Meine Schwester möchte meiner Mutter das Haus abkaufen, ohne mich auszuzahlen?

4 Antworten

Ich bin kein Anwalt, aber nach meinem Rechtsempfinden kannst du wohl nicht sonderlich viel machen. Wenn deine Mutter noch lebt, kann sie mir ihrem Eigentum machen was sie will. Ob du das Haus normalerweise irgendwann erben würdest, spielt keine Rolle.

Danke für Ihre Antwort. Ich bin mir eben nicht sicher, ob das so legal ist. Denn sie zahlt meiner Mutter ja nichts. Es fliesst also nie Geld. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. In meinen Augen ist das quasi ein Versuch, ohne Geld in die Hand zu nehmen, das gute Grundstück zu übernehmen, und zwar so, dass ich in die Tonne schaue.

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@Sanjuri

Wie gesagt, die Mutter kann mit ihren Eigentum mache was sie will

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Da gehören ja zwei dazu. Wenn Deine Mutter Dich so faktisch enterben will, darf sie das.

Die Geschichte mit dem Darlehen ist vermutlich nur eine Art, die Schenkungssteuer zu umgehen. Das erscheint ihnen evtl. schlauer, als eine Schenkung mit Wohnrecht, angesichts des hohen Wertes.

Deine Mutter darf alles solange sie lebt..... wenn sie recht bald verstirbt kannst Du mit der Schwester dann streiten.

Es ist das Haus Deiner Mutter, sie kann damit machen, was sie will.

Sollt Eure Mutter innerhalb der nächsten 10 Jahre sterben, würde anlässlich des Erbfalls die Angelegenheit überprüft und es gäbe ggf. einen Pflichtteilergänzungsanspruch.

Ausserdem wäre ja noch das Darlehen in der Welt, was Du zur Hälfte erben würdest.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Danke für Ihre Antwort. Ist es denn rechtens, dass meine Schwester von ihr eine volle Miete verlangt, wenn sie nichts für das Haus zahlen? Oder kann ich das nach dem Tod meiner Mutter (Gott behüte) noch anfechten?

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@Sanjuri

Wenn ich Deinen Sachverhalt richtig verstehe, zahlt Deine Schwester voll, einmal durch Übernahme der auf dem Grundstück lastenden Lasten und den Rest durch einen Kredit, den die Mutter gewährt.

Die Mutter mietet sich bei der Tochter ein und wenn sie die Miete nicht zahlen kann wird es auf die Darlehenstilgung angerechnet.

Das ist nicht unzulässig, sondern in meinen Augen ein gut ausgearbeiteter Plan eines Berufskollegen von mir.

Der Zinsfreie Kredit ist noch ein Schenkungssteuerproblem (die gesparten Zinsen sind eine Schenkung), aber ich denke, das dies berücksichtigt wurde.

Man kann nur sagen, Deine Schwester wurde gut beraten

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