Einkommenssteuer Schuld übertragen?

Hallo zusammen, ich habe eine sehr dringende Frage und benötige unbedingt eine kompetente Antwort. Daher hoffe ich, dass mir jemand helfen kann. Es ist wirklich sehr sehr wichtig!

Also...

Ich bin von 2014 - 2016 selbstständig tätig gewesen und aus dieser Zeit sind Schulden bzgl. der Einkommenssteuer beim Finanzamt entstanden.

Ich bin seit 2015 verheiratet und meine Frau wohnt mit unserem Kind im EU-Ausland. Ich nach wie vor in Deutschland, da ich hier wieder Fuß fassen möchte. Ich fliege ab und an rüber, um beide zu besuchen.

Nun habe ich ein an MICH adressiertes Schreiben an die ausländische Adresse meiner Frau erhalten. Dort sind von der ausländischen Behörde meiner Steuerschulden aufgelistet worden mit dem Hinweis, ich müsse in einer Woche bezahlen.

Für mich liegt es nun auf der Hand, dass die deutsche Behörde Amtshilfe beantragt hat.

Daraufhin habe ich direkt telefonischen Kontakt mit dem Finanzamt in Deutschland aufgenommen. Dort bestätigte man mir die Amtshilfe. Leider ist der Bearbeiter erst morgen wieder im Haus und ich konnte nur mit einem Vertreter sprechen.

Dieser sagte mir, man könne meine Frau belangen, da wir zusammen veranlagt wären? Was hat aber meine Frau mit den Schulden aus der Selbstständigkeit zu tun? Sie war dort nie beteiligt...Ich melde mich dort morgen nochmal und versuche einen persönlichen Termin mit dem richtigen Bearbeiter zu vereinbaren.

Meine Frau besitzt ein Haus im EU-Ausland. 2016 haben wir im Ausland allerdings auch Gütertrennung veranlasst.

Ich möchte nun wissen, ob die mir meiner Frau wirklich was können und wie ich mich nun verhalten sollte, um dies abzuwenden?

Ich habe zudem in Deutschland, wo ich auch nach wie vor gemeldet bin, einen Antrag auch Verbraucher Insolvenz gestellt, der auch kommende Woche ans Gericht übersendet wird. Meine Bearbeiterin sagte mir, dass die Einkommensstreuer Schulden auch in der Privaten Insolvenz enthalten sind.

Nun bitte ich euch wirklich um eure Meinung und Ratschläge zu diesem Sachverhalt und was ihr nun tun würdet. Vielen Dank )

Einkommenssteuer, Finanzamt, Schulden, Steuern
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Steuerfreies Einkommen?

Hallo,

Ich bin zurzeit Selbstständig und zerbreche mir den Kopf als 22 Jähriger, der wenig Ahnung von dem deutschen Steuersystem hat. Ich habe einen Bescheid von meinem Steuerberater bekommen indem mir geschrieben wird das ich 5000 € Einkommenssteuer für dieses Quartal zahlen soll inkl. 275€ Soli. - Leider liefen Januar und Februar überhaupt nicht gut bei mir weshalb ich nicht einmal die 5275€ erreicht habe. Meine Frage hierbei, es handelt sich doch hierbei um eine Vorauszahlung? Ich habe letztes Jahr deutlich mehr eingenommen sodass dementsprechend die Vorauszahlung sehr hoch ist, aber wie kann es sein das ich von meinen Einnahmen wieder 5000€ Einkommenssteuer zahlen muss. Die Rechnung geht bei mir überhaupt nicht auf, denn ich habe (leider gottes) auch noch Sachen wie Krankenversicherung zu zahlen.

Ich habe gelesen das es einen Einkommensteuer-Freibetrag gibt der 2019 bei 9.168 Euro liegt. Nur theoretisch jetzt gesehen, heißt das -> Wenn ich dieses Jahr unter 9.168 Euro verdiene muss ich keine Einkommenssteuer zahlen, weil dies ja der Grundfreibetrag ist. Wie ist dies dann aber mit anderen Sachen wie z.b. Gewerbesteuer. Gibt es hierbei auch einen Grundfreibetrag?

