Länder- und Bankrating ist gut. Nachteilig ist "nur" die SKR-Einlagensicherung, aber von deren Höchstbetrag bist Du mit 20T€ sehr weit entfernt.

Gucke mal alternativ nach Festgeldanlagen der GreenSill Bank in D.

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Für Deine Pläne ist diese Überlegung unwichtig:

Damit ich wenn ich einmal eine Immobilie finanzieren möchte kein „unbeschriebenes Blatt“ für die Bank bin und evtl. bessere Konditionen bekomme.

Hier steht die richtige Begründung:

da sie ja sowieso meine Bonität prüfen bevor ich einen Kredit bekomme?

Zur Bonität gehört neben dem vorhandenen Eigenkapital vorallem die monatliche Zahlungsfähigkeit, die aus Deinem Verdienst und Deinen übrigen finanziellen Verpflichtungen abgeleitet werden kann. Als (künftiger) Beamter (mit somit sicherer Altersvorsorge) hast Du ein dickes Plus bei der Bonitätsprüfung.

Nun zur anfänglichen Überlegung: die Commerzbank bietet keine gute Verzinsung zum Ansparen auf einem Tagesgeldkonto. Viele andere Banken momentan auch nicht. Es gibt nur wenige bonitätsstarke Banken, die noch Guthabenzinsen von mehr als 0,2 % p.a. an Tagesgeldzinsen zahlen. Dazu später mehr. Festgeldkonten mit 3- oder 6-monatigen Zinslaufzeiten bringen auch nicht viel Guthabenzinsen.

Du solltest bei einer Bank als Tagesgeld einen Notgroschen von ca. 3 Nettomonatsgehältern haben, die Du kurzfristig nutzen kannst. Der Transfer vom Tagesgeldkonto zu Deinem Sparkassenkonto sollte innerhalb von 2 Bankarbeitstagen erledigt sein. Auf Deinem Sparkassengirokonto hast Du sicherlich immer ca. € 700 Guthaben, was für die ersten beiden Tage reicht, und Du kannst mit der Sparkasse zusätzlich das kurzfristige Überziehungslimit diskutieren, das durch die nächste Gehaltszahlung überkompensiert werden sollte.

Abstand nehmen solltest Du in den nächsten 7 Jahren von Bausparverträgen, auch wenn Dich gute Bekannte (aus Provisionsgründen) dazu drängen sollten. Als Bundesbeamter mußt Du kurzfristig Deinen Dienstort wechseln können und eine Immobilie kann dabei nicht mitumziehen. Die Immobilie kannst Du aufgrund der vermutlich räumlichen Distanz schlecht selbst managen.

Aber momentan musst Du Dir eher das künftig gewünschte Eigenkapital zusammensparen.

Informiere Dich über Tages- und Festgeld und Ansparen von Eigenkapital z. B. bei test, biallo, fmh, alle mit .de.

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Verhältnis Wasserkosten / Entwässerungskosten in der Betriebskostenabrechnung?

Hallo an alle Betriebskostenabrechnungsprofis,

ich habe heute meine Betriebskostenabrechnung für 2018 erhalten und muss nun eine für mich nicht unerhebliche Menge nachzahlen. Ich bin Mieter in einem Mehrfamilienhaus und die Kosten sind anteilig angegeben.

Bei der Überprüfung der Kosten habe ich festgestellt, dass seit der Aufteilung der Gesamtkosten aus dem letzten Brief (auch bezogen auf 2018) die Entwässerungskosten von ca. 380€ auf ca. 495€ gestiegen sind, während die Wasserkosten von ca. 380€ auf 270€ gesunken sind. Nun stellt sich bei mir die Frage, ob das zusammen passt.

Am Ende der Betriebkostenabrechnung befindet sich noch ein Zettel "Informationen zu Ihrer Abrechnung" dort steht:

"Entwässerung:

Der Verbrauch laut Gebührenbescheid 2018 ist im Vergleich zum Vorjahr von 782m³ auf 1070m³ gestiegen. Ebenfalls hat sich die Gebühr für Niederschlagswasser erhöht, was insgesamt zu dem hohen Kostenanstieg geführt hat."

Wenn doch aber in der Aufteilung der Betriebskosten ursprünglich von höheren Wasserkosten ausgegangen wird und dann aber nach unten korrigiert wird, wie kann dann der Verbrauch gestiegen sein - oder hab ich da einen Denkfehler?

Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass auch noch andere Faktoren wie Niederschlagswassergebühr mit in die Entwässerungskosten spielen, aber ist ein solcher Anstieg der Entwässerungskosten bei gleichzeitigem Rückgang der Wasserkosten denkbar? Ist es nicht so, dass die beiden Kosten irgendwie miteinander in Verhältnis stehen sollten?

Liebe Grüße und besten Dank für eure Anworten

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Die betragsmäßige Trennung zwischen Niederschlagswasser (abhängig von den nicht versiegelten Flächen, z. B. Dachfläche, Einfahrt, Hoffläche, Wege - Verteilung meist nach Quadratmetern) und Schmutzwasser (abhängig vom Frischwasserbezug - Verteilung nach Wasseruhr oder Personenzahl) wurde schon erläutert.

Meistens berechnen die Kommunen die Kosten für das Schmutzwasser 2018 nach der Menge (cbm) des Frischwasserbezuges 2017, also des Vorjahres. multipliziert mit dem cbm-Preis, den die jeweilige Kommune individuell festlegt. Die Mengenkomponenten stehen also in Beziehung, aber mit einem einjährigem Zeitversatz.

Wenn wegen Umbaumaßnahmen in 2018 etliche Wohnungen ungenutzt blieben, dann sank zwar der Wasserverbrauch, aber - bei gleichbleibendem Einheitspreis €/cbm - sinkt die Schmutzwassergebühr erst im Folgejahr 2019.

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Dazu hilft nur ein Blick in das zugrundeliegende swap agreement.

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Der aktuelle Wechselkurs ist "1,12 EUR/USD".

Diese Aussage bzw. Schreibweise ist eindeutig falsch.

Sie müsste richtig wie folgt lauten: "Der aktuelle Wechselkurs ist "EUR/USD 1,12"", m.a.W. für 1 Euro erhält man USD 1,12. Dies ist die sog. Mengennotierung, die bei uns erst seit der Euro-Einführung bei Devisenkursen gebräuchlich ist, aber im sonstigen Leben leider nicht. Es ist wegen der Mengennotierung nicht mit der Vertauschung der beiden Währungen getan, sondern die Reihenfolge EUR/USD vor der Menge muss eingehalten werden.

Häufig findet man leider heute noch die falsche Schreibweise, die der früheren Preisnotierung entspricht (siehe hierzu den Link in der Antwort von Andri123). Bei der Preisnotierung 0,8929 EUR/USD wird ausgedrückt, wieviel Euro man für einen US-Dollar bekommt (bzw. wieviel Euro ein US-Dollar kostet).

In Großbritannien gab es die Mengenotierung vor der Entstehung des Euro.

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Hier findest Du einen Einstieg in diese "Dingens":

https://www.test.de/Fonds-im-Test-Fuenf-Punkte-fuer-die-Besten-4331006-0/

Vielleicht startest Du aber auch mit einem themenbezogenen Buch, das Du hier findest: https://www.test.de/shop/geldanlage-banken/

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Gegenfrage: Wer kann Dir bei Telefonaten, die Du in der Paxis führst, zuhören? Stehen da gleichzeitig Patienten/Lieferanten etc. am Tresen (und hören mit) oder sitzt Du abseits von der Kundschaft?

Ist Ersteres der Fall, dann kannst Du dies nicht unterschreiben, bevor Deine nette Chefin die Arbeitsbedingungen nachgebessert hat.

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Für die Höhe der deutschen Besteuerung sind nicht die Überweisungen bzw. das Überweisungsjahr relevant, sondern das Einkommensjahr (Prinzip des Welteinkommens). Durch kleckerweises Überweisen in verschiedenen Jahren kannst Du somit keine deutsche Einkommensteuer sparen.

Es geht bei Deiner Fragestellung also um die Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes für ein in Mexiko festgestelltes Einkommen (und nicht um Überweisungen), das in D bei der Festlegung des Steuersatzes zu berücksichtigen, aber ansonsten nicht zu besteuern ist.

Wie ein solcher Progressionsvorbehalt sich bei Deinem deutschen zu versteuernden Einkommen auswirkt, kannst Du hier in einem rechnerischen Beispiel nachvollziehen und dann entsprechen bei Dir anwenden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Progressionsvorbehalt#Steuerfreie_Eink%C3%BCnfte_mit_Progressionsvorbehalt

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Die Transferfrage wurde schon beantwortet.

Wurde das Haus vermietet und wurden die brasilianischen Mieteinkünfte in der deutschen Steuererklärung berücksichtigt (deutsches Welteinkommensprinzip!)?

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Es geht also um das Geschenk "Immobilie" an Dich von einer Erbengemeinschaft. Oder geht es auch um weitere Geschenke der Erbengemeinschaft an Deinen Onkel und Deine Tanten?

Die Erbengemeinschaft hat die "Anteilseigner": Großmutter, Onkel und Tanten. Aber Du nennst deren jeweilige Anteile nicht und auch nicht die Anzahl der Tanten (und deren einzelne Anteile). Es ist nicht zwangläufig so, dass Großmutter, Onkel und Tanten je einen Anteil von einem Drittel haben!

Da die Anteile der einzelnen Mitglieder der Erbengemeinschaft nicht bekannt sind, kann Deine Frage nach den Freibeträgen nur allgemein beantwortet werden. Gucke ins Erbschafts- und Schenkungsteuergesetz oder vereinfacht hier, falls es sich um Deutschland handelt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbschaftsteuer_in_Deutschland#Freibetr%C3%A4ge

Es geht also um die einzelnen Schenkungsanteile und Freibeträge darauf.

Und ob letztlich Schenkungsteuer zu zahlen ist, kann nur nach Feststellung des Verkehrswertes der Immobilie beurteilt werden.

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Vielleicht weder noch?:-))

Dem Kiosk sein Sortiment findet sich zu einem Großteil auch in der Tankstelle wieder. Vielleicht hat der Pächter durch dieses größere Einkaufsvolumen erhebliche Stückkosteneinsparungen, die einen Kiosk rentabel betreiben lassen. Vielleicht ist auch die Personaldecke für beide Standorte besser auszulasten - wer weiß? Ich würde den Tankstellenbetreiber nicht gleich Irrationalität unterstellen, sondern behutsam nach seinen Überlegungen fragen;-)

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Es geht bei der Fragestellung mit dem fehlenden Sachverhalt (z. B. Immobilienwert, Anteile in der Erbengemeinschaft) arg durcheinander, nämlich Grunderwerbsteuer (Befreiung oder nicht) und Schenkungsteuer (Freibetrag € 400.000 versus kaufen) und dann noch "denken, gelesen zu haben".

Du bist (noch) nicht Partei der Erbengemeinschaft bzw. deren Auseinandersetzung, sondern kommst vielleicht erst nach der Auseinandersetzung an die Reihe. Bei der Auseinandersetzung würde zunächst Dein Vater der alleinige Eigentümer werden können. Er muss einen(!) notariellen Vertrag mit seinen beiden anderen Verwandten schließen und dabei überlegen, was die ihm auf Basis des aktuellen Verkehrswertes schenken oder verkaufen (oder gemischt) wollen.

Nach dem Eigentumsübertrag auf Deinen Vater kommt in der zweiten Phase die Übertragung an Dich, ebenfalls mit den Varianten Schenkung, Kauf oder gemischte Schenkung in einem(1) notariellen Vertrag.

Vielleicht hilft Dir hier noch ein Steuerberater bei Kenntnisgabe von mehr Details einen optimaleren Weg zu beschreiben. Der Zeitbedarf liegt bei 2 - 3 Monaten.

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Besteuerung von Fonds - Vorabpauschale und Verluste?

Ich habe grade diesen Link hier gelesen und dazu zwei Fragen. Ich zitiere mal von der Seite:

Für Anleger, die einen Fondsanteil erst im Lauf des Jahres kaufen oder regelmäßig im  Sparplanansparen, berechnet sich auch die Vorabpauschale anteilig: Für jeden vollen Monat, der dem Kaufdatum des Fondsanteils vorangeht, verringert sich die Pauschale um ein Zwölftel.

Das bedeudet in der Praxis was? Angenommen Herr Mustermann zahlt sei dem 1.1.18 jeden Monat 50€ in einen Fonds ein. Er hat einen Wert der Fondsanteile zum 1.1.18, nämlich 50€ minus Ausgabeaufschlag, und einen Wert der Anteile zum 1.1.19. Daraus kann man eine Vorabpauschale berechnen, die sich aber nun wie berechnet? Also wie werden die 12 Käufe eingerechnet?

_________________________________________________________________________________

Im Falle, dass ein thesaurierender Fonds zum Verkaufszeitpunkt keine Wertsteigerung aufweist oder gar Verlust gemacht hat, fallen bei Verkauf keine neuen Steuern an. Bereits festgestellte Vorabpauschalen werden dennoch angerechnet. Ein Nullertrag wird dadurch zum Verlust oder der Verlust vergrößert sich. Anleger können den Verlust ins nächste Steuerjahr vortragen.

Wie trägt man den Verlust vor? Über die Steuererklärung?
Das betrifft aber nur den Verkauf, richtig? Also wenn der Wert der Anteile zum Jahresbeginn höher ist als zum Jahresende, ich aber nicht verkauft habe, dann kann ich keine Verluste vortragen?

