Fragen der Legalität musst Du vor Ort, also in Argentinien klären. Ebenso die Fragen nach etwaigen Umtauschkosten und -kursen.

HInsichtlich des offiziellen Kurses von 117 Pesos/Euro vermute ich, dass dies der Bargeldwechselkurs für den Ankauf von Euro-Banknoten ist. Dieser Kurs ist natürlich schon deshalb ungünstig, weil die ankaufende Bank die Euro-Scheine sammeln, lokal an Reisende in den Euroraum verkaufen oder gar körperlich in den Euro-Raum zwecks Gutschrift versenden muss. Alleine der Zeitaufwand mit dem entsprecheneen Kursschwankungsrisiko und Zinsverlust drückt den offiziellen Kurs nach unten.

Bei dem Westen Union-Vorgang handelt es sich nicht um den Eintausch von Banknoten, sondern um verrrechnetes Euro-Guthaben ("Giralgeld"), bei dem kaum Zeitverluste auftreten.

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Leider ist diese absehbare Situation schon vor Jahren nicht durchgeplant gewesen und zeigt das grundsätzliche Dilemma mit den angeblich "günstigen" KfW-Kreditkonditionen, wenn die KfW-Kredittranchen vom Kreditnehmer nach den sog. 10 Jahren nicht vollständig getilgt werden können (siehe hierzu § 489 BGB https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__489.html).

"Deine" Bank sitzt auf den Sicherheiten sowohl für den eigenen Kredit als auch - treuhänderisch - für die beiden KfW-Kredite.

Die Ablösung zum Fälligkeitstag eines KfW-Kredites durch heute abgeschlossenen Forward-Vertrag bei einer anderen Bank dürfte problematisch bzw. teuerer werden, da diese neue Bank möglicherweise nur eine nachrangige Grundbuchsicherung erhält.

Du solltest zuerst mit "Deiner" Bank über die Restschuldübernahme des bzw. der KfW-Kredite sprechen, um so das "normale" Vorgehen besser zu verstehen (aber ohne Dich gleich darauf einzulassen!) . Ziel sollte sein, die alle drei Kreditteile auf einen einzigen Kredit (mit Sondertilgungsmöglichkeiten plus o.a. gesetzlicher Kündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren) umzustellen. Vielleicht muss dabei übergangsweise eine variable Verzinsung akzeptiert werden, bis die verschiedenen Kredittranchen verschmolzen werden können. In Zeiten steigender Kapitalmarktzinsen erhöht sich für den Kreditnehmer das Zinsrisiko, leider.

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Ich habe nichts gegen Deine Fragestellung hier. Persönlich finde ich diese Art der Risikostreuung sehr gut.j Aber:

Ich hoffe aber, dass Du neben dieser (starken?) Aktienorientierung auch noch eine aktienbörsenunabhängige Geldanlage betreibst, z. B. eine stets kurzfristig verfügbare Tagesgeldanlage in Höhe von mindestens 3 Monatsnettogehältern. Damit kannst Du kurzfristig entstehenden Geldbedarf decken.

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Ein Bausparvertrag ist der richtige Vertrag für den Vermittler, noch nicht für eine Auszubildende!

Bleib bei Deinem Fondsvertrag. Prüfe allenfalls, ob Du dort auf einen ETF auf den MSCI World umsteigen kannst.

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Die Finanzierungchance Eures Immobilientraums würde sicherlich durch eine zusätzliche Sicherheitsstellung (Grundschuld auf Elternhausgrundstück) wesentlich verbessert, erstens vielleicht überhaupt ermöglicht und zweitens konditionell auch noch verbessert.

Allerdings solltet Ihr wirklich ernsthaft prüfen, ob Ihr Euren Eltern diese Belastung des Eigenheimes zumuten wollt. Wenn Euer Immobilientraum aufgrund naheliegender Risikofaktoren (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trennung, Tod) scheitern sollte, könnte das Alterssicherungsmodell Eurer Eltern in große Schwierigkeiten kommen. Und das nur, weil Ihr vielleicht 1 - 1, 5 % p.a. sparen wolltet.

Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang ferner, dass der Kreditgeber die Besicherung des Elternhauses komplett freigibt, sobald Euer Restkreditsaldo um - sagen wir - 20 % des Anfangskreditsbetrages gesunken ist. Normalerweise liefe die Zusatzbesicherung nämlich immer weiter bis zur letzten Rate.

Denkt daran, für Euch eine langfristige Kalkulationssicherheit durch eine lange Festzinsbindungsfrist (z. B. 20 Jahre) verbunden mit jährlicher Sondertilgungsmöglichkeit von 3 - 5 % p.a. zu finden.

PS: Der Hinweis auf die Höhe Eures Nettoeinkommens ist vordergründig schön. Wichtiger wäre jedoch bei einer Finanzierungsanfrage, wieviel von diesem Nettoeinkommen überhaupt noch für die finanzielle Belastung nachweisbar frei verfügbar ist. Schließlich habt Ihr ja derzeit schon andere regelmäßige Belastungen, die Ihr am besten kennt. Und bei einer Immobilie gibt es dann immer noch das plötzliche Instandhaltungsrisiko, z. B. Heizungs- oder Dachreparatur.

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due to volatility

= "wegen Marktpreisschwankungen".

Du kannst Aktien nur stückweise in Auftrag geben und kaufen. Daher kommt es bei z. B. 25 Stück zur Preissprüngen, wenn sich der Kurs etwas verändert. Die Kosten von € 1/Order sind also nicht die Ursache für die Meldung. Kaufe einfach eine Aktie weniger:-)

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Kann dann noch etwas schief gehen?

Ja oder Nein.

Suche Dir was aus, denn Du weißt alleine, ob Deine Antragsdaten mit der Realität übereinstimmen und wie es um das Haus bestellt ist.

Es könnte sich ferner bei der Besichtigung herausstellen, dass ein erheblicher Sanierungsbedarf bzw. Instandhaltungsrückstau besteht. Dabei könnte z. B. der Heizkessel als nicht mehr zulässig angesehen werden. Hauswände könnten rissig, durchfeuchtet und schimmelig sein.

Aber diese Aspekte habe ich nur beispielhaft und spekulativ genannt. Vermutlich ist das Haus in einem Topzustand, die Außenwände sind dicht und gut gestrichen, so wie auch die Fensterrahmen.

Der Bankgutachter möchte gerne die Werthaltigkeit dieser Immobilie einschätzen, ehe er sein Okay zur Darlehnsauszahlung gibt.

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Üblicherweise steht im Mietvertrag auch die Wohnfläche und die Kaltmiete. Wenn es durch den falschen Ansatz von 50 % der Balkon-/Terrassenfläche zu einem Rechenfehler der Gesamtfläche und Kaltmiete gekommen ist, dann würde ich mit einem nett formulierten Schreiben darauf hinweisen und die rückwirkende Korrektur seit Januar 2019 bei der übernächsten Mietzahlung ankündigen.

Eine solche Rückforderung wäre noch nicht verjährt!

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Für Deine Pläne ist diese Überlegung unwichtig:

Damit ich wenn ich einmal eine Immobilie finanzieren möchte kein „unbeschriebenes Blatt“ für die Bank bin und evtl. bessere Konditionen bekomme.

Hier steht die richtige Begründung:

da sie ja sowieso meine Bonität prüfen bevor ich einen Kredit bekomme?

Zur Bonität gehört neben dem vorhandenen Eigenkapital vorallem die monatliche Zahlungsfähigkeit, die aus Deinem Verdienst und Deinen übrigen finanziellen Verpflichtungen abgeleitet werden kann. Als (künftiger) Beamter (mit somit sicherer Altersvorsorge) hast Du ein dickes Plus bei der Bonitätsprüfung.

Nun zur anfänglichen Überlegung: die Commerzbank bietet keine gute Verzinsung zum Ansparen auf einem Tagesgeldkonto. Viele andere Banken momentan auch nicht. Es gibt nur wenige bonitätsstarke Banken, die noch Guthabenzinsen von mehr als 0,2 % p.a. an Tagesgeldzinsen zahlen. Dazu später mehr. Festgeldkonten mit 3- oder 6-monatigen Zinslaufzeiten bringen auch nicht viel Guthabenzinsen.

