Widerspruch einlegen gegen Mahnbescheid von Rechtsanwälten Rainer Haas & Kollegen (Mandant: GMX)?

Hallo! Zuerst einmal möchte ich erwähnen, dass ich bereits in der Vergangenheit in Kontakt mit Inkasso-Unternehmen war, ist also nicht mein erstes mal. Das waren damals einmal coeo und dieses Jahr hatte ich mit paigo zu diskutieren. Diese haben mich wirklich penetrant und "ohne Kosten zu scheuen" immer und immer wieder erinnert, dass ich noch etwas zu bezahlen habe. Das ist meiner Einschätzung nach auch der einzig richtige Weg, um zuverlässig Kosten einzutreiben. Im Vergleich zu meinem jetzigen Fall, konnte ich dort auch die entstandenen Kosten nachvollziehen und habe letztlich dann auch immer gezahlt, nachdem man sich einigen konnte.

Jetzt zu meinem aktuellen Fall:
Am 21.04.20 habe ich dringend ein Fax versenden müssen und habe ein GMX-Topmail-Abonnement abgeschlossen. Dann habe ich leider selbstverschuldet vergessen, dieses Abonnement zu beenden.
Scheinbar wurde ich von GMX nur per E-Mail daran erinnert und eventuelle Mahnungen können ebenfalls nur per E-Mail eingetroffen sein, denn ich habe von nichts gewusst bis vor kurzem. Dazu muss ich erwähnen, dass ich seit über einem Jahr keinen Zugriff mehr auf mein Gmx-Mailkonto habe, da mein Passwort seit Mitte 2020 nichtmehr stimmt. Vermutlich wurde der Account gehackt und das Passwort geändert. (Vermutlich könnte GMX das in ihrem System sogar nachvollziehen!)

Gestern bekam ich Post von der Rechtsanwaltskanzlei Rainer Haas & Kollegen.
Diese haben einen Mahnbescheid beantragt und verlangen nun von mir eine Zahlung von 153,58€ bis zum 17.09.2021, die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

GMX-Topmail 29,94€
Bearbeitungsgebühr 3,90€
Mahngebühren 3x 1,50€
Inkassovergütung aus Inkassoauftrag 10,50€
Zusätzliche Inkassovergütung aus Inkassoauftrag 8,37€
Bonianfrage vor MB 1,40€
RA-Geb. Mahnbescheid 58,80€
GK Mahnbescheid 36,00€

Da ich in diesem Thema nicht ganz unschuldig bin, aber auch schon frühere (teilweise gute) Erfahrungen mit Inkasso-Aufforderungen gemacht habe, wollte ich einfach mal fragen, inwiefern ich jetzt einen Widerspruch einlegen kann. Für mich wirkt das, wie eine Betrugsmasche. Forderungen nur per Mail zu verschicken und dann am Ende ein Schreiben vom Anwalt per Post, nachdem die Summe bereits das 5-fache beträgt. Streng genommen hatte ich nicht einmal die Möglichkeit, mich zu rechtfertigen, bzw. sogar frühere Forderungen zu bezahlen.

Falls noch etwas an Information fehlen sollte, einfach sagen, dann tippe ich den Rest noch ab.

Liebe Grüße,

Dennis

Inkasso, Mahnbescheid, widerspruch
Mahnbescheid, Schuldner legt Widerspruch ein u. zahlt zeitgleich (nur) Grundbetrag ohne Zinsen, Gerichtskosten usw. Darf er das oder wie bekomme ich das Geld?

Hallo Forum,

ich habe einen Mieter, der leider nur sehr unregelmässig zahlt. Ich mahne immer an, versende dann mittlerweile nach 2- 3 Mahnungen einen Mahnbescheid, mal zahlt er danach, mal muss ich noch einen Volkstreckungsbescheid beantragen, mal den Gerichtsvollzieher bemühen...

Er hat keine Geldprobleme, er fährt dicke Autos, hat Angestellte... er ist nur ein Mensch, der nicht immer Lust hat zu zahlen (was er mir mit genau diesem Wortlaut schon gesagt hat).