Viele Grüße

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Das betrifft aber nur den Verkauf, richtig?

Ja, und zwar richtigen Verkauf (im Gegensatz zum "gedanklichen Verkauf" nach der Art: "Wenn ich heute verkaufen würde, dann hätte noch ....").

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Haftung als Betreuerin für Verluste aus Aktien?

Vielleicht hat ja privatier59 Lust, zu antworten :)

Also, ich habe eine Betreuung übernommen, wo 150.000,-€ in deka-fonds angelegt sind. Das ist nicht mündelsicher, wurde aber vom Gericht genehmigt.

Soweit ich das ersehen kann, wäre ich im Falle eines Verlustes trotzdem haftbar zu machen, und meine Versicherung würde das garantiert nicht tragen.

Für den Rechtspfleger ist alles in Ordnung, wenn die bisherige Performance stimmt (über die ich mich erst noch in der Fachabteilung erkundigen muss) - zur Haftung weiss er auch nicht, eine Auflösung sei aber wohl unwirtschaftlich.

Ja sicher, aber er haftet ja auch nicht.

Bisher hab ich aus Gründen meiner eigenen Sicherheit immer sämtliche Aktienfonds aufgelöst und in nahezu zinsfreie, aber mündelsicher Anlagen umgewandelt. Für die paar Kröten an Vergütung nehme ich ja sicher kein Haftungsrisiko auf mich. Ich habe auch keine Ahnung von Aktien, muss ich auch nicht.

Tja, warum Frage ich überhaupt?

1. Evtl. ist das Risiko eines Totalverlustes doch eher gering (über längere Zeiträume), es bleibt trotzdem mein Risiko.

Zweitens werde ich mir von der Klientin sowie dem vorherigen Betreuer, der diese Anlage veranlasst hat, einen Haftungsausschluss unterschreiben lassen und

3. könnte ich noch beim Gericht die (unwirtschaftliche) Umwandlung des Guthabens in ein mündelsicheres Tagesgeldkonto ablehnen lassen, also beantragen.

Sorry, ich bin z.Zt. nicht in spezialisierten Betreuerforen angemeldet.

Für Rückmeldungen wäre ich natürlich trotzdem sehr dankbar. Insbesondere, da ich mich mit Aktien überhaupt nicht auskenne.

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Leider gibt es sehr viele Deka-Fonds, so dass man noch keine Idee hat, was das für Papiere, Ertragsperlen und Risiken sind.

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Wenn die Bank beim Pfandtausch (s. wfwbinder) mitspielt, wäre ja fast alles okay.

Aber für den neuen Hauskauf müsst Ihr doch auch sicherlich einen zusätzlichen Immobilienkredit aufnehmen oder reicht das Eigenkapital?

Wenn das Eigenkapital nicht reicht, dann erhöht sich die Neukauffinanzierung noch um den Saldo der alten Finanzierung. Diese Kreditsumme droht dann, nicht mehr ausreichend durch das neue Haus besichert zu werden oder die Beleihungsgrenze wäre sehr strapaziert, was beide Kredite verteuert.

Er hat angeblich kein Geld mehr

Auf diese Aussage würde ich nicht vertrauen. Da muss ein Vollstreckungsbescheid und Offenbarungseid her, damit der Schuldner wirklich Farbe bekennen muss. Nutzt die Rechtsberatung Eures Anwaltes!

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Die Einverständniserklärung zur Schufa-Abfrage gilt für die gesamte Dauer der Kontobeziehung.

Die Bank hat das Recht, jederzeit eine Schufa-Abfrage durchzuführen. Schließlich ist die Schufa ein Verein zum Schutz der Mitglieder, die Gläubiger sind.

Sie ist nicht zu Deinem Schutz aktiv, sondern um die Mitglieder gegen Schuldner zu schützen, die insb. ihren vertraglichen Verpflichtungen tatsächlich oder voraussichtlich nicht nachkommen. Die Schufa meldet den Mitgliedern aber auch bestehende Kontoverbindungen, ohne dass es bei denen zu Auffälligkeiten gekommen ist.

Du musst Dir bei vertragskonformer Ratenzahlung also keine unguten Gedanken machen!

Falls Zahlungsprobleme absehbar werden, dann solltest Du besser vorher mit Deiner Bank sprechen und nicht warten, bis die Katastrophe eingetreten ist. Anstelle einer länger andauernden Nutzung des Dispokredites oder einer unangemeldeten Kontoüberziehung ist die rechtzeitige Aufnahme eines Ratenkredites angeraten. Nur dadurch spart man hohe Zinsen und erhält das Bankvertrauen.

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Deine obige Frage ist bereits durch andere beantwortet worden.

Daher gehe ich auf zwei Kommentare von Dir noch ein. Du übst den Nebenjob aktiv am Telefon etc. aus und solltest ihn daher auch auf Deinen Namen führen. Der Nebenjob hat eine jährlichen Verdienst von unter € 17.500? Dann könntest Du durch die Kleinunternehmerregelung auf die Umsatzbesteuerung verzichten (insb. sinnvoll, wenn Du an Endverbraucher Leistungen erbringst, aber nicht bei gewerblichen Abnehmern).

Dieser Nebenjob-Verdienst (abzügl. anfallender Kosten) zählt voll zu Deinem zu versteuernden Einkommen und wird daher mit ca. 25 - 30 % Einkommensteuer (plus Soli plus KiSt), insg. also eher mit 30 % belastet, die Du schon mal zurücklegen solltest. Mit der ersten Steuererklärung mit diesem Nebenjob wirst Du voraussichtlich auch einen Vorauszahlungsbescheid für vierteljährliche Zahlungen erhalten.

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heute war ich bei der Volksbank

Es gibt gibt ca. 350 Volksbanken in Deutschland. Wenn man bei einer VB ein Gehaltskonto eröffnen will, sollte man sich vorrangig nach den Kontoführungsgebühren erkundigen, die je nach Art der Kontoführung unterschiedlich sein dürften. Manchmal gibt es für Azubis eine kostengünstige Kontovariante.

ob ich die Volksbank Mitgliedschaft möchte

Jede VB ist eine Genossenschaft, in der man Mitglied werden kann, aber nicht muss. Mitglieder haben manchmal vergünstigte Kontoführungsgebühren (also nachfragen). Als Mitglied zeichnet und zahlt man idR einmalig einen Genossenschaftsbeitrag (Höhe ab x Euro) und erhält dafür eine jährliche, variable Dividende (Vorteil!), wenn die Geschäfte gut laufen. Man haftet allerdings bis zum 4(?)-fachen seiner Einlage, wenn es der VB mies gehen sollte, d.h. es besteht eine Nachschusspflicht (Nachteil!). Und wenn man seine Anteile später zurückgeben möchte, muss man einen Antrag auf Anteilsrücknahme stellen, dem der VB-Vorstand zustimmen muss und der etliche Monate später (Nachteil!) - nach der Feststellung des Jahresergebnisses - nach Löschung Deiner Anteile im Genossenschaftsregister abgewickelt wird. Es ist also langwieriger und keinesfalls ein Spar- oder Tagesgeldkontoersatz!!!

Als Azubi sollte man daher nicht gleich VB-Genossenschaftsanteile zeichnen und kaufen, sondern erst einmal mit der mageren Azubi-Vergütung klarkommen.

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Wann wird der Darlehensvertrag für die Immobilienfinanzierung unterschrieben? Vor oder nach dem Notartermin?

Hallo zusammen,

wir sind dabei uns ein Haus zu kaufen. Der Kaufpreis ist vereinbart. Einige Fianzierungsangebote liegen vor. Wir haben uns für die Kreissparkasse entschieden. Anhand aller vorliegen Unterlagen haben wir einen Finanzierungsbestätigung von der KSK bekommen. Der Notartermin ist nun für den 13.06. vereinbart.

Da das Haus renoviert werden muss und u.a. eine neue Heizungsanlage (Zentralheizung mit Brenntwert-Kessel Öl + Solare Heizungsunterstützung sowie Warmwasseraufbereitung über Solar) eingebaut werden muss kommen Renovierungs-/Umbaukosten hinzu. Da wir für die meisten Gewerke die Handwerker in der Familie haben, werden lediglich Materialkosten anfallen. Das einzige Problem ist die Heizung. Die Verkäufer sind erst nach dem Notartermin bereit uns das Haus für Handwerker zu "öffnen" damit wir mit Heizungsbauer vorbeikommen und Angebote einholen können. Telefonate mit den verschiedensten Heizungsbauern haben ergeben, dass sich die Kosten für die neue Heizung auf ca. 25.000-28.000 € belaufen werden.

So nun zu meiner eigentlichen Frage:

Wir würden für die Heizung gerne den KFW-Kredit in Anspruch nehmen statt diese Summe über den teuereren Kredit der Bank laufen zu lassen. Die KfW stellt für dieses günstige Geld jedoch gewisse technische Anforderungen an die Heizungsanlage. Ob wir diese erfüllen oder nicht wissen wir aber ja erst wenn wir schriftliche Angebote von Fachbetrieben vorliegen haben. Dies kann aber, wie oben beschrieben, erst nach dem Notartermin erfolgen.

Wann müssen wir uns denn bei der Bank festlegen? Wird der Darlehensvertrag mit allen "Bausteinen" vor oder nach dem Notartermin unterzeichnet?

Sollte die gewünschte Heizungsanlage die Voraussetzungen der Kfw erfüllen würden wir Am Liebsten nach dem Notartermin, wenn wir Angebote von Heizungsbauunternehmen vorliegen haben und wenn wir wissen ob wir die Anforderungen der Kfw erfüllen, genau festlegen wie wir die Kreditbausteine (ob kfw oder nicht) festlegen. Geht das?

vielen Dank

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statt diese Summe über den teuereren Kredit der Bank laufen zu lassen.

So ist das nur auf den ersten Blick: "teurer".

Ein genaueres Hinsehen würde auch die Nachteile bzw. Inflexibilität der KfW-Finanzierung beachten und bewerten:

  1. Einschränkungen bei der Auftragsvergabe und Nachweisführung der durchgeführten Maßnahmen.
  2. KfW-Kredit hat nur eine Zinsfestschreibung von 10 Jahren. Danach besteht ein Zinsveränderungsrisiko aus der (beinahe alternativlosen) teuren, angeblich markkonformen Neufestsetzung des Zinses. Dabei ist Markkonformität ein sehr strubbeliger, nicht substantiierbarer Begriff! Da in 10 Jahren wenig vom Kredit getilgt wurde, bleibt nur die Neufestsetzung des Zinses oder die komplette Ablösung aus Eigenmitteln. Eine alternative Bankfinanzierung scheidet dann idR wegen der Nachrangigkeit dieses neuen Darlehns aus.
  3. Der KfW-Kredit muss abgelöst werden, wenn das Haus verkauft oder vermietet wird. Beide Ereignisse kann man allerdings als Hellseher für 10 Jahre sicher ausschliessen.

Meine Empfehlung ist, auf das anfangs günstige, aber inflexible KfW-Darlehn zu verzichten und den Darlehnsbetrag von Anfang an in die übrige Finanzierung zu packen; dann habt Ihr auch nur einen Kreditgeber.

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von meiner Bank

Eine Bank in D oder Ausland? Die Bank in D sollte die thesaurierten Erträge in der Steuerbescheinigung als Anmerkung (nur nachrichtlich) für Zeile 15 der Anlage KAP aufgeführt haben. Diese Erträge sind dann noch der Kapitalertragsteuer zu unterwerfen (also eine zusätzlich steuerliche Belastung für Dich!)

Wäre es sinnvoll ....

Falsche Frage, da Du verpflichtet bist, diese Erträge anzugeben, um sie besteuern zu lassen.

Später, wenn Du diese Anteile verkaufst, musst Du mit den Thesaurierungsanzeigen und der zugehörigen Besteuerungsangabe in Zeile 15 für 2017 (und andere Vorjahre) nachweisen, dass Du die Erträge bereits versteuert hast, ansonsten zahlst Du doppelt Kapitalertragsteuer.

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Wir haben dann erstmal Abflussreiniger in alle Rohre geschüttet aber auch das hilft nichts.

Abflussreiniger ist bei Kunststoffrohren (manchmal) nützlich, bei den in alten Häusern üblichen Metallrohren (möglicherweise) zerstörend. Die Verwendung von ätzendem Abflussreiniger ohne Kenntnis der Ursache kann also kontraproduktiv sein.

"alle Rohre" sind also mindestens zwei. Aus welchem hat es denn überhaupt gerochen? Das solltest Du zunächst mal feststellen und mitteilen. Gerade das sporadische Auftreten des Geruches scheint auch mit der Nutzung zusammen zu hängen. Vielleicht ist z. B. das Wasser im Ablaufsyphon verdunstet oder durch Undichtigkeit verschwunden. Dann kann nämlich aus dem Abwassersystem Geruch austreten.

Mietminderung setzt die vorhergehende Information des Mangels an den Vermieter voraus; nicht nur mündlich, sondern mindestens auch schriftlich. Von dieser Information schreibst Du nichts.

Habt Ihr schon mal Kontakt mit den Vormietern aufgenommen, ob die auch dieses Geruchsproblem festgestellt haben?

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Ist sicher wegen der Einlagensicherung bis € 100.000 je Kontoinhaber (gilt für die Summe aller seiner Konten bei der HSH Nordbank). Aber wenn der neue Eigentümer vernünftig handelt, dann senkt er umgehend den Tagesgeldzinsatz auf ein niedrigeres Niveau - sagen wir - 0,2 % p.a.

