Darlehensrückzahlung als Leibrente

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5 Antworten

Vereinbart man ein privates Darlehen , sollte man auf jeden Fall einen schriftlichen Darlehensvertrag abschließen, um für beide Parteien Klarheit und Sicherheit über die Höhe des Darlehens und die Konditionen zu schaffen.

Fertige den Vertrag zweifach aus. Ein Exemplar verbleibt im Original beim Darlehensgeber, eines verbleibt im Original beim Darlehensnehmer.

Abhängig von der Höhe des Darlehens gilt der Grundsatz: kein Darlehen ohne Sicherheit. Darüber sollte vorher gesprochen werden und gegebenenfalls vertraglich eine Sicherheit vereinbaren.

Als Sicherheiten sind die Sicherungsübereignung und die Sicherungsabtretung üblich. Welche Sicherheiten ihr vereinbart,, hängt immer vom Einzelfall ab.

Ein notarielles Schuldanerkenntnis über die Höhe des Darlehens ist sinnvoll, um im Falle der fehlenden Rückzahlung des Darlehens kein Gericht bemühen müssen.

Alles weitere, so wie Vertragsmuster gibt es hier:

http://www.finanztip.de/muster-darlehensvertrag/

Was du machen willst ist steuerlich in jeder Hinsicht irrelevant. Du gibst ihm Geld und er zahlt es dir in Raten zurück.

Nur, um das auch dem Finanzamt gegenüber klarzustellen und weil es sonst danach fragt solltst du das - meines Erachtens formlos - zusammenschreiben. Also Darlehensgeber, Darlehensnehmer, Darlehenshöhe, Zins, Tilgungsrate und was du für wichtig hältst. Z. B. was nach deinem (vorzeitigen) Ableben mit dem Darlehen passieren soll.

Es ist kein "Konstrukt" sondern die normalste Sache der Welt. Das Finanzamt interessieren nur Zinsen (die wären nebenbei nicht Abgeltungssteuerpflichtig sondern mit deinem Steuersatz steuerpflichtig) und Schenkungen (wenn insgesamt jenseits der Freibeträge verschenkt wird). Natürlich interessiert das Finanzamt auch Schwarzgeld, also wo du das Geld her hast. Es wird also zuerst den Nachweis über die Herkunft des Geldes beim Sohn anfordern. Wenn der dann den Darlehensvertrag präsentiert, schauen sie bei dir nach, ob alles passt.

Natürlich taucht das Wort "Leibrente" in dem Vertrag nicht auf. Es ist ja keine sondern eine regelmäßige Darlehenstilgung und die ist (ohne Zins) keine Einkunftsart.

asleben:

Möglichkeit:

Schriftl.Darlehensvertrag abschliessen, vollstr. Buchgrundschuld bestellen mit Eintrag an rangoffener Stelle im Wohnunsgrundbuch, eine eindeutige Sicherungsvereinbarung treffen und sich vor allem v o r h e r von Experten, die nachweislich über "Vollwissen" verfügen, beraten lassen. Und sich alle zulässigen Sanktionen aufzeigen lassen, die bei Undankbarkeit des Abkömmlings greifen.

Nehmen Sie selbst ein Darlehen auf um dann Ihrem Sohn das Geld zu geben. Oder geben Sie Ihrem Sohn das Darlehen aus Ihrem "Eigenkapital"?

Zinsanspruch (auf den ich ja Abgeltungssteuer zahlen müsste)

Erstens gibt es keine Abgeltungssteuer (Steuer schreibt man mit einem s), aber es gibt zweitens auch keine Abgeltungsteuer. Drittens gibt es einen Freibetrag von 801 Euro je Nase, bevor Kapitalerträge der Einkommensteuer unterworfen werden und viertens ist es nicht sicher, dass der Abgeltungssatz von 25% überhaupt greift. Es kommt nämlich auch darauf an, was der Sohn damit vorhat.

Sodann bist du entweder 1940 geboren oder deine Rechnung mit 85 Lebensjahren geht nicht auf und alle unten genannten Zahlen sind für die Katz'.

Damit wäre je 1000 Euro Darlehen ein Betrag von 8 Euro monatlich zurückzuzahlen.

Jetzt haben wir ein paar Daten zusammen.

Ich bin nicht sicher, ob das überhaupt eine Rente ist oder doch nicht nur ein zinsloses Darlehen, schließlich kenne ich den Vertrag nicht.

Deshalb halte ich mich hier zurück (Stichwort Halbwissen) und berichte auch nicht darüber, wie in Deutschland Renten besteuert werden (hier nämlich ein Ertragsanteil von 11%) und sage auch nicht, woher ich das nun wieder weiß.

Hat jemand Erfahrung?

Welche Antwort willst du lesen? Ja, es hat jemand Erfahrung.

lach... diesen Fehler(?) mit der Schreibweise der " Abgeltung(s)steuer " kenne ich und habe mal eben nachgesehen:

Abgeltungsteuer Worttrennung: Ab|gel|tung|steu|er Verwandte Form: Abgeltungssteuer

Quelle: http://www.duden.de/suchen/dudenonline/abgeltungssteuer

...aufatmen, neue deutsche Rechtschreibung sei Dank !

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@Gaenseliesel

Es heißt auch nicht Einkommenssteuer, Umsatzenssteuer, Autosbahn, Hemdskragen, Kaffeeslöffel, Bettsdecke oder Unfallskrankenshaus.

Das Wort Abgeltungssteuer gibt es nicht. Das merkt man schon daran, dass es im ...höhö.... Duden steht. Es steht ja auch "Kräne" und "Denkmäler" (aber nicht: Muttermäler) drin. Was soll sowas also aussagen?

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@Gaenseliesel

D.H.