Mittlerweile ist er darauf gekommen, dass man bei einem Mahnbescheid nur widersprechen muss, das macht er und zahlt gleichzeitig schnell die offene Summe per Schnellüberweisung, sodass ich zwar meine Miete bekomme, aber dann auf den Kosten für das Gericht usw. sitzenbleibe. Da ich hinter jeder Miete herrenne, ist das schon viel Geld für mich. Leider habe ich nicht so viel Geld wie er und jeden Monat die Mahnungen per Einschreiben und die Gebühren für das Gericht usw. kosten mich viel Geld.

Kann ich das Geld (das, was ich an Zusatzkosten habe) von ihm überhaupt fordern, wenn er nach dem Zugang des Mahnbescheides schnell die Forderung ohne Gerichtskosten etc. bezahlt? Was ist die Rechtsgrundlage? Meinetwegen verklage ich ihn auch, wenn es sein muss (er zahlt halt sonst einfach überhaupt nicht und es ist kein Ende in Sicht).

Geld, Gläubiger, Mahnbescheid, Recht, Zivilrecht
Kontopfändung ohne Mahnbescheid bekommen. Wie ist das möglich?

Vorweg; ja ich bin mir der rechtlichen Lage bewusst, dass eine Kontopfändung ohne zugestellten Mahnbescheid nicht möglich sein sollte.

Deshalb auch die Frage, ob da auf dem Weg der Bearbeitung evtl jemand was verschlammt hat oder ein Auge zugedrückt hat um sich widerrechtlich zu bereichern.

Zur Sachlage:

Vor einigen Jahren (zwischen 2017 und 2019) war ich Kunde bei Base und habe leider unter dem "Terror" gelitten, als Base in das O2 Unternehmen integriert wurde. Mahnungen bis hin zu Inkassobriefe alles durch.

Nun habe ich zu beginn 2019 alle Schulden abbezahlt (teilweise über das Konto meiner Mutter, welche bei einer anderen Bank ist) und meinen Vertrag bei dem Unternehmen gekündigt gehabt.

Weitere Briefe gab es nicht, was für mich die Bestätigung war, dass auch alle Zahlungen eingegangen sind (welche ich sowieso belegen kann) und somit keine Schulden mehr übrig blieben.

Nun vor knapp einer Woche wurde mein Konto gepfändet, ohne dass ich vorher einen Mahnbescheid bekommen habe oder sonstige Post im Bezug auf O2 oder die Telefónica bei mir eingegangen sind.

Bei der Bank wurde mir mitgeteilt, dass dies im Auftrag der Kanzlei Purps Vogel Flinder, welche das Telefónica Unternehmen vertreten, geschehen ist. Habe auch die Auftragsnummer, so wie eine Telefonnummer aus Düsseldorf bekommen.

Bei meiner Recherche habe ich aber zusätzlich rausgefunden, dass die Kanzlei nicht in Düsseldorf vertreten zu sein scheint (kann natürlich auch sein, dass die Website diesbezüglich nicht aktuell ist, aber macht mich dennoch stutzig).

Ich werde dort nachher Anrufen, in der Hoffnung jemanden zu erreichen und werde mir die auf den Auftrag bezogenen Mahnungen und Rechnungen zustellen lassen.

Jedoch, wie schon in der Frage erwähnt, ist die Kontopfändung ohne einen Mahnbescheid erfolgt, worüber ich immer und immer wieder nun gelesen habe, dass das eigentlich rechtlich nicht möglich sein sollte. Also spart euch bitte genau diese Antwort, denn darüber bin ich schon informiert und hilft mir bei der Sachlage nicht. Mein Fall ist eine Pfändung ohne Mahnbescheid, entsprechend erwarte ich Antworten die sich darauf beziehen. Vielen Dank.

Also, wie soll ich nun richtig vorkehren? Soll ich direkt zum Rechtsanwalt gehen? Zur Polizei? Welche Unterlagen (Kontoauszüge, etc) soll ich vorbereiten?

PS: Ich lebe am Existenz-Minimum in Deutschland, also kurz ich bin zur Zeit HartzIV beziehend. Falls da rechtliche Sachen mitzubeachten sein sollten, würde ich auch diesbezüglich um Antwort bitten.

