Studentische Krankenversicherung bei Minijob + Übungsleitertätigkeit möglich?

Support

Liebe/r Veggie,

es ist ausreichend deine Fragen einmal zu stellen und dann etwas Geduld mitzubringen. Mehrfachbeiträge sind nicht erlaubt.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

3 Antworten

Entschuldigung, das war ein Versehen. Mir wurde angezeigt, dass der Titel des Beitrags schon vorhanden ist und als ich ihn geändert hatte, war mein Beitrag plötzlich zweimal da.

Hallo,

bis zu 20 Std, kann man als Student auch dauerhaft jobben, ohne als Arbeitnehmer krankenversicherungspflichtig zu werden. Wobei diese Jobs ohnehin nicht sozialversicherungspflichtig sind.

Ein Minijob dürfte aber auch nie an die 20 Std rankommen, das wären dann 5 EUR/Stunde.

Gruss

Barmer

Danke für die Antwort. Ja, 5 Euro ist wirklich ein Hungerlohn, aber ich habe das nach meinem Abi wirklich mal bei einem Job in Kauf genommen. Das würde ich heute definitiv nicht mehr tun!

0
Nun möchte ich neben dem Studium gern einen Minijob machen (max. 20 Stunden die Woche).

Bei 20 Wochenstunden unter 450,- € zu landen, wäre es mir nicht wert dafür auch nur aufzustehen. Hier sollte weitaus mehr rausspringen.

Meine Frage ist nun, ob ich dadurch den Studentenstatus bei der GKV verliere oder ob der zweite Job als Übungsleiter keine Relevanz hat, da er ja über die Übungsleiterpauschale abgerechnet wird.

Die Übungsleiterpauschale ist für die Steuer relevant, nicht so sehr für die Krankenversicherung. In Summe beider Tätigkeiten solltest du die 20 Stunden nicht überschreiten.

BAföG, Übungsleiterpauschale

Hallo,

Ich bin seit Kurzem endlich BAföG-Empfänger. Doch die Freude über den Bescheid und eine satte Nachzahlung währte nur kurz, denn offensichtlich habe während der Bearbeitung des Antrags (7 Monate!) zu viel Geld dazu verdient. Es handelte sich ausnahmslos um nebenberufliche Tätigkeiten (<400 €). Allerdings habe ich in drei Monaten bei zwei Arbeitgebern gearbeitet und liege daher im Schnitt auf den Bewilligungszeitraum gerechnet ca. 100 € über dem Freibetrag. Insgesamt also über 900 € (BWZ = 9 Monate), die ich nun zurück zahlen müsste.

Nun hatte ich folgende Idee: Da ich u.A. an der Uni als Betreuer von Praktika gearbeitet habe, wollte ich dieses Einkommen als Übungsleiterpauschale (nach § 3 Nr. 26 EStG) deklarieren lassen, damit es nicht in die Berechnung meines Einkommens mit eingeht. Ich habe bereits ausführlich geprüft, ob die Tatigkeiten nach Gesetzestext tatsächlich so eingetuft werden können und das ist definitiv der Fall (Nebenberuflich, öffentliche Körperschaft, Art der Tätigkeit, etc.).

Ich habe mir also von den jeweiligen Instituten, an denen ich gearbeitet habe, bescheinigen lassen, dass ich als Übungsleiter tätig war. Eines der Institute hat sogar den entsprechenden Paragraphen in die Bescheinigung aufgenommen. Allerdings bin ich nicht sicher, ob das reicht? Soweit ich weiß, ist streng genommen die Uni der Arbeitgeber, und nicht die Institute. Gehe ich damit jetzt also zur Personalabteilung der Uni? Muss die Universität oder das Institut ihrerseits die Tätigkeit auch beim Finanzamt als Übungsleitertätigkeit angeben? Wird das alles abgeglichen? Wie muss der Nachweis beim BAföG-Amt erfolgen? Muss ich mir das auch vom Finanzamt bescheinigen lassen? Werden Einkünfte aus geringfügiger Beschäftigung überhaupt beim Finanzamt gemeldet?

Ich bin wirklich ratlos und ziemlich sauer, dass ich jetzt quasi umsonst gearbeitet habe nur weil die Bearbeitung meines Antrags so lange gedauert hat.

Also, schonmal vielen vielen Dank im voraus, solche Communities sind gold wert...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?