Ist zu zahlender Unterhalt pfändbar?

5 Antworten

Du benötigst auf jeden Fall einen Titel, z.B. eine vollstreckbare Jugendamtsurkunde.

Alternativ kannst du auch beim Jugendamt eine Beistandschaft einrichten lassen, dann kümmert sich das Jugendamt darum.

Möglich ist auch ein Unterhaltsvorschuss durch das Jugendamt.

Ergänzend zu den anderen Antworten: Das gepfändete Geld ist noch nicht weg, sondern erst mal nur gesperrt.

Man kann ein P-Konto auch rückwirkend einrichten lassen. Darum muß sich der Ex schnellstens kümmern und um die Erhöhung des pfändungsfreien Betrages wegen Unterhaltspflicht.

Falls er das nicht schafft, bliebe noch Unterhaltsvorschuss als Möglichkeit.

Hat Dein Mann ein P-Konto?

Ohne P-Konto gibt es keinen "Unterhalt" auf dem Konto, sondern einfach nur Geld und das kann ungeachtet dessen wofür es bestimmt ist gepfändet werden.

Nur beim P-Konto wird das gesetzlich genau definierte Existenzminimum von Kontoinhaber und unterhaltsberechtigten Personen berücksichtigt und pfändungsfrei gestellt.

Richtig. Aber bei einer Klage kann ein Gericht der Mutter oder JuAmt einen Vorrechtsbereich einräumen und dann kann auch unterhalb der Pfändungsgrenze gnadenlos gepfändet werden.

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Kann ich die Unterstützung, die ich meiner Oma gewähre, steuerlich absetzen?

Zum Hintergrund: wir kommen aus einer asiatischen Flüchtlingsfamilie, die aber vor 40 Jahren schon in Deutschland aufgenommen wurde. Und wir haben auch schon längst die dt. Staatsbürgerschaft, und alle Pflichten und Rechte , die für dt. Staatsbürger gelten, gelten selbstverständlich auch für uns. Meine Opa ist bereits ein paar Jahre nach unserer Aufnahme hier verstorben. meine Oma ist also Witwe seitdem. mein Vater ist auf der Flucht gestorben, und meine Mutter hat nie wieder geheiratet, also ich bin Halbwaise, und hab keine Geschwister. ich bin nicht gesetzlich verpflichtet, meine Oma zu unterstützen, noch meine Mutter. (das wurde bereits bei meiner Mutter geprüft, also sie letztes Jahr 65 wurde, und aufgrund ihrer Putzfrauen und sonstigen geringfügig beschäftigten Tätigkeiten seit wir hier sind, ca 250 EUR Rente erhält, und dadurch auch Anspruch auf zusätzliche Hilfe per Sozialhilfe bzw Grundsicherung hat. als einziges Kind wurden auch meine gesamten Vermögensverhältniss, Einkünfte, und Einkommen geprüft. Die Prüfung ergab, ich mit meinen Gehalt, und meine Ausgabe, etc, liegen unter dem, was mich unterhaltspflichtig machen würde. bei beiden Frauen gibt es null vermögen, Oma kriegt Grundsicherungs, und ist auch Pflegestufe 1 eingestuft. Meine Mutter, wie oben beschrieben, kriegt 250 EUR, plus zusätzlich etwas Sozialhilfe. Mutter ist 65, Oma ist 85 Jahre alt. meine Mutter pflegt meine Oma. beide leben zusammen. da meine Oma sehr schlecht isst, hat der Arzt Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, die aber von der AOK nicht bezahlt bzw erstattet werden. dies kostet ca all 2 Monate ca 200 EUR. also ca 1200 EUR im Jahr.

meine Frage: kann ich diese Ausgaben, die ich freiwillig für Oma übernehme noch in der Steuererklärung absetzen, und wenn ja, wo?

(ich möchte betonen, meine Bereitschaft, diese Kosten zu übernehmen, hängt nicht davon ab ob ich es steuerlich absetzen kann. ich bin ledig, 37 J. alt, ohne Kinder und Ehemann, und ohne sonstige Verpflichtungen)

ich habe bereits versucht zu googlen, aber finde nur ergebnisse, die sich auf die Unterhaltspflicht beziehen.

danke vorab.

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