Einen höheren Festgeldzins würde ich mir dagegen dort eher eine passende Festgeldanlage umgehend sichern. Der Zinssatz kann nicht während der Laufzeit geändert werden.

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Grobe Schätzung: Deine momentane Krankenversicherungsprämie beträgt ca. 15,80 plus Zusatzbeitrag von 1 % plus Pflegeversicherungsprämie von 2,55 % macht 19,35%. Die genaue KV-Prämie und den Zusatzbeitrag musst Du bei Deiner KV erfragen!!!

Sofern die Prämiensätze in den nächsten 10 Jahren unverändert bleiben würden, würdest Du insgesamt in dieser Zeit also € 4.595,63 an Prämien zahlen, eben nur verteilt auf 120 Monate zu je € 38,30/Monat. Diese Beträge schwanken aber definitiv im Laufe der nächsten 120 Monate, da sich die KV- und Zusatzbeiträge verändern werden.

Momentan ist m. W. gesetzlich keine Befreiung für diese Belastung vorgesehen.

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Du musst zunächst mal Dein steuerpflichtiges Einkommen aus sämtlichen Einkunftsarten (u.a. Sonstige Einkünfte mit Deinen realisierten Kryptowährungsgewinnen innerhalb von 12 Monaten) minus aller bei Dir anwendbaren Sonderausgaben (z. B. Kranken-/Pflegeversicherung) ermitteln. Da Du Student bist, wirst Du auch noch Studienkosten entweder als Werbungskosten oder als Sonderausgaben haben.

Mit dem ermittelten steuerpflichtigen Einkommen gehst Du in keine Tabelle, sondern wegen des etwas komplizierteren Steuertarifs in einen Rechner, wie z. B. diesen

https://www.abgabenrechner.de/ekst/?

Gib dort einfach mal Deinen Gewinn ein und schau Dir das Ergebnis an. Korrekterweise gibst Du dort aber nur Dein steuerpflichtiges Einkommen an.

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Die Lohnsteuerbescheinigung des AG kann nur die von ihm abgeführten Beiträge enthalten. Wenn Du selber noch welche gezahlt hast, dann musst Du von Deinem Versicherer eine Beitragszahlungsbestätigung 2017 anfordern. Du kannst ihn auch beauftragen, die Zahlungsbestätigung mit Deiner Steuer-Id-Nummer dem Bundesamt für Steuern zu melden.

Wenn es sich um Zusatzzahlungen für über die Basisabsicherung hinausgehende Leistungen geht, dann wurden diese z. B. in der Anlage Vorsorgeaufwand 2016 in Zeile 28 eingetragen. Das Formular für 2017 dürfte eine ähnlich formulierte Zeile enthalten.

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Nicht der durchschnittliche Tilgungssatz, sondern der anfängliche Tilgungssatz ist gefragt bei einem Annuitätendarlehn, bei dem die monatlichen Raten gleich hoch sind, abgesehen von der allerletzten Rate. Schon nach der ersten Rate mit Tilgungsanteil sinkt der Kreditzinsanteil in der zweiten Rate und steigt somit der Tilgungsanteil.

Wie hoch ist der Zins? Am besten der fest gebundene Sollzins über die gesamte gewünschte Laufzeit für ein sog. Volltilgerdarlehn?

Im beigefügten Bild findest Du eine Beispielstabelle.



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Beisse Dich bitte mal durch diese Grundsätze, die Du auf dieser Seite verlinkt findest:

https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/kv_grundprinzipien/finanzierung/beitragsbemessung/beitragsbemessung.jsp

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Genau genommen ist Deine Fragestellung falsch, aber ich vermute mal zu wissen, was Du meinst.

In Zeile 71 der ESteuererklärung 2016 stehen die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse im Privathaushalt. Das kommt bei den Vermessungskosten bestimmt nicht in Frage. Also fraglich, ob Zeile 72 oder 73.

Haushaltsnahe Dienstleistungen sind bis zu 20 % von € 20.000, also max. € 4.000, im Steuerjahr in Zeile 72 ansetzbar.

Der Vermessungsingenieur erbringt sicherlich keine haushaltsnahe Dienstleistung im Sinne des § 35a Abs. 2 EStG, sondern allenfalls (wenn überhaupt) eine, die dem Handwerker vergleichbar ist, also § 35a Abs. 3 EStG. Derartige haushaltsnahe Handwerkerleistungen können in Zeile 73 der Erklärung bis zur Höhe von 20 % von € 6.000, also max. € 1.200, eingetragen werden.

Zu den haushaltsnahen Handwerkerleistungen gehören gemäß BMF-Schreiben vom 09.11.2016 auch (einige) gutachterliche Tätigkeiten, aber einige werden explizit ausgeschlossen. Dieses Schreiben findest Du unter http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2016-11-09-Paragraf-35a-EStG.html

Lies bitte dort die Textziffern 19 - 21 und die Anlage 1. Vermessungsingenieurtätigkeiten werden in dem Schreiben nicht erwähnt, aber zumindest werden Architektentätigkeiten (egal ob Neubau oder Umbau) ausgeschlossen, hingegen gutachterliche Tätigkeiten aber gemäß Textziffer 20 für möglich gehalten.

Da der Kontext und Deine Beschreibung für die Umbaumaßnahme der Garage fehlt, kann ich in Deinem Fall weder Zulässigkeit noch Ausschluss der Tätigkeit beurteilen.  

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"welches er vererbt hat."

Was vererbt wurde, kann man nicht mehr verkaufen, aber das Geerbte.

Wenn der Verkaufserlös dort auf einem Bankkonto liegt, dann muss der lokalen Bank ein Überweisungsauftrag über Euro auf ein ausländisches Konto (im Euroraum) erteilt werden. Der Auftrag wird nur nach Genehmigung der philippinischen Zentralbank ausgeführt, wenn der Gegenwert über 10.000 PP liegt.

Ein lokaler Umtausch von PP in Euro ist nur möglich, wenn vorher Euro in PP getauscht wurde und dies nachweisbar ist. Der Umtausch in Euro-Bargeld dürfte für "jemand" also nicht möglich sein.

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Eine sehr berechtigte Frage, die ich bejahen kann. Die Steuersoftware "Steuer 2016" enthält auch eine Steuervorschau 2017. Damit kann der Nutzer Veränderungen simulieren. Die Steuersoftware ist im Internet erhältlich.

Details: siehe Bild

PS: Leider kommen von Impact zu selten brauchbare Hinweise.


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Wie erhalte ich als Werkstudent in Semesterferien (welche Steuerklasse?) zu hohe Abzüge aus einer falsch abgerechneten Entlohnung in der Steuererklärung zurück?

Hi Leute,

ich brauch eure Hilfe und bin euch schon jetz dankbar :)

Ich mache gerade meine Steuererklärung zum ersten mal mit einer kostenlosen Software dafür. Nun hatte ich als Student bei einem meiner verschiedenen Nebenjobs 2016 ein Arbeitsverhältnis, bei dem ich als Werkstudent (unterzeichneter Vertrag liegt vor) mit der falschen Steuerklasse abgerechnet wurde, da ich sehr sehr viele Stunden innnerhalb zwei Monaten gearbeitet hatte und daher hohe Abgaben von ca. 30% an Staat und Krankenkasse leisen musste. Nun war die Beschäftigung in den Semesterferien und mir ist bekannt, dass in diesem Fall eine Ausnahmeregelung der 20 Std./Woche Grenze für Werkstudenten gilt. Angebilch kann ich diese zu viel bezahlten Abzüge zurückholen, nur wie? Denn ich kann sie in dem Programm wie auch direkt manuell in den Formularen nirgends konkret angeben. Oder geschieht dies von selbst bei Abgleich der Steuerklassen? Muss ich hierzu bei Ausfüllen der Steuererklärung an einem bestimmten Punkt darin etwas konkret beachten, egal ob 1. manuell oder 2. per Software ausgefüllt?

Und welche Steuerklasse ist die richtige als Werkstudent in Semesterferien?

Dazu sei erwähnt, dass der damalige Chef trotz Vorlegens und farbiger Markierung zur Hervorhebung der genannten Ausnahmeregelung uneinsichtig ist, da er sich diese Regelung aus Unwissenheit nicht eingestehen möchte. Das heißt schon mal, dass ich die zu viel bezahlten Beiträge an die Krankenkasse nicht zurückfordern können werde, ohne dessen Unterstützung/Einwilligung. Habt ihr auch hierzu Lösungsvorschläge oder eine Idee wie das dennoch funktionieren könnte?

Besten Dank Markus

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Die zuviel entrichteten Sozialabgaben (einschl. KV und PV) kannst Du gemäß der Antwort von RHWW zurückholen. Es lohnt aber möglicherweise nicht den Aufwand.

Wegen der (zuviel?) entrichteten Lohnsteuern machst Du eine Steuererklärung. Diese Erstattung dürfte größer sein als eine etwaige Erstattung der Sozialabgaben.

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Die übrigen Antworten haben es im Prinzip schon erklärt. Daher nur zur Verdeutlichung:

Du kaufst keinen Aktienfonds, sondern "Anteile an diesem Aktienfonds". Diese Anteile kannst Du jederzeit in beliebiger Stückzahl entweder an die entsprechende Fondsgesellschaft (hier auch Anteilsbruchteile!) zurückgeben (gegen Geld) oder in ganzen Stückzahlen an einer Börse verkaufen.

Hier noch ein Lesetipp: https://www.test.de/shop/geldanlage-banken/alles-ueber-fonds-sp0516/

Dieses erst im November erscheinende Buch enthält auch die ab 2018 gültige Beschreibung der neuen Investmentfondsbesteuerung.

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Ja, das geht, denn Du bist der Vertragspartner des Gaslieferanten und hat ihn nicht rechtzeitig informiert weder über Deine neue Adresse noch über den neuen Nutzer des Gasanschlusses. Der Lieferant kann Deine persönliche Situation nicht hellsehen.

Du hast einen Erstattungsanspruch gegenüber Deinem ehemaligen Partner, den Du allerdings notfalls gerichtlich durchsetzen musst. Ob Du allerdings die Anwalts- und Schufakosten alleine tragen musst, kann Dir Dein Anwalt sagen.

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Was steht denn im Kreditvertrag zum Zeitpunkt der Tilgungsverrechnung von Sondertilgungen? Monatsanfang oder -ende oder tagesgenau?

Ich würde persönlich nie eine Sondertilgung im Januar machen, sondern erst gegen Jahresende. Warum? Die Sondertilgungen sind idR auf einen jährlichen Maximalbetrag begrenzt. Erst gegen Jahresende weißt Du, ob Dein in diesem Jahr zurückgelegtes Geld für die Sondertilgung noch vorhanden ist oder evtl. für Instandhaltungsmaßnahmen, Reparaturen oder andere größere Anschaffungen verwenden mußtest.  


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Zunächst mal, hast Du einen Schadensersatzanspruch gegenüber Deinem neuen Vermieter, den dieser gerne an den bisherigen Mieter weiterreichen kann.

Natürlich sollte man alternativ auch miteinander reden, wenn Klarheit über die Beseitigung der bestehenden Hindernisse besteht. Du vor allem mit Deinem alten Vermieter (und dem - wenn es soweit ist - Käufer). Der Kaufvertragsabschluss bedeutet ja noch nicht gleich Wirksamkeit des Kaufvertrages, da dazu noch einige (zeitraubende?) Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Dein Mietvertrag ist zwar gekündigt, aber Deine künftige Mietzahlung ("Nutzungsentschädigung" genannt) richtet sich nicht mehr nach der bisher gezahlten Miete, sondern zeitanteilig nach der Höhe der Miete bei Neuvermietung (hilfsweise ortsübliche Vergleichsmiete) bis zur Wohnungsübergabe plus Schadensersatz.  Siehe u.a.

http://www.pro-wohnen.de/Mietrecht/Nutzungsentschaedigung.htm und vor allem

https://www.mieterverein-hamburg.de/de/aktuelles/bgh-urteile-mietrecht/urteil/nutzungsentschaedigung-bei-verspaeteter-rueckgabe-des-mietobjekts/index.html

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.Also was meint ihr?

Meine Meinung ist, dass Du eine sehr unklare Fragestellung zustande gebracht hast, aber das ist nicht schlimm. Urlaub ist Konsum. Sparen kann man für bestimmte Sparziele oder unvorhergesehene Ereignisse, um nicht Konsumkredite aufnehmen zu müssen/wollen, z. B. neues Auto, neue Waschmaschine.

Nachdem man eine Geldreserve von mind. 3 Nettomonatsgehältern hat, kann man weitere Sparziele anstreben, z. B. neues Auto.

Sollte eine Immobilie auf der Wunschliste stehen, dann muss man sich vorher genau über den voraussichtlichen Finanzbedarf des Kaufes und der Unterhaltung informieren. Eigenkapital von mindestens 20 % sollten vorhanden sein.

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Wie? Schriftlich.

Wann? Wenn die Werbungskosten einkommensteuerlich anerkennungsfähig sind, also die Bedingungen nach § 21 Abs. 2 EStG erfüllen.

Wo? Anlage V zur Einkommensteuererklärung.

Unterschiedlich günstige Varianten? Das hängt von Deinem persönlichen Grenzsteuersatz ab. Du findest ihn (ungefähr), wenn Du Dein zu versteuerndes Einkommen aus Deinem letzten Steuerbescheid im beigefügten Link eingibst:

https://www.abgabenrechner.de/ekst/?

