Ist zu zahlender Unterhalt pfändbar?

6 Antworten

Du benötigst auf jeden Fall einen Titel, z.B. eine vollstreckbare Jugendamtsurkunde.

Alternativ kannst du auch beim Jugendamt eine Beistandschaft einrichten lassen, dann kümmert sich das Jugendamt darum.

Möglich ist auch ein Unterhaltsvorschuss durch das Jugendamt.

Ergänzend zu den anderen Antworten: Das gepfändete Geld ist noch nicht weg, sondern erst mal nur gesperrt.

Man kann ein P-Konto auch rückwirkend einrichten lassen. Darum muß sich der Ex schnellstens kümmern und um die Erhöhung des pfändungsfreien Betrages wegen Unterhaltspflicht.

Falls er das nicht schafft, bliebe noch Unterhaltsvorschuss als Möglichkeit.

Hat Dein Mann ein P-Konto?

Ohne P-Konto gibt es keinen "Unterhalt" auf dem Konto, sondern einfach nur Geld und das kann ungeachtet dessen wofür es bestimmt ist gepfändet werden.

Nur beim P-Konto wird das gesetzlich genau definierte Existenzminimum von Kontoinhaber und unterhaltsberechtigten Personen berücksichtigt und pfändungsfrei gestellt.

Richtig. Aber bei einer Klage kann ein Gericht der Mutter oder JuAmt einen Vorrechtsbereich einräumen und dann kann auch unterhalb der Pfändungsgrenze gnadenlos gepfändet werden.

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Nun sagte meine Freundin mir nach fünf Monaten, das sie noch immer keine Miete von ihm oder vom Amt bekommen hat und so leid die Situation ihr auch tut, sie nun mal Geld bräuchte. Ich habe entsetzt meinen Bruder angerufen und gefragt, warum er denn nichts bezahlt hat und von was er gelebt hat. Er sagte, dass er noch immer keine Bewilligung vom Amt hat und ihm das gar nicht bewusst war, dass er kein Geld bekommen hat. (Mehr oder weniger hat er bei seinem besten Freund gelebt und die Mutter hat ihn netterweise mitversorgt). Wir also hin zum Amt und gefragt, warum noch nichts passiert ist. Die sagten dann, dass er im September abgemeldet wurde, weil sich ja keiner gemeldet hat. Fünf Monate also kein Geld... Gut, unser Pech... Wir also nen neuen Antrag gestellt, der allerdings erst ab November "gilt". Mit den Mietschulden konnte ich mich zum Glück mit meiner Freundin einigen. Aber unser großes Problem ist jetzt die Krankenversicherung... Mein Bruder war ja nun fünf Monate nicht krankenversichert... Die Damen vom Amt sagte, weil er ja noch unter 25 ist, muss er familienversichert werden. Und die Leute von der Krankenkasse sagten, wenn er familienversichert wird, könne man das rückwirkend machen, so dass keine Schulden für die Krankenversicherung überbleiben.

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