Ist ein Hausverkauf zulässig, auch wenn nicht erforderlich?

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Hallo Feldblume,

du benötigst eine ausführliche Beratung von einer fachkundigen, unabhängigen Stelle z.B. Anwalt für Sozialrecht. Gern "verdonnern" Behörden Kinder zu Unterhaltszahlungen für Eltern. Sehr oft zu unrecht bzw zu ungerechtfertigter Höhe.

Zum einen hast Du Anspruch auf eine eigene Altersvorsorge bzw Rücklage. Ein sogenanntes Schonvermögen. 750,- € pro Lebensjahr.

Zur Berechnung des Selbstbehaltes kannst Du alles heranziehen und von Deiner Rente anziehen. Also auch Versicherungen, Instandhaltung fürs Haus, Betriebskosten/Grundsteuern usw. , Deine Gesundheitskosten und einiges mehr. Da gibt es einiges...... , Bildung von Rücklagen für neues Auto, Reparaturen usw.

An Dein selbstgenutztes  Haus (außer es ist eine Prachtvilla) kann keiner ran.....

Wenn Deine Zusatzrente wegfällt, dann mußt Du eine Neuberechnung verlangen.

Der Selbstbehalt von 1.800,-- € ist eine Richtschnur, kann aber durch obige Faktoren wesentlich höher liegen. Außerdem musst Du nur 50% des Bertrages über 1.800€ als Unterhalt zahlen.....

Um 900 € zu zahlen, müsstes Du mindestens 1800 € zuviel haben..... also mindestens Rentenzahlungen von 3600 €

Dies ist nur eine Ferndiagnose :-) Daher mein Tipp....lass Dich beraten.

Ich kann Deine Situation gut nachvollziehen, da bei mir der Fall ähnlich lag. Zum Schluß wurden aus 300 € glatte 20 Euro........

LG Sabine

Wer sollte Dich hindern Dein Eigentum zu veräußern und so Deine Liquidität zu verbessern?

wenn es sich um ein altes Haus handelt, gehe ich mal davon aus, dass Du es über 10 Jahre im Eigentum hast und somit auch keine Einkommensteuer auf einen eventuellen Gewinn anfällt.

Also kannst Du es machen. Kein Problem.

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Hallo wfwbinder,

ich habe beim "Durchforschen" Deiner vielen Beratungen festgestellt, dass Du Dich sehr gut auskennst - insbesondere auch bei "Wohnrecht" - Angelegenheiten. Genau hier befindet sich mein Problem mit dem Haus, das ich verkaufen möchte. Dazu folgendes: in meinen Besitz durch Überlassung (von meinen Eltern) 1993, Vater bereits verstorben, Mutter lebt im Heim seit 2012 - 89 Jahre alt, ab Juli 2016 Barvermögen der Mutter aufgebraucht, Sozialamt ist inzwischen tätig (Bescheid steht noch aus - habe meine voraussichtliche "Zahlung" von ca. 900 € selbst errechnet. Monatl. Fehlbetrag lt. Heim 800 € (ohne Taschengeld). In der Überlassung wurde "Leibgeding" für das Wohnungs- und Mitbenützungsrecht eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (§1093 BGB) eingetragen - im Grundbuch somit ebenfalls. Ein Rückforderungsrecht wurde nicht eingetragen bzw. besteht somit nicht. Da ich das Haus nebst Garten u.a. wegen Unkosten usw. nicht mehr behalten will und kann und - wie bereits in meinem 1. Anschreiben erwähnt - ich froh bin, dass ich in unserer Gegend überhaupt einen Käufer gefunden habe, die wahrscheinlich einmalige Gelegenheit zum Verkauf nutzen möchte. Der Betreuer (Verwandter) wäre mit der Löschung des Wohnrechts aus dem Grundbuch einverstanden - da die Mutter nicht mehr nach Hause zurück kann aufgrund Demenz usw. (Pflegest.1). Einem notariellen Verzicht würde er unterstützen. Jetzt meine Frage: Was lauern für Gefahren für mich ? Das Sozialamt wird bestimmt da auch weitere Möglichkeiten sehen, mich noch mehr zu schädigen. Mit dem Verkäufer habe ich 40.000 € vereinbart - bis jetzt noch kein Vertrag - es sind noch Grundstücksabmessungen vorzunehmen, da mein Haus auf einem großen Grundstück mit der Verkaufsimmobilie steht. Ich weiss, dass ein Kauf mit dem Eintrag "Wohnrecht" unzumutbar ist und deshalb meine Fragen hinsichtlich der weiteren Probleme, die ich bekomme, sollte ich bei der Abwicklung des Verkaufes etwas wesentliches übersehen. Ich hoffe sehr, dass Du auch diesmal mir helfen kannst. Viele Grüsse und bis bald !

