Eigenheim / Unverheiratetes Paar / Trennung / Verzichtserklärung?

Hallo zusammen!

Ausgangssituation:

Zusammen mit meiner ehemaligen Lebensgefährtin, habe ich zwei gemeinsame Kinder (9 und 3 Jahre). Wir waren ca 10 Jahre zusammen und haben vor exakt 2 Jahren gemeinsam ein Eigenheim erworben. Beide sind im Grundbuch zu gleichen Teilen eingetragen. Es handelte sich um eine Vollfinanzierung, die sich hauptsächlich aus zwei Krediten zusammensetzt (welche auch im Grundbuch stehen). Die reinen Kreditbelastungen werden von jeher zu beinahe gleichen Teilen von den jeweiligen Konten abgebucht. Die Nebenkosten wurden fast ausschließlich von mir getragen, da ich Hauptverdiener bin.

Zum Problem:

Im Laufe des letzten Jahres erlangte meine Ex zu der Erkenntnis, dass das klassische Familien- und Beziehungsmodell wohl nichts mehr für sie ist...! Für die beiden gemeinsamen Kinder besteht das gemeinsame / geteilte Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Für die Kids ist ein wöchentlicher Wechsel zwischen Mutter und Vater angedacht bzw. vereinbart - ohne gegenseitige Unterhaltsverpflichtungen. Im Rahmen der Trennung hat sie immer wieder betont, dass sie nicht möchte, dass die Kids auch noch ihr Zuhause verlieren, ich dürfe das Haus alleine behalten und sie würde daher auf ihre Ansprüche am Haus verzichten und auch eine entsprechende notarielle Verzichtserklärung unterschreiben, da eine Umschuldung nur zu meinen Lasten kaum möglich ist. Dass sie weiterhin als Schuldnerin gegenüber den Banken haften würde, weiß sie. Hierfür wollen wir festhalten lassen, dass, sofern ich die Belastungen nicht mehr tragen kann, ein Verkauf zu erfolgen hat o.ä.! Als Ausgleich möchte sie bislang nur ein paar Möbel und eines der Autos, welches ebenfalls in den Krediten steckt. Eine Ausgleichszahlung erwartet sie nicht. So weit, so gut - könnte man meinen.

Das Problem ist jetzt aber, dass wir praktisch seit einem Jahr getrennt sind, aber immer noch unter einem Dach wohnen und somit natürlich auch streiten... Das belastet nicht nur die Kinder, sondern vor Allem auch mich. Ich möchte endlich abschließen können und vielleicht auch nochmal neu glücklich werden. Da sie nicht sonderlich viel verdient, gestaltet sich die Wohnungssuche in unserer Region leider sehr schwierig bis fast aussichtslos - zumindest in dem Rahmen, den sie sich erhofft hat. Das geht jetzt schon seit Monaten. Ich habe ihr auch schon kleinere finanzielle Zugeständnisse gemacht, die sie aber ablehnt. Große Beträge sind einfach nicht drin. Sie weiß, dass verkauft werden muss, wenn sie zuviel verlangt. Ich weiß zwar, dass ich unter den genannten Umständen auf ihr Wohlwollen angewiesen bin und mich über ihre vorläufigen Zugeständnisse glücklich schätzen kann - aber diese Hängepartie nagt auch an mir und vielleicht hält sie einen auch einfach nur hin...

Welche Möglichkeiten habe ich ihren Auszug zu forcieren? Gerne nehme ich auch eure Erkenntnisse zu ähnlichen Verzichtserklärungen auf!

Vielen Dank vorab!

Immobilien, Trennung, Eigenheim
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Eigenheim kaufen und mit Eltern Finanzieren?

Hallo Ich (M 30) plane ein zwei Familien Haus mit einem großem Grundstück zu Kaufen. Aktuell wohne Ich mit meiner Partnerin und unserer gemeinsamen Tochter gemeinsam zu Miete (650€ Inc. Nebenkosten) Wir sind beide in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis in einem Großen Unternehmen.

