Schenkung einer Wohnung an eine Tochter von 3 Geschwistern

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Der Niessbrauch macht normalerweise eine Immobilie unverwertbar, da er einen Erwerber/Ersteher von der Nutzung ausschliessen würde. Unter der Annahme, dass die ETW heute einen realisierbaren Wert von z. B. 150.000 Euro haat und Ihr Vater noch 15 Jahre lebt (stat. müßte er heute 68 Jahre alt sein), hätte die ETW nach 15 Jahren bei einem Wertzuwachs von angenommen 2 % p. a. einen Wert von rd. 202.000,-- Euro. Jeder der drei Erbberechtigten erhielte dann rd. 67.300 Euro. Wenn Sie hingegen Ihren Pflichtteil nach Ihrer Mutter geltend machen würden, erhielten Sie jetzt nur einen geringen Bruchteil davon. Die Schwierigkeit liegt in der Bestimmung der Höhe des Ausgleichsbetrages zum jetzigen Zeitpunkt. Was steht eigentlich einer vertraglichen Vereinbarung entgegen, wonach Ihre Schwester Ihnen nach dem Tode des Vaters ein Drittel des zur ggn. Zeit von einem vereidigten Sachverständigen attestierten Wertes der ETW auszuzahlen hat?

Euer Vater versucht die Erbfolge so zu regeln, dass später keine Erbauseinandersetzung um die Immobilie stattfinden muss, ohne gegen den Inhalt des vorhandenen Berliner Testaments zu verstoßen.

Wenn er heute das Haus einem Kind überträgt und sich gleichzeitig den Nießbrauch zuschreiben läßt hat der Empfänger vorerst keinerlei Nutzen von diesem Haus. Er kann es vermieten und die Miete einstreichen.

Kritischer ist da schon zu sehen, dass er mit den Gebäudewert von heute die Ausgleichzahlungen festzurren will, denn es könnte ja der Wert des Immobilie in den kommenden Jahren deutlich steigen.

Für eine sofortige Auszahlung gibt es eigentlich keinen Anlaß, denn der Erbfall ist ja noch nicht eingetreten.

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Cornelie

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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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