Hilfe!!!-Mein Chef drängt mich zum Aufhebungsvertrag!!!

4 Antworten

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Gar nichts!!!

auf keinen Fall einen Aufhebungsvertrag unterschreiben !!!

Solltest du gekündigt werden, sind deine Karten gar nicht schlecht. Du kannst innerhalb der ersten drei Wochen nach Zugang Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen.

Wegen der Lohnpfändung kann er dir nicht kündigen - da verliert er. Er muss also andere personenbedingte Gründe finden - ohne Abmahnung hat er da auch keine Chance.

..und betriebliche Gründe, da wird es ganz schwer, da muss er vermutlich eine Sozialauswahl offenlegen.. Nur wenn dein Arbeitsplatz ganz wegfällt, dann hat er eine Chance, für einen Arbeitgeber ganz schwierig das vor Gericht zu beweisen.

Wenn du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst, bekommst du eine Sperre beim ALG 1, also blos nicht !!!

Prüfe ob Du eine andere ebenbürtige Arbeitsstelle findest und nimm dann den Aufhebungsvertrag an. Mit diesem kannst Du bei einer entsprechenden Abfindung auch Deine Schulden begleichen, so dass es zu keiner Lohnpfändung beim neuen Arbeitgeber kommt. Wenn Du Dich jetzt dagegen stellst, dann wirst Du zwar noch länger in der Firma verbleiben, aber das Arbeitsverhältnis wird sehr angespannt sein. Das führt dann dazu, dass man sicher auch Gründe für eine Abmahnung und eine ordentliche Kündigung finden wird.

Aber bitte nicht kündigen und dann erst nach einer neuen Stelle suchen. Eine Abfindung für sieben Jahre ist nämlich schnell "verbraucht", wenn man die erste drei Monate kein ALG I erhält (wg. ggf. Sperre).

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Hi ich denke du solltest diese Kündigung mit Abfindung nur unterschreiben wenn du dir sicher bist, dass du wieder einen gleichwertigen Job findest. Schau dich am Besten so schnell wie es nur geht um, was gerade offen ist und wenn du da angenommen wirst, bzw. sehr gute Chacen im allgemeinen hast, dann nimm das Geld der Abfindung mit. Sonst ist es aber keine gute Idee soetwas zu unterschreiben. Meine Meinung

Nich drängen lassen! Ein Aufhebungsvertrag kann auch was gutes sein, denn mit dem Inhalt müssen beide einverstanden sein. Nehmen wir mal an er bietet dir 20.000 Euro als Abfindung. Dann kannst Du ihn ablehnen und Ihn darüber informieren, daß Du bei 100.000 Euro zustimmen würdest. Wenn er darauf eingeht, ist es gut, wenn nicht, dann lass es einfach bleiben und der Vertrag interessiert dich nicht mehr. Du musst nicht darauf eingehen, wenn du nicht willst.

Abfindungen sind Verhandlungssache - aber:

Für die Bemessung der Abfindung gibt es allerdings eine "Messlatte", nämlich die so genannte "Regelabfindung". Diese beträgt ein halbes Bruttomonatseinkommen pro Beschäftigungsjahr.

Diese "Regelabfindung" ist aber nur eine grobe Richtschnur. Sie kann unter-, aber auch überschritten werden. Wesentlicher Anhaltspunkt dafür, welchen Abfindungsbetrag Sie "herausholen" können, ist die Erfolgsaussicht einer Kündigungsschutzklage.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier: http://www.dr-hildebrandt.de/abfindung/abfindung_06.htm

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@Sumpfhexe

Meine Abfindung war wesentlich höher als die genannte Regelabfindung. Habe das bekommen was ich verlangt habe. Habe mich zwar auch gewundert, aber mir kanns ja recht sein. Daher sollte man es versuchen, wenn man sowieso nicht mehr in dem Unternehmen bleiben möchte.

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@Sumpfhexe

Also mein Chef hat mir Genau das geboten was diese Fausformel sagt... Ich habe jetzt Nein Gesagt. Ich Brauche den job.Und alles so aufgeben wahr ich nie ein Typ für;=)))

Ich danke Euch ihr habt mir meine entscheidung erleichtert

Jetzt heißt es schauen was am Montag der Anwalt Spricht...

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wenn du dir sicher bist, schnell einen anderen Job zu finden, kannst du versuchen, ein sehr gutes Angebot auszuhandeln mit deinem Chef.

Wenn du jedoch keinen neuen Job in Aussicht hast, dann die Füsse still halten und kämpfen. Auch im Falle einer Kündigung kannst du Rechtsmittel einlegen und versuchen, den Job zu halten oder die Höhe der Abfindung zu erhöhen.

Einen Aufhebungsvertrag würde ich nur unterschreiben, wenn ich mir über die Zukunft sicher bin und das Angebot sehr gut ist. Ob das Angebot sehr gut ist, kann eigentlich nur ein Fachanwalt beurteilen.

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