Anhörung Finanzamt?

4 Antworten

Ob das verjährt ist oder nicht kann ohne weitere Kenntnisse nicht beurteilt werden.

Kommt eine höhere Steuer raus beträgt die Verjährungsfrist 10 bis 13 Jahre, kommt drauf an, wann Sie die Steuererklärung 2010 abgegeben haben.

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Rätsel raten hilft keinen Millimeter weiter.

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Du verschweigst etwas.

Warum kommt das Finanzamt wegen fast nichts jetzt mit dem Jahr 2010 daher?

Warum soll der Bescheid berichtigt werden?

Wenn der Betrag absichtlich nicht erklärt wurde wäre das Steuerhinterziehung und da beträgt die Verjährungsfrist 10 Jahre.

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Nicht ganz richtig - Steuerhinterziehung ist es dann, wenn man deswegen verurteilt wurde.

Wegen den hier genannten paar Luschen macht sich niemand die Mühe.

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@correct

Woher hast du das, dass es nur Steuerhinterziehung ist, wenn man dafür verurteilt wurde?

Strafrechtlich magst du ja Recht haben, aber die Frage war nicht unter strafrechtlichen Gesichtspunkten gestellt, sondern unter steuerrechtlichen. Und dafür setzt § 169 AO eigene Maßstäbe. In § 169 Abs. 2 Satz 2 AO ist von einer Verurteilung als Voraussetzung für die verlängerte Festsetzungsverjährungsfrist keine Rede. Vielmehr reicht dort die Erfüllung des Tatbestandes - und der ist im Fall des Fragestellers gegeben.

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@correct

Die Schwierigkeit besteht hier darin, dem FA klarzumachen, dass es eben keine Hinterziehung ist, maximal eine leichtfertige Steuerverkürzung.

Dann wäre die Festsetzungsverjährung eingetreten, sofern da nicht noch etwas vorliegt, was den Ablauf hemmt (z.B. ein immer noch laufender Einspruch).

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@EnnoWarMal

Der Fragesteller hüllt sich ja freundlicherweise in Schweigen.

Sonst wüsste man hier was Sache ist.

Wenn es wie geschildert um fast nix geht, kommt keiner auf die Idee, irgendwas in der Richtung anzunehmen.

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@correct

das ist nicht richtig. Mister correct.
Da haben Ihre "AO-Kenntnisse" Sie wieder in die Irre geführt.

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Abfindung in 2011 / Rückzahlung - Nachzahlung?

Guten Abend,

ich bin leider sehr spät dran mit meiner Steuererklärung für 2011.

Nun habe ich vorab eine Frage:

Ich wurde zum 30.08.2011 betriebsbedingt gekündigt. Die Bruttobezüge beliefen sich für das Jahr 2011 auf 23.358,10 €, Lohnsteuer (Klasse 1) davon 3.613,00 und Soidaritätszuschlag in Höhe von 198,67 €.

Von der Abfindung in Höhe von 12.157,85 € wurde eine Lohnsteuerbetrag in Höhe von 3.330,00 € und ein Solidaritätszuschlag von 183,15 € einbehalten.

Ab 01.09.11 erhielt ich - bei monatlich 30 Tagen - 1.110,30 € Arbeitslosengeld gem. § 117 SGB III. Während dieser Zeit der Bezüge habe ich eine Fortbildung gemacht, so dass auch hierfür Werbungskosten (Bücher, tägliche Fahrt von 10 km etc) angefallen sind.

So wie ich das verstehe, wurde durch den Abzug der LST von der Abfindung, die Fünftelregelung angewendet. Ist das so richtig interpretiert von mir? Ich habe mich jetzt schon mehrere Stunden durch google gesucht, um die Auswirkung der Abfindungszahlung auf meinen Steuererklärung einschätzen zu können. Ich habe eigentlich nur herausgefunden, dass der Effekt der Fünftelregelung am intensivsten ist, je weniger sonstige Einkünfte in diesem Jahr vorhanden sind.

Nun meine Frage: Sicherlich ist mir bewußt, dass Versicherungen, Werbungskosten etc. die Steuererklärung beeinflussen, allerdings hoffe ich, dass vielleicht einige Experten hier vielleicht "auf einen Blick" sehen, ob ich mit einer saftigen Rückzahlung an das FA rechnen muss. :(

Vielen Dank für die Hilfe.

Beste Grüße Lena

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