wem gehören Möbel, Bücher, Fernseher, Hausrat?

3 Antworten

Existiert kein Testament, dann erbt die Ehefrau und alle Abkömmlinge von Deinem verstorbenen Lebensgefährten alles. Nicht zur Erbmasse gehört alles was Du mit in die Wohnung gebracht hast und alles was Du aus Deinem Einkommen angeschafft hast. Solltet Ihr nur ein gemeinsames Konto gehabt haben, dann wird es schwierig die Eigentümerschaft für die einzelnen Dinge genau festzulegen. Wenn eine gütliche Einigung nicht erzielbar ist, dann hilft oftmals nur das Hinzuziehen eines Anwaltes weiter.

Ein kleines Trostpflaster für Dich, die Bestattungskosten sind in diesem Fall voll von der getrennt lebenden Ehefrau zu tragen und für die Dauer der Kündigungsfrist der Wohnung muß sie ab dem Folgemonats des Sterbetags die Hälfte der Miete bezahlen. Für die Zeit danach kannst Duauch noch eine angemessene Vergütung für die Unterstellung der nicht Dir gehörenden Möbel verlangen. Es gibt somit schon gewisse Möglicheiten, die Witwe zum Einlenken zu bewegen.

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Der zweite Absatz Deiner Antwort gefällt mir besonders.

Wie von Dir gewohnt - knochentrocken! ...;-)

Dafür ein DH.

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@Juergen010
Der zweite Absatz Deiner Antwort gefällt mir besonders.

Immer nach der Devise: " wie du mir, so ich dir " ! Ja einmal in die Enge getrieben, können Frauen eine ganz besondere Kreativität an den Tag legen.

Hier könnte es für die " Ehefrau " wirklich ein Eigentor werden. ;-)) K.

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Kann die seit Jahren von meinem Lebensgefährten getrenntlebende Ehefrau von mir Möbel und Hausrat aus unserer gemeinsamen Wohnung fordern?

Ja: Mit ehelicher Hausrattteilung hat das garnichts zu tun, sondern mit ihrem Nachlassanspruch: Ohne Antrag auf Scheidung ist sie immer noch mit ihm verheiratet und erbberechtigt, sofern kein Testament deines Lebensgefährten etwas anderes besagt. Und sogar an euren gemeinsam angeschafftem Hausrat und dem Familienauto hälftig :-O

G imager761

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Pflichtteil durch falsche Angaben erhöhen.

Hallo,

letztes Jahr ist meine Mutter verstorben. Meine Schwester und ich waren im Testament als Erben bestimmt. Nun habe ich Post von einem Anwalt bekommen, der meinen Bruder ( habe von seiner Existenz nichts gewusst) vertritt. Dieser fordert ein 1/6 als Pflichtteil. Nun habe ich erfahren, dass es einen weiteren Bruder gibt. Sowohl der Anwalt, als auch der Bruder wussten von dem zweiten Bruder, trotzdem haben sie ein 1/6 verlangt, in der Hoffnung, wir würden keine Kenntnis vom zweiten Bruder erhalten. Ich überlege nun, beide wegen Betrugs anzuzeigen. Ist das denn nun auch ein Betrug und steht ihm immer noch der (verminderte Pflichtteil zu, obwohl er versucht hat, uns zu betrügen?

Vielen Dank für Ihre Mühe

Gruß Renate Meyer

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Erbschaft in der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz

Hallo,

vielleicht kann mir ja jemand helfen. Mein Mann und ich haben vor kurzem geheiratet. Er ist in der Wohlvahlatnsphase und die Restschuldbefreiung wird hoffentlich im Sommer 2016 erteilt. Folgende Situation: Wir haben 2 Kinder und ich bin Eigentümerin eines Hauses. Wie können wir verhindern, dass im Fall meines Todes, die Hälfte des Erbes meines Mannes an den Insolvenzverwalter geht? Zudem habe ich diverse Risikolebensversicherungen abgeschlossen, die im Fall meines Todes zum einen die Schulden des Hauses begleichen und zum anderen die finanzielle Absicherung der Kinder sicher stellen sollen. Ich habe schon gelesen das mein Mann den Pflichteil nicht annehmen muß, was passiert dann aber mit dem Erbe, geht dann alles automatisch auf unsere Kinder über? Diese sind erst 3 und können ja noch nicht allein entscheiden. Friert dann das Vormundschaftsgericht das komplette Vermögen ein? Unser Ziel wäre es, für den Fall meines Ablebens innerhalb der Wohlverhaltensphase das komplette Erbe für die Kinder zu sichern. Jedoch sollte mein Mann dieses verwalten können und nach der Wohlverhaltensphase auch ohne Zustimmung des Vormundschaftsgerichts verfügen dürfen. Geht das alles überhaupt?

