen Kundenrechnungen an das Finanzamt abführst (erschließe ich aus dem Kommentar: was sollen Voranmeldungen sein), gibt es auch keine Mehrwertsteuer aus den Einkäufen zurück.

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wo steht genau, dass Kindergeld und Kinderfreibertrag gleichzeitig nicht rechtens ist?

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