Schenkungsverjährung

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3 Antworten

Worum geht es bei dem Rückforderungsanspruch denn genau und wer stellt ihn?

Die Verjährungsfrist für erbrechtliche Ansprüche beträgt gem. § 197 BGB 30 Jahre, sofern der Zuwendende einen Ausgleichsanspruch nicht durch andere Regelung bei Gelegenheit der Zuwendung getroffen hat (§ 2050 BGB).

Ebenso lang können die Schenkungsgeber in Ausnahmefällen des § 528 BGB ein Rückforderungsrecht geltend machen: http://dejure.org/gesetze/BGB/528.html

G imager761

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Kommentar von Doisi
22.05.2013, 12:14

Was sind bitte "Ausnahmefälle". Ich dachte Erbrecht verjährt nicht.........Schenkungen aber nach 10 Jahren

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Kommentar von Doisi
22.05.2013, 12:15

Ich wollte wissen ob meine Schwiegereltern es zurückfordern können im Falle einer Scheidung? Die Schenkung ist 24 Jahre her.

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Hat hier jemand was von 30 Jahren für Rückforderungsansprüche nach § 528 BGB geschrieben? Im beigefügten Link geht man mit eingehender Begründung, ua auf die Rechtsprechung des BGH, von 10 (ZEHN) Jahren aus:

http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/verjaehrung-des-rueckforderungsanspruchs-eines-verarmten-grundstueckschenkers-320055

Ob hier im vorliegenden Falle etwas anderes zu gelten hat könnte allerdings davon abhängen, weshalb die Schenkung zurück gefordert wird und da läßt uns die Fragestellerin im Stich.

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Kommentar von Doisi
22.05.2013, 12:17

Ich wollte wissen ob meine Schwiegereltern es zurückfordern können im Falle einer Scheidung? Die Schenkung ist 24 Jahre her.

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Wer steht derzeit im Grundbuch.

Ist die Schenkung vollzogen worden?

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Kommentar von Doisi
22.05.2013, 12:09

In Grundbuch stehen wir beide, also mein Mann und ich. Die Schenkung ist durch einen Notar vollzogen worden

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