Hallo E93od4xi,

aus der Ferne heraus ist es schwierig festzulegen, ob 600.000 Euro für Euren Hauskauf machbar sind oder nicht.

Ganz grundsätzlich bieten Banken bei einer sehr guten Bonität und Selbstnutzung des Hauses auch Finanzierungen ohne Eigenkapital an.

In das Thema Bonität spielt u.a. auch rein, ob ihr schon Verbindlichkeiten habt und wie es um die Schufa steht etc. Darüber hinaus ist auch entscheidend, dass die Immobilie auch aus Sicht der Bank werthaltig genug ist, um ein Darlehen in der benötigten Größenordnung herauszugeben. Was dafür spricht ist der wohl sehr gute Modernisierungsstand des Hauses, andererseits kalkulieren Banken auch konservativer.

Über folgenden Link könnt ihr Schritt für Schritt Euren maximalen Finanzierungsrahmen rechnen. Das sollte Euch schon mal eine erste Orientierung geben und ich hoffe, dass Euch das bei Eurer Frage weiterhilft: www.interhyp.de/bauen-kaufen/tipps-zur-finanzierung/was-kann-ich-mir-leisten.html

Viele Grüße,
Meryem von Interhyp 

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Hallo Finanzchecker09,

wenn ihr von einer „fremden“ Person (also nicht aus der Familie) eine Immobilie kauft, zahlt ihr eine sogenannte Grunderwerbsteuer auf dem Kaufpreis. Eine Schenkungssteuer gibt es dabei nicht zu beachten.

Anders verhält es sich, wenn Du die Immobilie von Deiner Mutter/Vater oder Großeltern kaufst. Derjenige, der in direkter Linie mit dem Verkäufer verwandt ist, zahlt nämlich auf seine Hälfte des Kaufpreises keine Grunderwerbsteuer.

Ich hoffe, darauf wolltest Du hinaus. Einen anderen Zusammenhang mit der Schenkungssteuer sehe ich nicht.

Hier findest Du im Übrigen ausführliche Informationen..

..zu den Nebenkosten. Auch wie hoch die Grunderwerbsteuer in Eurem Bundesland ist: www.interhyp.de/bauen-kaufen/tipps-zur-immobilie/nebenkosten-beim-kauf-einer-immobilie.html

…und wie es sich mit Immobilienfinanzierungen ohne Eigenkapital verhält, da es hier wichtige Aspekte zu berücksichtigen gilt: www.interhyp.de/bauen-kaufen/tipps-zur-finanzierung/goldene-regeln-fuer-das-richtige-immobiliendarlehen.html#regel_7__beim_immobiliendarlehen_eigenkapital_richtig_einsetzen

Ich hoffe, das hilft Euch weiter :-)

LG,
Meryem von Interhyp

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Hallo Eroniku1977,

gerne möchte ich Euch ein paar Informationen mit an die Hand geben:

Eine Finanzierung trotz negativer Schufa ist über manche Banken grundsätzlich machbar. Hierbei ist die Art und Höhe des Eintrags entscheidend, sowie ob dieser bereits erledigt ist. Des Weiteren solltet ihr hier plausibel erklären können, wie es zu diesem Eintrag gekommen ist.

Zusätzlich möchte ich Euch noch grundlegende Infos für eine mögliche Finanzierung aufzeigen:

Beim Kauf einer Immobilie kommen immer sogenannte Erwerbsnebenkosten hinzu. Bei diesen Nebenkosten handelt es sich um die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 % vom Kaufpreis), die Notar- und Grundbuchkosten (pauschal 2 % vom Kaufpreis) sowie gegebenenfalls Gebühren für einen Makler (etwa 3 bis 6 % des Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer). Diese solltet Ihr aus Eigenkapital tragen können.

