Online Verdienst durch Webseiten-Tests - bin ich als Schüler steuerpflichtig?

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und habe eine wichtige Frage. Ich bin volljähriger Schüler eines Gymnasiums. Um mein Taschengeld etwas aufzubessern, habe ich mich vor einiger Zeit bei der Website UINSPECT angemeldet. Dort führe ich als Tester in unregelmäßigen Abständen sog. Usability-Tests von Websiten durch. D. h. ein Unternehmen, z. B. die Deutsche Bahn beauftragt UINSPECT mit der Testung der Benutzerfreundlichkeit ihrer Website. Dabei gibt die DB vor, dass ihre Seite von z.B. 200 Leuten getestet werden soll. UINSPECT schickt dann eine email an alle angemeldeten Tester (so wie mich) und diejenigen 200 Leute, die als erstes auf den Link in der MAil klicken und sich den Test reservieren, können diesen durchführen. Dabei kommentiert man, was einem an der Website ganz generell gefällt oder stört, bekommt aber auch gewisse Aufgaben gestellt, z.B. soll man eine bestimmte Zugverbindung auf der Bahn-Website probehalber raussuchen und den Such-und Buchungsvorgang im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit kommentieren. Diese Tests dauern meist ca. 15 Minuten und werden mit 10€ vergütet, welche im Folgemonat auf das eigene Paypal-Konto überwiesen werden.Eine Steuernummer musste bei der Anmeldung nicht angegeben werden. Für mich ist das leicht verdientes Geld und ich habe mir deshalb schon 50€ dadurch verdient. Allerdings kommen diese Tests eben nicht regelmäßig. So kommt es, dass man manchmal jede Woche zu einem Test "eingeladen" wird, dann aber auch mal einen Monat gar nicht. Theoretisch kann man 8 Tests im Monat machen und somit maximal 80 € pro Monat verdienen.

Nun habe ich mit die Frage gestellt, ob ich diese Aufbesserung meines Tascgengeldes, vor allem da ich kürzlich volljährig geworden bin, irgendwie beim Finanzamt melden oder gar versteuern muss. UINSPECT betont auf ihrer Website, dass man bei ihnen nicht fest angestellt ist.

Muss ich also mein geringes Einkommen melden oder versteuern? Und wie wäre es, wenn ich mich auch zusätzlich  bei Konkurrenz-Websiten anmelde, die ähnliche Dienste anbieten und somit insgesamt mehr als 80€ pro Monat verdienen würde? Gibt es da vielleicht irgendwo eine Grenze?

Ich bedanke mich schonmal für euren Rat.

MfG

Finanzamt, Nebenverdienst, Steuern, Schüler
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Angestellt (50%) plus freiberuflicher Nebenjob - Steuern?

Guten Tag zusammen,

Kurz vorweg : Mir ist bewusst, dass es etliche ähnliche Fragen gibt, aber leider sind die Einzelfälle doch zu unterschiedlich oder ich blicke einige Punkte nicht. Deshalb hier schon mal: Vielen Dank! Also: Ich bin angestellt, habe eine halbe Stelle und komme auf etwa 25000 brutto (Klasse 1). Mir wurde eine freiberufliche Tätigkeit angeboten, die ich ein paar Stunden die Woche machen wollen würde. Das grobe Ziel dabei ist, etwa 200-300 Euro im Monat dazu zu verdienen. Die Haupttätigkeit bleibt natürlich das Angestelltenverhältnis. In Steuer- und Versicherungsfragen kenne ich mich noch gar nicht aus, daher wäre es sehr nett, wenn mir jemand folgende Fragen beantworten oder bestätigen könnte:

  1. Krankenversicherung usw. läuft weiter über mein Angestelltenverhältnis?
  2. Umsatzsteuer entfällt, solange die freiberuflichen Einnahmen 17.500 EUR pro Jahr nicht übersteigen?
  3. Einkommenssteuer: Werden beide Einkommen einzeln versteuert oder werden Sie addiert und gemeinsam versteuert?
  4. Hat die 17.500 EUR-Grenze irgendwas mit meinem Gesamteinkommen zu tun (denn da läge ich dann ja auf jeden Fall drüber)?
  5. Kann man irgendwie grob berechnen (unter Berücksichtigung meines gesamten Einkommens), wieviel ich freiberuflich verdienen müsste, um schließlich auf die besagten 200-300 netto zusätzlich zu kommen? Oder lohnt sich diese Konstellation gar nicht?

Möglicherweise vertausche ich hier einige Dinge oder frage zuviel auf einmal - ich bin trotzdem für jede Hilfe sehr denkbar!