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Mein Vater will mich enterben. Ich soll auf meinen Pflichtteil verzichten. Meine Schwester soll alles bekommen und hat in der Vergangenheit schon 2 Immobilien erhalten. Was kann ich dagegen tun? Gibt es eine Erbschutzversicherung (nicht nur eine Erstberatung)?

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Lebenspartner verstorben, muss ich Bevollmächtigten der Erbin ins Haus lassen und wie läuft es ab?

Vor 7 Wochen ist mein Lebenspartner plötzlich verstorben, ich trauere sehr, nun kommen noch belastende Dinge dazu. Wir haben seit 3,5 Jahren zu zweit zusammen gewohnt, in meinem Familienhaus und hatten nie Probleme mit Besitz, da wir gerne geteilt haben und andere Prioritäten hatten.

Er hatte einen Mietvertrag für 1 Kellerraum + das Erdgeschoss, das wir aber gemeinsam genutzt haben, wie das ganze Haus. Es ist keine abgetrennte Wohneinheit. Fast alle Einrichtungsgegenstände und Sachen auch im EG gehören mir, er hatte wenig Eigentum und ich habe ihn gelegentlich finanziell unterstützt. Mündlich hatte er mir zugesagt, vorgestreckte 2300 EUR irgendwann zurückzuzahlen.

Leider will die Mutter, die Alleinerbin ist und weiter entfernt wohnt, mir einen bevollmächtigten Bekannten aus ihrer Nachbarschaft ins Erdgeschoss schicken, um nach Werten zu schauen. Ich will nichts einfordern, aber unsere Privatsphäre schützen und mich nicht abzocken lassen. Ich frage mich, ob ich nun nachweisen muss, dass Inventar und Sachen im EG (oder im ganzen Haus?) mir gehören (zB. komplette Küche, Bücherwandregal, Wohnzimmer) und ob ich dem Bevollmächtigten Zugang gewähren muss, wie er verlangt. (und wenn, dann nur im EG?)

Mir geht es auch um unsere Privatsphäre. Wie sieht es aus mit dem digitalen Nachlass? Muss ich einem Fremden den Computer meines Partners mit Privatdaten von uns übergeben? Kann ich etwas, das mein Partner mir geschenkt hat, behalten - muss ich einen Nachweis/Zeugen dafür vorweisen?

Die Nebenkosten des Hauses habe ich regelmäßig allein gezahlt, obwohl im Mietvertrag steht, dass er seinen Anteil an die Versorgungsbetriebe zahlen muss. Die Miete ist von seinem Konto nun noch überwiesen worden wegen Dauerauftrag, steht sie mir im Folgemonat des Todes noch zu?

Muss ich das Bargeld aus seiner Geldbörse aushändigen oder kann ich es für in der Vergangenheit entstandene Nebenkosten abrechnen? Da es von der Mutter stammt, muss ich es ihr wahrscheinlich zukommen lassen? Ich hatte es ihr mündlich angeboten, aber sie hat mir keine Kontodaten geschickt, sondern schickt lieber diesen Herrn. Sie will zu mir keinen Kontakt, obwohl vor dem Erbe ein normal nettes Verhältnis zwischen uns war. Sie kritisiert, dass ich den Bevollmächtigten nicht gleich und noch nicht ins Haus gelassen habe, obwohl sie ihn vor dem Tod ihres Sohnes gar nicht kannte. Ich hatte ihr Auskunft über vorhandene Sachen bereits angeboten. Sie hatte das Angebot abgelehnt und wollte auch den Computer meines Partners auf meine Nachfrage hin gar nicht haben.

Jetzt wurde ich schriftlich aufgefordert, einen Termin mit dem Bevollmächtigten zu machen.

Danke für jegliche Tipps.

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