Meine Eltern sind beide Anfang 50 und wohnen ebenfalls zu Miete (900€ Inc. Nebenkosten) zusammen mit meinem Bruder der Aktuell bei der Bundeswehr arbeitet.

Die Imobillie selber ist in guten Zustand, bietet viel Platz mit Zwei Seperaten Wohnungen je 110-130 Quadratmeter auf zwei Etagen zzg. Dachgeschoss + Keller und ist preislich äußerst Attraktiv da es ein Privatkauf wäre. Langfristige Modernisierungen und arbeiten bleiben jedoch nicht aus.

Da Ich als alleiniger Eigentümer im Grundbuch eingetragen wäre und auch alleine den Kredidvertrag bekommen würde durch mein Einkommen, würden wir trotzdem alle die Finanzierung führen über ein Haushaltskonto wo jeder einen gewissen Betrag einzahlen würde (Rechnung: (ges.=Kreditrate + Nebenkosten) + (ges X=20%)) Das in Summe würde ca. 30% der gesammten Einkünfte betragen bei einer Finanzierung von 12Jahren. Im Gespräch wären auch 10 Jahre oder 15 je nachdem wie schnell oder Entspannt man es angehen will.

Natürlich würden alle mit Wohnrecht eingetragen sein, nicht das hier fragen aufkommen. Jedoch würde man nach meinen Recherchen im Sterbefall meiner Eltern (so spät wie möglich) um die Erbsteuer kommen da die Immobilie nicht Ihnen gehören würde. Jegliche Zahlungen die erbrycht werden, würden "Schenkungen" sein da Sie sogesehen Mietfrei wohnen würden.

Das Familienverhältniss ist bei uns Spitze und durch die Entscheidung meine Eltern in das Haus mitzunehmen berucht auf einer Absicherung für Sie im Rentenalter da es Finanziell nicht mehr möglich wäre die Aktuelle Wohnung nach 20 Jahren zu halten.

Die eigentlichen Fragen meinerseits hierzu sind:

Habt ihr Erfahrung mit derartigen Plan bei der Finanzierung und ggf. Risiken?

Was für eine Zeit für die Finanzierung würdet Ihr empfehlen?

Mit den Eltern unter einem Dach Leben Vor/Nachteile ?

Mietvertrag ausstellen Ja oder Nein (aus Steuerlicher Sicht)?

Ich bedanke mich schon mal für ein Feedback zu meinen Beitrag.

Finanzierung, Eigenheim
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Nebenkosten für kleines Haus?!? Brauche dringend Hilfe!

Hallo!

Wir haben großes Interesse an einem Eigenheim und nun endlich auch ein passendes gefunden. Da es nun an die Finanzierung geht müssen wir natürlich kalkulieren, was wir monatlich abbezahlen können. Leider kenne ich mich mit den Nebenkosten so gar nicht aus und brauche ganz dringend Hilfe!
Das Grundstück ist nicht größer als 160 qm und das Haus hat 100 qm. Es gibt auch einen Energieausweis zu dem Haus, welches im normalen Bereich liegt. Es steht nur drauf, dass man die Decke etwas besser dämmen könnte, was wir aber vor haben neu zu machen. Des weiteren benötigen wir kein Gas o.Ä da wir mit Nachtspeicheröfen (neuerdings heißen die auch Marmorheizung, wollen wir unbedingt darauf umrüsten) heizen. Auch hat das Haus einen neuen Anschluss für einen Holzofen...da sind wir am überlegen, ob wir einen installieren sollen.

Alles in allem weiß ich durch den Verkäufer, dass sich die Grundsteuer bei dem Haus auf 50€ belaufen. Der älterer Herr, der im Haus wohnte, beheizte die Räume noch mit den ganz alten Nachtspeicheröfen. Er kam auf eine monatliche Belastung von 113€ vom Strom her.

Wir sind zwei Personen und das Haus steht in einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz nähe Kirchheimbolanden.