Beispiel: Für 2015, alleinstehend, zu versteuerndes Einkommen € 60.000, dann Grenzsteuersatz 42 % plus Soli. Gesamte Steuerbelastung: € 17.870.

1. Ansatz: Modernisierung über € 60.000 für 2 Jahre, also je € 30.000

Gesamte Steuerbelastung in 2015: € 5.840 (Steuerersparnis: € 12.030 = 40 %)

Gesamte Steuerbelastung in 2016: € 5.770 (Steuerersparnis: € 11.960 = 40 %)

Gesamte Einsparung für 2 Jahre: € 23.990.

2. Ansatz: Modernisierung für 5 Jahre, also je € 12.000

Gesamte Belastung in 2015: € 12.610 (Steuerersparnis: € 5.260 = 44 %)

Gesamte Belastung in 2016: € 12.490 (Steuerersparnis: € 5.240)

Gesamte Belastung in 2017: € 12.410 (Steuerersparnis: € 5.230)

Gesamte Belastung in 2018: € 12.410 (Steuerersparnis: € 5.230)


Gesamte Belastung in 2019: € 12.410 (Steuerersparnis: € 5.230 = 44 %)

Gesamte Einsparung für 5 Jahre: € 26.190

Bei den getroffenen Annahmen ist also ohne Zinseffekte die Summe der Steuereinsparungen bei Verteilung auf 5 Jahre höher, weil stets mit einem höheren Steuersatz (einschl. Soli) gespart wird. 

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Nein, nicht für ein Haus mit Einliegerwohnung. Die Abgeschlossenheits- bescheinigung spielt für Eigentumswohnungen und WEG-relevante Objekte eine Rolle, aber nicht für die Einliegerwohnung im Zweifamilienhaus!

Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Abgeschlossenheitsbescheinigung

Ich möchte ferner auf Deine Kreditfrage eingehen und auf diese frühere Frage und meine Antworten verweisen:

https://www.finanzfrage.net/frage/einliegerwohnung-im-zweifamilienhaus---dafuer-darlehen-aufnehmen-und-darlehenszinsen-von-den-mieteinnahmen-abziehen

(Der enthaltene Link zur www.ftd.de funktioniert nicht mehr, da die Financial Times Deutschland eingestellt wurde.)

Die steuerliche Zielsetzung "Zweifamilienhaus" muss also schon frühzeitig vor Kaufvertragsformulierung und Finanzierungskonzeptionierung beachtet werden. Die Einliegerwohnung muss eine eigene Küche, WC und Bad haben. Spare vor der Kaufentscheidung nicht am Honorar für einen kompetenten Steuerberater! Aber im Notfall bleibt es bei einer flächenbezogenen Aufteilung der Vermietungskosten (einschl. Zinsen;-)).

Zu den Einkünften aus V+V (und die Voraussetzungen für die Anerkennung von Mietverträgen mit Angehörigen, s. insb. § 21 Abs. 2 EStG) auch mehr unter:

https://www.smartsteuer.de/online/lexikon/e/einkuenfte-aus-vermietung-und-verpachtung-lexikon-des-steuerrechts/#D063026600014

Du kannst bei richtiger Gestaltung nicht nur die vollen Zinsen der Einliegerwohnung ansetzen, sondern auch die Kreditanschaffungskosten (Notar und Grundbuch für die Finanzierung). Und die Vermietungsausgaben werden ergänzt um die AfA!


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Was steht denn so in den Vertragsunterlagen zu Deiner Fragestellung?

Der Bankberater kann ja viel erzählen; hat er ja wohl auch schon früher;-)

Du solltest ihn aber unbedingt mal fragen, ob Ihr wirklich ein Hypothekendarlehn habt:-) Notfalls steht das auch genau in den Unterlagen.

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Das nennt man gegenseitiges Vertrauen;-)

Das volljährige Patenkind muss ohnehin selber eine Schenkungsanzeige an das Finanzamt machen und kann darin vermerken, dass die Schenkungsteuer vom Testamentsvollstrecker (Name, Adresse) einbehalten und vermutlich abgeführt wurde.

Andernfalls hätte der Testamentsvollstrecker auch das Problem, ob das liebe Patenkind wirklich die Schenkungsteuer abgeführt hätte, denn der Testamentsvollstrecker bliebe auch dafür in der Zahlungspflicht.

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Ich würde die Vertretungszeiten aufführen, da sie anstelle Deiner sonstigen Tätigkeiten Teile Deiner Arbeitszeit darstellen und möglicherweise zu Lasten Deiner ureigensten Aufgaben gehen. Dieser Zeit- und Interessenkonflikt sollte wertneutral beschrieben werden.

Allerdings sollte bei der jeweiligen Vertretung deutlich und inhaltlich beschrieben werden, ob es sich um ein höher-, gleich- oder niederwertigeres Aufgabengebiet handelt. 

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Das Haus gehört(e) derzeit uneingeschränkt den Eltern. Sie könnten es auch nächste Woche einfach verkauft und dafür eine Pflegeversicherung abgeschlossen haben.

Die Eltern haben offenbar richtig erkannt, dass wirkliche finanzielle (ausreichende?) Unterstützung für den Pflegefall (von einigen) Deiner Geschwister nicht zu erwarten ist, aber zumindest von Deinem Bruder. Die Eltern haben nun in Form dieses für den Pflegefall bedingten Vertrages eine Art "Versicherung" abgeschlossen. Es kann sich allerdings für Deinen Bruder als Fehlspekulation herausstellen.

Die "ärmeren" Geschwister hätten (nur finanziell, nicht emotional gesehen) einen Nulleinsatz für den Pflegefall. Warum sollten sie mal vom andernfalls möglichen Erbe profitieren?

Vielleicht geht aber die Rechnung ganz anders, wenn es nämlich zu Erbfällen ohne Pflegefall kommt? Dann sind wieder alle dabei!

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Wie vergleicht man die einkommensteuerliche Behandlung von haushaltsnahen Dienstleistungen mit anderen Aufwendungen?

Hallo,

bei folgender, eher theoretischer, Überlegung kommen meine bescheidenen finazmathematischen Fähigkeiten an ihre Grenzen:

Wenn man haushaltsnahe Dienstleistungen (HD) in seiner Einkommensteuererklärung geltend macht, so werden 20 Prozent dieser Lohnkosten direkt von der Steuer abgezogen. Viele andere Aufwendungen wie bspw. Werbungskosten werden dagegen vom zu versteuernden Einkommen (zvE) abgezogen, so dass sich dort das zvE und in der Folge der persönliche Steuersatz und dadurch die Steuer verrringert.

Intuitiv vermute ich, dass HD stärker die Steuerlast reduzieren als andere Aufwendungen. Wie kann man dazu beide Regelungen (mathematisch) vergleichen?

Die Vergleichbarkeit scheint mir dadurch erschwert, dass sich die 20 Prozent direkt auf die HD-Aufwendung bezieht und dieser Betrag dann absolut von der Steuer abgezogen wird.

Um meine Frage zu präzisieren: Würde stattdessen die HD-Aufwendung vom zvE abgezogen, wie hoch müsste dann das zvE vor diesem Abzug sein, damit sich die Steuerminderung effektiv genauso auswirkt wie bezüglich der anderen, tatsächlichen Regelung?

Dazu habe ich auf dem Einkommensteuerrecher einige zvE-Werte eingegeben und und die Steuerlast mit um zvE-Werte minus 100 Euro verglichen, d.h. einen fiktiven Wert von 100 Euro für eine HD-Aufwendung angenommen.

Erstaunlicherweise kommt man auf eine entprechende Steuerlast von 20 Euro bereits bei einem zvE von 11.800 versus 11.700 Euro. Bei einem höheren zvE werden HD-Aufwendungen also geringer steuermindernd berücksichtigt als andere Aufwendungen. Ist das richtig?

Kann man sagen, dass Absetzbarkeit von HD einen fiktiven Grenzsteuersatz von 20 % unterstellt?

Ich hoffe ihr könnt mir folgen :-) Danke für eure Antworten!

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Kann man sagen, dass Absetzbarkeit von HD einen fiktiven Grenzsteuersatz von 20 % unterstellt?

Ja und zwar gilt das - wie von Dir ermittelt - bei einem zvE von € 11.800. 

Bei einem höheren zvE werden HD-Aufwendungen also geringer
steuermindernd berücksichtigt als andere Aufwendungen. Ist das richtig?

Ja. Aber der Vergleich mit den andereren Aufwendungen hinkt, denn welches Wahlrecht für welche anderen (vergleichbaren?) Ausgaben hätte der Steuerpflichtige?

Hier findest Du zu einem gegebenen zvE den zugehörigen Grenz- und Durchschnittssteuersatz, den grafischen Verlauf und die Einkommensteuerformel:

https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/?

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Ich muss Dir noch eine separate Antwort schicken, damit ich 2 Bilder beifügen kann. Du findest die Angaben im Bundesanzeiger unter Suche mit ISIN und Kapitalmarkt, dann Besteuerungsgrundlagen gem. § 5 ...

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

In den Besteuerungsgrundlagen ist es der zweite Eintrag auf der Seite. Bitte die ISIN AT.....799 suchen.

Anschließend brauchst Du "nur noch" die Beträge in der Anlage KAP einordnen.

Grundsätzliches zur Thesaurierung bis Ende 2017 kannst Du noch hier nachlesen:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/streitfall-des-tages-wenn-der-fiskus-bei-fonds-zweimal-zuschlaegt/v\_detail\_tab\_print/4451748.html

Ab 2018 ändern sich die Spielregeln bei der Besteuerung:

https://www.test.de/Fondsbesteuerung-ab-2018-Das-muessen-Sie-ueber-die-Fondssteuer-wissen-5124267-0/

Bitte auch die Leserbriefe lesen.


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Sofern Du selber in dem Zweifamilienhaus als Vermieter(!) wohnst, ist die Ausnahmeregelung gemäß § 2 Heizkostenverordnung möglich, dass Du über die anteilige (beheizte) Grundfläche abrechnest. Unbeheizte Flächen für Balkon, Terrasse etc. bleiben unberücksichtigt. Wohnst Du als Vermieter nicht selber in dem Gebäude mit zwei Wohnungen, darfst Du nur nach den Vorschriften der Heizkostenverordnung abrechnen. 

Du ermittelst im berechtigten Fall die gesamten Heizkosten der Abrechnungsperiode gemäß Betriebskostenverordnung. Dieser Betrag wird durch die gesamte (beheizte) DIN-Wohnfläche geteilt und mit der vermieteten (beheizten) DIN-Wohnfläche multipliziert.

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Die Mieterin kann - einfach so - gemäß § 561 BGB ihr Sonderkündigungsrecht ausüben, wenn sie eine Kündigung nach § 558 (Vergleichsmieterhöhung) oder § 559 (Modernisierungmieterhöhung) erhalten hat. Das Sonderkündigungsrecht kann sie bis zum Ablauf des 2. Monats nach Zugang des Mieterhöhungsverlangens außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

Den Zugang des Mieterhöhungsverlangens hat sie ja bestätigt, aber nicht ihr Einverständnis dazu!

Die Mieterin könnte auch bei Fehlern bzw. Mängeln in der Begründung Deines Mieterhöhungsverlangens Stillschweigen bewahren und Dich vor Gericht vor die Wand laufen lassen. Sie muss Dir die Fehler bzw. Mängel nicht vorher aufzeigen, sondern kann dies dem Gericht überlassen. Die etwaige Nachbesserung der Begründung des Mieterhöhungsverlangens läßt die Zeit(en) neu laufen:-(

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Zur zweiten Frage: Vom Garagenanschaffungswert ist der Grundstücksanteil abzuziehen, ehe die AfA-Berechnung beginnen kann. Zur Ermittlung der getrennten Grundstücks- und Immobilienwerte gibt es hier eine Arbeitshilfe:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommenssteuer/2014-09-23-Berechnung-Aufteilung-Grundstueckskaufpreis.html


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In dieser Urteilskommentierung (FG Düsseldorf, Az. 10 K 1932/16 E) fand ich den Hinweis, dass auch bei einer teilweisen Nichtnutzung stets volle Monate unterstellt werden müssen:

http://www.versicherungsjournal.de/buero-und-organisation/stress-mit-dem-finanzamt-wegen-ungenutztem-dienstwagen-128321.php

Es gibt keine zeitanteilige Aufteilung der Pauschalversteuerung des Dienstwagens.


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Geringe aber dafür langfristige Gewinne an der Börse so realisierbar?

Guten Tag,

ich hatte in meinem BWL Studium unter anderem den Aktienmarkt, Finanzen etc ein Semester lang als Schwerpunkt. Über Grundlegende Dinge kenne ich mich also aus.

Bisher habe ich den Handel an der Börse aber nie für mich in Betracht gezogen da mir schlicht und einfach das Geld gefehlt hat.

Inzwischen hätte ich aber etwas über und ich möchte nun wie folgt vorgehen:

Aktien steigen und sinken auf kurz oder lang. Wäre es nicht möglich eine Aktie zu kaufen, z.B. mal angenommen 10 Siemens Aktien zu einem fiktiven Kurs von 10 € = 100 € und dann z.B. so lange zu warten bis sie - sagen wir mal - 120 € wert sind um sie dann wieder zu verkaufen. Ich weiß bei den meisten Brokern werden noch Gebühren fällig, diese sind aber inzwischen gering (5€ pro Trade)

Mein Ziel wäre aus z.B. einem Startkapital von 1.000 € über kurz oder lang 1.500 oder 2.000 € zu machen.