Du solltest bei einer Bank als Tagesgeld einen Notgroschen von ca. 3 Nettomonatsgehältern haben, die Du kurzfristig nutzen kannst. Der Transfer vom Tagesgeldkonto zu Deinem Sparkassenkonto sollte innerhalb von 2 Bankarbeitstagen erledigt sein. Auf Deinem Sparkassengirokonto hast Du sicherlich immer ca. € 700 Guthaben, was für die ersten beiden Tage reicht, und Du kannst mit der Sparkasse zusätzlich das kurzfristige Überziehungslimit diskutieren, das durch die nächste Gehaltszahlung überkompensiert werden sollte.

Abstand nehmen solltest Du in den nächsten 7 Jahren von Bausparverträgen, auch wenn Dich gute Bekannte (aus Provisionsgründen) dazu drängen sollten. Als Bundesbeamter mußt Du kurzfristig Deinen Dienstort wechseln können und eine Immobilie kann dabei nicht mitumziehen. Die Immobilie kannst Du aufgrund der vermutlich räumlichen Distanz schlecht selbst managen.

Aber momentan musst Du Dir eher das künftig gewünschte Eigenkapital zusammensparen.

Informiere Dich über Tages- und Festgeld und Ansparen von Eigenkapital z. B. bei test, biallo, fmh, alle mit .de.

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Der aktuelle Wechselkurs ist "1,12 EUR/USD".

Diese Aussage bzw. Schreibweise ist eindeutig falsch.

Sie müsste richtig wie folgt lauten: "Der aktuelle Wechselkurs ist "EUR/USD 1,12"", m.a.W. für 1 Euro erhält man USD 1,12. Dies ist die sog. Mengennotierung, die bei uns erst seit der Euro-Einführung bei Devisenkursen gebräuchlich ist, aber im sonstigen Leben leider nicht. Es ist wegen der Mengennotierung nicht mit der Vertauschung der beiden Währungen getan, sondern die Reihenfolge EUR/USD vor der Menge muss eingehalten werden.

Häufig findet man leider heute noch die falsche Schreibweise, die der früheren Preisnotierung entspricht (siehe hierzu den Link in der Antwort von Andri123). Bei der Preisnotierung 0,8929 EUR/USD wird ausgedrückt, wieviel Euro man für einen US-Dollar bekommt (bzw. wieviel Euro ein US-Dollar kostet).

In Großbritannien gab es die Mengenotierung vor der Entstehung des Euro.

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Kombifinanzierung?

Hallo,

vorweg: Klar, keiner wird das Folgende ohne meine Situationen genau zu kennen, beantworten können. Eure Meinungen interessieren mich dennoch.

in 5 Jahren möchten wir eine Eigentumswohnung in einer Großstadt kaufen. Darlehensbetrag (Kaufpreis + Nebenkosten - Eigenkapital) ca. 400.000€. Wir stellen uns eine Laufzeit von 30 Jahren vor (bin 24 Jahre alt).

Bei einem Annuitätendarlehen mit 20 Jahren Sollzinsbindung weiß man nicht, was nach dem 20 Jahren kommt. Evtl. ist der Zins dann so hoch, dass die 30 Jahre unrealistisch werden. So etwas würde man dann erst in ca. 20 Jahren sehen.

Nun wurde uns von der Hausbank eine Alternative vorgeschlagen: Kombifinanzierung. Phase 1: Rate setzt sich zusammen aus Betrag für die Bank und Sparteil für einen Bausparvertrag (über sagen wir 200.000€ was ca. der Restschuld nach 20 Jahren Laufzeit entspricht).

Phase 2: Gesamte Rate geht für weitere 10 Jahre in den Bausparvertrag.