Und wie wird dann die Krankenkasse abgerechnet, da ich Diabetiker Typ 1 und in der gesetzlichen Versichert bin, gibt es für mich leider keine Möglichkeit in die Private KK zu wechseln, und würde auch wahrscheinlich keinen Unterschied machen zu meinen Ausgaben.

Einkommenssteuer, Krankenversicherung
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Student Einkommen durch selbstständige Finanzdienstleistung - Wie versteuern?

Sehr geehrte Finanz-Experten,

Ich als Student biete seit wenigen Monaten nebenbei eine Finanzdienstleistung an. Grob gesagt handelt es sich um einen Exchange-Service, welche für das Wechseln von Geld Gebühren einnimmt. Anfangs war das Einkommen sehr geringfügig, jedoch stieg die Anzahl der Kunden später stark. Momentan bin ich noch ein Stück unter 450€ monatlich.

Ein knappes Beispiel:
Kunde sendet mir eine Transaktion per (irgendein Finanzdienstleister, sagen wir PayPal) und ich sende ihm im Gegenzug beispielsweise eine erworbene Kryptowährung und nehme einen gewissen Prozentsatz zusätzlich ein. Der Vorteil: Der Kunde bekommt sofort was er möchte.
Ich notiere mir jeden einzelnen Handel bisher und habe eine Tabelle mit Ein- und Auskünften sowie Profit.

Durch etwas mehr Professionalität könnte ich den Gewinn und die Kundenzahl steigern. Welcher Weg für mich wäre der Beste? Soll ich ein Gewerbe anmelden?
Wie führe ich Steuern ab? Ab wann bezahle ich Steuern? Gibt es Erleichterungen für Studenten? Was muss ich sonst an Papierkram erledigen? Muss ich meine Kunden verifizieren oder kann ich mich da auf Finanzdienstleister wie unter anderem Banken verlassen?

Ich bin absolut planlos und mir droht das ganze über den Kopf zu steigen. Ich möchte nichts falsch machen und dann im nachhinein Strafe zahlen müssen. Gebt mir bitte Tipps oder zumindest eine Hilfestellung, wo ich die richtigen Informationen bekomme.

Mit freundlichen Grüßen,
Cyphex

Studium, Student, Einkommenssteuer, Gewerbe, Steuererklärung, Steuern
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Selbstständige Nebentätigkeit / Einkommenssteuer / Scheinselbstständigkeit?

Bitte steinigt mich nicht, aber hier spricht ein Laie. Ich betrete komplett fremdes Terrain.

Folgendes: Mein Partner ist Angestellter in Vollzeit bei Firma XY und hat nun die Möglichkeit in einer anderen Firma die Reinigung als Selbstständiger zu übernehmen. Die Reinigung würde nicht ansatzweise in Konkurrenz mit seiner Firma XY stehen.

Es wurde bereits über Summen und Zeiten gesprochen, alles würde super sein. Jedoch soll natürlich auch alles ordentlich und ganz offiziell sein. Was ist also für uns zu tun? Anmeldung eines Gewerbes (Einzelunternehmer?), dann bekomme ich meines Wissens Unterlagen vom Finanzamt, dort kann ich das ganze als Kleinunternehmen deklarieren und die Umsatzsteuerbefreiung, korrekt? Wie sieht es mit einer Gewerbesteuer aus (Kosten?)

Jetzt bleibt die Einkommensteuer. Wie kann ich mir das vorstellen, wie errechnet sich das? Gehen wir davon aus, dass er 2500 Euro brutto im Monat durch seine Festanstellung verdient und 700 Euro durch die selbstständige Nebentätigkeit (Ust befreit). Die Lohnsteuer zahl man ja bereits monatlich oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun? Kurzum: Mit welchen Zahlungen muss gerechnet werden?

Und das große Thema Scheinselbstständigkeit... tritt das hier schon ein? Er würde dieses Gewerbe ja nun für diesen einen Auftraggeber anmelden und auch nur dort Einnahmen haben. Könnte sich jedoch flexibel bewegen und wäre selbst bestimmend.

