Handwerkerkosten absetzen bei Abschlagszahlungen

2 Antworten

Erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Ich bin Mitglied in einem Lohnsteuerhilfeverein. Die Mitarbeiter dort kümmern sich dort jedes Jahr um meine Steuererklärung. Bei der Lohnsteuererklärung 2012 im letzten März hatte ich nichts von den Abschlagszahlungen erwähnt, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich erst mit der Endrechnung die Handwerkerkosten absetzen kann. Also ist es nicht das verschulden der Steuerberaterin. Jedenfalls habe ich jetzt etwas für den nächste Hausbau gelernt.

Es hätte auf der Abschlagszahlung ebenso eine Aufteilung in Arbeitskosten und Material erfolgen müssen. Damit wäre in 2012 eine Teilzahlung erfolgt, die auch in der Einkommensteuererklärung für 2012 hätte angegeben werden können. In 2013 erfolgte die Schlußrechnung über die verbleibenden knapp 2.000 EUR, die nun in der Einkommensteuererklärung für 2013 zum Ansatz kommen.

Die "Lohnsteuerberaterin" hätte Dir für die Veranlagung 2012 wahrscheinlich die Frage stellen müssen, ob es haushaltsnahe Dienstleistungen gab, woraufhin Du die Rechnung nochmals mit korrekter Aufteilung hättest ausstellen lassen und in der Steuererklärung zum Ansatz gebracht hättest. Das ist leider nicht erfolgt und die Frist für einen Einspruch gegen den Bescheid für 2012 ist wahrscheinlich abgelaufen. Falls nicht, kannst Du das noch nachträglich korrigieren.

47

Es gibt hier eigentlich nur zwei Fragen, die einer Antwort entgegensehen:

  1. Ist ein Einstieg über § 173 (1) Nr. 2 AO möglich?
  2. Wenn nicht, kann die Beraterin haftbar gemacht werden?
1

Wie wird die Wohnungsbauprämie ausgezahlt?

Hallo, ich habe kürzlich 3 Bausparverträge gekündigt. 2 sind von 2007 und einer von 2013. Dabei wurde diese Prämie beantragt. Ich weiß, dass ich Anrecht auf die Summe habe (da 2 Verträge vor 2009 abgeschlossen worden sind, ich die Einkommensgrenze nicht überschreite und unter 25 Jahre bin). Es gibt ja diese spezielle Regelung dazu.

Mir wurde das Guthaben heute überwiesen aber ohne diese Prämie. Meine Frage ist daher: Wird die Prämie nochmal extra überwiesen oder habe ich die einfach nicht erhalten? Die Verträge waren noch nicht zuteilungsreif aber jeden Monat wurde was eingezahlt und das seit 2007.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit. Ich habe im Internet nichts gefunden was meine Frage beantworten könnte.

Danke schon mal.

...zur Frage

Wird meine Verlustfeststellung des FA auf die Folgejahre angerechnet?

Hallo,

ich suche nun schon seit fast Wochen im Internet und finde keine rechte Antwort.

Meine Frage:

  • ich habe zum 31.12.2017 für das Jahr 2010 einen Feststellungsbescheid eines verbleibenden Verlustvortrages nach Paragraph 10 Abs 4 EStG erhalten (negative Einkünfte aus Studium)
  • für die restlichen Studienjahre 2011-2012 werde ich noch weitere negative Einkünfte geltend machen, die sich zum Bescheid von 2010 addieren sollen
  • für die Jahre 2010, 2011 und 2012 wurde keine Steuererklärung gemacht
  • ich habe für das Jahr 2013 eine Steuererklärung gemacht und einen wirksamen Steuerbescheid erhalten
  • Wird die Summe x der Verluste, die festgestellt wurden und die ich aus den Jahren 2010-2012 fortgeschrieben habe, in das Jahr 2014 weitergetragen? (natürlich nach Abzug des zu versteuernden Einkommens aus dem Jahr 2013)

Kurz: kann ich eine ergangene Verlustfeststellung aus Jahren ohne Steuererklärung (2010-2012) über ein Jahr mit einem ergangenen Steuerbescheid "retten" und den "Rest" im Folgejahr (2014) anrechnen lassen?

Ich freue mich auch eine Einschätzung/Meinung, ob sich der Aufwand lohnt.

Viele Grüße

Pia

...zur Frage

Kann ich einen Verlustvortrag für die Jahre 2010/11 trotz eines gültigen Steuerbescheids für die Jahre 2013/14 stellen ?

Hallo,

ich habe von 2010 bis 2012 einen Master im direkten Anschluss an den Bachelor absolviert. In dieser Zeit hatte ich kein Einkommenssteuerpflichtiges Einkommen.

Seit 2013 arbeite ich und habe entsprechend nur für 2013 und 2014 freiwillige Steuererklärungen abgegeben.

Nachdem ich 2015 festgestellt habe, dass ich für das Zweitstudium einen Verlustvortrag absetzen kann, habe ich das in der Frist der letzen sieben Jahre für die Jahre 2010-2012 getan. Hierzu liegt nach meiner Kenntnis auch das Urteil BFH, 13.01.2015 - IX R 22/14 vor.

Daraufhin hat das Finanzamt festgestellt, dass die Festsetzungsfrist für 2010 und 2011 abgelaufen ist und die Anlaufhemung durch die Abgabe der Freiwilligen Steuererklärung im Jahr 2013 ebenfalls wegfällt.

Meine Frage ist nun, ob das so stimmt? Macht ein Einspruch sinn?

Durch das Urteil BFH, 13.01.2015 - IX R 22/14 wurde ja entschieden, dass eine rückwirkende Feststellung von Verlustvorträgen bis zu 7 Jahre möglich ist. Bisher war ein solcher Verlustfestellungsantrag an den Einkommensteuerbescheid und dessen vierjährige Verjährungsfrist gekoppelt. Das wird doch durch die freiwillige Abgabe der Erklärungen in 2013/14 nicht aufgehoben oder?

Vielen Dank im Voraus!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?