Sollte meine Aktie nicht mit Gewinn verkaufbar sein würde ich einfach so lange warten bis sie wieder in der Gewinnzone ist.

Klar ich weiß bei manchen Aktien wird das evtl. nie der Fall sein. Meine Idee ist aber das wenn ich nicht gerade hochspekulative Wertpapiere handel, über kurz oder lang die Aktie irgendwann wieder steigen "muss".

Oft gibt es ja auch noch die Möglichkeit eine Take-Profit-Menge einzustellen.

D.h. ich müsste eigentlich nur ein paar Aktien kaufen, mich gemütlich zurücklehnen und so lange warten bis dieser Fall Eintritt.

Aber wo liegt hier der Fehler? So einfach kann es doch nicht sein?

Was sagt ihr dazu? Ist das so machbar oder einfach nur blauäugig von mir?

Danke für eure Hilfe.

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Auch Du lebst nicht ewig!

Ich hatte mir mal 10 Bayer-Aktien während des Studiums gekauft. Per heute ist der damalige Einstandskurs um 6.500 % gestiegen (plus Dividenden, plus Gratisaktien etc.). Hätte ich nach einem zwischenzeitlichen Gewinn von - sagen wir - 20 % schon wieder verkauft, wäre dieser Gesamtgewinn sicherlich realisierbar gewesen. Andere Aktienkurse liefen nicht so gut, weil die Haltezeit erheblich kürzer war oder weil trotz der tollen Analystenempfehlungen die Aktie "abtauchte". Und ewig warten kann und will ich auch nicht.

Andererseits gibt es eine Binsen- bzw. Börsenweisheit: Der Kursverlauf ist Vergangenheit! Und daraus zu Schlüsse zu ziehen, ist Kaffeesatzleserei. (Chartisten mögen das allerdings nicht hören.) Was das Unternehmen wert ist, wird durch den momentanen Börsenkurs reflektiert. Ín diesem Kurs spiegeln sich alle Informationen über den Unternehmenswert wieder. Wenn der niedrigere Börsenkurs von vor - sagen wir - 1-3 Jahren der richtige wäre, dann wären doch die Käufer der letzten Monate alle Deppen, die zu teuer eingekauft hätten und die Aktienhalter auch, denn sie hätten schon "vorgestern" verkaufen müssen, um wieder "demnächst günstig" einzukaufen. 

Jetzt kannst Du Dir noch vielleicht echt zyklische Aktien ansehen, z. B. im Rohstoffgewinnungsbereich, oder die dazu passenden Aktienfonds. Beispiel WKN A0MKKC. Nach dem Hoch in 2008 ist der Fondspreis (thesaurierend!) noch im gleichen um ca. 60 % abgestürzt und nach 10 Jahren immer noch nicht das alte Niveau wieder erreicht. Aktien des Rohstoffbereiches werden darüberhinaus noch von der US$/EUR-Kursentwicklung geprägt, die gar nicht vorhersehbar ist. 

Vielleicht erinnerst Du Dich noch an Dein Studium, dass man dort vielleicht vom Konzept der Transaktions- und Spekulationskasse sprach. Aktienkäufe müssen aus der Spekulationskasse getätigt werden, weil man notfalls auf das Geld verzichten können muss!


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1. Nur interessehalber: Was war denn eigentlich das Ergebnis Deiner Steuererklärung 2014? Wurde die Lohnsteuer von € 400 bereits zurückerstattet?

2. Zur Frage: Wenn der (Verlust)Feststellungsbescheid für 2013 kommt, dann wird der Verlust gegen das zu versteuernde Einkommen von 2014 (das vermutlich höher als € 2.200 ist) verrechnet. Dein zu versteuerndes Einkommen 2014 sinkt also, wird aber nicht negativ. Damit ist der Verlustvortrag 2013 "verbraucht" oder wie Du schreibst "verpufft".


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Rohstoffe (mit ETCs) würde ich nicht wählen, aber deren produzierende Betriebe, also Aktiengesellschaften über ETFs.

Hier ein 4-mal im Jahr ausschüttender ETF aus Europa: iShareSTOXX Euro Basic Ressources (ISIN DE000A0F5UK5).

Mehr unter:

https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/chart.html?ID_NOTATION=47052414&timeSpan=5Y&chartType=MOUNTAIN&openerPageId=etfs.detail.chart.middle&BRANCHEN_FILTER=false&INDEX_FILTER=false&ID_NOTATION_INDEX=&fromDate=19.02.2012&toDate=18.02.2017&fundWithEarnings=&interactivequotes=true&disbursement_split=1&useFixAverage=true&fixAverage0=0&fixAverage1=0&freeAverage0=&freeAverage1=&freeAverage2=&chartIndicator=&indicatorsBelowChart=VOLUME&indicatorsBelowChart=

Ich habe hier den Performance-Chart eingestellt, um die Ausschüttungen zu berücksichtigen!

Du bist mit Deiner Frage vielleicht einige Monate zu spät.

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Wie würdest Du momentan 240.000€ anlegen, mittelfristig bis 10 Jahre und "relativ" sicher?

Ich bin momentan überfragt und weiss nicht weiter. Habe diese Woche mein vollständiges Aktiendepot liquidiert. Bin genervt von den ewigen Schwankungen. Kaum habe ich mal 10% Gewinn kommt die nächste Korrektur und es werden 10% Verlust draus. Das habe ich jetzt die letzten Jahre schon desöfteren erlebt und dazu habe ich keine Lust. Momentan bin ich etwas im Plus, daher meine Entscheidung erst einmal auszusteigen, damit ich nicht schon wieder ins Minus falle und ewig versuche die Verlsute wieder gut zu machen. Hab morgen ein Beratungsgespräch bei der Deutschen Bank. Aber ganz so interessiert scheinen die von dem Betrag nicht zu sein. Ich bekam nur zögerlich einen Termin. Finde ich schon etwas arrogant, aber mal sehen was die mir anbieten können. Habe auch schon bei der VR Bank angeklopft. Der Filialleiter hat unseren Termin wieder abgesagt, da er sich mit Wertpapiere nicht gut genug auskennt. Nun will er eine Expertin schicken. Auf den Termin warte ich schon 4 Tage. Komisch, daß die auch nicht sonderlich interessiert sind. Kein Wunder daß die Zweisgtellen nach und nach zumachen, wenn ich es mit Schnarchnasen zu tun habe, die für den Betrag keinen Finger mehr rühren wollen. Da frage ich mich, ob es nicht doch besser ist das ganze wieder selbst in die Hand zu nehmen. Habe schon eine Eigentumswohnung in meiner Nähe entdeckt für 159.000€. Leider etwas klein mit 58qm. Aber eine Rendite über 4,9% angeblich. Leider auch schängerechnet. Die berechnen die Rendite über den Kaufpreis. Ich meine ich muß noch die Kaufnebenkosten berücksichtigen und zudem die Rücklagen, dann komme ich auf eine ganz andere Rendite. Aber was solls, So rechnen nicht alle und somit ist die Immobilie schon wieder reserviert. Daher muss ich weiter suchen. Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee für mich. Vielen Dank im Voraus.

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Im Prinzip hast Du schon selbst geantwortet: Keine Aktien, also somit auch keine aktienhaltigen Fonds oder Mischfonds. Festverzinsliche Anleihen oder darauf basierende Fonds haben auch keine Chance, weil bei der von vielen gesehenen Kapitalmarktzinssteigerungsgefahr dort Kursverluste drohen (sofern man vor Endfälligkeit ans Geld will). Daher auch kaum ein Interesse Deiner Banken:-(

Der Geldmarktzins ist derzeit ziemlich "down", aber mit den höchsten verfügbaren Zinsanlagen von - sagen wir - 0,5-0,7 % p.a. machst Du auf nicht absehbare Zeit Realzinsverluste. Hier können Dir Deine genannten Banken nur noch weniger anbieten.

Die preislich sicherlich überhöhten Eigentumswohnungen sind dann auch nicht der Renner, wenn sie nach 10 Jahren wieder veräußert werden sollen (unteilbares Klumpenrisiko).

Immobilienfonds sind derzeit auch ziemlich unerwünscht, zumal dort zeitliche und betragliche Kündigungsgrenzen verordnet wurden.

Schließlich verstehe ich nicht, warum Du gleich so radikal Deinen kompletten Aktienbestand liquidiert hast. Du hättest doch - wie bei einem Auszahlungsplan - jeden Monat € 10.000 verkaufen und umschichten können, dann wärest Du in 2 Jahren auf Null bzw. hättest vorher nochmal wieder Deine Entscheidung revidieren können.  

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einen Verlustvortrag hätte beantragen können.

Nein, der Verlustvortrag wird von amtswegen festgestellt und vorgetragen.

Wie im Link schon (fast) gesagt wurde: Du mußt für jedes der Vorjahre für das Masterstudium einzeln eine Steuererklärung abgeben und dazu auf dem sog. Mantelbogen der Steuererklärung auf der 1. Seite das Kästchen Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrages ankreuzen und je nach Masterstudium die entsprechenden Werbungskosten (Anlage N) oder die Betriebsausgaben (Anlage G) des entsprechenden Jahres ausfüllen.  

Also nochmal: für jedes Vorjahr einzeln die Feststellungserklärung erstellen und im Jahr 2016 den Rest in der Einkommensteuererklärung. Der festgestellte Verlustvortrag wird dann in 2016 von amtswegen verrechnet. Die Verrechnung mußt Du nicht beantragen. 

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Zunächst kannst Du der deutschen Bank einen Freistellungsauftrag über max. € 801 erteilen. Darüber hinaus gehende Kapitalerträge würden mit der "Abgeltungsteuer" belegt, die dann aber durch die Einkommensteuererklärung im Folgejahr mit der Anlage KAP (für Günstigerprüfung eine Eins eintragen) bis zur Höhe des Grundfreibetrages steuerfrei gestellt werden.

Um eine Freistellung der Kapitalerträge bis zum Grundfreibetrag von Anfang an zu erreichen, kannst Du eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NVB) beim Finanzamt beantragen.

Guck mal hier beispielhaft: https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtveranlagungsbescheinigung


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Lies Dir bitte diesen Link gründlich durch, denn Deine dünne Sachverhaltsschilderung erlaubt keine für Dich sachdienliche Beantwortung:

https://www.smartsteuer.de/portal/lexikon/A/Ausbildungskosten.html

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Die Bedingungen zum betrachteten Optionsschein stellen die Verfahrensabläufe im einzelnen fest und können nicht auf andere Optionsscheine übertragen werden.

Du hast z. B. die Bedingungen zum WKN CE57QQ gelesen und verstanden oder? Dann macht die Frage zu einem Open-end Schein mit anderen Bedingungen wenig Sinn. Bei der genannten WKN kommt es nur auf den Aktienstand am 22.03.2017 an. Vorher (und nachher) kann der Aktienkurs liegen, wo er will. Es ist irrelevant, nur der Kurs am 22.03. zählt! 

Beim Knock-out Optionsschein ist der Kurs des Basispapiers während der gesamten Laufzeit relevant. Bei der erstmaligen Verletzung des Knock-out-Preises wird der Optionsschein wertlos.

Allen Optionsscheinen ist gemeinsam, dass bei einer Insolvenz des Emittenten seine Optionsscheine komplett wertlos werden und zwar unabhängig vom Kurs der Basiswerte.

Begriffliches Feintuning findest Du unter

http://www.derivateverband.de/MediaLibrary/Document/16-12-19-Derivate-Liga.pdf


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Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

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Mal abgesehen von Jobcenterfragen, die ich nicht beantworten kann, will ich Dir die Grundsätze für die NK-Abrechnung schildern. So wie Du schreibst, handelt es sich nicht um eine NK-Pauschale, sondern um eine NK-Vorauszahlung (also mit Nachverrechnung). Du mußt diese Begriffe fein unterscheiden (lernen)!

Der Vermieter kann nicht nach Belieben und in Erwartung nicht belegbarer Nebenkostensteigerungen die Vorauszahlungen anheben, sondern nur bis zur Höhe der nachvollziehbaren, also überprüfbaren, angemessenen Nebenkosten.

Ein Guthaben darf nicht verrechnet, sondern muss unverzüglich erstattet werden.

Hier findest Du noch mehr Informationen:

http://www.bmgev.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Betriebskosten.pdf

http://www.bmgev.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Heizkosten.pdf

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Bei ausgezahlten € 400 stehst Du Dich besser und brauchst bei diesem Betrag auch nicht noch einkommensteuerliche Einkünfte ausweisen.

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Ich verstehe Deine Enttäuschung und wäre genauso sauer.

Andererseits könnte es natürlich sein, dass durch lautes Gemäckele die nächste Rechnung (nicht: Wartungsrechnung) einen "Zuschlag" enthält, weil der Herr "althaus" immer(?) so meckert. Hast Du eine Wahl bei der Wartungsfirma und kannst wechseln?

Oder brauchst Du überhaupt einen Wartungsvertrag? Das wäre für mich die entscheidenere Frage.

Aber wenn es nicht eine lokale Wartungsfirma, sondern ein Herstellerservice ist, dann sollte der auch genannt werden.

Ich lasse meine Heizungswartung seit Jahren - ohne Wartungsvertrag - vom gleichen Installateur machen.

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Die Summe der Freistellungsaufträge kann theoretisch ruhig € 3.000 sein. Es wird erst kritisch, wenn die diversen Banken tatsächlich Kapitalerträge mit insgesamt mehr als € 1.602 freistellen und diese Beträge dem BZSt melden, denn dann hast Du solch ein Problem. 