Ganzen lieben Dank vorab für Antworten, Hilfe und Beratung.

Einkommenssteuer, Gewerbeanmeldung, Gewerbesteuer, Selbstständigkeit, Steuern, Nebentätigkeit
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Schenkungsteuer - Wohnung Anteil Übergabe?

Guten Tag,

in 2016 haben mein Ex-Verlobter und ich eine Wohnung gekauft. Der Preis der Wohnung war €307.000, und wir haben einen Kredit von €246.000 genommen. Ich und meine Familie haben die meisten Renovierungsarbeiten vorbereitet und gemacht, Baumaterialien gesucht und mithilfe meines Vaters gebracht, Baufirma von meinem Land organisiert usw.

Alle Baumaterialien, Renovierungsarbeiten, Möbeln usw. wurde finanziell vom Großvater von meinem Ex-Verlobten gesponsert als eine Unterstützung für die neue, junge Familie.

Leider Anfang dieses Jahres trennten wir uns ein paar Monaten bevor heiraten.

Ich habe einen Anteil von 18% an der Wohnung und 50% auf Kredit. Warum 18%, weiß ich bis heute nicht, wahrscheinlich wegen der finanzielle Hilfe von seiner Familie. Es war nicht möglich 18% des Kredits zu haben, aber ich wollte trotzdem meinen Ex unterstützen und beisteuern, da wir geplant hatten, bald zu heiraten. Deswegen, ich habe das nicht als falschen/unsicheren Schritt gesehen (unglücklicherweise für jetzt!)).

Ich möchte die ganze Situation bald wie möglich beenden und auf meinen Ex-Verlobten meinen Anteil von 18% übertragen. Er würde mir die 18% des geschätzten aktuellen Wertes der Wohnung abzüglich des verbleibenden Kredits auszahlen.

D.h. € 329.025,00 (geschätzte aktuelle Wert inkl. Anschaffungskosten) - € 239.992,11 (jetzige Kredit Saldo) ​​= € 89.032,89 x 18% = € 16.025,92 (Summe welche würde mein Ex mir auszahlen).

Bank sagte schon, es kein Problem ist, dass mein Ex-Verlobter den gesamten Kredit übernehmen wird.

Ich bin eine Ausländerin, kam nur wegen meinen Ex-Verlobten hierher nach unsere Verlobung, da es nicht geklappt hat, werde ich wahrscheinlich Deutschland in 1 Jahr verlassen. Ich möchte jedoch nicht mit dem Gefühl leben, dass in einigen Jahren etwas vom Finanzamt kommt und sie werden mich aus Deutschland verfolgen. Und dann wahrscheinlich noch einige Schulden kommen könnten. Mein Ziels ist das alles, jetzt klar, günstig und sicher abschließen mit wenig wie möglich Kosten, weil ich habe schon viel zu viel verloren.

Welche Steuern und wie viel kann in dieser Situation gelten?

Wer muss dafür bezahlen?

Gilt die Schenkungssteuer hier? Und wenn ja, wie viel wäre es und wer sollte diese bezahlen?

Ich habe ein bisschen analisiert diese Situation mit verschieden Szenarios. Wenn 20.000€ Freibetrag ist, dann meine 18% (€ 16.025,92) wäre kein Problem für Schenkungssteuer.

Aber wenn ich meinen 18% -Anteil auf meinen Ex übertragen wird und gleichzeitig aus dem Kredit genommen werden, wird Kredit=Schulden Übertragung als Einkommen für mich ausgelegt?

Zu bessere Verständnis:

Gründstücksübertragung = € 329.025,00 (geschätzte aktuelle Wert inkl. Anschaffungskosten) x 18% = €59.224,5

Mein aktuell Teil des Darlehensbetrag 50% = €239.992,11 x 50% = €119.996,06

Ist es überhaupt möglich, dass eine

Schenkungsteuer = €119.996,06 – 20.000 (Freibetrag)) - €59.224,5 = €40.771,56 x 30% = €12.231,47

?

Ich wäre sehr dankbar für Ihre Beratung!

Vielen Dank im Voraus!

S.