Zusätzlich könnt Ihr auch Fördermittel mit einbinden. Diese könnt Ihr unter folgendem Link einsehen: https://www.interhyp.de/modernisierung/foerdermittel/

Lasst Euch am besten von Eurer Hausbank oder einem unabhängigen Finanzierungsvermittler beraten. Diese können Euch genau sagen ob eine Finanzierung möglich ist.

Viele Grüße,

Kurt von Interhyp

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Hallo HappyHappy,

bei einer Immobilienfinanzierung legen alle Banken auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Eigenkapital und nachhaltigem Einkommen Wert. Ohne Eigenkapital geht es nur sehr schwer und ohne ausreichend hohem und nachhaltigem Einkommen leider auch.

Banken wollen bei der Finanzierung von Kapitalanlagen immer sicherstellen, dass Du auch einen Mietausfall gut abfedern kannst und setzen daher bei der Bonitätsprüfung die Mieteinnahme auch nur teilweise an. Sollten Deine Einnahmen also knapp über dem Existenzminimum liegen, sieht es leider nicht sehr gut aus für Dein Finanzierungsvorhaben.

Eventuell hast Du ja Verwandte/Lebenspartner, die Dich bei diesem Vorhaben unterstützen wollen und ggf. als weitere Darlehensnehmer bei der Finanzierung zur Verfügung stehen. Das würde Deine Finanzierungschancen deutlich erhöhen.

Über folgenden Link findest Du auch eine hilfreiche Checkliste für Kapitalanleger von uns: www.interhyp.de/bauen-kaufen/kapitalanlage/checkliste-fuer-kapitalanleger.html

Viele Grüße,
Meryem von Interhyp

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Hallo Karuna,

anbei möchte ich Dir folgendes mit auf den Weg geben:

  1. Im §489 BGB ist geregelt, dass Kreditnehmer unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten ab dem zehnten Jahr nach Vollauszahlung jederzeit ein Darlehen mit einer Sollzinsfestschreibung von mehr als zehn Jahren ganz oder teilweise kündigen können. In diesem Fall darf die Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.
  2. Falls Du vorher aus dem Darlehen raus möchtest, bist Du auf das Entgegenkommen der Bank angewiesen. Falls die Bank dem zustimmt, wird sie Dir mit ziemlicher Sicherheit eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen.
  3. Ob das KFW Darlehen alleine stehen bleiben kann, stimmst Du am Besten direkt mit Deiner Bank ab, da die KfW ja immer ein durchleitendes Institut braucht und somit nicht im Grundbuch steht.
  4. Alternativ kannst Du Dir natürlich auch überlegen, ob Du einen Teil ablöst und beide Finanzierungen in einer sogenannten Anschlussfinanzierung zu einem Darlehen zusammenfasst.

Am besten stimmst Du Dich hier mit Deiner Bank ab. Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

viele Grüße, Kurt von Interhyp

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Hallo asdlkj123,

grundsätzlich wäre interessant wie hoch der Kaufpreis und auch der von Dir benötigte Darlehensbetrag ist. Des Weiteren stellen Banken eine sogenannte Haushaltsrechnung auf. Bei vermieteten Objekten werden die Mieteinnahmen zwar berücksichtigt (in der Regel bis ca. 75-80%, abhängig von der finanzierenden Bank ), aber die Bank legt natürlich einen möglichen Mietausfalle zugrunde. Hier sollte dann Dein Netto Einkommen ausreichen.

Du könntest allerdings Deine Eltern und/oder auch das andere Familienmitglied mit in den Darlehensvertrag nehmen. Das könnte die Situation deutlich verbessern.

Am Besten lässt Du Dich hier von Deiner Hausbank oder einem unabhängigen Finanzierungsvermittler beraten. Diese können Dir eine verbindliche Auskunft geben.

Viele Grüße, Kurt von Interhyp

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Hallo Derdekea,

dass die Nerven aktuell ziemlich blank liegen, kann ich bei der geschilderten Situation gut nachvollziehen!

