Grundstücksübertragung kostengünstigste Möglichkeit

1 Antwort

rechtlich möglich, um jegliche Steuer zu umgehen, das die Eltern meiner Freundin mir 1/4 des Grundstücks schenken und 3/4 meiner Freundin, im gleichen Zug schenkt mir meine Freundin ein weiteres 1/4 damit wir beide den gleichen Teil besitzen ?

Zivilrechtlich ja, steuerrechtlich ist das der klassische Fall des Mißbrauchs rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten. Steuerlich ist das daher so zu behandeln, als ob die Übertragung gleich hälftig stattgefunden hat. Wenn Ihr Pech habt, gibt es ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung als Draufgabe.

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ok. sowas hab ich mir bereits gedacht.

Ist es dann steuerrechtlich auch ein Problem, wenn ich 20.000 durch schenkung übertragen bekomme und den rest kaufe ?

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@Simon1708

Wenn ein einigermaßen marktgerechter Preis vereinbart wird und die Zahlung auch nachweisbar ist, ist das kein Problem. Da muß man allerdings schon durch ausgefeilte Formulierung dafür sorgen, dass nicht später Streit mit dem Finanzamt entsteht. Ich glaube an sich nicht, dass man sich da nur auf den Notar verlassen sollte. Einen Steuerberater zu konsultieren wäre keine schlechte Idee.

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Darlehensänderung bei Trennung

Hallo Allerseits!

Meine Situation ist folgendermaßen: Ich habe vor 6,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen ein Haus gebaut. Das Grundstück gehört meiner Freundin (nur sie alleine steht im Grundbuch). Wir sind nicht verheiratet. Die Erschließung des Grundstücks haben wir gemeinsam bezahlt. Die Finanzierung bzw. das Darlehen des Hauses läuft über meine Bausparkasse. Ich hatte bereits einen Bausparvertrag, auf dem sich schon eine größere Summe befand, bei dieser Bausparkasse und deshalb hat es sich angeboten auch den Rest so zu finanzieren. Ich bin der alleinige Hauptschuldner gegenüber der Bausparkasse. Meine Freundin ist Bürge und bürgt mit ihrem Grundstück. Ich habe die Sorge, falls es mal zu einer Trennung (und damit verbunden Streitigkeiten) kommen sollte, dass ich zahlen muss bis es bei mir nichts mehr zu holen gibt. Ich hätte gerne, dass im Falle einer Trennung, das Darlehen auf meine Freundin übergeht, da sie es ist die in dem Haus wohnen bleiben würde weil ihr ja auch das Grundstück gehört. Oder wir einfach beide als Schuldner eingetragen sind. Das Darlehen zahlen wir seit 6,5 Jahren, gemeinsam, zu gleichen Teilen ab. Im Falle einer Trennung möchte ich weder das Haus haben noch meine monatlichen Darlehenszahlungen zurück. Das Haus soll auch nicht verkauft werden – ich möchte dass sie alles behalten kann. Ich möchte dann nur den Betrag den ich anfangs in das Haus investiert habe zurück und aus dem Darlehen raus.

Wie kann ich das am besten lösen? Können wir den Darlehensvertrag zusammen mit der Bausparkasse einfach ändern? Meine Freundin würde mich auch jederzeit mit ins Grundbuch eintragen. Eine Hochzeit kommt aber nicht in Frage. Vielleicht sollte ich mich ins Grundbuch mit eintragen lassen? Wobei mich der Besitz des Hauses nicht interessiert aber ich wäre bei einer Trennung vielleicht in einer besseren Situation. Mir geht es einfach nur darum bei einer eventuellen Trennung einfach „gehen“ zu können und aus meinen Verpflichtungen rauszukommen. Wir sind bereit zum Notar zu gehen und würden auch einige € in eine vernünftige Lösung investieren. Vielen Dank schon mal im Voraus.

G.M.

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Erbe nichteheliches kind

Hallo, ich habe folgendes anliegen:ich habe eine uneheliche tochter.sehe dieses kind und die mutter nicht und habe dieses auch nicht vor(diverse gründe) mit meiner neuen freundin werde ich zusammen ein haus bauen und wohl auch irgendwann mal heiraten.meine freundin wird später einen nicht unerheblichen teil von ihren eltern erben(geld,häuser).wir wollen und ICH will besonders,das von dem was wir uns jetzt aufbauen nichts in richtung uneheliches kind fliesst.keine bemerkungen dazu,bitte!wir haben vor einen erbschaftsvertrag zu schliessen sowie das kind per testament zu enterben(wir wollen zusammen aber noch kinder).ich habe gelesen dass das uneheliche kind aber auf alle fälle einen pflichtteil erbt.wie hoch ist dieser?angenommen per ehevertrag,erbvertrag und testament ist sie überall ausgeschlossen und ich habe 500 euro auf dem konto.was würde sie in dem fall erben?!

