Muss man Kindergartenzuschuss vom Arbeitgeber versteuern?

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Beim Kindergartenzuschuss handelt es sich steuerrechtlich gesehen um eine steuerfreie Leistung des Arbeitgebers. Erbringt der Arbeitgeber zusätzliche Leistungen zur Unterbringung und Betreuung (einschließlich Verpflegung) von nicht schulpflichtigen Kindern des Arbeitnehmers (d. h. leistet er einen Kitakostenzuschuss), tut er das steuer- und sozialversicherungsfrei. Voraussetzung ist, dass das Kind/die Kinder klar definierte Einrichtungen besuchen:

Schulkindergärten,.

Kindertagesstätten,.

Kinderkrippen,.

Tages- und Wochenmütter sowie.

Ganztagspflegestellen.

Auch Internate sind eine "vergleichbare Einrichtung", wenn das Internat auch nicht schulpflichtige Kinder aufnimmt.

http://www.akademie.de/wissen/kindergartenzuschuss

Eine interessante Abgabensenkung winkt, wenn der Chef bereit ist, die Kosten für den Kindergarten zu übernehmen oder zumindest einen Zuschuss dazu zu leisten. Für solche Leistungen brauchen weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer Steuern und Sozialabgaben zu entrichten. Mehr noch: Die Firma kann die Ausgaben sogar Gewinn mindernd von der Steuer absetzen.

Möglich wird dieses Geschenk durch § 3 Nr. 33 EStG. Er besagt, dass sämtliche Bar- und Sachaufwendungen, die ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern gewährt, steuerfrei sind. Der Zuschuss fließt nicht in die Tasche des Mitarbeiters, sondern direkt zum Kindergarten. Die Steuerfreiheit gilt nur für Leistungen, die zusätzlich zu dem ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden. Die Umwandlung von Arbeitslohn in steuerfreie Kindergartenzuschüsse des Arbeitgebers ist ausgeschlossen. Begünstigt sind nur Leistungen für nicht schulpflichtige Kinder. Der begünstigte Personenkreis bestimmt sich danach, ob das Kind nach dem jeweiligen landesrechtlichen Schulgesetz noch nicht schulpflichtig ist. http://www.ratgeber-steuer24.de/Steuerbeguenstigte_Gehaltszulagen/Kindergartenzuschuss.html

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