Kontopfändung, Mahnbescheid, Recht
Muss ich den Schulunfall zahlen oder lohnt Widerspruch?
Im Vorhinein: Ich bin 1998 geboren, ausbildungssuchend und beziehe aus diesem Grund Hartz IV. Derzeit zahle ich davon bereits 120€ im Monat an diverse Stellen. 

Am 01.2010 (da war ich 10 Jahre alt) hatte ich eine Auseinandersetzung mit einem anderen Kind. Dieses Kind beleidigte mich oft und an diesem Tag betitelte es mich im Abschiedskreis beim Sport vor allen als Hurensohn und nutzte weitere Schimpfungen. In der Pause stande ich an einem zentralen Ort wo das Kind mir über den Weg lief und mich wieder beleidigte. Daraufhin bewarf ich es mit einem Schneeball. - Folgende Schilderung kann ich nicht erinnern, dies entnehme ich nur aus dem Ergebnis der Ermittlung der Unfallversicherung. Daraufhin soll ich dem Kind mit dem Fuß in den Oberbauchbereich getreten haben und sie zweimal in den Oberbauchbereich geschlagen haben. Die Unfallversicherung gibt mir zu 100% Schuld.

Durch diese Handlung soll das Kind sich verletzt haben. Es war in ambulanter Behandlung und noch zwei Tage in stationärer Behandlung. Es ist nirgendwo aufgeführt weswegen eine stationäre Behandlung nötig war oder welche Art von Verletzung entstanden sein sollen. Da ich zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt war, kann ich mir nicht vorstellen das ich dort bereits über so viel Kraft verfügte. Zudem habe ich sie im Krankenhaus besucht um mich zu entschuldigen, dort ging es ihr so gut wie sonst auch.

Die Ursprungsforderung war aufgerundet 1.600€ plus Zinsen 5,00% über BZS. Auf Schmerzensgeld wurde verzichtet.

Das sind also 7€ Zinsen im Monat und 84€ Zinsen im Jahr. Meine Mutter hat bis 2017 immer 10€ pro Monat gezahlt. Sie hat also in den ganzen Jahren 520€ gezahlt, davon waren 406,80€ nur Zinsen.

Die neue Forderung (Mahnbescheid) von diesem Jahr beläuft sich abgerundet auf 1.700€. Die Summe setzt sich zusammen aus der normalen Schadensersatz Forderung, aus weiteren 209,65€ Verzugszinsen und den Verfahrenskosten des Mahnverfahrens.

Soweit die Infos. Meine Fragen hierzu wären jetzt:

Sind 5% Zinsen im Rahmen oder lohnt da ein Widerspruch für niedrige Zinsen?

Sind die bereits angefallenen Zinsen der letzten Jahre ok?

Lohnt eventuell ein Widerspruch zu der gesamten Hauptforderung?

Habe ich eine Chance den Vorfall neu aufzurollen um eventuell nur eine Teilschuld zugesprochen zu bekommen?

Habe ich ein Recht zu erfahren ob 2 Tage stationäre Behandlung (970€) nötig waren?

Habe ich ein Recht zu erfahren ob der zweimalige Transport mit dem Krankenwagen nötig war? (Ich gehe von zweimal aus, da unter Transport-/Fahrtkosten zwei Positionen aufgeführt sind. Einmal 370€ und einmal 232€) Sie wurde aber aufjedenfall nicht in ein anderes Krankenhaus verlegt. Falls ich ein Recht habe, wo kann ich diese Informationen einholen?

Ich habe bereits Recherche betrieben und in Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten Anlaufstellen kontaktiert, Antworten auf meine Fragen konnte ich leider nicht erhalten.

Deswegen danke schonmal falls jemand etwas nützliches zu meinem Problem beizutragen hat.

Allgemeiner Widerspruch macht Sinn 0%
Widerspruch macht keinem Sinn 0%
Widerspruch gegen Zinsen macht Sinn 0%
Widerspruch gegen die Hauptforderung macht Sinn 0%
Etwas anderes (bitte erläutern) 0%
Gericht, Gesetz, Hartz IV, Mahnbescheid, Recht, Schule, Unfallversicherung, widerspruch, Zinsen
Rechnung mit falschem Namen bezahlt und ohne Verwendungszweck?

