Kapitalertragssteuer auf Zinsen bei Verwandtschaftsdarlehen / Freistellungsauftrag?

4 Antworten

Da eine Privatperson nicht zum Kreis derer gehört die Abgeltungssteuer einbehalten udn abführen § 43 ff EStG.

Daher muss der Empfänger diese in der Einkomemnsteuererklärung angeben.

Zeile 16 der Anlage KAP 2013.

Die Zinsen aus einem privat gewährtem Darlehen stellen Einkünfte aus Kapitalvermögen dar. Sie sind daher als Zinseinkünfte der Einkommensteuer zu unterwerfen (vgl. bei Bedarf Anlage KAP zur Steuererklärung). Dabei gilt (zunächst) grundsätzlich der Steuersatz der Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/tip/finanzen/darlehen-von-privat.htm#ixzz2w8IvcZUD

Beachten Sie die Sonderregelungen unter Verwandten für den anzuwenden Steuersatz (Einkommensteuer/Abgeltungssteuer).

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@nicolasstelter

Die da wären?

Es wäre schön,wenn Du einer solchen Aussage einen Verweis auf eine entsprechende gesetzliche Quelle folgen ließest.

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@Mikkey

§ 32d Abs. 2 EStG - Gesonderter Steuertarif für Einkünfte aus Kapitalvermögen

Insbesondere § 32d Abs. 2 Nr. 1 a EStG ist zu beachten.

Hier ist eine individuelle Prüfung durch das Finanzamt oder die beratenden Berufe notwendig. Für den Laien ist hier ein Prüfung schwierig.

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Sicher muss keiner Abgeltungssteuer abführen. Wie auch?

Für den Fall gibt es sonst eine besondere Regelung. § 32 d Abs. 2 Nr. 1 a EStG regelt, dass die Zinsen beim Empfänger nicht mit dem Abgeltungssteuersatz sondern mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden und dass er auf die Einkünfte keinen Freibetrag hat.

Die Zinseinkünfte hat der Darlehensgeber mit seiner Einkommensteuererklärung zu erklären.

Das gilt natürlich nur, wenn du die Ausgaben irgendwie steuerlich geltend machst. Wenn es aber so ist, gibt es um Missbrauch durch die Abgeltungssteuer zu vermeiden diese Regelung.

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