Unterhaltsvorschuss und Adoption

2 Antworten

Der Unterhaltsvorschuss wurde gezahlt, als Du durch Deinen Ex keine finanzielle Unterstützung erhieltst.

Die Forderungen der Unterhaltsvorschusskasse gingen und gehen auch weiterhin an den leiblichen Vater. Daran ändert auch eine Adoption nichts.

Hallo, habe diese Frage einfach einmal aus eigenem Interesse recherchiert und folgendes dazu gefunden :

" Wird ein minderjähriges Kind angenommen, so hat dies folgende Wirkungen:

Sämtliche rechtlichen Verbindungen des Kindes zu seinen leiblichen Verwandten (Eltern, Großeltern, Geschwistern usw.) erlöschen. Mit der Adoption gehen alle Rechten und Pflichten aus dem bisherigen Verwandtschaftsverhältnis unter. Es gibt keine Unterhaltspflichten mehr hinüber und herüber, kein Erbrecht und auch kein Umgangsrecht. Das adoptierte Kind wird im Verhältnis zu seinen leiblichen Verwandten zu einer fremden Person. "

Das hier Fettgedruckte würde mich erst einmal stutzig werden lassen. Mein Rat. Die Entscheidung der Adoption wie Ihr sie plant, gerade unter den von Dir genannten Gesichtspunkten, unbedingt rechtlich prüfen lassen !

Ich könnte mir aber auch vorstellen (.... es gibt keine Unterhaltspflichten mehr hinüber und herüber ), dass der bis dahin gezahlte Unterhaltsvorschuss bis zur amtlich vollzogenen Adoption, vom biologischen Vater zurückgefordert werden wird.

Habt ihr auch schon über eine Alternative zur Adoption nachgedacht, der Einbenennung ?

mehr dazu : http://www.familienrecht-ratgeber.de/familienrecht/adoption/content_02.html

Gruß K.

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Hallo,

der Passus wie du in oben beschrieben hast, steht auch so im Notariatsvertrag drin. Das ist ja auch so gewollt bei einer Stiefkindadoption, dass der leibliche Vater alle Rechte verliert und keine Unterhaltspflich dem Kind gegenüber mehr besteht. Der leibliche Vater hatte noch nie richtiges Interesse an seinem Kind, deshalb ist das auch kein Beinbruch, dass er alle Rechte verliert. Er selber stimmt dem ganzen ja zu.

Wovor wir nur Angst haben ist, das die Stadt später auf meinen jetztigen Mann zugehen könnte und von ihm die gezahlten Unterhaltsvorschüsse zurückfordert, die mein Exmann nicht zahlen konnte. Logisch wäre das allerdings nicht, aber man muss ja alle Eventualitäten abklären.

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@Peabody

Hey Peabody, sorry komm grad aus dem Garten.

Ja genau der letzte Absatz von Dir, den meine ich ! Den würde ich vorher bei der Adoptionsstelle klären, damit ihr nicht doch noch unangenehm überrascht werdet.

Der Erzeuger ist ohnehin fein raus, etwas besseres konnte ihm gar nicht passieren, wie der Adoption zustimmen.

Ich denke, dein Ehemann wird erst alle Vaterpflichten mit dem Zeitpunkt der amtlichen Adoption zu übernehmen haben.

Dann aber auch bis zur wirtschaftlichen Selbständigkeit eures Kindes, selbst im Falle eure Ehe scheitern sollte aber das hat man euch sicher gesagt !

Ich wünsche euch Alles Gute ! K.

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Der Notar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten noch vorhandenen Vermögens werde.

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