Frühstückskostenabzug trotz Übernachtungspauschale?

2 Antworten

Das seh ich auch so.

Anders wäre es, wenn einerseits Dir die Verpflegungspauschale bezahlt werden würde, und der AG die Hotelkosten direkt bezahlen würde. Dann wäre die Vorgehensweise mit dem Abzug für das Frühstück gerechtfertigt.

Aber hier werden ja nur die beiden Pauschalen gezahlt.

Vielleicht haben die Leute aus der Reisekostenabteilung nur nicht richtig hingeguckt und ein kurzer Hinweis reicht zur Korrektur.

Hallo,

m.M. nach als Laie......wenn das Frühstück in dieser Unterkunft inclusive war, wird es aus der Pauschale heraus gerechnet, doppelt vergüten geht nicht !

http://www.reisekosten.de/kuerzung-der-verpflegungspauschale-regel-und-sonderfaelle/

du schreibst doch: " ....werden für Auslandsreisen die Übernachtungs und Verpflegungspauschalen ausbezahlt..." 

Was ist da doppelt? Der AG bezahlt nicht die Hotelrechnung.

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@Andri123

Eine Hotelrechnung besteht doch aber aus Übernachtung und ggf. Frühstück ! Für beide Posten bekommt er eine Pauschale vom AG im Voraus ausbezahlt.  

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Danke für den Kommentar. Ich habe mir die Seite angeschaut, und dort steht auch das der Frühstücksabzug nicht abgezogen wird wenn "dieser seine Mahlzeiten selbst veranlasst und bezahlt". Wenn ich mein Hotel selber aussuche und bezahle, veranlasse und bezahle ich das Frühstück denn nicht auch selbst? Ich hätte ja auch die freie Wahl und könnte stattdessen ins Cafe auf der anderen Strassenseite gehen. Für die Pauschale macht es ja auch keinen Unterschied ob das Hotel 50 oder 60€ kostet.

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@sebi68

wie gesagt, meine Meinung ist nicht maßgebend, bin nur interessierter Laie !

Ich meine das Problem liegt darin, dass auf der Hotelrechnung die Frühstückskosten extra ausgewiesen waren.

Aber ich denke es meldet sich noch ein Fachmann zu Wort. Deine Frage bleibt garantiert nicht unbeantwortet. Hier ist allein schon die Berufsehre unserer Steuerberater Mitglieder die Motivation !   

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Reisekosten – Langfristiger Kundeneinsatz führt nicht zu regelmäßiger Arbeitsstätte

Mit Urteil vom 9.7.2009 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass es sich nicht um eine regelmäßige Arbeitsstätte im Sinne des Einkommensteuergesetzes handelt, wenn der Arbeitnehmer beim Kunden seines Arbeitgebers tätig wird. Dies gilt selbst dann, wenn der Arbeitnehmer dort längerfristig eingesetzt wird.

Die Folge ist, dass der Arbeitnehmer die Kosten für die tatsächlich gefahrenen Kilometer zum Kunden steuerfrei erstattet bekommen bzw. als Werbungskosten geltend machen kann und nicht auf die Entfernungspauschale von EUR 0,30 pro Entfernungskilometer beschränkt ist. Der Bundesfinanzhof bestätigt mit diesem Urteil seine jüngere Rechtsprechung, wonach nur eine betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers eine regelmäßige Arbeitsstätte sein kann – nicht aber die betriebliche Einrichtung eines Kunden.

Die Finanzverwaltung hat sich dieser Auffassung inzwischen angeschlossen.

Außerdem steht bei Wikipedia folgendes unter Reisekosten:

„Reise“ ist als gleichzeitige Abwesenheit von der Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte definiert. Beruflich oder betrieblich veranlasst ist eine Reise, wenn die private Lebensführung den Zweck der Reise nicht oder nur unwesentlich berührt; Abgrenzungsfragen hierzu behandelt der Artikel Dienstreise.

Reisekosten umfassen Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwand und Reisenebenkosten. Steuerlich voll anerkannt wurden sie bis Ende 2007 aber nur bis zu einer gewissen Dauer der Reise (deutsches Steuerrecht i. d. R. 3 Monate, österr. teilweise kürzer). Dauerte die Reise länger, nahm das Finanzamt im Regelfall an, dass der Mittelpunkt der Lebensführung an den Ort der Auswärtstätigkeit verlagert wurde. Der Ort der auswärtigen Tätigkeit wurde dann als neue regelmäßige Arbeitsstätte angesehen. Diese Auffassung wurde durch ein Urteil des Bundesfinanzhofs vom 9. Juli 2009 aufgehoben.[1] Damit sind Fahrten zum Kunden immer als Dienstreise anzusehen, egal auf welche Dauer sie angelegt sind.

Vielen Dank im Voraus!!!

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Keine Steuerrückerstattung durch Jobwechsel?

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