Hallo zusammen,

Zu erst zum Sachverhalt: Meine Freundin hat bei einem online shop eine Bestellung getätigt über meinen Account, dass heisst ich bin der Rechnungsempfänger und die haftbare Person. Die Rechnung hatte sie vergessen zu bezahlen und ich habe eine 1. Mahnung bekommen, welche sie dann bezahlt hat inklusive Mahngebühr. Einige Woche später habe ich dann wieder einen Brief bekommen mit dem Titel letzte Mahnung.

Nun hatten wir festgestellt, dass meine Freundin vergessen hatte den Zahlungszweck anzugeben und da die Rechnung noch auf meinen Namen lautet, wird das vom System kaum zuweisbar sein. Wir haben das Geld allerdings nie zurücküberwiesen bekommen und wir haben auch eine Bestätigung von unserer Bank, dass die Bank des Begünstigten den Betrag erhalten hat.

Wir haben den ganzen Sachverhalt dem Anbieter geschildert inklusive alle Belege. Die Frist für die Bezahlung der letzten Mahnung läuft jetzt ab und es wurde angedroht ein Inkassobüro einzuschalten. Telefonisch ist leider nie jemand erreichbar und auch auf diverse E-Mails erhalten wir keine Antwort.

Ist diese Bezahlung trotzdem gültig, auch wenn diese nicht mit dem Kundennamen übereinstimmt und kein Zahlungszweck angegeben wurde ? Könnte ich mich dann allenfalls gegen ein Inkassbüro wehren ?

Besten Dank schonmal im Voraus für die Antworten und Bemühungen.

Überweisung, Inkasso, Mahnbescheid, rechnung, Mahnung
Mahnverfahren ablehnen oder nicht?

Liebe Leute, ich war heute wegen der Sache bei der ÖRA und bin ziemlich unzufrieden mit dem Ergebnis.

Kurz der Sachverhalt:

Ich war vor zwei Jahren einkaufen. Warenwert einmal 6€ und einmal 22€ (im selben Laden/ hatte wohl was vergessen und bin nochmal hin). Mein Konto war nicht gedeckt und ich habs nicht mitgekriegt.

Das nächste was ich weiß: Zwei Mahnschreiben vom Paij Service mit völlig überhöhen Mahnkosten. Rücklastschrift, Adressermittlung, sonstige Kosten (Insgesamt 108€). Ich habe anschließend nur die Hauptforderung beglichen, weil mir die Beträge insgesamt zu viel vorkam.

Drei Monate später bekam ich Post von Delta Inkasso (sitzen im gleichen Haus) mit zusätzlichen Inkassokosten von insgesamt 246€. (Bedenke, der Warenwert liegt immer noch unter 30€.)

Ich habe denen zurückgeschrieben, dass ich die Hauptforderung beglichen habe, auf §254 verweise, Mahnschreiben nicht beantworte und gerichtlichen Mahnbescheiden widerrufe.

Einpaar Wochen später wieder Post von Delta Inkasso -> weitere Kosten.

Zwei Monate später: RR Rechtsanwalt Bernd Rudolph (selbe Adresse wie Paij und Delta). Forderung liegt bei insgesamt knapp 300 €.

Nochmal ein Schreiben von mir, ähnlich dem Ersten.

Vor zwei Tagen: Zwei Mahnbescheide- Forderung: 447€

Ich bin nicht sicher, wie ich weiter vorgehen soll...

Soll ich dem Mahnbescheid gänzlich widersprechen oder anbieten einen Teil zu bezahlen? Rücklastschriftkosten (7€), Mahnkosten (6€), Adressfindung (8€), eventuell Inkasso (20% des Warenwerts)?

Hat dazu jemand eine Idee? Danke schonmal für lesen!

Inkasso, Mahnbescheid, Recht
Hilfe! Mahnbescheid FHG OHG Provea/Kontokorrentabrechnung von 2010?

Hallo alle zusammen,

Vorab, ich muss die Daten aus dem MB leider in den Kommentaren einfügen, irgendwie funktioniert das nicht als vollständiger Text (der Zeichenzähler scheint leider ein Problem zuhaben). 

Ich bitte euch in die Kommentare zuschauen. 

Ich habe mal eine frage an euch und ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. 