Das hat den Vorteil, dass man sich den Zins sichern kann und diese Unwissenheit in 20 Jahren nicht hat. (Sind beide nicht sonderlich risikofreudig)

Wir überlegen nun ob wir diese Variante wählen und uns den Bausparvertrag nun direkt schon sichern (statt in 4 Jahren). Würden dann aber nur die Abschlusskosten (2000€) zahlen und ihn für die 4 Jahre nicht besparen, um das EK aufzustocken. Der Bausparvertrag hat in der Sparphase einen Zins von 0,1% (also nichts, aber das stört nicht), in der Darlehensphase hat er einen gebundenen Sollzins von 1,25% p.a. bzw. einen effektiven Jahreszins von 1,57% p.a.

Was haltet ihr davon und was sind die Vor- und Nachteile? Vorweg: Die mtl. Raten sind im Bereich von 1500€, das können wir uns problemlos leisten, darum soll es also hier an der Stelle nicht gehen.

Danke für eure Meinungen!

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Bei einem Annuitätendarlehen mit 20 Jahren Sollzinsbindung weiß man nicht, was nach dem 20 Jahren kommt.

Wenn man das genau wissen will, nimmt man einfach eine durchgängige, also 30-jährige Sollzinsbindung. Nichts ist leichter als das. Man nennt dieses Darlehn auch "Volltilger". Problem für Dich: Du weißt nicht, wie sich in den nächsten 5 Jahren die maßgeblichen Kapitalmarktzinsen entwickeln. Ich weiß es auch nicht. Den Weg über ein sog. Forward-Darlehn mit 5-jähriger Vorlaufzeit für ein Volltilgerdarlehn kann ich Dir nicht empfehlen.

Der Bausparvertrag hat ... in der Darlehensphase hat er einen gebundenen Sollzins von 1,25% p.a. bzw. einen effektiven Jahreszins von 1,57% p.a.

Toller Zins, aber kannst Du Dir auch die zusätzliche Tilgung von x % p.a. leisten? IdR hat der Bausparvertrag eine Kreditlaufzeit von nur - sagen wir - ca. 12 Jahre. Diese Gesamtbelastung pro Monat (auch monatliche Annuität genannt) dürfte über Deiner Monatsrate von € 1.500 liegen.

Ein grundsätzliches Problem beim Bausparvertrag ist der vertraglich nicht garantierbare Zuteilungszeitpunkt für das Darlehn. Eine Zusagegarantie ist den Bausparkassen gesetzlich verboten. Für diesen Zwischenzeitraum brauchst Du also eine Verlängerung des Bankvorausdarlehns. Welcher Zinssatz wird dafür eingeräumt?

Bausparvertrag nun direkt schon sichern (statt in 4 Jahren). Würden dann aber nur die Abschlusskosten (2000€) zahlen und ihn für die 4 Jahre nicht besparen,

Wer gar keine Einzahlungen vornimmt, bekommt auch keine Zuteilung bzw. der Zuteilungszeitpunkt für ein Bauspardarlehn rückt in die Ferne.

Deine momentanen Überlegungen sind also noch etwas nachzuarbeiten.

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Die Transferfrage wurde schon beantwortet.

Wurde das Haus vermietet und wurden die brasilianischen Mieteinkünfte in der deutschen Steuererklärung berücksichtigt (deutsches Welteinkommensprinzip!)?

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Besteuerung von Fonds - Vorabpauschale und Verluste?

Ich habe grade diesen Link hier gelesen und dazu zwei Fragen. Ich zitiere mal von der Seite:

Für Anleger, die einen Fondsanteil erst im Lauf des Jahres kaufen oder regelmäßig im  Sparplanansparen, berechnet sich auch die Vorabpauschale anteilig: Für jeden vollen Monat, der dem Kaufdatum des Fondsanteils vorangeht, verringert sich die Pauschale um ein Zwölftel.

Das bedeudet in der Praxis was? Angenommen Herr Mustermann zahlt sei dem 1.1.18 jeden Monat 50€ in einen Fonds ein. Er hat einen Wert der Fondsanteile zum 1.1.18, nämlich 50€ minus Ausgabeaufschlag, und einen Wert der Anteile zum 1.1.19. Daraus kann man eine Vorabpauschale berechnen, die sich aber nun wie berechnet? Also wie werden die 12 Käufe eingerechnet?

