Darlehensrückzahlung als Leibrente

4 Antworten

Nehmen Sie selbst ein Darlehen auf um dann Ihrem Sohn das Geld zu geben. Oder geben Sie Ihrem Sohn das Darlehen aus Ihrem "Eigenkapital"?

Was du machen willst ist steuerlich in jeder Hinsicht irrelevant. Du gibst ihm Geld und er zahlt es dir in Raten zurück.

Nur, um das auch dem Finanzamt gegenüber klarzustellen und weil es sonst danach fragt solltst du das - meines Erachtens formlos - zusammenschreiben. Also Darlehensgeber, Darlehensnehmer, Darlehenshöhe, Zins, Tilgungsrate und was du für wichtig hältst. Z. B. was nach deinem (vorzeitigen) Ableben mit dem Darlehen passieren soll.

Es ist kein "Konstrukt" sondern die normalste Sache der Welt. Das Finanzamt interessieren nur Zinsen (die wären nebenbei nicht Abgeltungssteuerpflichtig sondern mit deinem Steuersatz steuerpflichtig) und Schenkungen (wenn insgesamt jenseits der Freibeträge verschenkt wird). Natürlich interessiert das Finanzamt auch Schwarzgeld, also wo du das Geld her hast. Es wird also zuerst den Nachweis über die Herkunft des Geldes beim Sohn anfordern. Wenn der dann den Darlehensvertrag präsentiert, schauen sie bei dir nach, ob alles passt.

Natürlich taucht das Wort "Leibrente" in dem Vertrag nicht auf. Es ist ja keine sondern eine regelmäßige Darlehenstilgung und die ist (ohne Zins) keine Einkunftsart.

Vereinbart man ein privates Darlehen , sollte man auf jeden Fall einen schriftlichen Darlehensvertrag abschließen, um für beide Parteien Klarheit und Sicherheit über die Höhe des Darlehens und die Konditionen zu schaffen.

Fertige den Vertrag zweifach aus. Ein Exemplar verbleibt im Original beim Darlehensgeber, eines verbleibt im Original beim Darlehensnehmer.

Abhängig von der Höhe des Darlehens gilt der Grundsatz: kein Darlehen ohne Sicherheit. Darüber sollte vorher gesprochen werden und gegebenenfalls vertraglich eine Sicherheit vereinbaren.

Als Sicherheiten sind die Sicherungsübereignung und die Sicherungsabtretung üblich. Welche Sicherheiten ihr vereinbart,, hängt immer vom Einzelfall ab.

Ein notarielles Schuldanerkenntnis über die Höhe des Darlehens ist sinnvoll, um im Falle der fehlenden Rückzahlung des Darlehens kein Gericht bemühen müssen.

Alles weitere, so wie Vertragsmuster gibt es hier:

http://www.finanztip.de/muster-darlehensvertrag/

Bausparvertrag auf festes Objekt bezogen?

  • Ich habe ein Vorausdarlehen erhalten, von der Badenia im Auftrag der Landesbank Badenwürttemberg 100 T€ für ein Objekt das ich gekauft habe im Jahr 1999
  • Dieses Vorausdarlehen sollte mit 2 Bausparverträgen à50T€ der Badenia abgelöst werden. die Verträge wurden nacheinander bespart.
  • Jetzt ist der 2te Bausparvertrag zuteilungsreif gewesen und das Darlehen läuft aus.
  • Bei Badenia muss ich 5% Zinsen für das Darlehen bezahlen, bekomme aber 2,5 % Guthabenzinsen.
  • Jetzt kann ich aus anderen Mitteln das Darlehen sofort zurückbezahlen und will den Bausparvertrag mit der aktraktiven Verzinsung für eine andere Baumaßnahme nutzen und vorerst behalten.
  • Die Badenia will den Vertrag aber auszahlen, mit der Begründung, "der Zweck des Bauspardarlehens, die Ablösung des Vorausdarlehens bei Zuteilung, ist weggefallen"

Frage: Darf die Badenia das und ist ein Bausparvertrag auch wenn er zur Ablösung eines Voraasdarlehens gedacht war, an dieses Darlehen und an das finanzierte Objekt gebunden?

Wenn einer ein Idee hätte bzw. eine BGH link wäre das toll

Gruß

PH

...zur Frage

Baufinanzierung mit Bausparvertrag oder Annuitätendarlehen?