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Grundbuch & Hausbau : Wie Eigenkapital absichern, Darlehen aufnehmen und Steuern minimieren?

Hallo,

meine Lebensgefährtin und ich möchten ein Grundstück kaufen und anschließend ein Haus drauf bauen. Das von mir eingebrachte Eigenkapital beträgt 200.000€. Das Darlehen für das Haus würden wir beide aufnehmen (400.000€), und die Raten zur Tilgung des Kredits wollen wir uns hälftig teilen. Eine Heirat ist momentan nicht vorgesehen. 

Hierbei möchten wir dass diese Verhältnisse rechtlich verbindlich festgehalten werden, wobei für niemanden ein Nachteil entstehen soll. Wie kann man dies am Besten lösen und ohne Schenkungssteuer oder xmal Grunderwerbssteuer zu zahlen.

Uns schwebt folgendes vor.

1) Kauf des Grundstücks durch mich, Nutzung des Eigenkapital von 100.000€. Nur ich werde ins Grundbuch eingetragen.

2) Darlehen für das Haus auf uns Beide. Nutzung meines restlichen Eigenkapital von 100.000€. Dabei oder vorher(?) Umänderung des Grundbuchs zu 50/50 mit dem Vermerk das beim Verkauf mir immer erst mein Eigenkapital zusteht. Somit wäre ich abgesichert, und beim etwaiger Trennung und Verkauf des Hauses stünde meiner Freundin dann der Rest vom Erlös geteilt durch 2 zu.

Problem: Fällt bei der Umänderung bei Punkt 2 nicht wieder Steuer an, und dann gleich auf das ganze Haus? Und wäre eine Eintragung ins Grundbuch bei Punkt 1 gleich zu 50/50 besser? Meine Freundin kann aber kein Eigenkapital einbringen. Also würde ja dann auch Schenkungssteuer anfallen da ich das Grundstück finanziere und ihr quasi zu 50% schenke.

Oder wäre gleich bei Punkt 1 ein Eintrag mit 20/80 besser, um die Schenkungssteuer zu vermeiden (20.000€ Freigrenze)? Aber, kann die Freundin das ganze Darlehen für das Haus überhaupt mit mir zusammen aufnehmen wenn sie nur zu 20% im Grundbuch steht. Oder müsste man in dem Moment zu 50/50 wechseln, aber dann fällt doch wieder Steuer an oder nicht?

Ohjee ich glaub ich mach es komplizierter als es ist :)

Könnt ihr mir helfen bitte?

Vielen Dank

Jürgen

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Haus mit Schulden übertragen, was im Todesfall?

Hallo,

meine Eltern besitzen zwei Häuser. Das eine wurde vor Jahren bereits an mein Geschwister übertragen, das andere, in dem meine Mutter derzeit noch lebt soll nun an mich übertragen werden. Meine Mutter wird eine Wohnung beziehen. Ein (hoher) finanzieller Ausgleich an meine Mutter ist meinerseits bereits erfolgt. Jedoch sind auf dem Haus noch sehr hohe Schulden (über 120000€). Meine Mutter wird/möchte diese weiterhin abtragen, ich frage mich jedoch, was ist, wenn ihr etwas passiert. Werden die Schulden automatisch an mich übertragen, weil ich der Eigentümer des Hauses bin oder an mein Geschwister und mich zu gleichen Teilen, weil wir beide Erben sind? Was wäre mit der Überlegung, das Erbe auszuschlagen (was ich eigentlich gar nicht will und nicht drüber nachdenken will, momentan stünde da allerdings eine sehr hohe Summe im Raum)? Ginge das in diesem Fall überhaupt? Weil ich ja der Eigentümer des Hauses bin, auf dem die Belastung eingetragen ist. Könnte man mir das Haus dann quasi weg pfänden, obwohl es ja meiner Mutter nicht mehr gehört?

Ein ziemlich komplizierter Fall, ich hoffe aber, dass es vielleicht die ein oder andere hilfreiche Antwort gibt.

Vielen Dank und viele Grüße

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