Dein Bankberater versucht jetzt einen sogenannten Objekttausch (bzw. Pfandtausch) vorzunehmen:

Das heißt, dass der bereits vereinbarte und gültige Darlehensvertrag (gleiche Darlehenssumme und gleicher Zinssatz etc.) auf die neue Immobilie übertragen werden soll. Das zieht eine neue Objektprüfung mit sich, da Deine Bank ja sichergehen muss, dass das neue Haus auch werthaltig genug ist. Ob dieser Objekttausch klappt und wie lange dafür die Bearbeitung benötigt wird, hängt ganz vom Einzelfall ab und daher können wir Dir hierzu keine näheren Infos geben.

Übrigens: Banken berechnen für die Prüfung des Objekttausches in den allermeisten Fällen eine Bearbeitungsgebühr. Solltest Du hierzu noch keine Info von Deinem Bankberater erhalten haben, empfehle ich Dir nachzufragen, ob und welche zusätzlichen Kosten auf Euch zukommen.

Bezüglich der Reservierung: Generell spricht nichts dagegen eine Reservierungsvereinbarung mit dem Verkäufer zu treffen. Sollte es einen Makler geben, wäre es sinnvoll diesen mit einem entsprechenden Schriftstück zu beauftragen. Alternativ müsst ihr später für die Beurkundung des Hauskaufs so oder so einen Notar einschalten. Mit diesem könnt ihr auch vorab jetzt schon mal über eine entsprechende Reservierung sprechen und Euch beraten lassen, welche Möglichkeiten Euch da zur Verfügung stehen.

Ich drücke Euch die Daumen, dass doch noch alles mit dem Hauskauf glatt geht.

Viele Grüße, Meryem von Interhyp

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Hallo Markus898,

gerne möchte ich versuchen Dir etwas weiterzuhelfen.

Zum eigentlichen Kaufpreis der Eigentumswohnung von 260.000 Euro kommen noch die sogenannten Erwerbsebenkosten hinzu. Hierzu zählen die Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % vom Kaufpreis je nach Bundesland), die Notar- und Grundbuchkosten (pauschal ca. 2 % vom Kaufpreis) sowie gegebenenfalls Gebühren für einen Makler (3 bis 6 % des Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer).

Über ein paar wenige Banken hast Du die Möglichkeit, diese Erwerbsnebenkosten mitzufinanzieren. Dass Dir eine Bank den PKW und Einrichtung zusätzlich mitfinanziert ist eher unüblich, da die Banken mit Grundschuldeintragung arbeiten. Und die Höhe der Grundschuld übersteigt im Regelfall nicht den Wert des Objektes. Für die Banken würde das ein erhöhtes Risiko darstellen.

Am besten lässt Du dich von deiner Hausbank oder einem unabhängigen Finanzierungsvermittler beraten. Diese können Dir genau sagen was möglich ist.

Viele Grüße,

Kurt von Interhyp

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Hallo Schatzii,

generell ist es sinnvoll als unverheiratetes Paar sich frühzeitig über mögliche Eventualitäten Gedanken zu machen.

Gerne versuche ich Dir bei Deinem Anliegen weiterzuhelfen:

Da ihr beide gemeinsam den Kredit über 200.000 Euro aufnehmt, haftet ihr beide gesamtschuldnerisch. Du hast im Trennungsfall natürlich die Möglichkeit, Dir Deinen Eigentumsanteil von 40% auszahlen zu lassen und eine sog. Schuldhaftentlassung für den Kredit zu beantragen. Voraussetzung ist hierfür, dass sich dann dies auch Dein Lebenspartner leisten kann und die Bank zustimmt, dass er den Kredit alleine führt.