Ich hatte gestern einen MB im Briefkasten, mit einer Forderung von 2010.

Da dachte ich mir noch, gut, ist verjährt. 

Als ich mir das Schreiben genauer anschaute viel mir auf, das es eine Forderung der Firma Provea abgetreten an OHG FKH ist.

Nach meinen Recherchen im Internet verkauft die Firma Provera Unterwäsche und die Antragsteller FKH OHG sind wohl Betrüger.

Ich werde aufjedenfall Widerspruch gegen den MB einlegen,ich bin mir keiner Schuld bewusst. 

Mir macht nur jetzt die Tatsache Kopfzerbrechen, daß die FKH OHG die Forderung als Kontokorrentabrechnung versucht geltend zumachen. 

Mir ist nicht bekannt das die Firma Provea ein Bankunternehmen ist oder jemals als solches tätig war. 

Mir ist klar wenn es sich hier um eine "normale" Forderung handeln würde, das diese verjährt ist aber da sie es als Kontokorrentabrechnung (Bankgeschäft) versuchen, beträgt die Verjährungsfrist 10 Jahre und diese ist noch nicht verjährt. 

Selbst wenn ich Widerspruch gegen den MB einlege, wie verhält es sich dann im weiteren Verlauf des Verfahren? 

Ich hab eim Internet gelesen das die FHG OHG mit erfundenen Forderungen schon beim Gericht durchgekommen sind, die "angeblichen" Schuldner jetzt den Gerichtsvollzieher in der Wohnung stehen haben und ihnen das Konto gepfändet wird. 

Was kann ich noch machen um mich gegen die FHG OHG zur wehr zusetzen? 

Ich bedanke mich im vorraus für eure Hilfe und hilfreichen Antworten. 

Lieben gruß 

Nachtrag : scheinbar kann ich nicht auf meinen eigenen Beitrag antworten. Ich hoffe ich kann wen. Sich jemand von euch meldet, die Daten aus dem MB in die Kommentare setzen.......

Anwalt, Inkasso, Mahnbescheid
Hat von Euch schon mal jemand einen gerichtlichen Mahnbescheid bezüglich Filesharing von Waldorf Frommer bekommen und erfolgreich vor Gericht abgewehrt?

Habe bereits 2017 eine Abmahnung wegen Filesharings bekommen und bin daraufhin zum Anwalt gegangen. Dieser hat die Forderung in meinem Namen abgelehnt, weil ich nichs runtergeladen habe und leider nie rausbekommen habe, wer von der damaligen Party es war. Nach fast 3 Jahren habe ich heute nun einen gerichtlichen Mahnbescheid über 1400 Euro bekommen. Ich habe mich wieder an den Anwalt von damals gewendet und der meint, ich soll mich einigen, weil ich vor Gericht ziemlich sicher verliere und selbst wenn ich vorm Amtsgericht gewinne, werde ich vorm Landgericht verlieren.

Ich werde also zahlen. Bleibt mir nichts anderes übrig, auch wenn ich es nicht war. Mich interessieren eigentlich nur Erfahrungsberichte Eurerseits, ob sich jemand von Euch schon erfolgreich gewehrt hat, wenn wirklich keine Schuld vorlag? Mich ärgert es total, dass ich zahlen muss, obwohl ich nichts getan habe. Klar kann man argumentieren, ich hätte besser aufpassen müssen, wen ich auf meine Party einlade und was die Leute an meinem Computer so treiben. Aber mal ganz ehrlich. Es war ein lustiger Abend und wir waren alle dicht. Wer passt da schon großartig auf...und es kommen halt manchmal auch Leute, die andere spontan mitbringen und die man eigentlich nicht kennt. Bin gespannt, ob Euch auch schon mal sowas passiert ist.

Mahnbescheid
Mahnbescheid bei zu spät bezahlten PKV-Beiträgen?