Es geht um eine Baufinanzierung für einen Neubau. Das Vorhaben kostet in etwa 300.000, Eigenkapital 50.000 Euro. Das Darlehen beträgt insgesamt 250.000 Euro. 50.000 werden auf den KFW 153 Kredit umgelegt und dort wird dann eine Rate von 180 Euro gezahlt. Restlich bleiben noch 200.000 Euro. Zwei Angebote liegen mir vor: 1. DSL Bank: Das Darlehen läuft auf eine Sollzinszeit von 10 Jahren und der Zins beträgt 2,35% (Laut Unterlagen effektiv 2,5%). Es werden nur die Zinsen hierrein gezahlt (ca. 390 Euro mtl.) und die Tilgung von 200 Euro mtl. (entspricht ca. 1,2% Tilgung) in einen Bausparvertrag (Eröffnungsprovision 2.100 Euro - BHW Wohn maxx). Die Mindestbausparsumme des Bausparvertrages beträgt 50.000 Euro. Nach 10 Jahren sind 24.000 Euro ohne Sonderzahlungen zusammengekommen und der Bausparvertrag ist zuteilungsreif. Die 24.000 Euro werden in den DSL Kredit eingezahlt. Nach dem Berater müsste nach 10 Jahren trotz des Bausparvertrages eine neue Finanzierung zum Sollzins nach 10 Jahren für die Restsumme von 186.000 Euro gemacht werden. Der Bausparvertrag diene nur zur Tilgung für die 10 Jahre. Nach den Angaben des Bausparvertrags beträgt der Sollzins für den Bausparvertrag 2,75%.

  1. Commerzbank: Das Darlehen von 200.000 Euro wird mit einem Sollzins von 2,34% für 10 Jahre (laut Unterlagen effektiv 2,37%) abbezahlt und die Tilgung von 1,2% direkt in den Kredit. Am Ende sind ca. 27.000 Euro ohne Sonderzahlungen getilgt worden. Nach 10 Jahren muss eine Anschlussfinanzierung für die Restsumme von 183.000 Euro vereinbart werden.

Beim Bausparvertrag kommt nach 10 Jahren 3000 Euro weniger Tilgung zustande als beim Annuitätendarlehen. Zudem muss für den Bausparvertrag eine Eröffnungsprovision gezahlt werden. Im Endeffekt habe ich also einen Verlust von 5100 Euro in Verbindung mit dem Bausparvertrag.

Sehe ich da etwas falsch? Die Rate für das Gesamtdarlehen soll monatlich maximal 800 Euro betragen. Sonderzahlungen sind nicht vorgesehen bzw. nicht in großer Höhe zu erwarten.

...zur Frage

Ein Rat der HypoVereinsbank ist, daß ich bei der Wüstenrot einen neuen Bausparvertrag mache, aber um 25 % höher als mein Finanzbedarf, macht das Sinn?

Die Beraterin von der HypoVereinsbank gab mir die Alternative, daß ich bei der Bausparkasse Wüstenrot einen neuen Bausparvertrag mache, dann könnte ich neue niedrigere Zinsen bei denen bekommen. Aber ich müßte den Bausparvertrag 25 % höher abschließen, also 55.000 Euro als ich ihn eigentlich brauche, sozusagen als "Strafe" weil ich beim jetzigen Bausparvertrag das Darlehen nicht nehme. Und natürlich müßte ich wieder Abschlußgebühr für den neuen BV zahlen. Ich bekäme ein neues Forwarddarlehen mit einem Zinssatz von ca. 2 % und würde nebenbei den neuen Bausparvertrag ansparen und in 5 Jahren wäre dann der BV fällig und ich würde dann das Forwarddarlehen mit dem BV-Darlehen ablösen und dann den BV abzahlen und in ca. 9 Jahren wäre alles abbezahlt.

Doch das ist eigentlich die Art Finanzierung, die ich schon hatte und nicht mehr will, denn ich meine einfach, daß mit so einem Forwarddarlehen das Abzahlen viel länger dauert, weil es nicht abbezahlt wird, sondern nur verzinst wird. Was haltet Ihr von dem Vorschlag der Bank?