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wfwbinder hat sich zum Verkauf des Hauses geäußert.

Ich möchte  trotzdem etwas beitragen und zwar die Frage: Warum müssen Sie 900,00 € zur Pflege beitragen?  Weil Sie es so wollen und  Ihre Mutter keine Sozialhilfe beantragen will oder weil Ihnen jemand erzählt hat, dass Sie soviel zahlen müssen?

Der Eigenbehalt  liegt bei ca. 1.800,00 € netto, erst danach werden Sie wahrscheinlich zur Zahlung verpflichtet.

Wie kann man Geld aus einem Erbe der verstorbenen Mutter in der Türkei an die Tochter in Deutschland überweisen?

Sehr geehrte Foren Mitglieder, Hätte da eine frage an die Steuerberater und Anwälte unter euch und natürlich an alle andere die sich mit dem Thema auskennen.

Folgender Sachverhalt:

Tochter lebt und Arbeitet in Deutschland. Sie ist Türkische Staatsbürgerin und will sich ein Haus in Deutschland kaufen. Nun ist bereits im Jahre 2011 die Mutter verstorben welche in der Türkei lebte und hat ihr Geld hinterlassen (ca 150.000 Euro). Der Deutsche Staat bzw das Finanzamt wurde darüber jedoch nicht Informiert. Dieses Geld bewahrte die Tochter bis Heute in einem gesicherten Schliessfach in einer Bank in der Türkei auf. Nun will sie es nach Deutschland überweisen lassen um sich damit ein Haus zu kaufen.

Ist das ohne weiteres Möglich?

Reicht die Sterbeurkunde als Nachweis, falls die Bank oder das Finanzamt nachfragen sollte?

Wie kann sie den Staat davon überzeugen das hier nicht's Illegales geschieht.

Welche Steuern muss sie hier entrichten und wie hoch würden diese ausfallen bei ca 150.000 Euro.

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Was kann ich bei einer Erbauszahlung alles anrechnen?

Hallo,

kann mir jemand helfen. Meine 3 Geschwister wollen jetzt ausgezahlt werden mit einer mir unrealistischen Summe.

Meine Mutter ist 1998 gestorben und da habe ich 1/5 geerbt. Ich und einer meiner Brüder der auch 1/5 besitzt bewohnen das Haus seit dem.

Nun kommen die anderen 3 und wollen ihren Fünftel ausgezahlt bekommen. Mein Brüder und ich haben in den vielen Jahren einige Modernisierungen/Instandhaltungskosten investiert. Nun meine Frage. Was kann ich auf die Auszahlungssumme alles mit anrechnen, gibt es eine gesetzliche Regelung? Schliesslich haben wir unser ganzes Geld reingesteckt und die wollen jetzt Kapital schlagen.

Ich bin der Meinung das sie zumindest auch für Kosten wie Grundsteuer und Gebäudeversicherung aufkommen müßten, anteilig. Die haben die letzten Jahre nichts bezahlt, dass müßte man doch wenigstens abziehen können. Ebenso verlangen die ein Wertgutachten. Ich habe gesagt sollen sie machen aber nicht auf unsere Kosten. Ich muss das doch nicht zahlen.

Und muss ich sie ausbezahlen, auch wenn ich kein Geld habe aber drinnen wohnen bleiben möchte?

Danke schon mal für eure Antwort

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Hausbau, mit Sitzrecht + Eigenkapital des Vaters?!?

