Hallo, habe eine Mahnung erhalten wegen einem unbezahlten Monat Spotify in 2014 und soll nun 121 Euro zahlen. Wie kann ich Widerspruch einlegen?

5 Antworten

Erst mal zwischen Mahnbescheid + Mahnung unterscheiden

EIn Mahnbescheid kommt von Gericht. Wir dem nicht wiedersprochen kann man der Forderung nicht mehr widersprechen und ein Gerichtsvollzieher wird die Forderung in kürze eintreiben. Da muss man Widerspruch einlegen !!!! Dazu liegt ein Formular bei.

Eine Mahnung ist nur ein Stück Papier das irgendjemand schickt. Da passiert erst mal nichts viel. Die werden kaum auf ein anderes Stück Papier das du Widerspruch nennst ihre Arbeit einstellen.

Besteht denn eine Forderung oder Vertrag ?? Dazu zählt auch ein Handyklick.

Was kann ich nun tun?

Keine Ahnung, du hast ja nun so gar nichts darüber geschrieben, ob die Forderung nun berechtigt ist oder nicht.

Also zwischen "gemütlich zurücklehnen und Popcorn kauen" und "bezahlen" ist hier alles möglich, nicht wahr?

Wie ist denn die Mahnung gekommen? Mit der Post oder per E-Mail. Falls es sich um eine E-Mail handelt: In den Spam-Ordner damit und nicht weiter beachten!

Und Obacht bei solchen angeblichen Mahn-E-Mails! Sie kommen oftmals mit einer ZIP-Datei im Anhang, in der sich ein Computer-Virus befindet; auch wenn im E-Mail-Text der persönliche Namen und ggf. die Adresse auftaucht. Das ist bekannt, dass gerade so etwas im Umlauf ist. Die angeblichen Mahnungen kommen dabei auch von Amazon oder Paypal. Die Adressen stammen vermutlich aus einem Datendiebstahl.

Wer vor hat, sich eine offene Forderung einzuklagen, der muss erst einmal auf eine sorgfältige Weise versucht haben, die Forderung einzutreiben und dies dem Gericht belegen. Dazu gehört, dass dies auf dem Postweg geschieht und zumindest per Einwurf-Einschreiben realisiert wurde. Das weiss jedes Inkasso-Unternehmen und das wissen auch alle etwas seriöseren Firmen.

Wenn die Mahnung dennoch per Briefpost kam, das Inkasso-Unternehmen wirklich existiert und eine Inkasso-Zulassung hast; der Kauf bei Spotify wirklich stattfand und es lediglich nur keine Rechnungen gab, dann sollte man wiederum einfach mal mit dem Inkasso-Unternehmen reden. Wenn die seriös sind, dann schalten die schnell auf kulant und fordern nur noch die 9,99 statt die 121,31.

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