...zur Frage

Zinsloses Darlehen von Verwandten für Renovierung einer Mietwohnng! Probleme mit Finanzamt?

Hallo, hab vor einiger Zeit 10.000 Euro von meinen Eltern beliehen mit der Absicht, eine bestehende Wohnung zu renovieren. In dem damaligen Vertrag zwischen meinen Eltern und mir wurde nur der Betrag, Verwendungszweck und die Rückzahlung ohne Zinsen beschrieben. Meine Eltern haben damals einige Rechnungen übernommen, die ich zurückzahlen möchte.

Die Renovierung ist fertig und habe einen Mieter drinnen. Mit den Einkünften werden die Schulden abgezahlt.

Bei der vorletzten Steuererklärung wurden nur die Werbungskosten zur Renovierung geltend gemacht. Da habe ich aber auch nicht angegeben, dass ich mir das Geld beliehen habe (unverzinst). Seit letztem Jahr werden die Einkünfte besteuert (also jetzt für die Steuererklärung 2014). Da aber die meisten Einkünfte zu meinen Eltern wandern um die Schulden zu tilgen erwirtschafte ich ja auch kaum was.

Dies wollte ich nun in der Steuererklärung angeben. Jetzt habe ich aber gelesen, dass man unheimlich aufpassen muss! (Ein Zinsloses Darlehen bei Verwandten wird vom Fiskus sehr genau überprüft und zerpfluckt, hab aber auch nicht zu verstecken.) Ein Darlehen ohne Zinsen, wird vom Finanzamt oft als Schenkung angesehen und eine Schenkungssteuer wäre ggf. fällig.

Würde das hier zutreffen? Auf was muss man sonst noch achten um dem Finanzamt nicht auf den Schlips zu treten?

Bin schon ganz wirr und verunsichert. Über Antworten würde ich mich sehr Freuen.

Vielen Dank im voraus,

Stefan

...zur Frage

Privatdarlehen mit einer Risikolebensversicherung absichern. Gute Idee?

Bei einer Privat-Finanzierung von 16.000€ zu 2% hätten wir folgende Situation:

Darlehensbetrag 16.000€ Zinssatz: 2% Monatsrate: 300€ Darlehenslaufzeit: 4,66 Jahre Zinsen: 770,26

Ich würde den Kreditnehmenr bitte statt mir 770,26€ an Zinsen zu geben, einen Teil davon in eine Risikolebensversicherung zu meinen Gunsten abzuschließen.

Konditionen:

Risikolebensversicherung Betrag: 20.000 Monatliche Prämie: 3,05€ Jahresprämie: 36.60€ Prämie für 5 Jahren: 183€

Dafür reduziere ich den Darlehenszinssatz auf 1,55% Zinsen für das Darlehen wäre dann 587€ für die gesamte Darlehenslaufzeit + Risiko LV Prämie 183€ macht zusammen: 770€.

Daher macht es von Deiner Belastung kein Unterschied, nur daß für den Fall daß Ihm was passieren würde die Ehefrau keine Schulden mehr hätte.

Kann man das so machen?

...zur Frage

Längere Zinsfestschreibung

Ich will eine Wohnung kaufen für 380.000 € (mit Nebenkosten) und habe 170.000 € eigene Mittel, brauche also 210.000 € Darlehen. Mein Einkommen reicht gut aus um 2% Tilgung zu zahlen. Meine Bank (Raiffeisen) hat mir gesagt dass die Finanzierung kein Problem wäre. Nur will sie keine längere Zinsfestschreibung machen wie 10 Jahre. Der Berater sagt, das wäre nicht nötig und die Bank würde auch keine längeren Laufzeiten machen. Alternativ könnte ich einen Bausparvertrag ansparen. Da ich aber nur 2% Tilgung zahlen will, würde der Bausparer 15 Jahre brauchen, bis ich von dort das Darlehen bekommen würde. Da hätte ich ja eine Lücke in 10 Jahren und wenn die Zinsen hoch sind, zahle ich drauf. Ich würde gerne 15, lieber 20 Jahre die Zinsen sicher machen. Bei der Sparkasse war ich auch schon, dort bieten sie aber auch nur max. 15 Jahre und der Berater ist recht aufdringlich und will mir auch unbedingt einen Bausparer andrehen. Wer weiß Rat?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?