Einlagensicherung - auf mehreren Sparkassen sinnvoll?

5 Antworten

Entschuldigung - die Worterkennung hat ein falsches Wort hereingeschummelt:

es sollte heißen " gilt die Sparkasse deutschlandweit als eine Bank"

Die Einlagensicherung gilt im Zweifel immer pro Institut, zumindest bisher. ( Könnte man ja ändern ).

D.h. , Sparkasse XY und Sparkasse AB sind zwei Institute mit eigener Sicherungsgrenze.

Ob es dennoch Sinn macht z.B. 1 Mio auf 10 verschiedene Instittue aufzuteilen ? Jein. Macht es nur, wenn genau deine eine Sparkasse pleite gehen würde und niemand anders ( Landkreis , Bund ) die Einlagen mal wieder sichern würde ( in der Presse stünde natürlich, die Bank wäre gerettet worden , die Bank hat dadurch aber keinen Vorteil ).

Spätestens wenn aber alle 10 Banken auf die Du verteilt hast pleite gehen, stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr, weil dann stellt sich die Frage, ob überhaupt irgendwas aus der Sicherung geleistet wird.

Es ist Kraft Logik völlig unmöglich, alle Einlagen unter 100.000 abzusichern. Das geht schlicht und ergreifend nicht. ( Theoretisch steigt durch die Aufteilung der Anteil gesicherter Einlagen was für alle die Sicherung im Falle eines Totalcrashes senkt ).

Die Sparkassen zählen nicht zusammen sondern sind verschiedene Banken.

Dein Unterfangen ist aber sinnfrei. Wenn eine Sparkasse pleite gehen würde, springt erst das Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe und dann vermutlich der Träger (Land) und wenn der nicht genügend Geld zusammengeliehen bekommt der Bund ein, bevor die 100.000 € zum Thema werden.

Wer heute viel Geld bei einer Bank in Geldwerten deponiert, sollte sich die Frage stellen, ob er das mit der Finzkrise und das, wie es weiter gehen wird verstanden hat, bevor er sich um die Einlagensicherung Gedanken macht. Er wird sich ziemlich sicher irgendwann trotz Einlagensicherung und obwohl sein Geld nominal noch da ist wie bestohlen vorkommen!

Bestohlen wurden die Bundesbürger mit der Einführung des Euros bereits. Schließlich ist ihnen die Hälfte weg genommen worden.

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@hildefeuer

Das ist die ganz normale Inflation und die war seither eher gering. Dass die auch mal höher ausfallen kann ohne dass die Zinsen merklich steigen und dass es dann jeder vorher gewusst hat, sollte jedem bewusst sein.

Rentner und Arbeiter bekommen eine Ausgleich aber wer sein Geld in Geld "anlegt", hat in der Vergangenheit schon öfter die Zeche gezahlt und wird sie auch diesmal zahlen.

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Bausparkasse falsche Beratung, Sparkasse knebelvertrag

Habe 2008 einen LBS Bausparvertrag € 121000.- abgeschlossen. Mit einem Sparkassen vorausdarlehn über € 121000.- eine Wohnung gekauft. Habe die Letzten 5 Jahre immer kräftig laut Berater der LBS in den Bausparer einbezahlt und die Zuteilung der Bausparsumme zum 31.12.2013 erhalten. Jetzt kommt ein Schreiben der Sparkasse München, dass laut Sondervereinbarung (Anlage 1 wo Wohnung als Sicherheit angegeben ist ) das Sparkassendarlehn nicht bereits bei Zuteilung des Bausparbetrages, sondern erst zum Ablauf der vereinbarten Zinsfestschreibung des Sparkassen-Darlehns getilgt werden kann. Die Zinsfestschreibung wurde bis 30.3.2018 vereinbart. Ich wurde nie darauf hingewiesen, dass eine Zuteilung der Bausparsumme erst nach 10 Jahren einen Sinn ergibt da ja die Ablösung des Vorausdarlehns der Stadtsparkasse erst dann möglich ist. Habe somit über Jahre umsonst Geld bei der LBS zu einem lächerlichen Zins geparkt. Ist das eine Falschberatung? Ist der Darlehnsvertrag der Sparkasse Rechtens, wo auf der ersten Seite groß steht Darlehen bis zur Zuteilung des Bausparvertrags und irgendwo in der Anlage als Sondervereinbarung Laufzeit bis Ende Zinsfestschreibung. Kann man den Vertag anfechten? Ist das nicht ein Knebelvertrag oder sittenwidrig?. Die Sparkasse hat mir angeboten bei einer Vorfälligkeitsentschädigung von ca. € 20000.- mich aus dem Vertrag herauszulassen. Bekomme ich das geparkte Geld von der LBS zurück um was anderes damit zu machen? Über Antworten wäre ich dankbar.

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