Guten Tag, ich bin seit mehreren Jahren privat krankenversichert und konnte leider meine PKV-Beiträge in den letzten Monaten nicht pünktlich bezahlen. Es dreht sich um 3 Monate bzw 3 Beiträge, die ich nun gerne bezahlen würde. Ich habe nun jedoch einen gelben Brief (Mahnbescheid) vom Amtsgericht bekommen, mit saftigen Verfahrensgebühren (ca 50€). Dass ich Mahngebühren bezahlen muss, sehe ich ein, jedoch halte ich diesen Weg der Versicherung über das Amtsgericht für etwas übertrieben. Auf Anfrage bei der Versicherung weshalb ich, ohne vorherige Ankündigung, einen Mahnbescheid bekommen habe, bekam ich die Antwort dass das völlig normal wäre - die Versicherung würde einmalig eine Rechnung schicken (zum Eintritt in die Versicherung) und sobald ein Beitrag nicht rechtzeitig bezahlt wird direkt per Amtsgericht mahnen (Mahnbescheid). Wohl bemerkt ohne vorher eine Zahlungsaufforderung, Mahnung, oder sonst was zu senden. Ich finde das nicht nur unmenschlich (so mit seinen Kunden umzugehen), sondern frage mich ob das überhaupt rechtens ist. Vorallem listet der Mahnbescheid (unabhängig von den Verfahrenskosten von über 30€) auch 15€ Mahnkosten auf - für Mahnungen die wohl nie geschrieben wurden?

Ich würde mich freuen wenn mir jemand weiter helfen könnte. Ich würde gerne einen Widerspruch einlegen und einem Teil des Anspruches widersprechen - Verfahrensgebühren und Mahngebühren?

Bin um jede Hilfe oder Hinweis dankbar!

Mahnbescheid, PKV
Bei Kaisers mit Karte gezahlt - Konto nicht gedeckt. Kann ich etwas gegen die Mahnkosten tun?

Hallo Leute, ich habe vor gut einem Monat etwas bei Kaisers für knapp 4 Euro mit meiner Girokarte gezahlt. Dass mein Konto nicht gedeckt war wusste ich nicht, sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, den Betrag mit der Karte zu zahlen (ich weiß ja, dass dabei zwangsläufig unnötige Kosten entstehen). Wenig später erhielt ich einen Brief meiner Bank, dass die Lastschrift nicht eingelöst werden konnte. Ihr müsst wissen, dass ich aktuell mitten im Abistress stecke. Also legte ich den Brief - statt die Summe gleich zu überweisen - erst einmal bei Seite, vergaß ihn und setzte mich wieder an das Lernen. Das war dumm, ich weiß. Auf jeden Fall hatte ich das einfach nicht mehr im Kopf.

Nun erhielt ich heute einen Brief von InterCard Rücklastschrift-Service mit einer Rechnung über mehr als 60 Euro (25 Euro für das Herausfinden meiner Adresse, Rücklastschriftkosten etc.), wie das halt so ist.

Kurzum: ich bin natürlich bereit, die Summe zu bezahlen, da ich mir durchaus darüber im klaren bin, dass der Fehler bei mir lag. Nichtsdestotrotz schmerzt es (Schüler, dauerblank, Sparschwein für den Führerschein etc.). Deshalb möchte ich doch einmal fragen, ob es die Möglichkeit gibt, dass ich einen geringeren Betrag zahle (Beispiel: ursprünglicher Artikelpreis + Rücklastschriftkosten), indem ich schriftlich Läuterung einreiche oder ähnliches.

Ich würde mich über eine Antwort freuen, Oliver

Girokonto, Konto, Lastschrift, Mahnbescheid, Recht, Rechtsanwalt, Rechtsschutz, Mahnung
Mahnbescheid nach Zahlung?

Hallo, ich hoffe, jemand liest meine Frage und kann mir helfen.

Ich war am 22.316 das erste mal in dieser Arztpraxis. Ich bekam sofort eine Akupunkturbehandlung, die ich selbst zahlen muss. Hab unterschreiben müssen, daß sie 30 Euro kostet. An der Anmeldung, als mir die Arzthelferin die Nadeln abnahm, wollte sie den Betrag kassieren. Ich bat sie um eine Rechnung, da ich nur 20 Euro dabei hatte. Am 12.4. kam Anruf von der Praxis, daß der Betrag noch zu zahlen sei. Ich bat nochmals um eine Rechnung, die ich ja beim ersten Besuch verlangt hatte, aber nicht bekam, weiß ja sonst nicht, wohin ich überweisen soll. Paar Tage später war die Rechnung da mit Zahlungsziel 14.5.16 Ich zahlte die Rechnung am Samstag den 14.5.16 per online Überweisung. Laut meiner Umsatzabfrage wurde der Betrag am (PFINGST-)Montag 16.5.16 abgebucht und war am Dienstag, 17.5.16 auf dem Konto des Arztes. Am 21.5.16 hatte ich einen Mahnbescheid im Briefkasten. Dieser wurde am 17.5.16 von einer Rechtsanwaltskanzlei beauftragt und am 18.5.16 vom Gericht erstellt.