Einkommenssteuer, Einkommensteuererklärung, Grunderwerbssteuer, Immobilien, Kredit, Anteil
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Student + Minijob(450€) + Kleingewerbe?

Moin zusammen,

ich bin momentan am studieren und arbeite Nebenbei auf 450€ Basis, wobei ich jeden Monat auch die vollen 450€ ausgezahlt bekomme! Seit einiger Zeit gehört das Streamen auf Twitch.tv zu meinen größten Hobbies; Da wäre es natürlich klasse, wenn das eine kleine zusätzliche Einkommensquelle wäre.

Sobald ich damit Geld verdiene muss ich es ja zumindest erstmal als Kleingewerbe anmelden. Dort muss ich lediglich die sog. Einkommenssteuer zahlen, sofern mein Einkommen unter 17.000€ jährlich liegt. Das Kindergeld meiner Eltern ist davon auch nicht betroffen. Und sofern ich unter 20h pro Woche "arbeite", gilt auch weiterhin meine Familienversicherung.

Nun zu meiner Frage: Da ich eigentlich noch kaum etwas verdiene und evtl. mal 10-20€ an "Donations" im Monat erhalte, wäre eine Gewerbeanmeldung ja kontraproduktiv... Dann würde ich pro Monat 470€ verdienen und müsste dann von diesem Betrag Steuern zahlen, korrekt? Wenn das der Fall wäre, dann würde ich ja quasi mit meinem Kleingewerbe verluste machen, da das Einkommen sehr gering ist, aber die Steuergrenze überschreitet.

Ist mein Gedanke richtig? Oder werden die beiden Einkünfte separat berechnet? Beispielsweise dass mein Minijob (450€) steuerfrei bleibt und nur die Einkünfte des Nebengewerbes versteuert werden?

Über schnelle und fachliche Antworten würde ich mich sehr freuen! ;)

Grüße!

Student, Einkommenssteuer, Freiberufler, Freibetrag, Gewerbe, Minijob, Steuern, 450-Euro-Job
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Welches Land darf/ muss mich besteuern (Einkommenssteuer)?

Hallo zusammen, Folgender Sachverhalt liegt bei mir vor.

Ich bin italienischer Staatsbürger (aus Südtirol) und habe dort meinen Wohnsitz. Weiters habe ich in Deutschland einen Wohnsitz bei meiner Freundin. Mein Arbeitgeber ist ein Unternehmen mit Sitz in Österreich ( Wien). Diese entsendet mich regelmäßig nach Deutschland von MO - DO dies jedoch nicht über 183 Tage im Jahr! (Sobald die Tageregelung erreicht wird werde ich auf einer Österreichischen Baustelle eingesetzt). Weiters halte ich mich an den Wochenenden (FR-SA-SO) in Südtirol bei meiner Tochter auf da ich ja die Aufsichtspflicht habe und es zu umständlich wäre sie mit nach Deutschland zu nehmen und dann wider nach Italien zu bringen. Also in dem Fall befindet sich meines Erachtens mein Lebensmittelpunkt in Italien anhand der Tatsache dass dort mein tatsächlicher Aufenthalt ist auch in Anbetracht dass ich eben einen weiteren Wohnsitz in Deutschland habe.

Meine österreichische Firma hat nun meine Lohnsteuer in Deutschland abgeführt und die Steuerlast fällt nun leider wesentlich höher aus.

Nun meine Fragen:

  • Bin ich wirklich in Deutschland Steuerpflichtig wenn ich die 183 Tageregelung NICHT überschreite? (u.A. Sozialversicherung wird in Österreich entrichtet)

  • Wenn ich mich an den Wochenenden nachweisbar in Italien aufhalte, kann mir dann der deutsche Wohnsitz steuerlich zugerechnet werden? (Trotz meines Wohnsitzes in Deutschland halte ich mich ca 140 Tage in Italien auf, 170 Tage in Deutschland und den Rest in Österreich auf) dazugesagt sei dass es sich bei den 170 Tagen in Deutschland ausschließloch um Arbeitstage handelt die durch die Rückkehr an den Wochenenden unterbrochen werden! (Artikel 4, Abs. 2, Pkt a/b/c/d)

  • Was hat es mit dem Artikel 24 im DBA zwischen Deutschland und Österreich auf sich (Gleichbehandlung)

  • Müsste ich in Österreich versteuert werden da meiner meinung nach Artikel 15, Abs. 2, Pkt. a/b/c zur Anwendung käme?

