Handwerkerkosten absetzen bei Abschlagszahlungen

2 Antworten

Erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Ich bin Mitglied in einem Lohnsteuerhilfeverein. Die Mitarbeiter dort kümmern sich dort jedes Jahr um meine Steuererklärung. Bei der Lohnsteuererklärung 2012 im letzten März hatte ich nichts von den Abschlagszahlungen erwähnt, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich erst mit der Endrechnung die Handwerkerkosten absetzen kann. Also ist es nicht das verschulden der Steuerberaterin. Jedenfalls habe ich jetzt etwas für den nächste Hausbau gelernt.

Es hätte auf der Abschlagszahlung ebenso eine Aufteilung in Arbeitskosten und Material erfolgen müssen. Damit wäre in 2012 eine Teilzahlung erfolgt, die auch in der Einkommensteuererklärung für 2012 hätte angegeben werden können. In 2013 erfolgte die Schlußrechnung über die verbleibenden knapp 2.000 EUR, die nun in der Einkommensteuererklärung für 2013 zum Ansatz kommen.

Die "Lohnsteuerberaterin" hätte Dir für die Veranlagung 2012 wahrscheinlich die Frage stellen müssen, ob es haushaltsnahe Dienstleistungen gab, woraufhin Du die Rechnung nochmals mit korrekter Aufteilung hättest ausstellen lassen und in der Steuererklärung zum Ansatz gebracht hättest. Das ist leider nicht erfolgt und die Frist für einen Einspruch gegen den Bescheid für 2012 ist wahrscheinlich abgelaufen. Falls nicht, kannst Du das noch nachträglich korrigieren.

Es gibt hier eigentlich nur zwei Fragen, die einer Antwort entgegensehen:

  1. Ist ein Einstieg über § 173 (1) Nr. 2 AO möglich?
  2. Wenn nicht, kann die Beraterin haftbar gemacht werden?
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Materialkosten einer Immobilie von der Steuer absetzbar?

Hallo,

Ich habe im November 2013 beim Notar einen Kaufvertrag unterschrieben. Damit habe ich von meinen Eltern das Mehrfamilienhaus für 200000 Euro gekauft. Festgelegt haben wir, dass 120000 Euro als Cash an meine Eltern fliessen und die restlichen 80000 Euro durch meine komplette Renovierung beglichen wird.

Meine finanzierende Bank hat diese 120000 Euro im Januar 2014 an meine Eltern überwiesen und wenige Monate später stand mein Name im Grundbuch.

Im Jahr 2013 habe ich das Haus komplett renoviert, dabei Material besorgt, Handwerker bezahlt, und alle Rechnungen und Quittungen aufbewahrt. Selbst gewerkelt habe ich auch. Zum Teil habe ich auch noch in diesem Jahr renoviert. Das alles für eine, aus der Sicht meiner Eltern, Pauschale von 80000 Euro.

Kann ich die ganzen Material- und Handwerkerkosten von der Steuer absetzen und wenn ja, fürs Jahr 2013, 2014 oder für beide Jahre (Quittungsdatum)?

Danke

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Ist eine Gebührenrechnung für eine Betriebsprüfung in der Est für Arbeitnehmer absetzen?

Ich bin seit 2013 nicht mehr selbständig und erhielt 2016 eine Gebührenrechnung für eine Betriebsprüfung für 2012 . Sind diese in der Einkommenssteuererklärung für Arbeitnehmer absetzbar und wenn ja wo kann ich diese eintragen?

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Erhaltungsaufwand / Anschaffungsnaher Aufwand - einige Fragen

Ich habe 2011 eine Immobilie erworben. Diese hat zwei Etagen, wobei das EG von mir bewohnt wird und das OG vermietet ist. Beide Etagen haben jeweils eine separate Etagenheizung.

Die Etagenheizung im selbstgenutzten EG war sehr fehleranfällig und wurde im Jahr 2012 von einem Heizungsbetrieb gegen eine neue Anlage identischer Technik ausgetauscht.

Die Etagenheizung im vermieteten OG war im Jahr 2012 defekt und wurde von einem Heizungsbetrieb repariert.

Meine Fragen:

  1. Sehe ich das richtig, dass ich die kompletten Kosten (inkl. Anfahrt, Arbeitslohn, etc.) für die Reparatur der Anlage im vermieteten OG als Erhaltungsaufwand in den Werbungskosten für Vermietung und Verpachtung absetzen kann? Falls ja, kann ich dann 20 Prozent des Arbeitslohns trotzdem als Handwerkerleistung steuerlich absetzen oder ist nur eines möglich?

  2. Lässt das Einkommensteuerrecht auch in irgendeiner Form die Berücksichtigung des Austauschs der Anlage im selbstgenutzten EG zu? Ganz in Ordnung war die Anlage von Beginn an nicht, da war sie aber noch benutzbar.

Nun noch eine andere Frage zur selben Thematik:

  1. Aufgrund gesetzlicher Bestimmung ließ ich 2012 die oberste Geschossdecke dämmen. Hier handelt es sich also wohl um eine Standardverbesserung. Sehe ich das richtig, dass ich die gesamten Kosten (Material, Lohn, etc.) zu 50 Prozent (weil Immobilie zu 50 Prozent vermietet) der „Absetzung für Abnutzung“-Summe hinzurechnen kann und ab sofort jährlich 2 Prozent der geänderten Summe absetzen darf?

Über „erhellende“ Antworten würde ich mich freuen!