Hinsichtlich einer zusätzlichen Vereinbarung gibt es verschiedene Optionen, die meistens auch mit einer notariellen Bestätigung verbunden sind. Wie z.B. bei einem privatrechtlichen Vertrag, in dem Ihr beide schriftlich festhaltet, wem und wieviel zusteht und so schon im Vorfeld die Vorgehensweise im Trennungsfall festlegt (z. B. auch um die Anteile von anderen Besitztümern zu regeln). Es kann sich dabei beispielsweise um eine Art von Ehe/Partnervertrag handeln, ohne dass gesetzliche Regelungen wie bei einer Ehe zugrunde liegen.                 

Im Todesfall geht der Eigentumsanteil Deines Lebensgefährten im Übrigen an die gesetzlichen Erben über (z.B. Eltern von ihm) – sofern es keine vertragliche Regelung oder ein Testament gibt. Um dem vorzubeugen, könnt Ihr u.a. einen Erbvertrag abschließen und Euch so gegenseitig als alleinige Erben bestimmen. Mögliche Auseinandersetzungen mit der restlichen Familie in Bezug auf die Nachfolge würdet ihr so umgehen.

Die Thematik ist komplex und die für Euch sinnvollsten Absicherungsmöglichkeiten, sicherlich auch davon abhängig, wie weit ihr gehen wollt. Daher kann ich nur ein paar wenige mögliche Punkte anreißen. Wenn Du Dich ganz genau informieren willst, hilft aus meiner Sicht nur ein Notar weiter.

Ich wünsche Euch beiden viel Erfolg bei Eurem Bauvorhaben und alles Gute!

Viele Grüße, Meryem von Interhyp

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Hallo Sonnenschein15,

Banken finanzieren nur sehr ungern über den Wert der gekauften Immobilie hinaus.

Falls der Kunde zahlungsunfähig wird und die Bank das Objekt versteigern muss, bekommt Sie i.d.R. maximal den vorher ermittelten Immobilienwert zurück.

Beträge die darüber hinaus gehen, sind aus Bankensicht also nicht ausreichend besichert.

Daher will Deine Bank vermutlich die Immobilie Deiner Eltern einbinden.

Allerdings kann die Bank dann aber auch als Sicherheit auf dieses Objekt Deiner Eltern zugreifen. Das sollte daher am besten immer gut überlegt und mit den Eltern ausführlich vorbesprochen werden!

Ansonsten kann eine Einbindung von Zusatzsicherheiten den Zins verbessern.

Der sogenannte Beleihungsauslauf hat großen Einfluß auf den Zins. Der Beleihungsauslauf ist das Verhältnis von Darlehenssumme zum Wert der Sicherheiten.

Je niedriger der Beleihungsauslauf liegt, desto besser in der Regel die Kondition. Die besten Zinsen sind meist bei 60% Beleihungsauslauf oder niedriger zu bekommen.

Ein kurzes Beispiel:

Darlehen 100.000 Euro, Objektwert für 1 Wohnung als Sicherheit ebenfalls 100.000 Euro --> Der Beleihungsauslauf liegt dann bei 100%

(etwaige Sicherheitsabschläge etc. wurde zur Vereinfachung nicht berücksichtigt)

Wenn jetzt eine zweite Immobilie als Sicherheit dazu kommt, wird der Beleihungsauslauf gedrückt:

Darlehen 100.000 Euro; Objektwert von 2 Wohnungen die als Sicherheit dienen 200.000 Euro (100.000 pro Whg) --> Der Beleihungsauslauf läge dann nur noch bei 50%. Der Zins wäre hier mit Sicherheit deutlich besser.

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit helfen.

Viele Grüße

Mario von Interhyp

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Hallo n8tewb,

die Frage lässt sich nicht ganz pauschal beantworten.

Im Prinzip bleibt die Vermögensbilanz ja erst einmal die Gleiche, egal ob Du 50.000 Euro Schulden und 50.000 Euro Kapital hast, oder ob Du keine Schulden aber auch kein Kapital hast.

Allerdings kommt es ganz auf den Bankpartner an, mit dem Du arbeiten möchtest.

Einigen ist es ggf. lieber wenn Du insgesamt schuldenfrei in eine 100% Finanzierung gehst, während andere lieber mehr Eigenkapital sehen.