In Deinem Fall mußt Du offenbar etwas an KapESt, Soli (evtl. KiSt) und Steuerzinsen nachzahlen.

"was nun?"

Die damaligen Steuerbescheinigungen der Banken nachprüfen und die Übereinstimmung mit den Steuerbescheiden prüfen, sowie die alten Freistellungsaufträge kontrollieren und auf € 1.602 anpassen. Den geforderten Betrag ans Finanzamt zahlen. Dann ist wieder alles gut.

 

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Du darfst die Wohnung verkaufen, aber nicht eigenhändig. Der dabei einzuschaltende Notar wird dafür sorgen, dass vom gezahlten Kaufpreis erst der Kreditgeber befriedigt wird und dann Du den Restbetrag erhältst. Der Kreditgeber muss auch noch die Löschungsbewilligung erteilen, damit die Vormerkung der Bank des Käufers in die Grundschuld umgewandelt werden kann. 

Deine Bank wird sicherlich mit einer Vorfälligkeitsentschädigungsforderung auf Dich zu kommen und Du gerätst unter Zeitdruck, diese zu begleichen. Da es sich sicherlich um eine Mietwohnung handelt, die Du weniger als 10 Jahre besessen hattest, wirst Du den Verkaufsgewinn als Sonstige Einkünfte im Rahmen Deiner Steuererklärung zu versteuern haben (Progressionserhöhung!).

Sinnvoller wäre es vielleicht, noch 5 Jahre mit dem Verkauf zu warten, um diese Besteuerung und die Vorfälligkeitsentschädigung zu vermeiden.

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Die Verschlechterung des Scores passiert immer dann, wenn die Bank (bzw. ein dusseliger Mitarbeiter dieser Bank) bei Schufa eine Kreditanfrage und keine Kreditkonditionenanfrage macht. Bei einer Kreditanfrage werden alle Anfragen bei der Schufa summiert und schon bald ist das Maß so voll, dass Absagen kommen. Du kannst dem Mitarbeiter zwar sagen, dass er eine Konditionenanfrage machen soll, aber letztlich siehst Du nicht, was er/sie/es eintippt und abschickt.

Dieses Problem kannst Du eigentlich nur vermeiden, wenn Ihr zu einem guten Baufinanzierungsberater geht. Die Auswahl eines guten Beraters ist sehr schwierig, zumal es für Euch nur dieses eine große Ereignis gibt! Vielleicht hilft Euch dieser Link mit seinen Kommentaren am unteren Rand weiter:

https://www.test.de/Baufinanzierung-Viele-Berater-scheitern-im-Praxistest-4555679-0/

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Der Begriffsinhalt Sozialversicherung ist vielen nicht ganz klar. 

Bei Auszahlung als Rente oder als Einmalbetrag der Direktversicherung werden diese Beträge nicht mehr der Sozialversicherung (gesetzliche Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung) und der Bruttolohnbesteuerung unterworfen, wohl aber der gesetzlichen Kranken-/Pflegeversicherungspflicht. Bei Privatkranken- versicherten ist hingegen die Beitragshöhe nicht verdienst- bzw. einkommens- abhängig.

Für die Einbeziehung in die Bemessungsgrundlage für die gesetzliche KV und PV während der Rentenphase spielt es keine Rolle, dass Du damals in der Ansparphase keine KV u. PV gezahlt hast. Bei der Vollauszahlung der Direktversicherung wird 1/120stel für die nächsten 10 Jahre (=120 Monate) Deiner monatlichen Bemessungsbasis hinzugerechnet (und darauf dann KV- und PV-Beiträge ermittelt); bei einer Rentenauszahlung  unterliegt die monatliche Rente allerdings lebenslang der dann jeweils aktuellen KV-/PV-Beitragspflicht. In beiden Fällen, nämlich 1/120stel der Vollauszahlung und Rentenzahlung, gilt jedoch weiterhin die Beitragsbemessungsgrenze.  

Die KV-/PV-Belastung während Auszahlungsphase mindert die Rendite der Direktversicherung substantiell, denn der Belastung steht keine Verbesserung der KV-/PV-Versorgung gegenüber. Es erfolgt also eine Beitragszahlung ohne persönlichen Zugewinn. Es ist heute mehr denn je zu hinterfragen, ob sich die Entgeltumwandlung für GKV-Mitglieder überhaupt noch lohnt. PKV-Mitglieder können sich vielleicht eher erfreuen. 


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Es gibt kein festes Verhältnis zwischen den jeweiligen Preisen. Es gibt auch unterschiedliche Motivationen, in Gold und/oder Silber zu investieren. Bei einem solchen Investment sind schon viele arm geworden, weil die Zukunft des jeweiligen Preises und der persönliche Geldbedarf nicht miteinander zusammenpaßten. Beide Metalle werfen keine Erträge ab, es bleibt also eine reine Preisspekulation. Die Preise werden nicht nur nach Werthaltigkeit bestimmt, sondern auch durch industrielle Nachfrage.

Du schreibst leider nicht, in welcher Form Du in Silber investieren willst: Aktien, Futures, Zertifikate, Barren oder Münzen. Der Verkauf von Stücksilber ist mehrwertsteuerpflichtig. Und Spekulationsgewinne sind noch einkommensteuerpflichtig (wenn Dir Gewinne trotzdem gelingen). Und für die Aufbewahrung hast Du  sicherlich einen sicheren Ort oder?

Ich würde kein Silber kaufen;-)

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Hast Du über Deinen Makler eine Versicherungsvoranfrage stellen lassen oder ging es gleich um einen BUV-Antrag?

Zu Deiner oben gefragten Versicherung findest Du hier einige Ausführungen:

https://www.berufsunfähigkeitsversicherungen-testsieger.de/existenzschutzversicherung-vs-berufsunfaehigkeitsversicherung/


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Die Mietkürzung war berechtigt. Damit wird man nicht zur Problemmieterin. Ob die Kommunikationskultur okay war, kann man nicht sagen.

Die Mieterin ist verpflichtet, nach ausreichender Voranmeldung Besichtigungstermine einzuräumen. Daran darf sie der Vermieter bzw. Makler erinnern. Und auch, daß bei Dir kein Eigenbedarfsinteresse besteht, denn solches wäre wohl ihre größte Sorge.

Einem Besuchstermin sollte also nichts im Wege stehen und vielleicht bringst Du ihr einfach einen kleinen Blumenstrauß mit.

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Solange die Aktiengesellschaft ein Eigenkapital hat, muss sie auch ein Asset haben. Die linke Seite der Bilanz heißt nicht umsonst "Assets" (=Aktiva).

Wenn die Gesellschaft etwas von den vorhandenen Assets verkauft, dann hat sie anschließend als Asset Forderungen und/oder Bankguthaben und/oder Kasse. Nix haben, geht nicht.

PS: Natürlich können beim bzw. nach Assetverkauf auch Schulden getilgt werden. Dann verkleinert sich die Bilanzsumme.

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"Ich soll nämlich jetzt plötzlich 905,- EUR ... nachzahlen!"

Leider fehlt die ergänzende  Angabe, wieviel der andere erstattet bekommt. Oder was meinst Du?

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Identitätsprüfung wäre ja schon ein guter Grund. Aber aus Paritätsgründen läßt Du Dir auch ihre Ausweise zeigen oder?

Vielleicht brauchst Du keinen Rat für die Kapitalanlage, aber wie sieht es mit der Geldanlage aus? Manche Versicherung sucht auch Anleger im Tages- oder Festgeldbereich. Und da könntest Du ja Gründe haben, um Geld fest planbar anzulegen (z. B. Autokauf für Deine Kinder oder Hausmodernisierung in X Monaten). 

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Bei der Bonitätsbewertung des Bürgen kommt nur eine Vollstreckung in das Vermögen und Einkommen über Pfändungsfreigrenze (je nach Anzahl der Unterhaltsberechtigten) in Frage (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Pf%C3%A4ndung). Es ist auch die Lebenserwartung des Bürgen zu berücksichtigen.

Die Situation des Bürgen und des Kredites ist in Deiner Fragestellung unklar: Land, gesetzlicher Rentner u/o Betriebsrente, "Teil des Hausbaukredites". Eine Bürgschaft bezieht sich idR nicht auf einen Teil (obwohl es auch eine quotale Bürgschaft geben kann), sondern stets auf einen bestimmten Kredit. Allerdings kann es sich dabei um eine Höchstbetragsbürgschaft handeln. 

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Hier findest Du diverse Beiträge zu Deinem Thema:

http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch.html

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Ich vermute, dass Du den Sparplan bei der Comdirect Bank abschließen willst, die derzeit diese ETFs im Sonderangebot hat.

Beide Fonds sind thesaurierend und haben eine Luxemburger ISIN. Beides zusammen könnte Dir bei der langen Laufzeit steuerliche Probleme beim Verkauf bereiten, denn es droht dann eine Doppelbesteuerung. Beim Verkauf wird generell die Differenz zwischen Verkaufspreis und Einstandkosten (abzüglich Transaktionsgebühren) besteuert ("Steuerbetrag zum Ende"). In den Jahren vorher hast Du vermutlich den jährlichen Thesaurierungsbetrag ebenfalls versteuert (teilweise mögen sie unbesteuert geblieben sein, weil vielleicht Dein Sparerpauschbetrag von aktuell € 801 eine Besteuerung aufgefangen, also vermieden hat. Nun weise nach z. B. 25 Jahren diese zuvor erfolgten Besteuerungen nach, um den Steuerbetrag zum Ende in der Anlage KAP zu korrigieren. Bei ordentlicher Aufbewahrung der Steuererklärungen und jährlich aktualisierter Auflistung der jährlichen Beträge in Anlage KAP geht das, ist aber doch sehr umständlich oder?

Lanfgristig steuerlich einfacher wäre die Suche nach ausschüttenden ETFs, bei denen Du die jährlichen Ausschüttungen selber wieder anlegen könntest. Aber da gibt es bei Comdirect leider kein ausschüttendes Comstage-Produkt für die beiden genannten Indices.

Und bei der Wahl des Index würde ich Dir eher zu dem Weltindex raten, weil dort das Anlageuniversum erheblich größer ist (ist auch die Meinung von Privatier59). Weil beim Weltindex ohnehin die USA sehr dominierend sind, würde ich noch einen Europa-bezogenen ETF dazu mischen.

Es kämen also z. B. die beiden iShares ETF  mit WKN A0HGV0 und A0MZWQ in Frage. 



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Nach jahrelanger Praxis kann auch die Anzahl der Wohneinheiten als Umlageschlüssel dienen, auch wenn nichts im Mietvertrag steht.

Ist nichts anderes vereinbart, so dient (u. a. bei diesen Kostenarten) die Wohnfläche als Verteilungsmaßstab lt. § 556a Abs. 1 BGB.

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Du kannst telefonisch unter 0800 100048070 bei der DRV die Bescheinigung der gemeldeten Daten anfordern. Einmal gemacht, kommt die Bescheinigung künftig automatisch.

Lt. Bescheinigung sind Eingaben zu machen in Anlage R und Vorsorgeaufwand. 

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3,15 % Rendite für die Gesamtlaufzeit oder pro Jahr? Spass bei Seite;-)

Eine Renditeermittlung ist m. E. einigermaßen schwierig, weil bei einer solchen Berechnung oftmals Schönwetterdaten/-annahmen verwendet werden und die möglichen negativen Zukunftsereignisse verdrängt werden, z. B. Mietausfälle, Reparaturen, Instandhaltungsmaßnahmen, steigende Verwaltungskosten und negative Veränderungen des Wohnumfelds.

Ferner muss man sich immer vor Augen halten, dass die anfänglichen Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler) wahrscheinlich uneinbringlich sind, denn der Immobilienwert wird dadurch nicht gesteigert. Das ist so ähnlich wie der Ausgabeaufschlag bei Fonds. Diese Negativwerte muss Du mit Deiner Bruttorendite erstmal (in welchem Zeithorizont?) kompensieren! Ferner sind die beiden Nachkommastellen bei "3,15" Rendite für mich nur eine Scheingenauigkeit.

Ob Dir in 5 oder 8 Jahren eine jährliche Rendite von ca. 3 % noch genügen, vermag ich auch nicht zu sagen. Vielleicht gelten dann wieder alte Zinsniveaus, wer weiß?

Und daher denke ich eher an Diversifikation und Risikostreuung. Du hast ja schon einige Erfahrungen mit Deinen Mietwohnungen:-)

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Nein, "generell" sind hierbei der Steuererklärung keine Nachweise beizufügen. 
Dies gilt auch für haushaltsnahe Handwerkerleistungen.

Es heißt im BMF-Schreiben vom 10.02.2014 in Textziffer 49, Satz 3: "Es ist ausreichend, wenn der Steuerpflichtige die Nachweise auf Verlangen des Finanzamtes vorlegen kann."

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2014-01-10-anwendungsschreiben-zu-paragraf-35a.pdf?__blob=publicationFile&v=1

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Zunächst kommt eine auf € 1.200 begrenzte Summe für 20 % der erlaubten Handwerkerrechnungsbeträge (erlaubt ist "alles außer Material") als haushaltsnahe Handwerkerleistungen nach § 35a EStG in Frage, wenn die Wohnung selbst bewohnt wird. Die Rechnungen müssen von jemand unbar bezahlt werden! Die genannten 20 % (höchstens jedoch € 1.200) werden von Deiner Einkommensteuerschuld abgezogen.

