Steuerklassen nach Heirat von Freiberufler und Angestellter

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"Damit sind wir beide in der Steuerklasse I."
 
Das ist schon falsch. Deine Freundin mag die I haben, aber du hast gar keine, denn du beziehst keinen Arbeitslohn.
 
Wenn ihr heiratet, bekommt sie die III und du immer noch keine. Denn für die IV ist notwendig, dass der Ehegatte ebenfalls Arbeitslohn bezieht. Das ist bei euch nicht der Fall, und deshalb bleibt für deine Frau zwingend die III übrig.
 
Anders als beim Arbeitnehmer erfolgt die Einkommensteuervorauszahlung nicht durch den Abzug von Lohnsteuer, sondern durch Festsetzung von Vorauszahlungen. Damit erübrigt sich eine Frage nach einer Lohnsteuerklasse bei dir vollkommen.

Ich habe gar keine Steuerklasse?! Hm... Das ist mir neu! Aber ich bin gerne eine unbekannte Nummer! :)

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@freelance

Das :-) am Ende soll sicherlich bedeuten, dass du dich inzwischen ein wenig mit dem Stoff "Steuerabzug beim Arbeitslohn" befasst hast, insbesondere den § 38b EStG studiert hast. Daher lache ich gern mit.
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Kleiner Hinweis: Solange du nicht etwas von Wert erbst oder geschenkt bekommst, hast du nicht mal eine Erbschaftsteuerklasse. Da guxtu, was?

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Wenn ihr heirate und nichts macht, bekommt ihr automatisch jeder die IV. wobei Dir das nichts nutzt, denn Du brauchst es nciht

Deine Frau könnte dann auf III ändern (Du auf V, ohne Bedeutung).

Es regelt sich dann sowieso über Die Vorauszahlungen (leistest Du ja heute schon) und die endgültige Veranlagung.

Für wen hast Du Deine Steuerkarte bislang gebraucht, wenn Du selbständig bist?

Nach der Heirat meldet sich Deine Freundin unter Vorlage der Steuerkarte in Klasse 3 an.

ich brauche die Steuerkarte nicht, ich bekomme diese aus historischen Gründen. Bisher ging ich davon aus, dass ich in der Klasse I bin - egal, ob angestellt oder selbständig.

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Freiberuflerin & Angestellter - Wieviel Steuern? Was ist von den Einnahmen abzuziehen?

Ich bin ja im Angestelltenverhältnis. Meine Frau will Freiberufler (Logopädin) werden. Derzeit sind wir gemeinsam veranlagt. Steuerklasse IV & IV.

Meine Lohnsteuer geht ja gleich vom BRUTTO (ca. Gehalt/Monat: 2000€ Brutto) ab.

Ihre Steuer wird ja vorerst nicht verrechnet. Nun überlege ich wie viel Rücklagen sie bilden muss, falls dann die Einkommensteuer kommt. (Eine Umsatzsteuer muss sie nicht zahlen, da sie als Logopädin Umsatzsteuer befreit ist)

Angenommen wir gehen von folgendem Modell aus:

Sie verdient im Monat 1800€, im Jahr also 21600€ (Umsatz).

Ich las etwas davon, dass sie eine Gewinn-Überschuss Rechnung machen muss. Eingaben werden den Ausgaben gegenüber gestellt, und nur die Differenz (Gewinn) ist zu versteuern. 1. Stimmt das? 2. Und was kann sie dem gegenüberstellen? Was gilt als Ausgaben? Gilt die Krankenversicherung (Gesetzlich) und Rentenversicherung (Gesetzlich) in denen sie einzahlt? (Das wären ja schon 600€ Monat) – Desweiteren gelten Therapiematerial, Fortbildungen, usw. 3. Welche Grenze gibt es, dass sie keine Steuer bezahlen muss? Eigentlich bräuchte sie dann nur Therapie Material kaufen, oder Fortbildungen machen, um dann gar keine Steuer zu bezahlen, oder? So würde sie das Geld eben in den Beruf investieren, und nicht in das Finanzamt. 4. Inwieweit wird mein Gehalt mit berücksichtigt, wenn wir die Steuererklärung machen? Ist es besser nicht mehr gemeinsam veranlagt zu sein?

Danke für Eure Hilfe

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