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Freistellungsauftrag & sonstige steuerliche Fragen

Hallo Zusammen,

ich habe ein Tagesgeldkonto seit September 2011 bei der Bank of Scotland. Bis Januar 2013 war ich noch Azubi, mittlerweile bin ich Angestellter, hab mich aber noch nicht wirklich mit der Thematik befasst, obwohl ich trotz meines mikrigen azubigehalts immer Geld bei Seite legen konnte und allgemein sehr sparsam bin.

Leider habe ich für 2011 und 2012 keinen Freistellungsauftrag ausgefüllt, 2011 wusste ich noch nix davon und 2012 hab ich kurz bis zur Meldefrist gewartet nur um dann erschreckt festzustellen, dass ich meine Steueridentifikationsnummer nicht weiß, keinerlei Unterlagen Zuhause gefunden habe und die Feiertage anstanden und somit die Frist verpasst habe. Also ist meine erste Frage: Kann ich mir das Geld rückwirkend noch wiederholen vom Finanzamt? Und ich nehme mal an hier sind/waren welche bei der Bank of Scotland: Kann ich jetzt schon das "Gültigkeit ab" 01.01.2013 setzen, "Gültig bis": Frei lassen und die €-Summe Freilassen und es dann im Dezember zuende ausfüllen? Oder noch besser: Kann ich bei der €-Summe schon etwas eintragen was ich definitiv nicht überschreiten werde oder muss diese summe genau passend zum tatsächlichen Zinsertrag sein?

Des weiteren hört/liest man ja immer, ich hab dies und jenes von den Steuern abgesetzt. Wie funktioniert das ganze? Wie kann ich das auch machen und vorallem: was kann man von den Steuern absetzen??

Tut mir leid für die (in euren Augen) sehr dummen Fragen

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Erste Steuererklärung nach dem Master

Hallo,

ich versuche mich gerade durch meine erste Steuererklärung zu wühlen und komme mit der Angabe meiner Studien nicht zurecht. Das ich zumindest meinen Master absetzen kann habe ich erst vor Kurzem erfahren... Ich wäre wahnsinnig über einen Hinweis in die richtige Richtung zu den folgenden Themen dankbar:

Zu meiner aktuellen Situation: Ich arbeite seit Ende November 2013, habe also so wenig Einkommen gehabt, dass ich unter der Freigrenze liege. Ich würde also gerne alle Kosten ins Jahr 2014 mitnehmen. Dazu aber später..

Kurz und knapp anbei ein Überblick meiner Studien mit den Fragen direkt dahinter:

März 2009 - Juli 2012: Bachelor in Deutschland - Hier ist nichts absetzbar, da Erststudium und weil ich keine vorgeschaltete Ausbildung vorweisen kann, richtig? Ich hatte in den Jahren keine Einnahmen. Juli 2010 - Dezember 2010: Auslandssemester in Australien: Hier habe ich Studiengebühren bezahlt, wovon ich einen Teil mit Bafög begleichen konnte September 2011 - Juli 2012: Double Degree -->, zweiter Bachelor Abschluss: Dies habe ich im Rahmen des Bachelors absolviert, es fielen Studiengebühren an, die ich mit einem Kredit bezahlt habe.

September 2012 - September 2013: Master im Ausland: Hier habe ich 7500 Pfund Studiengebühren bezahlt, sowie 6297 Pfund Kosten für die Unterkunft gehabt. Teilweise konnte ich die Kosten durch Bafög tragen. Kosten für Flüge, Lehrmittel usw müsst ich hier auch absetzen können? Mein Erstwohnsitz war zu der Zeit bei meinen Eltern.

Für die vorgeschaltete Ausbildung habe ich die Hoffnung für die Absetzung eigentlich aufgegeben. Hat hier eventuell noch jemand einen Tipp ob hier doch noch was geht? Den Master müsste ich, da dieser als Fortbildung gilt, absetzen können. Hierzu ein paar Fragen:

  • Die Studiengebühren (7500 Pfund) habe ich in Pfund bezahlt. Wie kann ich dies in der Erklärung angeben?
  • Kann ich die 7500 Pfund überhaupt komplett im Jahr 2013 geltend machen, oder geht dies nur anteilig in 2012 und 2013?
  • Wie beweise ich die Gebühren? Ich habe die Studiengebühren zusammen mit den Wohnungskosten in einem Betrag monatlich von meinem britischen Konto bezahlt. Eine großen Anteil davon habe ich im Jahr 2012 schon bezahlt.
  • Sollte ich daher meine Erklärung für 2012 nachreichen und die Studiengebühren komplett dort angeben? Kann man auch die Kosten von 2012 vortragen?

Ich wäre sehr dankbar für eure Hilfe. Den Weg zu einem Steuerberater möchte ich mir erst einmal sparen, da der Rest meiner Steuererklärung fertig ist. Nur zum Studium habe ich offene Fragen.

Vielen Dank!

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Können Vermieter die Grunderwerbsteuer + Makler für das Grundstück absetzen?

Grundstückskauf 2011 - Grundstückserwerbskosten (Notar, Makler, Grunderwerbsteuer fallen 2011 + 2012 an). Abriß eines zerfallenen Bungalows erfolgt 2013. Im Dez. 2013 ist Baubeginn für das Haus (100 % Fremdvermietung) - Fertigstellung 2014 + Vermietung. Kann ich die Grundstückserwerbskosten und den Abriße in meiner Einkommensteuererklärung geltend machen. Wenn ja, in welchem Jahr? 2011 hat das Finanzamt die Kosten nicht anerkannt.

Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.

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