Das kommt ein wenig darauf an, ob das Kreditinstitut mehr Wert auf die Bonitätsprüfung legt (da könnten die 800 Euro Kreditrate stören) oder mehr auf die Beleihung des Objektes (da wäre dann ggf. mehr Eigenkapitaleinsatz interessant). Natürlich wird aber auch immer die Gesamtkonstellation und der Gesamtverschuldungsgrad betrachtet.

Vielleicht noch ein kurzer Exkurs zum Thema Eigenkapitaleinsatz:

Einige Kreditgeber bieten Finanzierungen in Höhe des vollen Kaufpreises bzw. der Anschaffungs- und Herstellungskosten an. Die anfallenden Erwerbsnebenkosten sollten im Optimalfall immer aus Eigenkapital getragen werden können.

Hierzu zählen die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % vom Kaufpreis), die Notar- und Grundbuchkosten (pauschal 2 % vom Kaufpreis) sowie gegebenenfalls Gebühren für einen Makler (etwa 3 % bis 6 % des Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer).

Nur sehr wenige Banken finanzieren die o.g. Kaufnebenkosten über den Kaufpreis hinaus mit. (da die Gesamtkreditsumme dann über dem Wert des Objekts liegt und damit nicht mehr voll durch die Immobilie abgesichert ist). Diese Kredite sind häufig auch insgesamt deutlich teurer.

Eine solche Mitfinanzierung ist i.d.R. auch nur bei selbst genutzten Objekten möglich. Bei Kapitalanlageobjekten zur Vermietung ist meist der Kaufpreis die Obergrenze für die Darlehenssumme.

Ich empfehle Dir, einen Termin bei Deiner Hausbank oder einem unabhängigen Berater zu vereinbaren, um die Möglichkeiten individuell abzuklären.

Ich hoffe, ich konnte Dir damit ein wenig weiterhelfen.

Viele Grüße

Mario von Interhyp

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Hallo KenUS,

gerne möchte ich Dir Deine Frage beantworten:

Seit Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist es in der Tat etwas schwieriger ein Darlehen zu bekommen, sofern man nicht in Deutschland gemeldet ist und auch das Gehalt nicht Euro bezogen wird.

Viele Banken können nur Einkommen berücksichtigen, die in Euro bezogen werden und verlangen oftmals einen Wohnsitz in Deutschland.

Da die Kriterien aber unterschiedlich sein können, ist das kein allgemein gültiges Kriterium.

Ich empfehle Dir, Dich an einen unabhängigen Finanzierungsvermittler oder eine Bank in der Nähe des Objektes oder falls Du eine Hausbank in Deutschland hast, an die zu wenden.

Viele Grüße, Jennifer von Interhyp

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Hallo moggi,

als Freiberufler ist es tatsächlich ein wenig komplexer den passenden Kredit zu finden.

Jedoch kommen immer noch viele Bankpartner in Frage, die auch Freiberufler finanzieren. Wichtig ist hierbei, dass stabile Geschäftszahlen und Gewinne über mehrere Jahre nachweisbar sind.

Die meisten Darlehensgeber wollen dabei die BWA, sowie EÜR oder Bilanz und Einkommensteuerbescheide der letzten drei Jahre sehen.

Eine Finanzierung für Selbständige oder Freiberufler die unter drei Jahren tätig sind, ist daher bei nur wenigen Banken möglich.

Die voraussichtlichen Mieteinnahmen sind sicher ein gutes Zusatzargument. Allerdings setzen die meisten Banken die Mieteinnahmen nicht zu 100% an, da auch Risikofaktoren wie Mietausfälle, Instandhaltungsrücklagen usw. eingerechnet werden. In der Praxis sieht man häufig einen Ansatz von ca. 70-75% der Nettokaltmiete. Im besten Falle ist die Finanzierung sogar noch bei einem Komplettausfall der Mieten tragbar.

