Übernachtungspauschalen, wenn privat übernachtet

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

öfter in einer Gegend zu tun, in der Bekannte von mir wohnen. Bei denen würde ich übernachten.

Leider schreibst Du nicht, wo diese Gegend liegt;-)

Für Dienstreisen im Inland gibt es lediglich Verpflegungspauschalen, keine Übernachtungspauschalen, wie hier nachzulesen ist:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2013-09-30-Grundsaetze-steuerliches-Reisekostenrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Bei Übernachtungen im Inland können nur tatsächlich entstandende Kosten angesetzt werden.

Bei Übernachtungen im Ausland können Übernachtungspauschalen berücksichtigt werden. Den Link zu diesen Regelungen findest Du in der Antwort von Frei123.

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Steuerfreie Erstattung durch den Arbeitgeber

116 Für jede Übernachtung im Inland darf der Arbeitgeber die nachgewiesenen Übernachtungskosten nach Rz. 106 bis Rz. 114 oder - wie bisher - ohne Einzelnachweis einen Pauschbetrag von 20 Euro steuerfrei erstatten. Bei Übernachtungen im Rahmen einer auswärtigen beruflichen Tätigkeit im Ausland gelten die bisherigen Grundsätze unverändert weiter.

Das steht da in dem Link!

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@Tina34

Tina34, danke für die wichtige Ergänzung.

Also für den Werbungskostenabzug in Anlage N gibt es keine Übernachtungspauschale, sondern nur in der Reisekostenabrechnung gegenüber dem Arbeitgeber, der eine Pauschale bis zu € 20 steuerfrei zahlen darf.

(Ich vermeide hier den sprachlich verunglückten Ausdruck "erstatten" des BMF-Schreibens, da nur angefallene Kosten erstattet werden können und keine fiktiven Kosten.)

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Als Arbeitnehmer kannst Du die Übernachtungspauschale von Deinem Arbeitgeber in Höhe von 20,- Euro steuerfrei, ohne Nachweis erstattet bekommen.

Sollte das nicht erstattet werden, kannst Du den gleichen Satz als Werbungskosten abziehen.

http://www.reisekostenabrechnung.org/verpflegungsmehraufwand-2014/

Als Unternehmer würde das nicht gehen. Unternehmer müssen nachweisen, oder können nichts abziehen.

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Wo kommt denn diese Pauschale her?

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dass Unternehmer das nachweise müssen, klingt nicht gerecht.

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Nahtlosverfahren?

Hallo... Ich bin ehrlich gesagt verzweifelt. Ich habe nach der Aussteuerung des Krankengeld Bezug war bis 16.3 AU geht aktuell bis 30.4. Antrag auf Alg 1 gestellt War noch angestellt wurde aber gekündigt zum 30.4. Verstehe ich das richtig ... Mein AG muss nicht zahlen wegen Krankengeld Bezug bzw Austeuerrung . Krankenkasse nicht wegen Aussteuerung . Agentur für Arbeit nicht weil meine Krankheit nicht über 6 Monate hinausgehen wird... in Bezug auf Nahtlosverfahren. Hartz4 bekomme ich nicht da ich Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt habe und der ab 30 .4 gilt. Bliebe nur der Rechtsweg auf Grundsicherung etc etc.... Aber Hartz4 Amt sagt.... Ne.... den müssen sie da einreichen wo ich zuerst ein Antrag gestellt habe.Und da bin ich wieder bei der Agentur für Arbeit. Wenn es für mich nicht existenziell wäre....und das meine Ich wirklich so...könnte Ich mich darüber ärgern.

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Ist die Allianz Direktversicherung bAV empfehlenswert?

Hallo Liebe Community,

Schon seit Jahren liegen die VWL meines AG brach. Immerhin bietet er 26€ an, was zwar nicht den maximalen 40€ entspricht, aber geschenkt ist nun mal geschenkt. Jedoch bietet mein AG nur eine bAV mit der Allianz an.

