Eigentümergrundschuld - stille Abtretung? Muss ich die Abtretung beim Grundbuchamt anmelden?

6 Antworten

 Mittlerweile haben sich Leute ins .Grundbuch mit Forderungen eingetragen. Das .Grundstück ist 1 Euro wert. 

Wieso soll das Grundstück nur 1,- Euro Wert sien? Ist es mit Irgendwelchen Giften kontaminiert? Für mich ist die Wert angabe unverständlich.

Wenn sich andere Gläubiger bereits mit Grundschulden eingetragen haben, muss es ja Leute geben, die es für Werthaltig halten.

 Die Eigentümergrundschuld beträgt 100.Tsd Euro Das Amt ging davon aus, dass die Eigentümergurndschuld meiner Bekannten gehört. Man könne diese zurückfordern vom Eigentümer habe ich gelesen.

Wer hat denn diese Briefgrundschuld zur Zeit? Warum kann man die zurückfordern? Ist die Schuld, die damit abgesichert wurde getilgt?

 Wir gingen davon aus, dass der Inhaber des Briefes, auch das Recht hat, den Betrag im Falle einer Zwangsversteigerung einzulösen, und es sind 7 % Zinsen pro Jahr eingetragen, zu zahlen.

Wenn das Grundstück nur 1,- Euro wert ist, wie willst du dann bei einer Zwangsversteigerung einen Erlös erzielen? Denkst Du, dass der gerichtlich bestellte Sachverständige die Einlüsse, die den wert auf 1,- Euro bringen nicht entdeckt?

Also irgendetwas stimmt am Sachverhalt nicht..

Kannst Du ihn bitte so schildern, dass man ihn auch nachvollziehen kann?

Eine Bekannte hat kurz nach Erwerb des Hauses mit Grundstück vor Jahren eine Brief-Eigentümergrundschuld eintragen lassen, um sich ihr
Grundstück zu sichern, und da sie krank ist.

Warum sollte sich die Eigentümerin noch das Grundstück sichern lassen?

Wollte sie nicht vielmehr mit dem Grundschuldbrief später neu eingegangene finanzielle Zahlungsverpflichtungen (z.B. zwecks Krankenpflege) absichern?

Sonneimregen:

Welchen Sicherungswert messen deine Bekannte und die Zessionare einer Eigentümergrundschuld von 100 000  € bei, wenn die belastete Immobilie nur  einen Wert von einem Euro haben soll?

Allein die nicht verjährten Zinsen stehen in keinem Verhältnis zum Wert.

Vermutlich hat sie all ihre Immobilien (du bezeichnest sie als Besitztümer) mit einer Gesamtgrundschuld belastet. Nur dann könnte es Sinn machen, weil der Wert sämtl. Immobilie zählt.

Nach- oder gleichrangige Gläubiger dürften eine Benachteiligung nicht hinnehmen, vielmehr vor der Erlösverteilung den Nachweis der Entstehung einer Forderung verlangen.

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