betriebliche Rentenvorsorge, Abwälzung PSt. absetzbar?

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1 Antwort

DIESE STEUERN UND SOZIALABGABEN WERDEN FÄLLIG

Sie können im Rahmen der Gehaltsumwandlung pro Jahr bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung steuer- und sozialabgabenfrei für den Aufbau einer betrieblichen Zusatzrente nutzen. Das sind im Jahr 2015 bis zu 2.904 Euro (oder 242 Euro bei monatlicher Zahlung). Hinzu kommt bei Verträgen, die nach dem 31. Dezember 2004 geschlossen wurden, ein ebenfalls steuerfreier Festbetrag von 1.800 Euro, für den allerdings Sozialabgaben entrichtet werden müssen. Das macht für das Jahr 2015 insgesamt also maximal 4.704 Euro.

Für Altverträge, die bis zum 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurden, werden die Beiträge vom Arbeitgeber mit einem Pauschalsteuersatz von 20 Prozent plus Solidaritätszuschlag versteuert. Dafür werden die Leistungen steuerbegünstigt ausgezahlt. Wird das angesparte Kapital in einem Betrag gezahlt, bleibt dieser steuerfrei. Wird es als Rente ausgezahlt, müssen Sie als Empfänger nur den Ertragsanteil nach § 22 Nr. 5 Einkommensteuergesetz versteuern.

Bei Abschluss der Versicherung nach dem 31. Dezember 2004 gilt gemäß Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) auch bei der Direktversicherung das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Das heißt: Die Beiträge für die Versicherung sind steuerfrei. Die ausgezahlten Leistungen müssen Sie aber voll versteuern, während bei Altverträgen nur der Ertragsanteil versteuert wird. Sie können sich das angesparte Kapital auch auf einen Schlag auszahlen lassen. Das hat - anders als bei Altverträgen - aber den Nachteil, dass sie es sofort bei Auszahlung versteuern müssen.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/direktversicherung/#ixzz3WRQB0cDr

Ok, also von der Beitragsbemessungsgrenze kann man bis zu 4% steuerfrei zur Rentenvorsorge verwenden. 

Die Beiträge die mein Arbeitgeber für mich entrichtet sind zum Zeitpunkt der Entrichtung steuerfrei ("Bei der Direktversicherung wird ein Teil Ihres Bruttolohns oder -gehalts nicht an Sie überwiesen, sondern in Beiträge für die Versicherung umgewandelt. Auf diese Beiträge brauchen Sie keine Steuern zu zahlen.") und werden erst bei Auszahlung versteuert. ("Das heißt: Die Beiträge für die Versicherung sind steuerfrei. Die ausgezahlten Leistungen müssen Sie aber voll versteuern")

Ich verstehe das jetzt so, dass die "Abwälzung PSt. (ZV)" in meiner Gehaltsabrechnung die Beiträge zur betrieblichen Rentenvorsorge darstellt, demnach steuerfrei und als Nettoabzug von meinem Gehalt aufgeführt sind.

Jetzt weiss ich aber immernoch nicht, ob ich diese Beiträge irgendwo in meiner Steuererklärung angeben soll oder nicht.

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@ManuelC

In die Steuererklärung überträgt man die Beträge, die auf der Jahresbescheinigung stehen - logisch, oder?

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@ManuelC

das dürfte nicht Ihr Fall sein, denn sie schrieben anfangs von Pauschalversteuerung. Danach wäre es ein Altvertrag.

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