unterhaltszahlungen während des krankengeldbezuges

3 Antworten

Beim Bezug von Krankengeld, welches Lohnersatzfunktion hat, muss dem Unterhaltspflichtigen der notwendige Selbsthalt eines erwerbstätigen Unterhaltsschuldners nach der maßgebenden Düsseldorfer Tabelle verbleiben.

PS. das Foto der Shift - Taste soll darauf hinweisen, wie die Groß - und Kleinschreibung am PC gehandhabt wird ;-)))

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allerdings gibt es Urteile die sagen das bis zu 6 Monaten der Unterhalt trotz Krankengeld weiter gezahlt werden muß.

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@Tina34

Der BGH hat ausgeführt, dass beim Krankengeld weder berufsbedingte Aufwendungen noch der Erwerbstätigenbonus abzuziehen sind. Weitere Aufwendungen müssen im Einzelnen dargelegt werden, weil die Vermutung des § 1610a BGB bei Sozialrenten für Krankengeld nicht gilt.

Der BGH hat davon abgesehen, den Beklagten zu verpflichten, sein Vermögen von 7.000 EUR für Unterhaltszwecke einzusetzen. Insoweit hat er sich mit § 1581 S. 2 BGB befasst und hervorgehoben, dass dieser beim Trennungsunterhalt nur ganz zurückhaltend angewendet werden darf und im Hinblick auf die geringe Summe nicht zu einer Vermögensverwertung führt.

http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII%20ZR%20129/06

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Sind die Unterhaltsansprüche tituliert? Dann muß man die Abänderung des Titels erwirken.

in der Regel gelten 6 Monate bevor der Unterhalt angepasst werden kann. Aber vorsicht bei einem Titel geht das nur übers Gericht. Ansonsten übers JA oder du mußt dich mit der Kindsmutter einigen.

Als Begleitperson zur Kinderheilkur während Bezug von Krankengeld, wer zahlt?

Hallo zusammen,

meine Frau ist seit Oktober 2011 wegen einer berufsbedingten Depression krank geschrieben und bezieht seit Ende der Lohnfortzahlung Krankengeld. Da diese Erkrankung berufsbedingt ist, wird sie zum 01.09. den Job wechseln (früher geht nicht). Die Krankenkasse weiß dass und versucht derzeit schon fast krampfhaft, sie zu einer sofortigen Kündigung zu bewegen (mehrere Anrufe pro Woche etc.). Nun ist unserer Tochter (sechs Jahre alt) aufgrund ihres Infektasthmas und ihrer Neurodermitis eine vierwöchige Kinderheilkur seitens der Rentenversicherung bewilligt worden, welche sie in 2 Wochen antreten soll. Meine Frau wird als Begleitperson mitfahren. Würde sie normal ihren Lohn beziehen würde für die Dauer der Kur die Lohnfortzahlung greifen und der Arbeitgeber sich anschließend das Geld bei der RV 'zurück holen'.

Nun stellt sich uns aber die Frage, wie es sich durch den Bezug des Krankengeldes verhält? Zumal meine Frau ja auch alle 2 Wochen weiter zum Arzt muss, um die krank Meldung zu 'erneuern'. Die Krankenkasse sagt: Ist eine Maßnahme der RV, wir zahlen nicht weiter. Die RV sagt: Krankengeld wird von uns nicht übernommen. Die KK soll weiter zahlen.

Was können wir hier tun?

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zu Krankengeld

Hallo und guten Tag, ich möchte mir nicht selbst ins "Hemd" treten und habe eine Frage: Ich bin im Moment noch bis Ende des Monats arbeitslos. Mein AlgI läuft am 31.5.10 endgültig aus. Nun hat mein Arzt mnich krank geschrieben, weil ich durch einen Sturz auf meine Schulter meinen Arm nicht mehr richtig bewegen kann und ständig Schmerzen habe. Vorausgesetzt, ich bin dadurch ein halbes Jahr "außer kraft gesetzt" bekomme ich vielleicht anschließend eine Rente, da ich 59 Jahre alt werde. Da ich aber von dieser kleinen Rente (ich bekomme nur 500 Euro) nicht leben kann, könnte ich noch 400 Euro hinzuverdienen. Das steht so in meiner Rentenauskunft. Verzichte ich aber abuf krankengeld und suche weiter nach einer Arbeit, was ist dann, wenn ich z.b. eine schlechtbezahlte Arbeit halbtags aufnehme, bei der ich 600 Euro verdiene, die aber nur für ein jahr befristet ist. Nach einem Jahr bekomme ich dann 400 euro arbeitslosengeld und darf nichts dazu verdienen. Ist das so richtig. Nach dem Arbeitslosengeld bekomme ich dann - wenn ich weiter krank wäre - krankengeld und das ist auch nicht mehr als 400,- Euro. Wäre es in diesem meinem Falle nicht besser, keine Arbeit mehr aufzunehmen und gleich Krankengeld zu beziehen. Schließlich habe ich einen Sachbearbeiter-Job bisher gehabt und bekomme 1000 Euro AlgI und somit auch 1000 Euro Krankengeld. Wer kann mir hier weitehelfen. Danke und LG

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EÜR Kilometerpauschale vs. Spesen - wie richtig verbuchen?

Hallo,

ich habe eine Frage - Finanzamt wurde schon kontaktiert, die verwiesen mich an einen Steuerberater, weil die Frage scon zu speziell wäre, was aber wegen der Verhältnismäßigkeit der Kosten zu teuer wird.

Also: ich habe bei meinem Kleinunternehmen einen Kunden, für den ich immer mal ausser Haus bin und mit dem Privat-PKW zu den Einsatzorten fahre.

Ich kann ja generell für die Fahrten mit Privat-PKW die Kilometerpauschale von 30ct als Ausgaben in meiner EÜR verbuchen. Nun ist der Kunde aber bereit, mir pro gefahrenen Kilometer 25ct zu zahlen - aber nicht für alle Termine, sondern nur erfolgreiche.

Wie verbuche ich das richtig?

Variante 1: ich habe gelesen, dass Spesen steuerfrei sind und so eingenommen werden können. Dann aber darf keine Kilometerpauschale berechnet werden, sondern nur die Differenz. Also meine Kilometerpauschale nicht in die EÜR einpflegen und die Spesen ebenfalls nicht, sondern wenn, dann nur die Differenz - richtig?

Variante 2: Ich setze die Kilometerpauschale wie gewohnt in der EÜR als Ausgabe an, und rechne dann die Spesen als Einnahme gegen - so würde ich dann auch die "fehlenden 5 ct" als Differenz automatisch berechnen, da die ja übrigbleiben. Und die Termine, für die ich nur Kosten, aber keine Spesen bekommen hätte, wären automatisch korrekt abgerechnet.

Was davon ist richtig oder geht?

Variante 2 erscheint mir am einfachsten, zumal ich vom Kunden keine Kilometerpauschale bekomme, wenn ich keinen Auftrag vor Ort an Land gezogen habe, aber dennoch die Ausgaben der Fahrt hatte. Aber ist das so korrekt?

Danke!

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