Wäre super wenn ich von Euch einige stichhaltige Infos darüber erhalten würde.

Lg und danke im Voraus

Doppelbesteuerung, Einkommenssteuer, Europa, Österreich, Steuern
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Einkommenssteuer Vorauszahlung

Guten Morgen zusammen.

Ich bin selbstständig und habe meine Steuererklärung für 2013 bereits dem Steuerberater abgegeben - ist gerade noch in Bearbeitung. Nun ist es so, dass ich seit April 2013 selbstständig bin. Davor war ich in einem ganz normalen Angestelltenverhältnis. Zudem habe ich bis Mitte April 2013 noch ein nebenberufliche Studium absolviert (als Werbungskosten voll ansetzbar)

Nun ist es ja so, dass mein Steuerbescheid für 2013 folgende Positionen zur Einkommenssteuer enthalten wird: - Steuernachzahlung für 2013 - Nachträgliche Anpassung der Vorauszahlungen für 2014 - Anpassung der Vorauszahlungen für 2015

Meine Frage ist nun: Auf welcher Summe basiert der Betrag für die Vorauszahlung? Nimmt der Staat die Summe meiner Selbstständigen Einkünfte (EÜR) als Basis oder wird dieser Betrag noch um Positionen wie Werbungskosten etc. gekürzt?

Beispiel: Gewinn 2013 ermittelt durch EÜR: 21.000 Euro. Daraus ergibt sich eine Einkommenssteuerschuld von ca. 3500 Euro.

Variante A: Steuernachzahlung 2013: 3600 Euro; Nachträgliche Anpassung der Vorauszahlungen für 2014: 3600 Euro; Anpassung der Vorauszahlungen für 2015: 900; Gesamt: 8100 Euro

Variante B: SNZ 2013: 3600 Euro - 1500 Euro (Werbungskosten, Kosten Versicherungen, etc) = 2100 Euro, NAV 2014: 2100 Euro; ADV 2015: 525 Euro; Gesamt: 4725 Euro

Welche Variante ist die Richtige?

Hoffe ihr könnt mir eine Auskunft geben - das Thema verwirrt mich gerade etwas:)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Chris

Einkommenssteuer, Selbstständigkeit, Steuern, Vorauszahlung
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Unterstellungt der Liebhaberei vom Finanzamt

Seit 2013 bin ich vollzeit selbstständig..2013 und 2014 habe ich einen gewinn erziehlt (BWA).. das problem: ich bin seit 2007 nebenberuflich selbstständig und habe bis 2012 wenig oder keine gewinne gehabt (ich wollte alles ordentlich anmelden, hatte 1-3 aufträge pro jahr, mehr haette ich auch nicht nebenberuflich bewaeltigen koennen).. in der zeit vor 2013 habe ich mich, erhlich gesagt, auch nicht richtig darum gekuemmert, es war nebenberuflich zum austesten eben, daher hab ich auf den gewinn auch nicht geachtet (und wusste auch nicht, dass das finanzamt darauf achtet).. naja jetzt aber kommt das finanzamt und unterstellt mir die liebhaberei..ich habe versucht deutlich zu machen, dass ich erst ab 2013 vollzeit freiberuflich bin und auch unternehmens relevante investitionen gemacht hab, aber das alles ist fuer das finanzamt nicht interessant, da sie aber nur sehen, dass ich seit 2007 schon selbststaendig bin, egal in welcher form..und fuer sie 2007-2013 sieht nicht so gut aus.. daher haben sie jetzt geasagt, dass meine ganzen steuererklärungen seit 2010 mit vorbehalt sind und ich dies alles zurueckzahlen muss, wenn sie beschliessen, dass es liebhaberei ist..ich habe keinen lust auf diesen stress, staendig daran denken zu muessen, wann kommen die auf welchen beschluss, was/wie viel muss ich zahlen.. wie komm ich daraus.. melde mein unternehmen ab, melde mich arbeitslos und schaue wie meine auftragslage ist..wenn es gut laeuft melde ich mich wieder an, wenn nicht, was mache ich dann mit wenigen aufträgen (wie meldet man dann das an, damit nicht wieder liebhaberei unterstellt wird???) ach bitte gibt mir da einen rat..danke!!! das finanzamt hat mir gesagt, wenn ich mein unternehmen abmelde (mit begrundung, das es nicht laeuft) muss ich nichts zahlen und wenn ich weitermache, laeuft alles unter vorbehalt und ich muss zahlen wenn sie doch irgendwann mal liebhaberei sehen.. also was ist meine wahl ueberhaupt???