Hallo,

mein Mann und ich haben uns vor kurzem ein Baugrundstück erworben inkl. einer unterkellerten Doppelgarage darauf. Dies haben wir als Altersvorsorge bzw. für evtl. Nachkommen gekauft. Also nicht für uns zum selbst bewohnen bei einem Hausbau.

Nun möchten wir ein Zweieinheiten-Haus darauf an/bauen, indem dann auch der Vater meines Mannes eine der beiden Wohnungen beziehen soll.

Der Vater möchte sich mit Eigenkapital in die Finanzierung mit einbringen, da für sich selbst es keinen Sinn macht Ende 50 nochmal zu bauen.

Wir dachten an die Konstellation, dass wir das Haus mittels eines Teil des Eigenkapitals vom Vater, plus beider Mieteinnahmen finanzieren können. Der Plan wäre dann , den mtl. Mietanteil des Vaters mit dem Eigenkapital das er eingebracht hat peu a peu zu verrechnen bzw die Miete entsprechend zu mindern. (Risiko einer nicht vermieteten Wohnung ist uns bewusst)

Durch das Eigenkapital des Vaters hätten wir eine gewisse Sicherheit und er bekäme im Prinzip eine Wohnung nach seinem Geschmack +  ein Nießbrauchrecht bzw. Sitzrecht für diese Wohnung.

Der Vater wohnt aktuell in Miete und würde wahrscheinlich sonst ohne dieses Bauvorhaben auch immer in Miete wohnen. So bliebe das Geld zumindest in der Familie.

Ebenso ist darauf zu achten, dass mein Mann einen Bruder hat bzgl. Erbe. Das Verhältnis der beiden ist super, trotzdem will ich es nicht unerwähnt lassen.

Sind diese Gedanken umsetzbar? Was macht hier Sinn, was muss beachtet werden und hättet ihr sonst einen Alternativvorschlag? Wir selbst können das Haus nicht alleine finanzieren.

Abschließend eine Frage zum Bausparer meines Schwiegervaters. Kann man diesen ohne weiteres an uns überschreiben um u.a. an das Darlehen zu kommen?

Vielen Dank für die Hilfe.

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DRINGEND Leiibgeding und Zwangsversteigerung

Hallo und guten Abend bräuchte ganz dringend einen Rat,da wir erst jetzt erfahren haben,dass nächste Woche das Haus meiner Mutter,das sie 1995 per Notar an unsere Schwester übertragen hatte,zwangsversteigert werden soll.

Bei der Übertragung des Hauses wurde ein lebenslanges Leibgeding auf unsere Mutter ins Grundbuch eingetragen,allerdings auf zweitem Rang.Auf dem ersten Rang war eine Bankhypothek eingetragen,die aber zu diesem Zeitpunkt bereits abgetragen war.2002 nahm meine Schwester wohl eine Hypothek auf das Haus auf,wobei die neue kreditgebende Bank in die noch eingetragene aber abgetragene Hypothek mit allen Rechten und Pflichten eintrat,damit anscheinend kein neuer Grundbuch Eintrag erfolgen musste.

Nun habe ich beim Amtsgericht angerufen und die Auskunft erhalten,dass das Haus beim Versteigerungstermin mit 2 Gebotsmöglichkeiten aufgerufen wird:Einmal mit "älterer Dame" und ein weiteres Mal ohne "älterer Dame",wobei bei dem ersten Gebot,das niedriger sein darf,das Leibgeding übernommen werden müsste.Gleichzeitig könne man auch ein höheres Gebot abgeben mit "älterer Dame" wobei dann das Leibgeding aus dem Grundbuch gelöscht würde,und der Erwerber diesbezüglich keine Verpflichtung mehr einginge.

Da uns gesagt wurde ,da das Leibgeding an zweiter Stelle stünde,würde es sowieso verfallen,sind dies Aussagen für uns sehr verwirrend.Hilfe,wer kann da Licht ins Dunkel bringen.Ich bin für jeden Rat dankbar.

Danke und freundliche Grüße

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