Du beschreibst aber leider nicht die Art und den Anlass der Umbaumaßnahmen. Daher kann die grundsätzliche Ansatzmöglichkeit als außergewöhnliche Belastung nicht annäherungsweise beurteilt werden. Diese wäre z. B. bei einer Veranlassung durch eine Behinderung möglich.

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bei allen ETF's immer

Nein, nicht bei allen immer, aber bei vielen. Es kommt da auch auf den jeweils abgebildeten Index an und da gibt es ja sehr viele Varianten.

Warum wird mir .... Auschüttungsintervall"

Bei mir ist das auch so. Frag' mal die Comdirect, warum die Daten nicht verfügbar sind!

"Doppelrendite" bekommen

Nein, der Index-ETF schüttet nur erhaltene Dividenden aus. Dies ist z. B. bei dem Performanceindex DAX eigentlich verwunderlich, weil dabei doch alle Dividendenzahlungen im Indexwert berücksichtigt werden. Ein Beispiel für dieses "Wunder" ist der junge, replizierende und ausschüttende COMSTAGE 1 DAX UCITS ETF (WKN ETF901). Da gibt es keine Standardausschüttung und die Dividendenausschüttung, sondern nur die Dividendenausschüttung.

 

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Ja, dass kann bei niedrigem zu versteuernden Einkommen so sein:-)

Es gibt eine Steuererstattung, wenn man die Günstigerprüfung durch das Einfügen einer 1 in der Anlage KAP (z. B. Jahr 2014 in Zeile 4) beantragt. Es gibt Kapitalertragsteuer zurück, wenn nach Ausschöpfen des Sparerpauschbetrages das zu versteuernde Einkommen einen Grenzsteuersatz von weniger als 25 % hat. Dies ist bei Alleinstehenden einem zu versteuernden Einkommen von unter 15.720,00 Euro der Fall.

Ob alles erstattet wird, ist eine Frage der jeweiligen Beträge. 

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Du könntest zunächst mal diese Formel zum Berechnen der Gesamtrückzahlung Deines Beispiel-**Ratenkredites** verwenden, um ihre Richtigkeit zu prüfen:

€175000 * (20+1) * 10 =  €36.750.000

Dies kann also schlecht das Ergebnis sein, da es unter der Kreditsumme liegt. Das Rechenergebnis ist allerdings die Zinssumme für die 20 Jahre. Zurückzuzahlen sind also €136.750.000.

Die Formel dafür lautet €100.000.000 * (1 + (20+1)/2 * 3,5%). Darin ist der Teil *(20+1)/2* die *mittlere Kreditlaufzeit* für einen Ratenkredit mit jährlicher Zins- und Tilgungsratenzahlung.

Bei halbjährlichen Zahlungen für Zinsen und Tilgung bei einem Ratenkredit ist die Formel zu modifizieren, was Deine eigenen Zweifel an der Eignung für ähnliche Fragestellungen bestätigt:-)



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Ich werde mich der Stimme enthalten:-) Dennoch plagen mich einige Gedanken zum Fragehintergrund:

Eine Obergrenze der Bargeldzahlung (z. B. € 5.000) ist schon sinnvoll, aber auch diese sollte man durch ein Anmeldeverfahren anheben dürfen, z. B. für den Autokauf. Wer möchte dem Gebrauchtwagenhändler schon Geld überweisen, ohne sofort über das Auto verfügen zu können?

Andererseits sollte sich das Bundesfinanzministerium endlich aktiv für eine saubere Registrierkassen-Software einsetzen und nicht länger die derzeitige, manipulationsanfällige Software dulden.

Ferner sollten die Kassenbonausgabe und die -mitnahme beide zur Pflicht werden. Italien schreibt letztere mindestens für einen Umkreis von x Metern um die Geschäftskasse vor. Von mir aus könnten es auch 2 km und mindestens 48 h sein. Kinder unter x Jahren sollten allerdings von der Aufbewahrungspflicht befreit werden.

Die Abschaffung von 1-, 2- und 5-Cent-Preisangaben und -Münzen erleichtert zwar den Bargeldumgang, aber führt definitiv zu Preiserhöhungen. Vielleicht ist das Prinzip des dm-Marktes eine faire Lösung, lediglich den Zahlbetrag an der Kasse passend auf 5-Cent abzurunden.

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War Deine NV-Bescheinigung befristet?

Hast Du Deine 11-stellige SteuerId-Nr. (evtl. auch die Deines Lebenspartners/In) bereits dort bekanntgegeben?

Ansonsten Weckruf machen (s. EnnoWarMal).

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€ 200 sind einmalig, egal ob mit 15, 16 oder 22 Jahren begonnen wird.

Ansonsten bekommt sie durch frühes Einsteigen in einen Riestervertrag auch früher (und somit möglicherweise über ca. 52 Jahre gerechnet auch mehr) staatliche Zuschüsse.

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Eine hiesige Bank wird eine derartige Rückhaftung grundsätzlich nur von einer ihrer ausländischen Korrespondenzbanken akzeptieren. Sie muss sich auf eine derartige Rückhaftung bedingungslos verlassen und ihre Korrespondenzbank auf erste einfache Anforderung in Anspruch nehmen können.

Diese Rückhaftung der ausländischen Bank wird in den heutigen Zeiten nicht mehr in Papierform bei der deutschen Bank hinterlegt, sondern per sicherem Übertragungsweg "drahtlos" übernommen. Die Papierform wurde durch sichere Verfahren ersetzt und funktioniert heutzutage nicht mehr (sie würde eher Zweifel wecken).

Der Weg zu einem derartigen rückgarantierten Kredit funktioniert also nur so, dass (auftrags von wem?) die ausländische Bank ihrerseits eine der interessierten deutschen Korrespondenzbanken anspricht, um "man" in D einen Kredit einzuräumen. Ob "man" in D einen derartigen Kredit bekommt, wird aber die deutsche Bank erst nach eigener Kreditprüfung entscheiden.

Die spannende Fragen lauten also zunächst "Wer ist der ausländische Auftraggeber zur Gestellung der ausländischen Rückgarantie?" und "Ist eine deutsche Bank willens dem "man" in D einen Barkredit zu gewähren?"

Ich habe hier ausdrücklich - etwas zweifelnd - vom Barkredit geschrieben.

Geräuschlos und üblich wäre das vorstehend beschriebene Verfahren zur Unterstützung grenzüberschreitender Handelsgeschäfte, z. B. bei bestätigten Akkreditiven (confirmed letters of credit) oder indirekten Bankgarantien (letter of bank guarantee).


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ein wenig unbekümmert

So geht es den meisten Kreditnehmern. Denn Deine Fragestellung erfordert schon die Nennung der zu betrachtenden Kreditart, z. B. Ratenkredit, Hypothekendarlehn oder Bausparkredit.

Eine Kreditauswahl setzt immer mindestens zwei Alternativen voraus. Durch welche genauen Merkmale (Gesamtlaufzeit, Ratenhöhe, Zinssatz, An- bzw. Schlusszahlung, Zinsbindungsdauer, Zahlungsrhythmus/-fälligkeit, Nebenkosten für Bereitstellung/Prüfung/Kreditverwaltung, Restschuldversicherung etc.)  ist jede dieser Kreditalternativen geprägt?

Mit dem Effektivzinssatz sollen die bei den verschiedenen Kreditalternativen unterschiedlichen Merkmale vergleichbar, also "auf einen Nenner gebracht werden", den es dann bei jedem Kredit zu vergleichen gilt. Ein einfacher Fall wäre ein 48-Monatsratenkredit mit einem anderen 48-Monatsratenkredit. Komplexer wird es bei Ratenkrediten, wobei der eine 48 gleiche Monatsraten hat und der andere 48 gleiche, aber niedrigere Monatsraten zuzüglich einer höheren Schlussrate hat. 

Noch problematischer ist der Vergleich eines 48-Monatsratenkredites mit einem 84-Monatskredit. Da ist wegen derlängeren Laufzeit ein höherer Effektivzins zu erwarten, jedoch bei einer kleineren Monatszahlungsrate. Umgekehrt heißt dies, wegen der höheren Monatsrate beim 48-Monatskredit kann man sich diesen "billigeren Kredit" finanziell eher weniger leisten als die teurere 84-Monatsalternative.

Dieser Vergleich funktioniert idR nicht, wenn man nur punktuell die vertragliche Gesamtzahlungssumme oder die monatliche Zahlungsrate vergleicht, die anderen Unterscheidungsmerkmale aber unberücksichtigt läßt.

Ganz fehlerhaft wird ein reiner Krediteffektivzinsvergleich beim Bausparkredit, da dieser die Vorgeschichte für die Ansammlung des zwingend erforderlichen Bausparguthabens völlig ausklammert.

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Kann man Einspruch einlegen das die kompletten Fortbildungskosten im Jahr 2014 angesetzt werden ?

Ja, man kann. Ist aber zwecklos, da wegen dieser erzielten (in diesem Fall geringen) Bruttolöhne ein Eigentor geschossen wurde. Ohne die Bruttolöhne hätte man auch keine Einkommensteuererklärung, sondern dann eine Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrages gemacht. Und diese Verlustvorträge (aus den Fortbildungskosten) hätten sich bis 2012 auf € 15.132 kumuliert. Ab 2013 wären der Verlustvortrag mit den zu versteuernden  Einkünfte aus 2013 verrechnet - und in diesem Fall der Rest - weiter vorgetragen worden.

Meinst Du in der Frage mit "das die ...." das Wort "dass" oder die Worte "so dass"? Macht 100 % Unterschied, aber nur theoretisch - wie schon zuvor erklärt.

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Du hast keinen Vertrag mit den Reisebüro geschlossen, daher lehnt es Dich als Vertragspartner für irgendwelche Entscheidungen und Verfügungen ab. Du bekommst nicht einmal ein Flugticket oder die Reiseunterlagen für Dich.  Es kann Dich auch nicht zur Restzahlung auffordern:-))

Also großes Glück für Dich und Pech für Deine Freundin. Wie die sich aus dem Vertrag mit Versicherungsbetrug befreien will, bleibt ihr Problem, wenn sie überhaupt eine RRV findet.

Deine Anzahlung ist futsch; sieh' sie als Lehrgeld an. So sparst Du Dir die Restzahlung und das (teure) Dubai, wo es ohnehin nur Glitzer und Architektur zu bewundern gibt.  Das Lehrgeld Deiner Freundin wird höher werden (Marke "Eigentor").

PS.: Und selbst wenn Du selber den Vertrag geschlossen hättest und alles alleine zahlen würdest, könnte Dich niemand zwingen (alleine) zu fliegen.

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Ich will mir ein besseres Bild von der unklaren Situation machen und Du guckst mal in den Mietvertrag zum Thema Mietforderung und Verrechnung von Ansprüchen. Zunächst also einige Fragen:

mit dem Zustand der Wohnung ... nicht einverstanden

Was war denn konkret damit gemeint? Was fehlte dem Vermieter zum Zustand einer besenreinen Übergabe genau? Was hat er Dir geschrieben? Hat er Dir eine Nachfrist zur Herstellung der Besenreinheit gesetzt? Was sagt Dein Lebensgefährte zu den Lichtverhältnissen und wieviel Uhr?

Und letztlich, wieviel Kosten (Stunden, Stundensatz und Gesamtbetrag und Sonstiges?) sind für das Eigenputzerei angefallen?

Mich wundert übrigens, dass schon jetzt so kurz nach dem Auszug die Nebenkosten abgerechnet werden. Liegen denn dafür alle Kostenbelege  und die Nebenkostenabrechnung schon vor?

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Sicherlich eine interessante Frage! Forward-Darlehn gibt es mit Vorlaufzeiten von bis 5 Jahren, was für Deinen Fall reichen sollte. Eine 4-jährige Vorlaufzeit verteuert das Darlehn gegenüber einer bspw. 2-jährigen. Grundsätzlich könntest Du also eine - sagen wir vereinfachend - 3-jährige Vorlaufzeit wählen, so dass das Forward-Darlehn nach 36 Monaten ausgezahlt wird.

Die Bauzeit, wenn sie denn einmal besser planbar wird, könntest Du mit einem variabel verzinslichen Zwischenkredit bis zum Zeitpunkt der Forwardfällligkeit überbrücken. Sicherlich findet man auch für die Zwischenfinanzierung eine festverzinsliche Variante mit einem längeren, kostenfreien Auszahlungszeitraum. Aber hier gilt, dass Deine Planungsunsicherheit bei den Auszahlungen während der Bauphase sich verteuernd auf einen Festzins niederschlägt. Deshalb also die variable Variante, bei der nach Vollauszahlung bis zur Forwardfälligkeit vielleicht (Fall der Festzinsoption) auf Festzins umgestellt werden könnte.

Die momentan spannenste Frage für mich ist aber, ob das Grundstück komplett aus Eigenmitteln finanziert ist oder ob noch bis zur ersten Kreditinanspruchnahme ein anderer Kreditgeber den 1. Rang im Grundbuch belegt. Wenn dieser 1. Rang nicht für die Zwischen- und Forwardfinanzierung frei ist, wirst Du kaum neue Kreditgeber begeistern können.

Ein anderer Aspekt ist die Zinsbindungsdauer für die Tilgungszeit des Forwarddarlehns. Häufig werden hier nur 10 oder 15 Jahre angeboten, was für Dich nur bei einer sehr hohen Tilgungsquote sinnvoll wäre. Schätz mal ab, ob Du eher 20, 25 oder 30 Jahre brauchst.

