Verrechnungsscheck gefunden

1 Antwort

Um es vorweg zu nehmen, es gibt auf den Scheck kein Geld mehr.

  1. Die Vorlagefrist von 8 Tagen ist abgelaufen.

  2. Die Banken lösen schecks auch nach der Vorlagefrist fast immer ein.

  3. Den dürfen sie nicht mehr einlösen, weil der aussteller die Einrede der Verjährung geltend machen kann. Wenn die Bank den Scheck einlösen würde, müßte sie selbst zahlen, weil sie den Aussteller nicht mehr haftbar machen könnte.

  4. Nur Schecks mit einem Ausstellungdatum von 2011, oder später kann man noch zu Geld machen, auf welche Art auch immer.

Ähm, zum Teil widesprechen sich die Aussagen.

Aus meiner - lange her - Ausbildungszeit wäre mir nicht bekannt, dass sich jemand mit dem Austellungsdatum von Schecks beschäftigt hätte.

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Umsatzsteuer abbezahlen. Wie?

Ich will gerne meine Geschichte erzählen und um euren Rat fragen. 2006 war ich als CNC-Fräser in einem kleinen Privatunternehmen eingestellt. Arbeit war sehr interessant und Betriebsklima war super. Nach ungefähr einem Jahr war Betrieb Insolvenz und es war von einem „Mitarbeiter“ übernommen. Ungefähr 3 Monate habe ich kein Lohn erhalten, aber weitergearbeitet. Dann war endlich Insolvenzgeld von Arbeitsamt da und es war alles wieder im grünen Bereich. Nach der Übernahme ging es wieder weiter, es war ein Lehrling eingestellt und wir waren zu dritt – Chef, Lehrling und ich. Im 2009 war es schlechte Auftragslage und inzwischen haben wir auch Kurzarbeit gehabt, also im Endeffekt war Betrieb wieder Insolvenz. Diesmal hat es auch länger gedauert ca. 6 Monate. Insolvenzverfahren war meines Wissens durch die Bank gestartet. Diese schlechten Zeiten haben wir auch überlebt. Dann war Betrieb durch die Frau meines Chefs übernommen und es ging weiter. Wir haben für Automobilindustrie Vorrichtungen gebaut, also es war Einzelteilanfertigung, was Interessanteres kann man auch nicht wünschen. Meine Frau hat mich auch immer voll unterstützt, weil sie hat gewusst, dass für mich eine Interessante Job mehr Wert war als höher Verdienst. Ende 2012 ist der Vermieter zu uns gekommen und hat uns mitgeteilt, dass die Halle verkauft wird. Für 1 Mio. Euro könnten wir die Situation noch retten, aber dieser Betrag haben wir leider nicht gehabt. Unsere Bank hat uns auch nicht unterstützt. Halle war verkauft und innerhalb 6 Monate müssten wir raus. Es waren wieder schlechte Zeiten. Lohn war zum Teil bezahlt zum Teil nicht. Fragen Sie mich nicht wieso ich damals nicht aufgehört hab, weiß selber nicht. Bank hat uns wieder nicht unterstützt und die Chefin hat Insolvenz angemeldet. Bank hat uns mitgeteilt, dass die Maschinen für 46.000 versteigert werden. Dann hat mein Chef einen Bekannten Bauunternehmer gefunden der diese CNC-Maschinen rausgekauft hat. Inzwischen hat er mir ein Vorschlag gemacht, dass ich ein Unternehmen gründe und diese Maschinen vom Bekannte lease. Ich habe alles abgewogen und zugestimmt. Wir haben eine neue Halle gefunden und umgezogen. Ganze Umzug hat fast 10.000 Euro gekostet (Kran + LKW + Personal). Dann habe ich bei der Sparkasse ein Existenzgründerzuschuss beantragt in Höhe von 150.000 Euro. Die Herren dort haben mir gesagt, dass solange der „Entscheidungsprozess“ läuft, ob ich diesen Zuschuss erhalte oder nicht, darf ich nicht produzieren, also ich darf keine Rechnungen schreiben, sonst wird das keine Existenzgründung mehr, sondern ein laufendes Unternehmen. So blöd wie es klingt wir haben auch nichts produziert und auf Antwort gewartet. Nach 5-6 Monaten hat mich bei der Sparkasse jeder Hund gekannt, es hat aber nichts gebracht. Bis heute ist die Entscheidung mir unbekannt. Inzwischen haben auch Kunden eins nach dem anderen gesagt, dass sie nicht mehr warten können, was auch voll verständlich ist.

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