Kann die Bank die Nichtabnahme eines Forward-Darlehens verwehren?

4 Antworten

Ein Forward-Darlehen ist keine Option auf einen zukünftigen Vertrag, sondern das ist bereits der Vertrag, der jedoch nur zu einem späteren Zeitpunkt zu finanziellen Verpflichtungen führt.

Damit ist es natürlich klar, daß Du in Abwesenheit eines Kündigungsrechts im Vertrag keine Möglichkeit hast, aus dem Forward-Darlehen herauszukommen. Die Bank handelt korrekt.

Ich halte Dein Verhalten für fragwürdig, denn wäre im Falle steigender Zinsen die Bank mit einer Kündigung bei Dir vorstellig geworden, hättest Du wahrscheinlich hier einen ähnlichen Artikel eingestellt. Pacta sunt servanda.

PS: Dir ist wahrscheinlich nicht klar, daß die Bank, um Dir das Forward-Darlehen ohne Risiko für die Bank zu geben, bereits mit Abschluß desselbigen durch Dich bereits selbst eine entsprechende Summe an Finanzierung für den gewählten Zeitpunkt aufgenommen hat, um Deinen Wunsch zu erfüllen. Banken stellen sich bei Geschäften neutral und verdienen an Gebühren und Margenaufschlägen. Darum ist das keine Option auf ein zukünftiges Darlehen, sondern mit Vertragsabschluß ein Vertrag für das Darlehen.

das Verhalten der Bank ist nicht fragwürdig, sondern gängig. Es ist ein Vertrag abgeschlossen worden. Du wirst diesen eingehen müssen.

Verheimlichung von Vermögen gegenüber den Erben und einem Darlehen?

meine schwester ohne kinder verstarb 2010 und war verheiratet. sie kaufte 2001 mit ihrem mann zwei kleine wohnungen total überteuert an der grenze zu tchechien und es wurde ein teildarlehen aufgenommen. bei beantragung des erbscheines wurde das vom ehemann nicht angegeben und den geschwistern verheimlicht. die tilgung des darlehens lief auch immer über sein konto, sodass wir es gar nicht finden konnten.

nach zwei jahren bekamen wir als schwestern eine mitteilung einer bank, das wir gemäss erbschein in das darlehen eingeschrieben worden sind. eine korrektur des darlehensvertrages auf die erbengemeinschaft haben wir nie erhalten, geschweigedenn unterschrieben.

jetzt fällt der ehemann wegen krankheit aus und das darlehen wird nicht mehr bedient. jetzt werde ich allein von der bank aufgefordert das darlehen abzuzahlen. ich habe aber nur 12,5% lt. erbschein geerbt?

auch im grundbuch wurde nie ein eigentümerwechsel vollzogen, dort steht immer noch der alte eigentümer drin, eine GDBR, die nicht mehr existiert, soweit ich weiss. meine schwester und ihr mann wurden nie ins grundbuch eingetragen, lediglich die grundschuld dieser bank steht drin und die auflassungsvormerkung.

muss ich jetzt wirklich das darlehen ganz allein bezahlen, obwohl ich nur 12,5% anteil am erbe habe?

eine wohnung ist vermietet, dort steht auch als "vermieter" nur mein schwager drin. die ganzen erträge gingen auch jahrelang an ihn.

die bank teilt noch nicht mal schriftlich mit, wieviel noch offen sind oder wie hoch der zinssatz ist, fordert nur die zahlung der monatlichen raten und reicht jetzt das mahnverfahren ein.

die wohnungen können auch nicht verkauft werden, da ja weder meine schwester und mein schwager im grundbuch eingetragen wurden, respektive die erbengemeinschaft.

hätte das darlehen überhaupt ausgezahlt werden dürfen, wenn keine eigentumsübertragung stattfand?

bin für jeden tipp dankbar.

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