Wie Kontozauszüge günstig sortieren?

3 Antworten

Wenn Du Papierkontoauszüge meinst, dann werden die Auszüge jedes Kontos separat in einzelnen Fächern abgeheftet.

Da jeder Kontoauszug oft aus mehreren Blättern besteht, ist die Reihenfolge im Kontoauszug so: anfangs die älteren Buchungen und danach die jüngeren Buchungen. Um also die Kontoentwicklung fortlaufend zeigen zu können, liegt der älteste Auszug oben auf dem Klemmordner und der jüngste Auszug ganz hinten im Klemmordner.

Diese Ablagereihenfolge erfordert allerdings bei jedem neuen Kontoauszug, dass man alle älteren zunächst nach links umschlägt, ehe man den Klemmordner öffnet, um den neuesten Auszug hinten abzulegen.

Packt man dagegen - wie so häufig praktiziert (siehe Antwort von Maerz2019) - den neuesten Auszug immer oben auf den geöffneten Klemmordner, dann gibt es immer zeitliche Sprünge zwischen den Auszügen.

Nimmt man keinen Klemmordner, sondern einen sog. Heft-oder Kösterstreifen, dann muss man für die chronologische Reihenfolge die Auszüge mit dem Druck nach unten einheften.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heftstreifen

Die Schlussklammer liegt dann immer auf der Rückseite des jüngsten Kontoauszuges.

"Mit dem Druck nach unten" Jetzt hab ich es verstanden, das ist natürlich auch eine Idee.

Ich bin natürlich auch bequem und sortiere von hinten (alt) nach vorne (neu). Insbesondere bei doppelseitig bedruckten Auszügen ist das ungünstig, da die Lochungen teilweise die Centbeträge killen. Denn ich lege die Kontoauszüge so ab, dass sich von hinten nach vorne gelesen alles chronologisch darstellt. Also Seite 1 von Auszug 5 folgt auf die letzte Seite von Auszug 4.

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So sieht deutsche Präzisionsarbeit aus.

@ LittleArrow TOP - Antwort! :-)

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Ich nache es elektronisch.

Für jede Bank ein Ordner, dieser ist unterteilt mit Unterordnern für Vertragsunterlagen, Kontoauszüge sowie Kreditkartenabrechnungen. Eine weitere Unterteilung findet in Ordnern mit Angabe des Jahres statt.

Diese Ordnerstruktur wird laufend mit meinem Cloudspeicher zur Datensicherung synchronisiert.

Ja - Ordnen kann man natürlich auch elektronisch. Das machen wohl die meisten Leute, da man per Onlinebanking nur noch Monatsauszüge erhält.

ABER - und ich arbeite seit mehr als 12 Jahren in der IT-Branche - einen Cloudspeicher würde ich zur Sicherung dieser empfindlichen Daten im Leben nicht verwenden.

Private Finanzdaten gehören einfach nicht in die Cloud. Privatleute können sich einfach nicht so gut IT-technisch absichern, wie Unternehmen. Eine hohe Absicherung der Cloud kostet überdies auch richtig Knete.

Alternative Datensicherung: Externe Festplatte.

Jeder wie er mag - ich kann hier von der Cloudlösung nur abraten. Die Datesicherung sollte man bestenfalls mit einem Crypotmator verschlüsseln.

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@Maerz2019

Cryptomator. Das klingt wie ein neuer Energydrink. Schau ich mir mal an.

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@Maerz2019

Glaubst du noch daran? Vielleicht steigt das Niveau hier mit den GEZ-Gebühren

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@Magnus1981

Mist, das steht uns ja auch noch bald bevor ... Kann man die GEZ-Bude nicht einfach mal verschlüsseln?? Und die Mitarbeiter dort mumifizieren?? :-) .. Ein Hauch von Windows 95 umweht die GEZ. So wie ähnlich wie bei den antiquierten Karstadt-Filialen.

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Endlich mal eine grundsolide Finanzfrage. Vielen Dank! Dafür gibts einen Daumen hoch. :-)

Man sortiert chronolgisch vom aktuellen Datum an nach hinten zu den älteren Auszügen. Kontoauszüge sind durchnummeriert, diese Nummerierung beibehalten.

  • Vorne / oben auf liegt der jüngste Auszug: zB Juli 2020
  • hinten / im unteren Stapel liegt der älteste Auszug: zB Januar 2020

Man sortiert Jahr für Jahr. Das hat auch was mit Steuern und Rechnungsabschluss zu tun. Die einzelnen Jahre grenzt man voneinander ab.

Bei mehreren Konten oder Depots gilt: Jedes Konto in einem eigenen Register ablegen.

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