Miete genauso teuer wie Finanzierung von Eigenheim?

3 Antworten

Kurz- und mittelfristig ist es in der Regel günstiger zur Miete zu wohnen. Bei Vergleichsrechnungen wird in der Regel "vergessen", daß du mit dem für den Immobileienkauf eingesetzten Eigenkapital arbeiten würdest und es nicht unter dein Kopfkissen legen würdest.

diese Frage ist pauschal nicht so einfach zu beantworten weil jeder auch andere persönliche und wirtschaftliche Voraussetzungen hat. Auf einen Zeitraum von vielleicht 10 Jahren ist Mieten günstiger, aber langfristig also über 20 Jahre und länger ist Wohneigentum meistens günstiger.

Diese Frage kann man eindeutig beantworten: "Kann sein, muß aber nicht!" :) Aber im Ernst: was soll man darauf antworten? Es hängt schon mal davon ab, wo in Deutschland die Immobilie liegt. In Magdeburg bekomme ich ein Haus schon für 70.000 Euro und in München kann ich mir davon vielleicht einen Tiefgaragenstellplatz - aber immerhin in guter Lage - leisten. ;) Dann hängt es auch noch davon ab, wieviel Eigenkapital vorhanden ist. Je mehr Eigenmittel, desto günstiger mein Zinssatz und somit die Rate. Einzig sinnvoll für eine Antwort ist für meine Begriffe, das Pferd von hinten aufzuzäumen, d.h. die Frage: was kostet mich ein Kredit. Nehmen wir mal einen durchschnittlichen Zins (je nach Höhe des Eigenkapitals kann dieser auch etwas günstiger oder teurer sein) von 4,8% mit 10 Jahren Zinsbindung. Dazu kommt eine solide Tilgung, die bei 2% liegen sollte. Das macht zusammen 6,8% jährliche Kreditrate. Nun kann man ausrechnen was das pro 1.000 Euro Kredit kostet, nämlich 68 Euro im Jahr. Braucht man nun z.B. 150.000 Euro Kredit, dann rechnet man 68 x 150 = 10.200 Euro. Geteilt durch 12 ergibt das dann 850 Euro Rate im Monat. So können Sie prima vergleichen, was für Sie persönlich besser ist: Miete oder Kauf. Für gute Angebote empfiehlt es sich bei einem unabhängigen Finanzierungsmakler nachzufragen.

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