Gruß Dexterhaven

Freiberuflich, nebenjob, Nebenverdienst, Steuern, Teilzeit, Angestellte, Versteuerung
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Geld verdienen als Banktester?

Hallo, kürzlich habe ich mal wieder im Rahmen einer Prämienaktion ein neues Girokonto eröffnet. Irgendwann wurde ich dann von einem Sachbearbeiter um ein Feedback gebeten. Bei dem Telefonat mit dem Bank-Mitarbeiter hatte ich den Eindruck, dass ich ein X mal höheres Fachwissen im Bereich Banking im Allgemeinen und Kapitalanlage im Besonderen hatte. Frage: wie könnte ich mein (nebenberuflich erworbenes) Fachwissen in diesen Bereich in klingende Mütze umsetzen? Vor ein paar Jahren habe ich mal als Testkäufer auch ein paar Banken besucht. Ich fühlte mich total unterfordert dabei und die Vergütung lag unter 10 Euro pro Stunde. Dann habe ich mal gelesen, dass die Stiftung Warentest auch öfters Banken testet. Aber vermutlich nehmen die auch solche Testkäufer-Agenturen als Subunternehmer in Anspruch und beschäftigen nicht direkt Banktester? Dann gab es 2012 mal die Meldung im MM: http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-844474.html "Bundesregierung plant anonyme Bankentests". Aber davon war zuletzt auch nichts mehr zu lesen. Frage: wie kann man Geld verdienen als Banktester? Oder ganz allgemein nebenberuflich mit fundierten Kenntnissen im Bereich Banken, speziell Kapitalanlage (kein Vertrieb von irgendwelchen Produkten)? Meine Vermutung ist, dass man in den USA als Quereinsteiger leicht an solche (gut dotierten) Jobs kommen könnte, wenn man man was drauf hat. In Deutschland aber immer nur die "Scheine" (Studium und andere Abschlüsse) zählen. Gruß und danke im Voraus.

Bank, Kapitalanlage, Minijob, nebenjob, Nebenverdienst
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ist die Höhe der Einkünfte aus nebenberuflicher Selbstständigkeit bei Bezug von ALG 1 egal?

Liebe Gemeinde, ich wünsche allseits ein frohes neues Jahr!

Zur Sache: Als frisch gebackener ALG I-Bezieher weiß ich, dass meine nebenberufliche Selbstständigkeit 15 Stunden wöchentlich nicht überschreiten darf, was sie auch nicht tut. Ebenso weiß ich, dass meine Einkünfte nach bestimmten Regeln auf das ALG angerechnet werden.

Was ich nicht weiß ist folgendes: Ist die tatsächliche Höhe der Einkünfte, die ich aus meiner Selbstständigkeit mit weniger als 15 Wochenstunden erziele, für meinen Status als Leistungsempfänger in irgendeiner Form relevant?

Ich finde nämlich in den Gesetzestexten keine Höchstgrenze.

Als freiberuflicher Spezialist kann ich in meinem Beruf in weniger als 15 Wo.-Stunden u. U. recht hohe Gewinne erzielen. Damit würde ich zwar mein Arbeitslosengeld unter den bekannten Umständen völlig einbüßen - was völlig ok wäre.

Bleibt nun aber mein Anspruch auf die versicherungstechnischen Leistungen, wie KV, RV PV etc. davon unberührt? Oder gibt es eine, von der für die Selbstständigkeit aufgewändeten Zeit unabhängige Höchstverdienstgrenze, bei deren Überschreitung der Status eines Leistungsempfängers automatisch erlischt? Und wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage?

Vielleicht noch ein einfaches, erfundenes Beispiel für diese Situation: Ein berühmter Schauspieler bekommt ALG 1 (warum nicht? :-)). Er kriegt einen Auftritt in einer TV-Show, die mit allem drum und dran 10 Stunden dauert und für die er 30.000 € Honorar kriegt. Davor und danch ist erstmal nix. Wird jetzt nur sein ALG gekürzt, oder ist auch gleich seine Krankenversicherung und alles andere flöten?