Berechnen würde ich zuerst mal folgendes: Grundsteuer: 50€ im Jahr Strom: 160€ im Monat Wasser/Abwasser: ??? Schornsteinfeger: ??? (70€ jährlich?) Müll: ??? Versicherung: ??? (Mein Vater zahlt glaube ich 25€ mtl. Für eine Art Komplettpaket)

Hab ich noch einen wichtigen Punkt vergessen? Was zahlt ihr ab, wenn ich fragen darf?

Ich bedanke mich vielmals für eure Antworten, uns wäre damit sehr geholfen!! :)

Grundsteuer, Grundstück, Haus, Hausrat, kosten, Nebenkosten, Steuern, Eigenheim
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Häusliches Arbeitszimmer bei gemeinsamer Immobilie + diverse Fragen

Hallo,

mein Lebenspartner und ich haben 2010 gebaut. Die Immobilie gehört jedem zur Hälfte. Alle Kosten rund ums Hausen werden ebenfalls geteitl (z. B. Darlehensrate, Versicherungen etc.).

Nachdem mein Freund als Außendienstmitarbeiter tätig ist, nutzt er zuhause ein eigenes Büro (ist zwar im Keller, jedoch in den Bauplänen etc. als Büro deklariert). Eine Bestätigung von seinem Arbeitgeber liegt uns vor, dass ihm kein eigener Arbeitsplatz in der Firma zur Verfügung steht.

Wir möchten nun bei der Einkommensteueerklärung meines Freundes das Arbeitszimmer absetzen. Hierfür haben wir alle Kosten zusammengetragen (Afa, Versicherungen, Zinsen, Müllabfuhr, Stom, Wasser etc.) und die Gesamtkosten/Jahr auf den Anteil des Arbeitszimmers umgerechnet. Wir errechneten so einen Kostenanteil von 1.580 EUR.

Meine Fragen:

  1. Müssen wir die errechneten Kosten von 1.580 EUR halbieren, da ich ja auch mit auf den Darlehenskontoauszügen, Abrechnungen etc., welche ich dem FA als Nachweis einreiche, mit aufgeführt bin? Genauer gefragt: Können wir die 1.250 EUR voll angeben oder nur 790 EUR?

  2. Für die Afa haben wir einen ungefähren Anschaffungswert vom Haus i. H. v. 245.500 EUR (ohne Grundstück) zu Grunde gelegt. Muss man den Anschaffungswert dem FA nachweisen? Problem ist, dass im Vertrag ein Kaufpreis von 200.000 EUR steht. Wir hatten dieses größtenteils selbst ausgebaut und dafür die rd. 45.500 EUR zusätzlich investiert. Sollte ein Nachweis erforderlich sein, werden wir nicht mehr froh, die einzelenen Rechnungen herauszusuchen (unzähliche Baumarktrechnungen etc.)

  3. Können Kosten für Gardinen, Bodenbeläge, Schränke etc. auch mit abgesetzt werden?

  4. Ich habe gelesen, man soll die Kosten nicht in Zeile 44/Anlage N "Werbungskosten häusliches Arbeitszimmer" angeben sondern in der Zeile 48/Anlage N "weitere Werbungskosten" und eine Anlage (z. B. Excel-Tabelle) beifügen. Ist das so? Verstehe den Sinn nicht....

  5. Das Haus hat im EG + OG eine Wohnfläche von 130,90 m². Das Büro selbst hat 11,57 m². Wir haben daher einen Büroanteil von 8,84 % errechnet. Ist das richtig so, oder darf ich das Büro mit zur Gesamtwohnfläche zählen? In der Wohnflächenberechnung ist es nicht mit ausgewiesen.

  6. Mein Freund hat einen Firmenwagen, welchen er auch unbegrenzt privat nutzen darf. "Abgerechnet" wird der Wagen über einen geldwerten Vorteil in seiner Gehaltsabrechnung. Kann man hier über die Steuererklärung noch irgendwas absetzen oder bekommt er für das Auto nichts mehr?

Danke für eure Antworten.

Einkommensteuererklärung, werbungskosten, Arbeitszimmer, Eigenheim, Firmenwagen
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