Inkassofirma sagt, sie haben Vollstreckungstitel zerschreddert nach meiner Zahlung - Was nun?

4 Antworten

wie kann ich prüfen ,ohne Titel und ohne Pfändungsbeschluß, das die Forderung zurecht bestand.

Ich komme selbst aus der Inkassobranche ( 3 Jahre MA in einem großen Inkasso /Mitglied im BDIU) und würde ebenfalls so vorgehen wie von Snooopy155 empfohlen wenn ich absolut sicher sein will das das Inkassobüro , oder ein MA des Inkassos nicht irgendwann erneut versuchen wird Taler aus dem Titel zu ziehen

Die beschwichtigenden telefonischen Aussagen der Inkasso Call Center Damen waren gestern und sind morgen vergessen ;)

Das der Titel angeblich zerschreddert wurde glaube ich nicht und klingt wenig glaubwürdig

Meiner Meinung nach flunkert hier der Inkassoladen

Wetten das ?

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Und was könnte ich machen, wenn die versuchen würden, mich erneut bezahlen zu lassen? Würde dann das Erledigungsschreiben und meine Kontoauszüge als Beweis ausreichen, dass ich die titulierte Forderung bereits gezahlt habe?

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Du zitierst ja selbst schon die besagte Stelle - § 371 BGB - also fordere von dem Inkassounternehmen eine öffentlich beglaubigte Anerkennung, dass die Schuld erloschen ist. Drohe ihnen auch, wenn sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, dass Du dann einen Anwalt mit der Beibringung beauftragst. Der Chef des Unternehmens weiß spätestens dann, dass das mit Kosten für ihn verbunden ist.

Alle andern Zusagen oder Aussagen von dem Inkassobüro sind wertlos.

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richtig !

denn auch eine Inkassofirma hat für Geschäftsunterlagen eine Aufbewahrungsfrist von sechs bis ( ?) zehn Jahre.

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Snooopy / Genau so ist es richtig !

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Wie macht man als vermeintlicher Schuldner einen Verstoß gegen Treu und Glauben geltend?

Folgender Fall: Ein Gläubiger macht eine Forderung aus 1994 (!!) nun erstmals via Inkassobüro / Rechtsanwalt gegenüber dem Schuldner geltend. Er behauptet, er hätte einen vollstreckbaren Titel aus 1995.

Nun gibt es ja §242 BGB, Verstoß gegen Treu und Glauben und entsprechede BGH-Urteile, die eine erstmalige Forderungsbeitreibung, trotz erwirktem Titel, schon nach 7, 9 und 12 Jahren als Verstoß gegen §242 und die Forderung als verwirkt ausgeurteilt haben. Jahrelanges Untätigsein des Gläubigers hebelt also die 30 Jahre-Frist durchaus aus.

Wie soll sich denn der, nun nach 20 Jahren mit der Forderung "überfallene" Schuldner richtig verhalten? Wie macht er den Verstoß gegen §242 geltend?

Dem beitreibenden Anwalt schreiben erscheint mir nicht sehr zielführend. Dem Gerichtsvollzieher die BGH-Urteile beim Besuch unter die Nase halten, ist glaube ich, auch nicht der richtige Weg.

Soll der Schuldner selbst einen Anwalt beauftragen? Wer zahlt dann dessen Kosten?

Nur zur Erläuterung: In dem Fall handelt es sich um eine Anfangsforderung von knapp 2000 DM (!) eines Autohauses, aus der nun über 9500 € geworden sein sollen. Der vermeintliche Schuldner erinnert sich nicht jemals mit diesem Autohaus in Kontakt gestanden zu haben. Er hat zwar Ende der 80er mal in dem Ort gewohnt der rd. 300km weit entfernt ist. Seit 1989 wohnt er aber hier in der Nachbarschaft.

Da er einen normal häufigen Nachnamen hat, ist die Annahme, dass es sich um eine Verwechslung handelt zwar nicht ausgeschlossen - aber wie weist man das nach?

Er schwört übrigens, dass ihm niemal ein entsprechendes Urteil oder gar Vollstreckungsbescheid zugestellt wurde.

Hat jemand einen Tipp, was nun an welcher Stelle getan werden muss?

Danke für Eure Hilfe.

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