Kaum schreibe ich was hundert mal falsch, kommt der Duden daher und erklärt es für richtig. Ein Traum!

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@Rat2010
Kaum schreibe ich was hundert mal falsch, kommt der Duden daher und erklärt es für richtig.

Das war der Anspruch der Rechtschreibreform. Du kannst alles falsch schreiben, wenn es genug machen ("Standart"), wird es irgendwann richtig sein und im Duden stehen.

Horden von Legasthenikern schaffen Tatsachen.

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@EnnoBecker

Einkommenssteuer steht aber auch inzwischen im Duden. Ich habe eben in der gedruckten Ausgabe nachgeschaut. Da steht noch auch Einkommensteuer.

Das Wort Abgeltungssteuer gibt es nicht.

doch, das gibt es.

Wem wenn nicht Duden sollten wir das entscheiden lassen???

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@Rat2010
doch, das gibt es.

Mag schon sein, aber was ist das? Ein Wort ohne Bedeutung?

Bei Einkommenssteuer dasselbe. Was ist das?

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@Rat2010

Deshalb ist mein letzter Duden von vor der Rechtschreibverform. Irgendeiner muss ja noch auf Qualität achten, sonst sprechen wir alle bald wie Yoda.

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@EnnoBecker

bitte sei jetzt einmal tolerant Enno ;-) könntest du dich wenigstens dazu bewegen lassen, dass wir uns in diesem Fall der Abgeltung(s) steuer, auf beide Schreibweisen einigen ? B i t t e , es wird so oder so immer wieder " falsch " auftauchen !!!!

Stimmt, bei Einkommen(s) steuer ist's das gleiche Fettnäpfchen !

Was soll sowas also aussagen?

.... hab doch etwas Einsehen oder Nachsehen ;-))) K.

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@Gaenseliesel

Gerade habe ich einen Artikel aus dem Tagesspiegel gesucht und nicht gefunden. Von heute früh.

Es wurde berichtet, dass man "dem verstorbenen Ben Wettervogel gedenkt".

Gott sei Dank haben meine Kinder nie so geredet. Aber ich bin überzeugt davon, dass das so bald im Duden steht.

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@EnnoBecker

Es gab schon richtig missglückte Reformen. Ich glaube nicht, dass man irgendwann statt Grad Kelvin sagen wird und die KW ersetz(t)en auch ganz langsam die PS.

Wenn aber mit einer Reform statt irgendwelchen Aufwand zu schaffen jede Menge Fehler ausgemerzt werden, dann ist das eine gute Reform. Eine für alle und nicht nur die paar Nicht-Legastheniker, Oberlehrer und und Sekretärinnen im Lande.

Ist es nicht schön, dass du trotzdem noch Einkommensteuer schreiben darfst?

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@Rat2010
dann ist das eine gute Reform.

Genau das ist die Rechtschreibreform nicht und auch nicht deren gefühlte 13 Gegenreformen, die wohl alle irgendwie einen Rettungsversuch darstellen sollten. Bis man sich am Ende auf "Ach schreibt doch, wie ihr wollt, wir wissen ja auch nicht weiter" geeinigt hat. Wenn das Rechtschreibregeln sein sollen, hätte man das mit einer großangelegten Dudenverbrennung schneller geschafft.

Eine Rechtschreibreform ist bereits denklogisch völliger Unsinn, das war bereits 1905 so. Denn Sprache ist eine sich entwickelnde Struktur, die kann man nicht reformieren.

Und außerdem ist es nicht strafbar, anders zu schreiben, das wusste schon Erwin Strittmatter in seinem "Der Laden".

Ist es nicht schön, dass du trotzdem noch Einkommensteuer schreiben darfst?

Wer sollte mir das denn verbieten? Wenn ich von Einkommensteuer schreibe, nenne ich sie auch so, weil sie nun mal so heißt:

http://www.buzer.de/gesetz/4499/index.htm

Wenn ich mal rauskriege, was Einkommenssteuer ist und davon schreiben will, dann tue ich das eben.

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Leider haben all die Antworten bisher das Thema verfehlt! und das ob mit oder ohne Rechtschreibefehler.

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@asleben

*Rechtschreibfehler

Mit Verlaub, lieber Fragesteller, aber du bist 'ne Pfeife und ich bin direkt froh, dass sich der Faden so entwickelt hat.

Immerhin haben wir alle genügend Denkanstöße geliefert, die dich dazu bewegen sollten, den Sachverhalt zu beschreiben. Beispielsweise in meiner Engangsantwort.

Statt dessen sitzt du da wie ein Sonnenkönig und watschst hier die Leute ab udn maulst "Nein, du hast mich nicht zum Lachen gebracht."

Also, falls du wieder mal eine Frage stellen willst, schreib vorher, dass du hier diese Frage geschrieben hast und dich dann benommen hast wie die Axt im Walde.

https://www.finanzfrage.net/frage/vielen-dank-fuer-garnichts?foundIn=unknown_listing

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@asleben

Wie bitte??? Wenn die Antwort von mir nicht zu diener Frage passt, ist es eine klassische Frageverfehlung.

Ich dachte, du willst deinem Sohn Geld geben, das er dir in Raten zurückzahlt. Habe ich das falsch verstanden.

Ich denke, meine Antwort ist wenigstens so,dass du mit einer Rückfrage deine Frage beantwortest bekommst aber Themaverfehlung???

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@Rat2010

@ Rat2010

Vielleicht handelt es sich ja nur um einen Rechtschreibfehler und heißt in Wirklichkeit "Danke, ich werde die notwendigen Erläuterungen noch geben."

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@EnnoBecker

Ich habe es geahnt.

Es kam nicht mal mehr heiße Luft vom TE. Das typisch.

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