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Im Falle, dass ein thesaurierender Fonds zum Verkaufszeitpunkt keine Wertsteigerung aufweist oder gar Verlust gemacht hat, fallen bei Verkauf keine neuen Steuern an. Bereits festgestellte Vorabpauschalen werden dennoch angerechnet. Ein Nullertrag wird dadurch zum Verlust oder der Verlust vergrößert sich. Anleger können den Verlust ins nächste Steuerjahr vortragen.

Wie trägt man den Verlust vor? Über die Steuererklärung?
Das betrifft aber nur den Verkauf, richtig? Also wenn der Wert der Anteile zum Jahresbeginn höher ist als zum Jahresende, ich aber nicht verkauft habe, dann kann ich keine Verluste vortragen?

Viele Grüße

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Das betrifft aber nur den Verkauf, richtig?

Ja, und zwar richtigen Verkauf (im Gegensatz zum "gedanklichen Verkauf" nach der Art: "Wenn ich heute verkaufen würde, dann hätte noch ....").

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Wenn die Bank beim Pfandtausch (s. wfwbinder) mitspielt, wäre ja fast alles okay.

Aber für den neuen Hauskauf müsst Ihr doch auch sicherlich einen zusätzlichen Immobilienkredit aufnehmen oder reicht das Eigenkapital?

Wenn das Eigenkapital nicht reicht, dann erhöht sich die Neukauffinanzierung noch um den Saldo der alten Finanzierung. Diese Kreditsumme droht dann, nicht mehr ausreichend durch das neue Haus besichert zu werden oder die Beleihungsgrenze wäre sehr strapaziert, was beide Kredite verteuert.

Er hat angeblich kein Geld mehr

Auf diese Aussage würde ich nicht vertrauen. Da muss ein Vollstreckungsbescheid und Offenbarungseid her, damit der Schuldner wirklich Farbe bekennen muss. Nutzt die Rechtsberatung Eures Anwaltes!

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Die Einverständniserklärung zur Schufa-Abfrage gilt für die gesamte Dauer der Kontobeziehung.

Die Bank hat das Recht, jederzeit eine Schufa-Abfrage durchzuführen. Schließlich ist die Schufa ein Verein zum Schutz der Mitglieder, die Gläubiger sind.

Sie ist nicht zu Deinem Schutz aktiv, sondern um die Mitglieder gegen Schuldner zu schützen, die insb. ihren vertraglichen Verpflichtungen tatsächlich oder voraussichtlich nicht nachkommen. Die Schufa meldet den Mitgliedern aber auch bestehende Kontoverbindungen, ohne dass es bei denen zu Auffälligkeiten gekommen ist.

Du musst Dir bei vertragskonformer Ratenzahlung also keine unguten Gedanken machen!

Falls Zahlungsprobleme absehbar werden, dann solltest Du besser vorher mit Deiner Bank sprechen und nicht warten, bis die Katastrophe eingetreten ist. Anstelle einer länger andauernden Nutzung des Dispokredites oder einer unangemeldeten Kontoüberziehung ist die rechtzeitige Aufnahme eines Ratenkredites angeraten. Nur dadurch spart man hohe Zinsen und erhält das Bankvertrauen.

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heute war ich bei der Volksbank

Es gibt gibt ca. 350 Volksbanken in Deutschland. Wenn man bei einer VB ein Gehaltskonto eröffnen will, sollte man sich vorrangig nach den Kontoführungsgebühren erkundigen, die je nach Art der Kontoführung unterschiedlich sein dürften. Manchmal gibt es für Azubis eine kostengünstige Kontovariante.

ob ich die Volksbank Mitgliedschaft möchte

Jede VB ist eine Genossenschaft, in der man Mitglied werden kann, aber nicht muss. Mitglieder haben manchmal vergünstigte Kontoführungsgebühren (also nachfragen). Als Mitglied zeichnet und zahlt man idR einmalig einen Genossenschaftsbeitrag (Höhe ab x Euro) und erhält dafür eine jährliche, variable Dividende (Vorteil!), wenn die Geschäfte gut laufen. Man haftet allerdings bis zum 4(?)-fachen seiner Einlage, wenn es der VB mies gehen sollte, d.h. es besteht eine Nachschusspflicht (Nachteil!). Und wenn man seine Anteile später zurückgeben möchte, muss man einen Antrag auf Anteilsrücknahme stellen, dem der VB-Vorstand zustimmen muss und der etliche Monate später (Nachteil!) - nach der Feststellung des Jahresergebnisses - nach Löschung Deiner Anteile im Genossenschaftsregister abgewickelt wird. Es ist also langwieriger und keinesfalls ein Spar- oder Tagesgeldkontoersatz!!!

