Kapitalanlage Umsatzsteuer?

3 Antworten

Steuerhinterziehung kann es nicht sein, denn er hinterzieht keine Steuer.

Aber es ist sinnloses Theater mi dem Finanzamt.

spätestens im Dez. 02 bekommt eine Mahnung wegen der Erklärung, im Febr. 03 eine Androhung von Zwangsgeld, im Mai 03 dann eine Schätzung.

Gleichzeitig versehen mit einem Verspätungszuschlag wegen der Nichtabgabe.

Gehen wir mal davon aus, dass der Bescheid eine Vorbehaltsfestsetzung ist und die Zahlen noch veränderbar sind, so wird nach Abgabe der Finanzbeamte der den Fall bearbeitet, die Taktik durchschauen und den endgültigen Verspätungszuschlag so festsetzen, dass von Deinem geplanten Zinsvorteil nichts bleibt.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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So, wie ich ihn verstanden habe, gibt er pünktlich eine USt.-Erklärung ab, aber eine falsche. Und 15 Monate später eine richtige, aufgrund deren es zur Erstattung kommt.

Ich sehe hier eigentlich nur Probleme beim Vergleich mit der Gewinnermittlung, die ja wahrscheinlich niedrigere Umsätze (ggf. auch USt.) ausweist.

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@blackleather

Stimmt, das hatte ich überlesen, aber Du hast auch Recht, wenn die Erklärung von der Bilanz abweicht, gibt es Rückfragen.

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wie soll das funktionieren?

es erfolgt ein Abgleich mit den Zahlen aus der EÜR.

wenn die Zahlen der EÜR mit denen der USt-Erklärung abweichen, gibt es einen Brief vom Finanzamt.

Mal abgesehen von dem, was andere schon geschrieben haben:

Unternehmer geben nicht nur die USt-Voranmeldung und -Erklärung ab, sondern auch andere, wie Gewerbe- und Einkommensteuererklärung. Die müssen schon zusammenpassen. Wenn in der USt-Erklärung 10.000 EUR zuviel ausgewiesen sind, dann müsste mit dem mehr Umsatz auch mehr Gewinn verbunden sein - oder die Betriebsausgaben wären ebenfalls höher gewesen. Dann wäre aber auch der VSt-Abzug höher ausgefallen...

Ein Blick in die Richtsatztabelle lässt erkennen, wie die Finanzverwaltung den Zusammenhang zwischen Waren-/Materialeinsatz, Rohgewinn I, Rohgewin II, Halbreingewinn und Reingewinn beurteilt.

Solche Gedankenexperimente beruhen immer darauf, dass ein Sachverhalt aus dem Zusammenhang gerissen wird. Aber Denken in Zusamenhängen ist heute weitgehend aus der Mode gekommen.

Wie wahrscheinlich ist eine Steuererstattung bei Steuerklasse 2 mit einem Kind?

Hallo zusammen,

dieses Forum wurde mir durch eine Freundinn empfohlen und ich hoffe ich kann hier Hilfe finden. Ich möchte für mich das erste Mal eine Einkommensteuererklärungen erstellen und zwar (auch) rückwirkend für die Jahre 2011,2012,2013 und 2014.

Da dieses Fachgebiet relative neu für mich ist, meine Bekannten allerdings immer (bei ähnlicher Konstellation) einen Betrag vom FA erstattet bekommen haben, möchte ich gerne wissen, ob ich evtl. mit einer kleinen Steuerrückzahlung rechnen kann, bevor ich mich in die Arbeit stürzte.

Meine Steuerklasse ist 2 mit einem vollen Kind, (Arbeitnehmer ohne Zusatzeinkommen) Einkommen beläuft sich z.B. 2013 auf 37.456 € brutto Lohsteuer bezahlt 5.578 € Soli 247 € KiSt 360 €

Werbungskosten habe ich einige abzusetzen z.B. Kilometer einfach Arbeitsweg 16 km (1.238 €) , Arbeitskleidung Beschaffung + Reinigung ca. 800 €, Fachliteratur ca. 200 €, Kfz-Vers. Hausrat etc. 800 €

Haushaltsnahe Dienstleistungen (Miete) ca. 500 €, Außergewöhnliche Belstungen ca. 2200 € (Schülerhilfe etc)

Ich habe keine Unterhalt und keine Ersatzleistungen (Unterhaltsvorschuß) erhalten außer 184 € Kindergeld. Meine Tochter hat 2013 eine Ausbildung begonnen und verdient ca. 700 € seit Sept. 13

Die anderen Jahre sind alle angaben ähnlich, nur 2011 und 12 war meine Tochter Schülerin (440 € Schulgeld + 2100 € Schülerhilfe) 2014 ist sie komplett in der Ausbildung.

Ich habe nebenbei noch einen 450 € Job, wobei mir gesagt wurde, diesen müsse ich nicht angeben.

Mir wurde gesagt, das ich soviel zum absetzen habe, dass da auf jeden Fall sogar eine höhere Erstattung statt finden würde. In welcher Höhe wäre die Erstattung?

Falls das zu viele Angaben sind und zu viel Arbeit für eine Beantwortung ist, würde ich mich auch über eine kurze Antwort/Tipp freun :-)

Vielen lieben Danke bereits im Voraus und viele Grüße Michaela

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Nachzahlung trotz versteuerter Abfindung?

Hallo liebe Finanzexperten,

ich habe meine Tätigkeit krankheitsbedingt mit einem Auflösungsvertrag beendet. Im Folgejahr hatte ich keine Einkünfte, habe nun meine Lohnsteuererklärung online machen wollen und fiel fast um, da ich sehr viel nachzahlen soll. Ich habe die Daten wie auf der Lohnsteuererklärung aufgeführt eingetragen.

War das vielleicht nicht richtig ? Wie greift dort die Fünftelregelung ?

Man sagte mir sogar wenn der Bruttoarbeitslohn niedrig war und die Abfindung hoch, kann man mit einer Erstattung rechnen .....

Hier einmal die Eckdaten :

Daten/Position Lohnsteuerbescheinigung :

3 Bruttoarbeitslohn 10.547 €

4 Einbehaltene Lohnsteuer 1536 €

5 Einbehaltener Solidaritätszuschlag 84 €

10 Ermäßigt besteuerter Arbeitslohn (ohne9) und ermäßigt besteuerte Entschädigungen 96.000€

11 Einbehaltene Lohnsteuer 13.085 €

12 Soli 719 €

22 AG-Anteil RV 1320 €

23 AN-Anteil RV 1320 €

25 AN-Anteil KV 823 €

26 AN-Anteil PV 143 €

27AN-Anteil AV 211 €

und halt die anteiligen Arbeitgeber/nehmer-anteile Rentenversicherung/Krankenversicherung etc.

Keine Kirchensteuerpflicht.

Im Folgejahr keine Einkünfte ( auch kein ALG1), hab mich von der Abfindung finanziert.

Wäre super nett, wenn mir ein Experte kurz antworten könnte.

Mfg Stibbi

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