Hausfinazierung durch Kredit+BSV - Restschuld über Bausparvertrag

2 Antworten

Den Bausparvertrag hast Du nun einmal. Da kannst Du nichts ändern. und 5 Jahre hast Du auch schon eingezahlt. Da müßten aso so ca. 18-20.000 Euro drin sein.

Über den Sinn, oder Unsinn solcher Kombinationen haben wir hier schon oft sinniert, aber es gibt da unterschiedliche Positionen.

Ich würde an Deiner Stelle folgendes überlegen (wobei man dazu natürlich die genauen Zahlen haben muss).

Die billige Anschlußfinanzierung der Bank nehmen. Den Bausparvertrag in der Summe auf 50.000 herabsetzen lassen udn dann bei fälligkeit von dort nur die 50.000 (Guthaben und Kredit) und mit 360 Euro tilgen. die nun ersparten Summen von 300,- monatlich lieber in die Tilgung des Hauptkredites stecken.

Alternativ sogar die bisherigen Einzahlungen von der BspK auszahlen lassen (aber nur wenn keine Prmien in Anspruch genommen wurden, das wäre sonst schädliche) udn alles in eine Sondertilgung anläßlich der Verlängerung zu günstigen Zinsen.

Man sollte bei dieser Gelegenheit versuchen die Zinsen bis zur vollständigen tilgung festzuschreiben.

Die Entscheidung in 2004 ist gefallen und irreversibel. Allenfalls bei BSV könntest Du teilen oder stoppen oder mehr einzahlen.

Welche Entscheidungsmöglichkeiten hast jetzt oder bei Auslaufen der Bankkreditfinanzierung? Darauf kommt es an.

Beim BSV gibt es die Unsicherheit über den Zuteilungszeitpunkt (Punktlandung?) und ob Du rechtzeitig das erforderliche Guthaben zusammenbekommst. Von den Guthabenzinsen geht die Abgeltungssteuer (plus Soli u. KiSt.) ab, sofern kein Freistellungsauftrag erteilt wurde.

Leider schreibst Du nicht den Angebotszins, die Tilgungs- und Gesamtratenhöhe und weitere Bedingungen des bankseitigen Anschlussfinanzierungsangebotes. Könntest Du auch zum Anschlußzeitpunkt eine Sondertilgung machen?

2010 Wohnung gekauft, 2020 Hauskauf "geplant". Aktuelle Ausrichtung auf "Anschlussfinanzierung"

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich benötige mal Euren Rat zu meiner mittelfristigen Ausrichtung. Folgende Situation ist gegeben: Meine Verlobte (29) und ch (29) haben 2010 eine Wohnung gekauft (86.000€ zzgl. NK), in der wir bereits 3 Jahre zuvor gelebt haben. Abzüglich EK haben wir 54.300 € zu 3,06% nom. an Darlehen aufgenommen. Tilgung 5,8%. Desweiteren läuft ein zinsloses Darlehen in Höhe von 10.000€ (bis 2015). Zinsbindung endet im Jahr 2020. Die Restschuld würde (ohne Sondertilgungen) 20.000€ betragen. Da wir diese tätigen werden, werden wir das Darlehen bis zum Ende der ZB vorraussichtlich komplett tilgen. Soweit so gut...

Diese Wohnung ist/war eigentlich nur ein "Zwischenschritt" für den Kauf eines Hauses gedacht. Im Zeitraum von 2020-2022 haben wir uns zum Ziel gesetzt dieses zu kaufen. Kaufsumme ca. 180.000 - 200.000€ . Nun sind wir dabei unsere finanzielle Situation auf diesen Zeitraum und auf die dann benötigte Finanzierung auszurichten.

Folgende BSV`s sind momentan vorhanden: 1) BSV meiner Verlobten aus dem Jahr 2004 (BSS 13.000€ - 3,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€, Guthaben momentan: ca. 7800€ - bereits Zuteilungsreif)

2) Mein BSV aus dem Jahr 2002 ( BSS 50.000€ - 2,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€/Mon, Guthaben momentan: ca. 12.000€, Zuteilung vorrauss. 2017)

3) Neuer BSV aus 2010 als" Zinssicherungsinstrument" (BS 50.000€ - 0,75% Guthabenzinsen - 3,8% effektiver Darlehenszins, 5% Tilgung. Sparrate 50€/Mon, (damit er bereits einige Bewertungspunkte sammelt) Guthaben momentan: ca. 600€.

Nun habe ich folgende Planung zur Ausrichtung des späteren Hauskaufs und brauche Eure Meinung:

1) Den BSV meiner Freundin lassen wir, obwohl er zuteilungsreif ist, weiter mit unveränderter Sparrate weiter laufen, bis die BSS erreicht ist (ca. 2015). Anschließend möchten wir diesen zuteilen lassen. Ein Teil soll als Sondertilgung (10% möglich-sprich 5.430€) verwendet werden. Bis dahin ist ebenfalls ein PKW Kauf fällig. Daher soll der andere Teil dafür verwendet werden.

2) Meinen BSV möchte ich mit unveränderter Sparrate bis zur Zuteilung (ca. 2017) weiter laufen lassen (aufgrund der Habenzinsen). Ca. 2017 nehme ich dann die Zuteilung an und möchte das dann verfügbare Guthaben (ca. 20.000€) auf den neu abgeschlossenen BSV als Sonderzahlung einzahlen.

3) Bei dem neuen BSV möchten wir die BSS auf 100.000€ erhöhen (40% Ansparen). Wenn alles,wie geplant, aufgeht, werden wir die 40% ca. 2020/2021 zusammen haben.

Daraus würde sich im Jahr 2020/2021 folgendes Szenario ergeben: ca. 80.000€ VK der Wohnung + ca. 40.000€ BSGuthaben

Die restlichen 60.000€ sollen dann per BS-Darlehen (3,8€ effektiv, 500€/Mon, Laufzeit 12 Jahre - bis 2032) abgedeckt werden.

Somit wäre die Kaufsumme von 180.000€ zu "vernünftigen" Zinsen abgedeckt.

Nun benötige ich, wie gesagt, Eure fachliche Meinung. Haben wir etwas nicht bedacht, bzw. habt ihr Tipps für eine andere Vorgehensweise? Sorry für den vielen Text!:-)

DANKE und VG

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