Doch frage ich mich, ob die bAV der Allianz gut ist: https://www.allianz.de/produkte/altersvorsorge/betrieblichealtersversorgung/direktversicherung/?clusterid=tab-0

Und auch frage ich mich, ob ich sie überhaupt brauche, denn meine Vorsorge sieht derzeit so aus:

Betriebsrente:

Mein AG zahlt basierend auf einem Faktor einen Zuschuss meines jährlichen Bruttos in die BR ein. Diese wird derzeit mit 6% p.a. verzinst und bei mir werden jährlich so ca. 1200€ eingezahlt, die sich jährlich leicht erhöhen. Ich zahle jedoch von meinem Brutto nicht weiter ein. Das System ist jedoch im Umbau, da es dem AG natürlich mittlerweile zu teuer ist und ich weiß auch nicht, wie mich das treffen wird. Generell will der AG weg von der pauschalen Verzinsung und alles in eine bAV wandeln.

Versicherungen:

  • Kapital LV der AachenMünchner (Vertrag 1998) mit mtl. Beitrag von 41€, endet in 15J., steuerfrei
  • private RV von Asstel (Vertrag 2007), mtl. 90€ und 3% dynamik, läuft bis 65, 100% Kapitalauszahlung möglich
  • Riester-Rente der Continentale, Fondsgebundene Versicherung, mtl. 162€, 30% Kapitalauszahlung möglich, lebenslange Rente

Immobilien:

  • selbstgenutzte ETW, Wert ca. 150.000€, abbezahlt in 2-7 Jahren (abh. ob ich in 3J. die Restschuld begleiche

Sonstiges:

  • mtl. Überschuss von ca. 1200-1500€, wird in diverse Anlagen verteilt (Tagesgeld, Aktien, Private Equity)

Ich habe ja schon recht viele Versicherungen und Sparanlagen. Andererseits, würde ich auf 26€ pro Monat nicht verzichten. Ich bin jetzt 29, d.h. in 38J kommt da noch was zusammen.

Da meine Abgaben relativ hoch sind, lohnt es sich bei mir durchaus auch vom Brutto für die Rente zu sparen Aber mir sind die Investitionen der Versicherungen nicht transparent genug.

Allerdings bietet die Allianz auch das Produkt "Invest alpha-Balance" an. Wenn ich das richtig verstehe, ist es dann ein Fonds Sparplan, den ich bestimmen kann? Ist dem wirklich so und wie flexibel ist das? Darf ich dann auch mal Fonds komplett verkaufen und das Geld "parken"? Die Idee ist, dass ich in der Hausse auch mal Gewinne realisiere. Diese zu erkennen ist dann mein Problem :), aber ein "Fondsdepot" mit der Absicherung, dass alle eingezahlten Beiträge erhalten bleiben, hat einen gewissen Charme. Da gibt es doch einen Haken, oder?

Und wie sind Allianz Fonds im Allgemeinen? Würdet ihr zu einer bAV bei der Allianz raten?

Eine Idee von mir ist, die private Rente von Asstel zu kündigen und stattdessen 200€ vom Brutto in die bAV einzuzahlen. Nur kann es sein, dass eine bAV nur als Rente bezogen werden kann und Auszahlungen nicht möglich sind?

Ich danke allen, die sich die Zeit nehmen, meine Fragen zu lesen und zu beantworten. Danke!

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Kündigung Renten Direktversicherung

Guten Tag,

eine Frage an die Steuer- oder Versicherungsexperten:

Ich habe einen Direktversicherung im Jahre 2003 abgeschlossen (Standard Life). Das Produkt nennt sich "FREELAX aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht". Leistungsdatum 2019 (dann wäre ich 65) / Rentenzahlungsbeginn 2029 (dann wäre ich 75)

Ich bin als 400 Euro Kraft beschäftigt, da ich bzw. mein Mann sonst zu viel Steuernachteile hätten. Sozusagen als Gehaltserhöhung habe ich damals die Vereinbarung getroffen, dass mein Arbeitgeber 146 € monatl. in diese Versicherung einzahlt. Das ganze sollte Steuerfrei sein. Im Nachhinein fühle ich mich da ein bisschen betuppt. Vor allem wenn ich sehe, was da am Ende rauskommt und was ich so für Alternativeb beim googlen gefunden habe. Aber das lässt sich nun leider nicht mehr ändern. Da war man wohl etwas zu gutgläubig.

Nun ist es aber so, dass meine Arbeitszeiten auf Grund schlechter Wirtschaft, blablabla, reduziert werden musste und somit ich entweder auf Gehalt verzichten konnte oder die Versicherung gekündigt werden sollte. Ich habe mich zur dritten Möglichkeit entschieden, nämlich die Versicherung erstmal Beitragsfrei stellen zu lassen, da mir dies erstmal am klügsten erschien.