Unterm Strich muss für Deine Bank das Gesamtpaket bei der Bonitäts- und Objektprüfung stimmen. Dabei ist es sehr unterschiedlich, wie die einzelnen Banken hier genau rechnen (unterschiedliche Ansätze der Einnahmen, verschiedene Haushaltskostenpauschalen usw.)

Ich empfehle Dir einen ersten Termin mit Deiner Hausbank oder einem unabhängigen Berater, damit ausgehend von Deinem Nettoeinkommen eine ungefähre Darlehenssumme berechnet werden kann.

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Viele Grüße, Mario von Interhyp

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Hallo Marko,

wie LittleArrow auch schon gesagt hat, muss die Zeit bis der Verkaufspreis Eurer momentanen Immobilie fließt, in der Regel überbrückt werden.

Hierzu bieten Banken meist eine Zwischenfinanzierung an, die  unterschiedlich gestaltet werden kann. Sobald der Verkaufserlös dann da ist, wird damit dieser kurzfristige Finanzierungsbestandteil zeitnah abgelöst und nur die kleine Restsumme langfristig weiterfinanziert.

Allerdings gibt es bei den Kosten große Unterschiede. Da Banken mit einer Zwischenfinanzierung zwar Aufwand haben, aber nur sehr kurz Zinsen einnehmen, sind die Konditionen für diesen Kreditteil oft ein ganzes Stück höher als für den langfristigen Teil. Das kommt ganz auf die jeweilige Bank an.

Ich empfehle Dir ein Gespräch mit Deiner Hausbank oder einem unabhängigen Berater, um Dir einen groben Überblick über die Möglichkeiten und Kosten zu verschaffen.

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Viele Grüße

Mario von Interhyp

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Hallo HilfeHilfe,

ich kann Deine persönliche Situation sehr gut nachvollziehen und freue mich, dass Du wieder nach vorne schaust!

Gerne möchte ich probieren, Dir Deine Fragen zu beantworten:

Sobald es sich um vermietete Immobilien handelt, haben Banken höhere Anforderungen an die Bonität und das Vermögen des Kreditnehmers. Hintergrund ist, dass ein Risiko des Mietausfalls besteht, die laufenden Kosten sowie Investitionen höher sind etc. Daher setzen die meisten Banken Mieteinnahmen auch max. mit 60-70 % als Einnahme in der Haushaltsrechnung an.

Mit einem befristeten Arbeitsverhältnis gehen Banken sehr unterschiedlich um. Nur sehr wenige Banken vergeben allerdings eine Finanzierung, wenn Du als befristet Angestellte die einzige Darlehensnehmerin bist. Aber neben der Risikoeinschätzung der Banken solltest auch insbesondere Du Dich selber fragen, ob Du das Risiko eingehen möchtest. Sofern Dein Arbeitsverhältnis nicht verlängert wird und/oder Mieteinnahmen durch Leerstand oder nicht zahlende Mieter wegfallen, wirst Du die Finanzierung nicht mehr tragen können.

Ein zweiter Darlehensnehmer, ein unbefristetes Arbeitsverhältnis sowie etwas Vermögen in der Hinterhand würden die "Säulen" Deines Traums sicher deutlich stabiler gestalten.

Unter nachfolgendem Link findest Du weitere Informationen zu Kapitalanlagen und deren Finanzierung: https://www.interhyp.de/bauen-kaufen/kapitalanlage/

Ich empfehle Dir ein Gespräch mit Deiner Hausbank oder einen unabhängigen Immobilienfinanzierungsvermittler, um Deine konkreten Möglichkeiten zu erfahren und um ggf. einen Plan zu erstellen, wie und wann Du Deinen Traum verwirklichen kannst. Ich empfehle Dir des Weiteren zu überlegen, ob zunächst eine rein selbst genutzte Immobilie nicht sicherer und ausreichend wäre.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen und drücke Euch die Daumen für die Zukunft!