Wegen der Komplexität Deines Falles, denn im Gegensatz zur üblichen Anschlussfinanzierung steht im Zweifel ja gar keine Immobilie zur Verfügung, kommt nur ein sehr guter Baufinanzierungsvermittler in Frage, z. B. ACCEDO, creditweb, Enderlein, Interhyp, Dr. Klein u.a., der solche Fälle in seiner Organisation schon hatte und entsprechende Finanziers kennt. Die müssen ja nicht zwingend Banken, sondern können auch Lebensversicherer sein.

Suche Deinen Finanzierungsfall mal auf dieser Seite einzugeben und guck, wer da in Frage kommt. Für den Immobilienwert gibst Du einfach den Immobilienwert (einschl. Grundstück) ein:

http://forward.fmh.de/rechner/fmh2/default.aspx




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kl.Prinz: Hast Du Dir schon mal die Anlage V 2014 und die dazugehörige, im Normalfall anhängende Anleitung zur Anlage V 2014 angesehen und durchgelesen? 

Frage 1: Durch Ausfüllen der Anlage V.

Frage 2: Was steht dort in Zeile 9 und 13? Beantwortet das Deine Frage 2?

Frage 3: Aufteilung 50:50 ist aus welchem Grunde vorgesehen? Beschreibe bitte die vermietete und die selbstgenutzte Wohnungsfläche. Was steht in den Zeilen 8 und 10? Was trägst Du z. B. in Zeile 46 ein? Welchen Verteilungsschlüssel hast Du mit Deinem Mieter für welche Betriebskostenarten im Mietvertrag vereinbart? Nur wenn diese letzten Fragen beantwortet werden, kann ich Dir eine konkrete Antwort auf die 3. Frage geben.

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Ich habe mich zunächst bei Stiftung Warentest Heft 12/2014 und im Internet mit 33 Gesellschaften und über 100 Tarifen erkundigt. Interessant waren dort auch die Kommentare der Leser zum Test.

Ich weiß nicht, welches Portal Du genutzt hast. Ich habe mir neben Finanztest und einigen mißglückten Portalversuchen noch die aus meiner bisherigen Kenntnis beste Auswahlmaske bei Mr-Money angesehen (s. Bild) auf folgendem Link: http://www.mr-money.de/Vergleichen/Rechtschutz/Berechnen. Man findet dort allerdings nur 18 Gesellschaften! Wichtig ist dort, ganz unten die Voreinstellung auf "Ich möchte weitere Angaben ..."  zu aktivieren. Dort kannst Du dann die für Deine Lebenssituation relevanten Angaben machen und Dir das Ergebnis ansehen, bei dem noch genügend Varianten (Selbstbehalt, m/o Mediation, m/o Strafrecht, Versicherungssumme) übrig bleiben. Es gibt 221 Prüfpunkte und Du siehst bei Deiner engeren Auswahl, wo sich diese Tarife/Gesellschaften unterscheiden. Nach der endgültigen Wahl habe ich dann einen Versicherungsmakler aufgesucht, der genau diese Versicherung auch im Angebot hat und bin nochmal kurz die Punkte durchgegangen.

Viel Spaß beim Lesen!


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Bei unter z. B. € 50.000 gibt es Kleinmengenzuschläge für Zinsen oder gar Absagen. Aber Dir kann geholfen werden!

1. Wann ist Dein Schuldenziel Null? 10, 15 oder 20 Jahre? Dies ist die allerwichtigste Frage.

2. Reicht Deine bisherige Rate oder wie hoch ist die künftige Rate mit durchgängiger Zinsbindung? Nutze dazu einen Finanzrechner und rechne mit Deiner Endziellaufzeit bei alternativ 2 %p.a. Zinsen (jede Alternative steigend um 0,2 % bis max. 3 %). Dann weißt Du wie hoch die einzelnen Raten bei insg. 6 Varianten sind.

3. Gucke bei http://hypotheken.fmh.de/rechner/fmh2/index1.aspx unter Detailanalyse mit Deinen Objektwerten, um Anbieter zu finden. Ich habe ein Beispiel als Bild beigefügt.

4. Bitte um Rückmeldung, ob Du fündig geworden bist.

Danke!


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wfwbinder hat Dich bereits in die richtige Richtung geschickt:-)

Hier ein höchstamtlicher Link, der Dir bei der Aufteilung zwischen Grundstücks- und Gebäudeanteil helfen wird:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommenssteuer/2014-09-23-Berechnung-Aufteilung-Grundstueckskaufpreis.html

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Geschäftsbanken (und wohl auch Lebensversicherer) wollen lieber 1. Rang und Du bekommst dafür bessere Konditionen.

Eine Bausparkasse würde sich jedoch mit dem 2. Rang zufrieden geben, allerdings lohnt sich diese Strophe derzeit nur, wenn Du schon einen ausreichend hohen BSV in Zuteilungsnähe hast. Hast Du?

Manche Arbeitgeber geben auch AG-Darlehn im 3. Rang (Abhängigekeitsproblem beim AG-Wechsel!).

Mich verwundert, dass die beiden restlichen Kredittranchen die gleiche Restfälligkeit Ende 2018 haben. Planungsfehler?

Hast Du keinen BSV, dann kommen drei Alternativen in Frage:

1. Prolongation der fälligen Tranche bei dieser Bank bis Ende 2018 und dann Prolongation der 3 Tranchen ab Ende 2018 bei dieser Bank oder Ablösung aller Tranchen durch anderweitige Kreditaufnahme bei Bank oder Lebensversicherer. Problem: Massives Zinsveränderungsrisiko für zunächst 3 Jahre für die 1. Tranche und dann für restliche Jahre für alle Tranchen.

2. Wie zuvor, aber bereits jetzt ein Forwarddarlehn mit ca. 42 Monate Vorlaufzeit. Beachte, dass bei Forwarddarlehn häufig nur eine anschließende 10-jährige Zinsbindungsdauer unterstellt wird, was aber idR völlig unzureichend ist. Wichtig wäre für Dich, Dir vor jedweden Plänen der Kreditumschuldung Gedanken für den Schuldenabbau zu machen. In welchem Jahr willst Du schuldenfrei sein? Könntest Du jährliche Sonderzahlungen oder gar Erbfälle "einplanen"? Stelle Dir mal Deinen gewünschten Schuldenverlauf vor vom Jahr 20xx mit Null rückwirkend bis 2018 mit ca. t€ 300.

3. Ablösung der 1. Tranche durch ein dauerhaft(!) zweitrangiges Darlehn mit einer Volltilgung, kompletten Zinsbindung und Sondertilgungsmöglichkeiten für - sagen wir - 20 Jahre. Dieses Darlehn bietet Dir also bereits heute Schutz gegen Zinsveränderungsrisiken, die z. B. nach Ende 2018 für die beiden Resttranchen auftreten, was man allerdings durch Forwarddarlehn eingrenzen kann. Wichtig: das zweitrangige Darlehn darf bei Umfinanzierung der beiden anderen Tranchen nicht automatisch im Rang hoch rutschen!

Bei den neuen Finanzierungen sollte man nicht nur auf Flexibiltät hinsichtlich von Sondertilgungen achten, sondern auch auf die Möglichkeit der (mehrmaligen?) Änderung der Tilgungsquote.


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Die GKV muss € 55 oder die nachgewiesenen höheren Werbungskosten akzeptieren:

"(1b) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und Einnahmen aus Kapitalvermögen sind den beitragspflichtigen Einnahmen nach Abzug von Werbungskosten zuzurechnen. Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Als Werbungskosten ist bei Einnahmen aus Kapitalvermögen ein Betrag von 51 Euro pro Kalenderjahr zu berücksichtigen, sofern keine höheren tatsächlichen Aufwendungen nachgewiesen werden.Satz 3 ist erstmalig auf Einnahmen aus Kapitalvermögen aus dem Kalenderjahr 2009 anzuwenden."

Seite 4 in Quelle: http://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/Grundsaetze_Beitragsbemessung_Freiwillige__30052011.pdf

Anmerkung: Der einkommensteuerliche Sparerpauschbetrag von € 801 spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.

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Vielleicht will sich Dein Finanzamt erstmal eine Meinung bilden über ein Urteil des FG Rhl-Pfalz. Lies bitte:

Mit Urteil vom 19. Mai 2015 (5 K 1792/12) hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) die bislang gerichtlich noch nicht geklärte Frage entschieden, ob Arbeitnehmer, die sich beim Eintritt in den Ruhestand für eine Kapitalauszahlung ihrer betrieblichen Altersversorgung entscheiden, diesen Betrag nur ermäßigt versteuern müssen. Das FG hat diese Frage zugunsten der Arbeitnehmer entschieden, allerdings wegen grundsätzlicher Bedeutung dieser Frage die Revision zum Bundesfinanzhof (BFH) zugelassen.

Quelle: http://www.mjv.rlp.de/icc/justiz/nav/85e/broker.jsp?uMen=85e46c89-a044-11d4-a736-0050045687ab&uCon=abc50418-ee22-5e41-625c-a22602e4e271&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

Demnach kommt eine ermäßigte Besteuerung nach § 34 EStG (Fünftelregelung) für diese Auszahlung in Frage.

Deine sehr speziellen Fragen lassen sich mangels Kenntnis Deiner übrigen einkommensteuerlich relevanten Daten kaum beantworten. Warte einfach den Steuerbescheid ab. 


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Ich habe wegen den Ausbildungskosten und des Studiums Fragen zum Steuerbescheid, könnt Ihr mir Hilfe geben?

Hallo,

ich habe nach dem Gymnasium erst meine Bundeswehrzeit absolviert und dann studiert. 2011-2012 Bachelor und 2103-2014 Master. Seit Mitte 2014 habe ich auch einen schönen Job. Wir haben nun mit Wiso rückwirkend die Seteurerklärung 2011-2014 gemacht.

Die Elster Steuerbescheide für 2011 & 2012 kamen nun über nacht ich habe sie runtergeladen. In den Jahren ( bis auf 2014) hatte ich keine einkünfte und das Studium als Werbungskosten angestetzt. Hier die Angaben aus dem Bescheid:

2011 : 11.622 Werbungskosten geltend gemacht, Finanzamt hat 4.000 als unbeschränkt abzugsfähige Sonderausgaben Ausbildungs-/weiterbildungskosten festegesetzt

2012 : 14.184 Werbungskosten geltend gemacht, Finanzamt hat 6.000 als unbeschränkt abzugsfähige Sonderausgaben Ausbildungs-/weiterbildungskosten festegesetzt

2013 & 2014 warte ich noch auf die Bescheide.

Was heißt das den für mich ? bringen mir den die Sonderausgaben was in 2014 und evtl in 2015 ? Sind die in irgendeiner Form steuermildern ? Ich dachte Werbungskosten ansetzten und dann als Verlustvortrag nutzen.

Hier noch aus dem Bescheid;

Die Festsetzung der Einkommensteuer ist gem. § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AO vorläufig hinsichtlich

  • der Abziehbarkeit der Aufwendungen für eine Berufsausbildung oder ein Studium als Werbungskosten oder Betriebsausgaben (§ 4 Absatz 9, § 9 Absatz 6, § 12 Nummer 5 EStG)

Vielen Dank !

Den Account hat mir meine Mama HilfeHilfe für das Posting überlassen

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Bschei ...   rückwirkend die Seteurerklärung 2011-2014 gemacht.

Hat Deine Mama Deinen Text nicht vorher Korrektur gelesen?

Möglicherweise hätte für die früheren Jahre nicht eine Einkommensteuererklärung, sondern eine Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortages abgegeben werden müssen (bitte schau mal in den Mantelbogen, Seite 1, Zeile 1 und 2)! Das läßt sich innerhalb der laufenden Widerspruchsfrist noch reparieren. Ich empfehle noch das genaue Lesen dieses Links:
https://www.test.de/Ausbildungskosten-Auch-Verluste-fuer-fruehere-Ausbildungsjahre-zaehlen-4848244-0/

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Da Du technischer Laie bist (siehe "Grünspan auf Waschbeton"), solltest Du allenfalls den Löwenzahl auszupfen, aber keinesfalls mit einem Hochdruckreiniger einen Reinigungsversuch von Platten und Fugen starten. Der Hochdruckreiniger hinterläßt zwar vorübergehend eine saubere Fläche, aber die ist aufgerauht und somit ein idealer Haftgrund für den nächsten Moosbefall. Zudem spritzt der Hochdruckreiniger die Sandfugen aus und die Platten verlieren Lagestabilität ("sie wackeln"). 

Zu den mietrechtlichen Aspekten hat Gaenseliesel einen Link eingestellt, aber dort lag offenbar ein Baufehler vor, nämlich mangelnde Abflussmöglichkeit. In Deinem Fall spielt neben den mietrechtlichen Aspekten für die Instandhaltung aber auch noch die offenbar vorliegende Besonderheit einer Wohnung im vom Vermieter selbstgenutzten Ein- oder Zweifamilienhaus hinsichtlich der vereinfachten, vermieterseitigen Kündigung nach § 573a BGB eine Rolle. Dieses Damoklesschwert sollte in Deinem Fall anraten lassen, eine einvernehmliche, also gemeinsame Lösung zu finden.

Ich habe Dir technische Argumente geliefert, warum die Hochdruckreinigerlösung auch für Deinen Vermieter nicht sinnvoll ist. Vielleicht gibt er Dir die Erlaubnis für den Einsatz einer chemischen Problemlösung aus dem Gartencenter zur wurzeltiefen Pflanzen- und Moosbeseitigung. Aber auch hier könnte ein Anwendungsrestrisiko bestehen, da der Aufbau des Waschbetonuntergrundes nicht benannt wurde.   



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