Nun meine Frage:

Da es für mich nicht in Frage kommt, die Beiträge weiter aus eigener Tasche zu zahlen (146 Euro von 400 ist m.E. ein zu großer Anteil), was kann man sonst machen?

1.) Kann man bis zum Leistungseintritt beitragsfrei weiter "ruhen" lassen und dann nur die Leistungen in Anspruch nehmen, für die man auch eingezahlt hat.

2.) Was passiert, wenn ich kündige? Die Versicherung war ganz heiss darauf, sofort auszuzahlen. Ich denke mal, da habe ich aber große finanzielle Nachteile. Stimmt meine Befürchtung, dass dann nachversteuert wird? Was wird dann nachversteuert? Der ganze Betrag zu meinem in dem Fall gültigen Einkommenssteuersatz (Klasse 5, da mein Mann Klasse 3 hat)? Und wie sieht es mit den Sozialversicherungsbeiträgen aus? Kommen die auch noch? (Müsste mein AG seinen Anteil dann auch "nachabführen"?)

Was würde bei einem Rückkaufswert von angenommen 12000 Euro übrigbleiben? (ungefähr...die Hälfte? weniger/mehr??) Man liest oftmals etwas von steuerfrei nach 12 Jahren...was hat es damit auf sich?

3.) Alternativen? Umwandlung in anderes (sinnvolleres Produkt) / Reduzierung auf einen Mindestbeitrag?

Für mich wäre Kündigung das Schönste, da ich z.Zt. ein bisschen Bares brauchen könnte. Aber nicht um jeden Preis.

Für qualifizierte Antworten wäre ich wirklich sehr dankbar, da ich jetzt nicht auch noch einen Steuerberater bezahlen möchte, wenn ich vielleicht sowieso schon Miese mache.

Vielen Dank im Voraus!!

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Abgemeldet in Deutschland / Kauf einer Eigentumswohnung in Deutschland / Vermietung an Arbeitgeber

Hallo liebes Forum,

zunächst einmal zu meiner Situation:

1.) Ich bin in Deutschland abgemeldet und lebe dauerhaft und mit meinem "Lebensmittelpunkt" in Shanghai. 2.) Ich halte mich im Jahr maximal 4 mal in Deutschland auf und dann nie pro Aufenthalt länger als 8 - 10 Tage. Von diesen 8 - 10 Tagen bin ich zum Arbeiten in Deutschland, bzw. befinde mich im Urlaub in Europa und reise in Europa rum 3.) Wenn ich in Europa bin, dann schlafe ich in Hotels oder bei Bekannten. Möbel, Zahnbürste usw. habe ich in Deutschland nicht mehr 4.) Ich bin laut momentanem Status vom Finanzamt als "beschränkt" steuerpflichtig eingestuft

Problematik: Ich möchte in Deutschland eine Eigentumswohnung kaufen. Anschließend möchte ich diese Wohnung an den Arbeitgeber bei dem ich in China angestellt bin vermieten. Dort sollen die Angestellten Chinesen, welche ab und zu nach D reisen leben, als auch ich ab und an. Ich sehe hier folgende Vorteile: 1.) Die neue Eigentumswohnung ist vermietet und das deutsche Finanzamt sieht mich nicht mit einem "Wohnsitz" in Deutschland 2.) Die Wohnung kann ich relativ günstig vermieten, da sie kaum besucht wird ( in der Summe ggf. 30 Tage im Jahr besetzt ) und somit fallen nicht viele Steuern auf die Wohnung an 3.) Die Wohnung ist als Geldanalge vorhanden und wird kaum verlebt, da sie nur rund 30 Tage im jahr besucht wird

Aber wäre das so legal im Sinne das ich "beschränkt" Steuerpflichtig bleibe, oder wird das Finanzamt dies nicht akzeptieren, da ich es an meinen Arbeitgeber vermiete, und der mich als auch andere Angestellte wiederum im Jahr ab und an dort leben lässt, da ich wirklich dort in der Gegend auf Geschäftsreise bin. Letzt endlich würde der chinesische Arbeitgeber Geld sparen, denn wenn die Mitarbeiter in D wären, dann müsste er teuer für die Hotelzimmer zahlen.

Vielen dank für eure Kommentare

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