Viele Grüße

Christina von Interhyp

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Hallo Shadoo,

gerne gebe ich Dir bezüglich Deiner Fragen ein paar Informationen an die Hand.

Grundsätzlich entspricht der Beleihungswert dem Verkehrswert Deiner Immobilie abzüglich eines gewissen Sicherheitsabschlags (meist bei mind. 10%, abhängig von der jeweiligen Bank) und somit dem Wert, der unter normalen Umständen bei einem freihändigen Verkauf jederzeit erzielt werden kann.

Der Beleihungswert ist eine vom jeweiligen Finanzierungsinstituts festgelegte Größe unterhalb des Verkehrswertes Deiner Immobilie.

=> Beleihungswert = Verkehrswert der Immobilie - entsprechender Sicherheitsabschlag

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit ein wenig weiter helfen.

Viele Grüße

Carina von Interhyp

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Hallo Nini1301,

das freut mich zu hören, dass ihr Eure Traumimmobilie gefunden habt :)

Generell ist es denkbar, dass Du mit Deinem Schwiegervater das Darlehen aufnimmst und ihr beide als Kreditnehmer auftretet.

Was die Umschreibung in drei Jahren betrifft: das kann ich leider pauschal nicht beantworten, da dies immer individuell mit der Bank abgestimmt werden muss. Wenn der Vater aus dem Darlehensvertrag aussteigt und Dein Freund stattdessen reingenommen wird, nimmt die Bank in der Regel eine neue Bonitätsprüfung vor. Die Bonität Deines Lebensgefährten sollte bestenfalls mindestens so gut sein, wie die seines Vaters.

Dennoch ist es oftmals auch möglich, dass Dein Freund von Anfang an mit Dir als Eigentümer eingetragen wird, aber (vorerst) kein Kreditnehmer wird.

Ich kenn leider zu wenig Details, um zu wissen, wie Ihr das mit den Eigentumsverhältnissen regeln wollt: ob nur du und dein Freund Eigentümer werdet, oder ob sein Vater auch Eigentümer werden möchte, da er ja auch die Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag hat.

Meine Empfehlung ist, dass ihr Euch gemeinsam an die Hausbank oder einen unabhängigen Finanzierungsvermittler wendet, um die Möglichkeiten zu klären.

Ich wünsche Euch alles Gute bei der Finanzierung der Immobilie und hoffe, ich konnte Euch weiterhelfen.

Viele Grüße,

Jennifer von Interhyp

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Hallo imwithstupid,

gerne gebe ich Dir erste Hinweise und Informationen zu Deinen Fragen rund um die Finanzierung Deiner Eigentumswohnung:

Das Fundament einer soliden Baufinanzierung ist ein ehrlicher Kassensturz. So kannst Du Dir einen realistischen Überblick über Einkommen und Ausgaben verschaffen und kalkulieren, wie viel Geld Dir im Monat für einen Kredit zur Verfügung steht. Außerdem vermeidest Du so das Risiko einer zu optimistischen Planung des Immobiliendarlehens. Sollte es nämlich während der Rückzahlungsphase zu unerwarteten Ereignissen kommen, kann eine zu knappe Kalkulation schnell zu ernsthaften Problemen führen. Eine nüchterne Betrachtung der Kosten und Einkünfte ist also entscheidend. Dabei ist es wichtig, wirklich alle Ausgaben einzubeziehen.

Der Haushaltsrechner, den Du unter folgendem Link findest, hilft Dir, mit den Eckdaten Deines Haushaltsplans die möglichen Raten für Deine Immobilienfinanzierung zu berechnen.

http://www.interhyp.de/Haushaltsrechner   

Zudem beruht eine Immobilienfinanzierung auf einigen wichtigen Eckdaten: Wie lange willst Du den Sollzins für Deine Finanzierung festschreiben?  Welche Tilgungshöhe ist für Deine Immobilienfinanzierung optimal? Möchtest Du zusätzliche Optionen, wie z.B. eine Sondertilgungsoption im Darlehensvertrag inkludieren? - um nur Einige zu nennen.