Einkommenssteuer, Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuern
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Einkommenssteuer Progressionsvorbehalt

Guten Tag,

es geht um folgenden Sachverhalt für die Einkommenssteuererklärung 2013:

Ich lebe seit August 2012 mit meinen beiden Kindern in Deutschland und bin selbstständig tätig. Mein Mann ist aus beruflichen Gründen zunächst in Frankreich geblieben und dann im Juli 2013 nachgezogen. Er vor seinem Umzug französisches Arbeitslosengeld bezogen. Seit seiner Ankunft in Deutschland hatte er nur geringfügige Einkünfte und meine haben nicht ausgereicht. Wir haben also von 08 - 12 2013 Aufstockung mit Arbeitslosengeld 2 bezogen.

Das französische Arbeitlosengeld wurde bereits in Frankreich versteuert, es handelt sich dabei um einen 4stelligen Betrag. Zwar hat mir jemand vom Finanzamt gesagt, dass französische Einkommen sei nicht anzugeben, aber im Hauptvordruck gibt es den Bereich beschränkte/unbeschränkte Steuerpflicht wegen Zuzug aus dem Ausland und darunter soll man angeben, welches Einkommen im Ausland vor Zuzug erzielt wurde (mit entsprechenden Nachweisen).

Wenn ich dort etwas eingebe und mir dann die fiktive Steuerberechnung anzeigen lasse, dann wird unser deutsches Einkommen im Prinzip steuerbar, denn aus dem Progressionsvorbehalt ergibt sich eine Steuerschuld von ein paar hundert Euro. Das erscheint zwar vielleicht nicht viel, es wendet sich aber auf ein Einkommen an, dass wegen seiner geringen Höhe (wir haben ja nicht umsonst eine Aufstockung von ALG 2 erhalten) nicht versteuerbar ist. Denn wenn ich alle Einträge lasse, Datum Zuzug usw. und lediglich keinen Betrag eingegebe für Einkommen Ausland - ergibt sich keine Steuerschuld. Das vestehe ich ehrlich gesagt nicht, denn ich habe das Gefühl, dass hier dann doch in einer bestimmten Form eine Doppelbesteuerung vorgenommen wird. Wie muss ich es richtig angeben?

Für einen Rat wäre ich dankbar.

Ausland, Einkommenssteuer, EU-Ausland, Progressionsvorbehalt
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Nebenverdienst ohne Gewerbe

Sehr geehrte Community :-),

ich helfe schon eine ganze Weile einem Freund mit seiner Firma. Das mache ich schon immer im freundschaftlichen Dienst. Dazu gehören vorallem technische Dinge, Recherchen, Transport und vieles mehr. Im Geschäft geht es vorallem um Immobilienkauf, Sanierungen und Wiederverkauf. Anfangs lief die Firma noch nicht, dass er sich keine Angestellten leisten konnte und da ich es ihm sehr gewünscht habe, dass das Ganze ein Erfolg wird, habe ich mich als Helfer angeboten, weil sein Konzept wirklich potential hat, dabei spielen vorallem seine ganzen Kontakte eine große Rolle.