Vielen Dank für Eure Geduld und ein schönes Wochenende

maulwurfn

Alg 1, Nebenverdienst, Selbstständigkeit
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Nebenverdienst ohne Gewerbe

Sehr geehrte Community :-),

ich helfe schon eine ganze Weile einem Freund mit seiner Firma. Das mache ich schon immer im freundschaftlichen Dienst. Dazu gehören vorallem technische Dinge, Recherchen, Transport und vieles mehr. Im Geschäft geht es vorallem um Immobilienkauf, Sanierungen und Wiederverkauf. Anfangs lief die Firma noch nicht, dass er sich keine Angestellten leisten konnte und da ich es ihm sehr gewünscht habe, dass das Ganze ein Erfolg wird, habe ich mich als Helfer angeboten, weil sein Konzept wirklich potential hat, dabei spielen vorallem seine ganzen Kontakte eine große Rolle.

Jetzt seit einiger Zeit läuft die Firma, er verdient wirklich sehr gutes Geld. Mir macht es Spaß ihm zu helfen, er könnte sich mittlerweile auch Angestellte für diese Tätigkeiten leisten, aber es macht mir Spaß und ist auch nicht zuviel Aufwand für mich. Mittlerweile helfe ich ihm schon über ein Jahr. Gestern kam er auf mich zu und sagte zu mir, er möchte mich gerne entlohnen und mir für meine ganzen Dienste eine Art Honorar zukommen lassen, da er ein Riesenprojekt an Land gezogen hat. Außerdem möchte er mich zukünfig auch mit einer Provision beteiligen, wenn wieder große Aufträge folgen.

Ich verdiene bei meinem aktuellen Arbeitgeber nicht schlecht, aber so ein netter Nebenverdienst ab und an hat auch was Gutes ;-) Von meinem Arbeitgeber habe ich schon seit ich bei jenem arbeite, eine Genehmigung für Nebentätigkeiten jeglicher Art, außer sie sind Bestandteil der eigenen Branche.

Ich möchte allerdings kein zweites Angestelltenverhältnis eingehen, damit ich keinen Verpflichtungen unterliege (man weiß nie was passiert).

Nun ist die Frage, wie kann man eine solche Honorarzahlung abwickeln ohne etwas falsch zu machen. Natürlich meine ich damit auch zukünftige Honorarzahlungen. Mir ist klar, dass ich eine GbR gründen könnte, allerdings habe ich bereits eine GbR gegründet (Internetbranche, läuft mittlerweile komplett eigenständig). Könnte man das Ganze so abwickeln, dass man den Betrag bei dem Umsatzsteuerbescheid mit angibt?

Der aktuelle Betrag, den er mir zahlen möchte, liegt bei 40.000€.

Wie gehe ich vor? Welche Art von Steuern muss ich zahlen? Sozialabgaben ? Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer etc. Schreibe ich einfach eine Rechnung? Schreibe ich einen Dienstvertrag? Will nichts falsch machen :-).

Ich danke euch rechtherzlich für eure Antworten Gruß Sepupu

Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Nebenverdienst, Umsatzsteuer
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Wo liegt die Grenze "nebenberuflich" beschäftigt?

Hallo, ich arbeite als Ingenieurin festangestellt, und habe nebenbei noch ein eigenes Ingenieurbüro (ist vom AG akzeptiert, da sich die Aufgabengebiete nicht überschneiden). Meine Krankenkasse sagt, dass ich neben der sozialversicherungspflichtigen Haupttätigkeit keine Sozialabgaben zahlen muss, solange die Arbeit in meinem Büro zeitlich und finanziell eine Nebentätigkeit bleibt. Ich kann aktuell ca. 15 Std/Woche nebenbei arbeiten, das passt also neben einem 40-Std-Job. Aber natürlich ist mein Stundensatz in meinem Büro deutlich höher, sodass ich da auch mit relativ wenigen Stunden auf ein ähnliches Gehalt kommen würde wie in meinem "richtigen" Job (ca. 3000 Euro).

Im Internet habe ich eine Bemessungsgrenze von ca. 1200 Euro gefunden, bis zu der nebenbei sozialabgabefrei gearbeitet werden kann. Weiß jemand, ob diese Grenze stimmt? Das kann ja eigentlich nicht sein, dass das Einkommensunabhängig ist, oder? Steuerlich weiß ich, dass ich "draufzahlen" muss, aber das ist ja kein Problem.

Und noch eine Frage: ich habe das Büro erst kurzzeitig gegründet. Wie wird das ganze bei der Krankenkasse dann berechnet? Auf ein Jahr bezogen oder monatlich? Aktuell bekomme ich aufgrund eines Übergangs zwischen zwei jobs noch sehr viele Aufträge von meinem alten AG, das wird sich im nächsten Jahr aber sicher mindern. Wäre es dann ok, wenn ich im Januar/Februar "mehr" verdiene? Danke!

arbeitsrecht, Nebenverdienst, Sozialabgaben, Sozialversicherung
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