Ummeldung nach Umzug vergessen, mit was für einem Bußgeld muss man rechnen?

2 Antworten

Nichts passiert. Zum einen sind diese Meldefristen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und ausserdem wird niemand nachfragen, wann der Umzug stattgefunden hat. Du kannst ja auch temporär woanders gewohnt haben.

Mit der Ummeldung solltest Du zwar nicht so lange warten, aber ein Umzug kann ja auch bis zur vollständigen Auflösung des alten Haushalts etwas dauern. Es ist daher durchaus plausibel, daß eine Ummeldung erst später stattfindet. Hole das gleich heute nach!

Mit der Ummeldung sind i.a. auch andere Themen verbunden:

  • Du bezahlst Müllgebühren am neuen Wohnort

  • Hast Du kleine Kinder, tauchen die nun in der Kindergarten- bzw. Schulkinderliste der neuen Stadt auf

  • Es erfolgt eine Ummeldung zum neuen zuständigen Finanzamt

Insbesondere der letzte Punkt ist natürlich auch für die Argumentation von Wegen zur Arbeit als Werbungskosten relevant.

Es erfolgt k e i n e Ummeldung zum Finanzamt. Das neu zuständige Amt erfährt von Dir erst, wenn Du dort eine Steuererklärung abgibst oder ein Gewerbe anmeldest.

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Abwrackprämie, obwohl das alte Auto nicht umgemeldet wurde?

Hallo,

ich erwäge ernsthaft, mir einen Neuwagen zuzulegen. Mein altes Auto ist seit 10 Jahren auf mich zugelassen, allerdings hab ich vergessen, das Auto nach dem letzten Umzug umzumelden. Wenn ich das neue Auto habe, wird es aber auf meinen neuen Wohnsitz angemeldet werden. Das bedeutet, dass zwei verschiedene Adressen vorliegen werden, was eventuell zu Identifikationsproblemen führen könnte. Muss ich mich jetzt noch mit dem alten Fahrzeug ummelden? Reicht dann eine Kopie des alten Fahrzeugscheins, in dem ja ausgewiesen ist, dass ich schon vorher Halterin des Fahrzeugs war? Oder wird das Probleme bei der Abwrackprämie geben?

Danke für eure Antworten!

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Absetzbarkeit von Ausgaben?

Hallo liebe Forengemeinde,

da bei mir momentan meine Steuererklärung für 2017 ansteht hätte ich einige Fragen zu der Absetzbarkeit meiner Ausgaben. Ich studiere noch im Erststudium und hatte letztes Jahr folgende Einnahmen:

·     Vermietung und Verpachtung: 6.500 €

·     Ferienjob (während d. Semesterferien): 1.810 €

·     Einkommen (Pflichtpraktikum 22 Wochen): 5.426 €

Damit habe ich folglich über dem Grundfreibetrag verdient.

Als Ausgaben hatte:

·     Semesterbeiträge

·     Mieten

·     Fahrtkosten

·     Umzug

Nun bin ich mir unsicher was ich davon wie absetzten kann. Um mein Pflichtpraktikum wahrnehmen zu können, bin ich nach Stuttgart gezogen und habe mir dort eine Wohnung gemietet. (Fürs erste Monat eine Art Ferienwohnung) Des Weiteren bin ich jedes Wochenende ca. 280km nach Hause (Regensburg) gefahren, da ja dort weiterhin mein Lebensmittelpunkt ist/war (mit Tankquittungen belegbar). Jetzt stellt sich mir die Frage ob ich diese Ausgaben als Werbungskosten oder Sonderausgaben ansetzten kann. Scheint ja seit 2014 höchst umstritten zu sein. Außerdem bin ich mir nicht sicher ob ich die Fahrten via Entfernungspauschale oder als Reisekosten ansetzten kann. Es handelte sich bei meinem Praktikumsort ja nicht um meinen Studienort und war folglich nicht meine erste Tätigkeitsstätte die ja weiterhin an der FH in Deggendorf war. Zudem würde mich interessieren ob ich für den Umzug nach Stuttgart die Pauschale 764€ abziehen kann.  Zu Letzt möchte ich noch erwähnen, dass ich in Stuttgart nicht gemeldet war. Dies war in der Ferienwohnung nicht möglich und für die verbleibende Zeit habe ich von Anmeldung abgesehen, da das Meldegesetz für solche kurze Zeiten ja Ausnahmeregelungen vorsieht.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Sollte ich relevante Informationen vergessen haben werde ich diese natürlich sofort ergänzen.

Viele Grüße 

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