Betriebliche Altersvorsorge: Lohnt sich das bei Steuerklasse 5 und wann sollte man die Finger weg lassen?

4 Antworten

Hallo,

ähnliche Zweifel hatte ich vor Jahren auch, als meine Kinder mit dieser Frage zu uns kamen " wie sich entscheiden ? " betriebliche Alterssicherung ja oder nein ? Riester Rente einzahlen, ja oder nein ?

So ganz unbegründet ist die Unsicherheit zur Entscheidungsfindung hier nicht, obwohl andererseits die eigene Altersvorsorge auf lange Sicht schon sehr wichtig ist, das darf man nicht vergessen !

Hilfreich ist vielleicht dieser Link:

https://blog.geldwert-finanz.de/schadet-die-betriebliche-altersvorsorge-der-gesetzlichen-rente/

Sich als "Unwissender" dazu etwas Expertenwissen anzulesen, ist schon einmal nicht falsch. Die Entscheidung muss aber letztlich jeder für sich selbst treffen !

Wer weiß heute schon genau, welche Wege die Politik in Zukunft geht......Zweifel werden bleiben !

Ob gerade diese oder jene Wahl der Altersvorsorge richtig war, wird man erst als Rentner erfahren.

Wäre für sie der Abschluss der betrieblich organisierten Zusatzversorgung über METALLRENTE zu empfehlen?

Gruppenverträge über Versorgungswerke wie die Metallrente haben meist deutlich geringere Verwaltungs- sowie Abschluss- und Vertriebskosten als Einzelverträge zu Direktversicherungen, gehören also von dem Standpunkt aus zu den besseren bAV Angeboten.

Die Arbeitgeberbeteiligung ergibt sich aus gesetzlicher Grundlage (15% für Zusagen ab dem 01.01.2019) oder evtl. aus einem Tarifvertrag. MetallRente heißt Tarifvertrag Gesamtmetall/IG-Metall findet Anwendung.

Welche Vorteile und Nachteile sind zu erwarten (Steuerklasse 5)? Wird bei späterem Rentenbezug nicht steuerlich wieder viel genommen?

Rentner haben keine Steuerklassen, weil Rente keine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit sind.

Ich persönlich werde auch nie verstehen warum manche Leute in Klasse III/V rumlaufen. Finden die Nachzahlungen jedes Jahr einfach geil oder warum?

Anyway.

Es sollte bedacht werden, dass der Abschluss einer bAV

  • das Brutto reduziert und damit auch die Beiträge an die Sozialversicherung, womit sich gesetzlicher Rentenanspruch, ebenso wie Krankengeld- und Arbeitslosengeld I reduzieren würden. Entsprechend muss man die private Krankentagegeldversicherung anpassen und die bAV muss eben hoch genug sein.
  • die im Alter daraus bezogene Rente bzw. Kapitalabfindung nachgelagert besteuert wird, ergo voll steuer- und kranken- wie pflegeversicherungspflichtig ist.

Wenn Kinder vorhanden sind, wäre es töricht nicht zumindest mal einen Riester daneben zu legen (Kinderzulagen). Genau deshalb, weil kein Schichtenvergleich und keine Bedarfsanalyse vorliegt, werde ich keine Abschlussempfehlung aussprechen. Weder für noch wider.

Ich rate den Maklerkollegen in der Nähe zu kontaktieren.

Woher ich das weiß:
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