Was soll ich jetzt tun? Soll ich Einspruch erheben mit Aussicht auf Zivilprozess? Darf der Arzt einen Mahnbescheid an dem Tag, an dem er das Geld auf dem Konto hatte, noch erstellen? Mir kommts fast als Retourkutsche vor, weil ich zu dem Arzt nie wieder hin gegangen bin. Vielen Dank jetzt schon für Ihre Ratschläge. Gruß, Sabine

Mahnbescheid, Zahlung
Welche Mittel und Aussichten habe ich, um Mietschulden von einer ehemaligen WG-Mitbewohnerin bei mir einzutreiben?

Hallo,

Ich habe bis zum 31. Dezember 2014 in einer WG gewohnt. Meine damalige Mitbewohnerin, welche im August in die WG eingezogen war, erwies sich als stark inliquid. Da ich immer stellvertretend für die WG die Miete an den Vermieter überwies und wir schonmal wegen Unpünktlichkeiten ermahnt wurden, habe ich, als die Miete im Sept. fällig war, den üblichen (vollen) Betrag überwiesen, obwohl sie mir Ihren Anteil noch nicht übergeben hatte. Ich habe ihr dies mitgeteilt und Sie gefragt, wann Sie mir Ihren Anteil geben könnte. Daraufhin teilte sie mir mit, dass sie dies erst könne, wenn sie das Kindergeld von Ihrer Mutter sowie die Kaution von Ihrer letzten Wohnung bekommt. Im Oktober passierte das gleiche nur mit dem Unterschied, dass sie mir die Hälfte geben konnte. Damit schuldete sie mir also (bis heute) das 1,5-fache ihres Mietanteils.

Seit ich ihr vor ein paar Monaten ihr in einem sms-Gespräch sie gebeten habe, bald die Schulden zu begleichen, verweigert sie jeden Kontakt. Sie antwortet nicht mehr auf Sms, Facebooknachrichten oder Emails. Anrufe werden weggedrückt. Ein mal habe ich Sie mit unterdrückter Rufnummer erreichen können. Da wurde ich aber sehr unfreundlich abgewimmelt. ich dabei mich über meine rechtlichen Möglichkeiten und Aussichten zu informieren. Ich könnte folgendes einem Richter vorlegen:

  • Unterlagen, aus denen unser Mietvertragsverhältnis zum Vermieter (alle Hauptmieter) hervorgeht.
  • Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).
  • Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.
  • Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).
  • den SMS-Nachrichtenverlauf von vor wenigen Monaten, in dem wir ebenfalls kurz über die Schulden gesprochen haben. Ich hätte auch noch ein Gespräch, das ich kurz vor meinem Auszug aufgezeichnet habe, in dem wir über die Schulden gesprochen haben. Aber inzwischen meine ich zu wissen, dass dies nicht rechtlich verwendet werden kann.

meine Fragen wären nun:

1.) Könnte ich im Falle eines Prozesses den Sachverhalt ausreichend belegen?

2.) Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

3.) Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

4.) Um Ihre neue Anschrift (sie wohnt auch nicht mehr in der WG) herauszufinden, müsste ich erstmal eine Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt für etwa 20 Euro beantragen, richtig?

5.) Wäre ein Anwalt sehr ratsam (würde ich gerne meiden um die Investitionskosten nicht noch weiter zu erhöhen).

6.) Wäre der Titel überhaupt etwas Wert?

7.) Wann tritt eine Verjährung der Angelegenheit ein?

Ich bin sehr dankbar für jeden Rat den Ihr/Sie mir geben könnt(en). Vielen Dank!

Inkasso, Insolvenz, Mahnbescheid, Schulden, Forderung

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