Im nachfolgenden Link findest Du Tipps zu den Eckdaten, die Dir helfen, das für Dich passende Finanzierungskonzept zu finden.

https://www.interhyp.de/bauen-kaufen/tipps-zur-finanzierung/

Außerdem solltest Du bei der Planung beachten, dass auf den Kaufpreis noch die Erwerbsnebenkosten anfallen.

Hierzu zählen die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % vom Kaufpreis), die Notar- und Grundbuchkosten (pauschal 2 % vom Kaufpreis) sowie gegebenenfalls Gebühren für einen Makler (etwa 3 % bis 6 % des Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer).

Die anfallenden Erwerbsnebenkosten sollten aus Eigenkapital getragen werden können. Deine 40.000 Euro können diese in jedem Falle decken, was durchaus schon einmal sehr positiv ist.

Anhand Deiner Angaben stehen Deine Finanzierungsmöglichkeiten durchaus gut. Gerade, wenn Du Deine Traumimmobilie gefunden hast, solltest Du die Gelegenheit nutzen.

Daher meine Empfehlung an Dich - Vereinbare ein Beratungsgespräch bei Deiner Hausbank oder auch einem unabhängigen Finanzierungsunternehmen und lasse Dir Deine Finanzierungsmöglichkeiten anhand eines Angebots aufzeigen.

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit schon weiterhelfen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben und drücke Dir die Daumen, dass Du ein gutes Angebot erhältst.

Viele Grüße,

Carina von Interhyp

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Hallo Janan,

eine Kündigung seitens der Bank ist hier eigentlich nicht üblich.Aber Banken verlangen für Darlehensteile, wenn Sie bis zu einer bestimmtenFrist nicht in Anspruch genommen wurden, die sogenannten"Bereitstellungszinsen".

Dabei handelt es sich um Zinsen, die auf den noch nicht abgerufenen Darlehensteil erhoben werden. In der Regel liegen die Bereitstellungszinsen bei 0,25% pro Monat, was sich ja nach Höhe der nicht abgerufenen Darlehenssumme und Zeitraum ganz schön summieren kann.

Hoffentlich hilft Dir das weiter.

 

Alles Gute und viele Grüße.

 

Franziska von Interhyp

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Hallo Dandlion17,

gerne unterstütze ich Dich bei der Beantwortung Deiner Frage und gebe Dir erste Hinweise:

Durch den Eigenkapitaleinsatz von 122.000 Euro unter der Berücksichtigung der Kaufnebenkosten von 40.000 Euro, kann man in etwa von einem Beleihungsauslauf von ca. 75% sprechen. Der Beleihungsauslauf definiert den Anteil des Objektwertes, der fremdfinanziert wird.

Dies stellt für die Bank schon mal eine gute Grundlage bzw. Sicherheit dar.

Natürlich spielt auch die Bonität Deines Lebensgefährten eine entscheidende Rolle. Hier wird unter anderem das Gehalt und das Kindergeld berücksichtigt. Auch hier muss die Bank sicherstellen, dass die monatliche Rate beglichen werden kann.

Da Dein Lebensgefährte alleiniger Darlehensnehmer werden soll, können die Einnahmen aus Deiner Selbstständigkeit nicht angesetzt werden.

Meine Empfehlung an Dich und Deinen Lebensgefährten - vereinbart einen Termin bei einer Bank oder einem unabhängigen Finanzierungsberater und lasst Euch ein unverbindliches Angebot erstellen. So könnt Ihr erfahren, was Ihr euch leisten könnt und wie sich die Konditionen gestalten.

Ich hoffe ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Ich wünsche Dir und Deinem Partner viel Erfolg bei Eurem Vorhaben.

Viele Grüße,

Carina von Interhyp

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