Als Azubi sollte man daher nicht gleich VB-Genossenschaftsanteile zeichnen und kaufen, sondern erst einmal mit der mageren Azubi-Vergütung klarkommen.

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Lies Dir bitte § 35a EStG durch (insb. Abs. 3 und 4), da Du das (falsch?) Geschriebene nicht richtig wiedergibst. Begründung für die Berücksichtigung dieser Kosten ist nicht die private Lebensführung, sondern die Leistungserbringung im Haushalt (oder Heim).

Kfz-Reparaturen sind daher nicht begünstigt. Siehe zu diesem ganzen Komplex dieses BMF-Schreiben:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2016-11-09-Paragraf-35a-EStG.html

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Die Lohnsteuerbescheinigung des AG kann nur die von ihm abgeführten Beiträge enthalten. Wenn Du selber noch welche gezahlt hast, dann musst Du von Deinem Versicherer eine Beitragszahlungsbestätigung 2017 anfordern. Du kannst ihn auch beauftragen, die Zahlungsbestätigung mit Deiner Steuer-Id-Nummer dem Bundesamt für Steuern zu melden.

Wenn es sich um Zusatzzahlungen für über die Basisabsicherung hinausgehende Leistungen geht, dann wurden diese z. B. in der Anlage Vorsorgeaufwand 2016 in Zeile 28 eingetragen. Das Formular für 2017 dürfte eine ähnlich formulierte Zeile enthalten.

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Beisse Dich bitte mal durch diese Grundsätze, die Du auf dieser Seite verlinkt findest:

https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/kv_grundprinzipien/finanzierung/beitragsbemessung/beitragsbemessung.jsp

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Genau genommen ist Deine Fragestellung falsch, aber ich vermute mal zu wissen, was Du meinst.

In Zeile 71 der ESteuererklärung 2016 stehen die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse im Privathaushalt. Das kommt bei den Vermessungskosten bestimmt nicht in Frage. Also fraglich, ob Zeile 72 oder 73.

Haushaltsnahe Dienstleistungen sind bis zu 20 % von € 20.000, also max. € 4.000, im Steuerjahr in Zeile 72 ansetzbar.

Der Vermessungsingenieur erbringt sicherlich keine haushaltsnahe Dienstleistung im Sinne des § 35a Abs. 2 EStG, sondern allenfalls (wenn überhaupt) eine, die dem Handwerker vergleichbar ist, also § 35a Abs. 3 EStG. Derartige haushaltsnahe Handwerkerleistungen können in Zeile 73 der Erklärung bis zur Höhe von 20 % von € 6.000, also max. € 1.200, eingetragen werden.

Zu den haushaltsnahen Handwerkerleistungen gehören gemäß BMF-Schreiben vom 09.11.2016 auch (einige) gutachterliche Tätigkeiten, aber einige werden explizit ausgeschlossen. Dieses Schreiben findest Du unter http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2016-11-09-Paragraf-35a-EStG.html

Lies bitte dort die Textziffern 19 - 21 und die Anlage 1. Vermessungsingenieurtätigkeiten werden in dem Schreiben nicht erwähnt, aber zumindest werden Architektentätigkeiten (egal ob Neubau oder Umbau) ausgeschlossen, hingegen gutachterliche Tätigkeiten aber gemäß Textziffer 20 für möglich gehalten.

Da der Kontext und Deine Beschreibung für die Umbaumaßnahme der Garage fehlt, kann ich in Deinem Fall weder Zulässigkeit noch Ausschluss der Tätigkeit beurteilen.  

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