Jetzt seit einiger Zeit läuft die Firma, er verdient wirklich sehr gutes Geld. Mir macht es Spaß ihm zu helfen, er könnte sich mittlerweile auch Angestellte für diese Tätigkeiten leisten, aber es macht mir Spaß und ist auch nicht zuviel Aufwand für mich. Mittlerweile helfe ich ihm schon über ein Jahr. Gestern kam er auf mich zu und sagte zu mir, er möchte mich gerne entlohnen und mir für meine ganzen Dienste eine Art Honorar zukommen lassen, da er ein Riesenprojekt an Land gezogen hat. Außerdem möchte er mich zukünfig auch mit einer Provision beteiligen, wenn wieder große Aufträge folgen.

Ich verdiene bei meinem aktuellen Arbeitgeber nicht schlecht, aber so ein netter Nebenverdienst ab und an hat auch was Gutes ;-) Von meinem Arbeitgeber habe ich schon seit ich bei jenem arbeite, eine Genehmigung für Nebentätigkeiten jeglicher Art, außer sie sind Bestandteil der eigenen Branche.

Ich möchte allerdings kein zweites Angestelltenverhältnis eingehen, damit ich keinen Verpflichtungen unterliege (man weiß nie was passiert).

Nun ist die Frage, wie kann man eine solche Honorarzahlung abwickeln ohne etwas falsch zu machen. Natürlich meine ich damit auch zukünftige Honorarzahlungen. Mir ist klar, dass ich eine GbR gründen könnte, allerdings habe ich bereits eine GbR gegründet (Internetbranche, läuft mittlerweile komplett eigenständig). Könnte man das Ganze so abwickeln, dass man den Betrag bei dem Umsatzsteuerbescheid mit angibt?

Der aktuelle Betrag, den er mir zahlen möchte, liegt bei 40.000€.

Wie gehe ich vor? Welche Art von Steuern muss ich zahlen? Sozialabgaben ? Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer etc. Schreibe ich einfach eine Rechnung? Schreibe ich einen Dienstvertrag? Will nichts falsch machen :-).

Ich danke euch rechtherzlich für eure Antworten Gruß Sepupu

Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Nebenverdienst, Umsatzsteuer
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Rückkehr nach Deutschland nach mehrjährigem Aufenthalt in Saudi Arabien - Steuerpflicht

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich befinde mich im Augenblick in folgender Situation:

Ich arbeite seit 3 Jahren als Verkäufer für die Saudische Niederlassung eines Deutschen mittelständischen Unternehmens hier in Saudi Arabien. Ich bin mit einem lokalen Saudi Vertrag angestellt (keine Entsendung!) und habe eine Aufenthaltsgenehmigung in Saudi Arabien. Desweiteren habe ich seit meinem Umzug nach KSA keinerlei Besitz in D und bin auch abgemeldet. Ich bin bisher jedes Jahr mehr als 300 Tage in Saudi Arabien.

Nun steht für Juli 2013 die Rückkehr nach Deutschland auf dem Plan. Ich würde dort zum 01.08.2013 mit meiner Tätigkeit beginnen. Mein Vertrag und damit meine Aufenthaltsgenehmigung in KSA erlöschen zum 31.07.2012. An diesem Tag wird auch die Ausreise stattfinden. Ich war die ganze Zeit mit meiner Familie in KSA wohnhaft. Somit war mein Lebensmittelpunkt stets in Saudi Arabien.

Nun meine Frage:

Wird mein Gehalt, welches ich in Saudi Arabien vom 01.01. bis zum 31.07.2013 bezogen habe, nach meiner Rückkehr in Deutschland besteuert? Oder gilt hier nur der Progressionsvorbehalt? Mit Saudi Arabien besteht kein Doppelbesteuerungsabkommen und in Saudi Arabien beträgt die Einkommensteuer 0%.

Ich hoffe, dass mir hier jemand eine zuverlässige Antwort geben kann, da ich es mir nicht leisten kann eine fünfstellige Summe an den deutschen Staat zu überweisen während ich mir erst in Deutschland vom Ersparten eine neue Existenz (Wohnung, Einrichtung, Auto, etc.) aufbauen muss.

Vielen Dank im vorraus aus Al Khobar / Saudi Arabien

Doppelbesteuerung, Einkommenssteuer
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